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Am Donnerstag, dem 27. August, gibt es um 20 Uhr im Salon Similde (Connewitz, Simildenstraße 9) die Vernissage der Ausstellung „Haunted Origins“ mit Arbeiten von Sylvia Kölling und Dorit Löffler – und mit einer schamanistischen Intervention von Kurt Mondaugen. Die Ausstellung der beiden Künstlerinnen Sylvia Kölling und Dorit Löffler konfrontiert uns mit Heimsuchungen: Geisterschiffe, die auf uns zutreiben. Verstörende Vögel, die uns anstarren.
Wohnräume im Gespensterdesign irgendeiner Nachkriegszeit, Sehnsucht nach einer heilen Welt von gestern, in die plötzlich die Natur einbricht, überwältigend und doppelgesichtig: bedrohend und erlösend zugleich. Allenthalben: Trickstergestalten, blinde Spiegel, Kaolinfilme über dem Interieur, leibhaftige Risse und Fäden, die aus der Papierfläche hervorquellen und nach den Betrachtenden im Raum tasten…
Was geschieht hier nur auf dem Papier? Was geschieht in der Wirklichkeit? Mit diesen Fragen schleift uns die Ausstellung durch die tiefst mögliche Gegenwart. Was Sylvia Kölling und Dorit Löffler hier zeigen, ist ein Heimsuchungstraining für eine fragile Welt.
Zur Ausstellungsvernissage gibt es – passend zum Thema – eine schamanistische Intervention des Spoken-Word-Performers Kurt Mondaugen.
Vernissage der Ausstellung „Haunted Origins“ im Salon Similde (Simildenstraße 9), Donnerstag, 27. August, 20:00 Uhr.
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