Vom 2. bis 4. Oktober zeigt die Leipziger Künstlerin Susanne Ruccius im interim linxxnet in der Demmeringstraße 32 in Leipzig-Lindenau ihre Ausstellung „Anatomie einer Depression“. Susanne Ruccius lebt und arbeitet seit 2004 in Leipzig und seit 2024 außerdem im Kohrener Land. Sie studierte an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle/Saale. Die Ausstellung zeigt Werke, die trotz und zugleich wegen ihrer Depression entstanden sind und ermöglicht so einen Einblick in deren „Anatomie“.

Die Ausstellung zeigt zeichnerische und malerische Positionen, die die Phasen ihrer Depression nachzeichnen. Am Anfang stehen durch hohen Druck entstehende Ängste und Aggression. Es folgen Entkräftung, Konzentrationsverlust und Abstumpfung, die sich in Minimalisierung, Vereinfachung und einer gedämpften Farbpalette zeigen.

Auf dem weiteren Weg erprobt die Künstlerin neue Ansätze – digitales Zeichnen, Fotografie, Texte, mehrteilige Malereien –, um mit den Auswirkungen der Depression kreativ handlungsfähig zu bleiben.

Anatomie einer Depression. Grafik: Susanne Ruccius
Anatomie einer Depression. Grafik: Susanne Ruccius

Die Ausstellung findet zeitgleich mit dem Kunstraumfestival LindeNOW statt.

Anatomie einer Depression, interim linxxnet, Demmeringstraße 32, 04177 Leipzig-Lindenau

Freitag, 2. Oktober: 19:00–22:00 Uhr (Eröffnung um 18:00 Uhr)
Samstag, 3. Oktober: 12:00–22:00 Uhr (Führung um 18:00 Uhr mit anschließendem Künstlergespräch)
Sonntag, 4. Oktober: 10:00–18:00 Uhr

Informationsmaterial des Leipziger Bündnis gegen Depression e.V. liegt zur Selbstinformation bereit.

Der Eintritt ist auf Spendenbasis.

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