Menschen, die selbst eine Depression durchlitten haben, können anderen Betroffen mitunter besonders gut helfen: Weil sie aus eigener Erfahrung wissen, welche Schritte sinnvoll sind und wie tägliche Herausforderungen gemeistert werden können. Dieser Grundannahme folgt ein Angebot in der Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (SKIS) im Gesundheitsamt.
Menschen mit Depressionen beraten dabei zweimal monatlich andere Erkrankte und deren Angehörige. Die nächsten Termine sind am Dienstag, 9. Juni sowie am 23. Juni – jeweils von 16 bis 18 Uhr in der Gustav-Mahler-Straße 3 (Hochparterre).
Menschen, die unter Depressionen leiden, aber sich beispielsweise bereits in einer Selbsthilfegruppe engagieren, können anderen Betroffenen Mut machen. Sie beraten auf Augenhöhe und in Einzelgesprächen. Auch Angehörige von Erkrankten stoßen oft an ihre Grenzen und wissen nicht weiter. Der Blick eines Betroffenen, mit dem man persönlich nicht verbunden ist, hilft oft beim Sortieren der eigenen Fragen und Probleme.
Wer das Angebot nutzen möchte, wird gebeten, sich per Telefon 0341 123-6755 oder E-Mail: selbsthilfe@leipzig.de vorab anzumelden.
Weitere Informationen zur Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle gibt es unter www.leipzig.de/selbsthilfe.






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