In der Nacht zum heutigen Montag hat die USA erneut Ziele im Iran angegriffen. Außerdem: Sachsen stellt Millionen bereit für den Sozialen Wohnungsbau und in Leipzig ist (mal wieder) ein Auto ausgebrannt. Die LZ fasst zusammen, was am Montag, dem 13. Juli 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war. 

Auto ausgebrannt

In der Roscherstraße in Leipzig-Zentrum-Nord ist in der Nacht zum gestrigen Sonntag ein BMW vollständig. Das teilte die Polizei am heutigen Montag mit. Der Wagen hatte aus bisher ungeklärter Ursache Feuer gefangen.

Ein Anwohner, dessen Pkw hinter dem brennenden Auto abgeparkt war, hatte die Flammen bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Der entstandene Sachschaden konnte bisher nicht vollständig beziffert werden. Die Polizei ermittelt.

Es war nicht der einzige derartige Fall am Wochenende: Wie die LZ bereits berichtete, war auch in der Südvorstadt ein Auto vollständig ausgebrannt. Nach den Ursachen wird ebenfalls noch ermittelt.

Förderung für Sozialwohnungsbau in Sachsen

199,3 Millionen Euro stehen ab sofort für den Bau und die Erneuerung von Sozialwohnungen in Sachsen bereit. Mit dem Geld können in den nächsten Jahren rund 740 neue Sozialwohnungen in Dresden und Leipzig entstehen. Außerdem können damit im gesamten Freistaat rund 1.600 bestehende Wohnungen modernisiert und dauerhaft als bezahlbarer Wohnraum vermietet werden.

Rund drei Viertel des Geldes sind Bundesmittel aus dem sozialen Wohnungsbau, ein Viertel steuert der Freistaat Sachsen als Kofinanzierung bei.

Regina Kraushaar (CDU), Sächsiche Ministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung: „Gegen den Wohnungsmangel in den Großstädten hilft vor allem eines: dass wieder mehr gebaut wird. Mit dem Geld von Bund und Freistaat setzen wir einen klaren Anreiz für Investoren, die bezahlbaren Mietwohnraum in angespannten Wohnungsmärkten schaffen wollen. Zugleich fördern wir die altersgerechte und energetische Modernisierung von Bestandswohnungen im ganzen Land. Das ist gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung in Sachsen wichtig.

Und was ebenfalls ein gutes Signal ist: Die Bauwirtschaft erhält wieder einen Impuls. Denn jeder Euro Fördermittel im Bereich des sozialen Wohnungsneubaus generiert weitere vier Euro Bauinvestitionen.“

Über die Entwicklung des Sozialen Wohnungsbaus in Leipzig berichtet die LZ regelmäßig. Weiterführende Berichte zu dem Thema gibt es beispielsweise hier, hier und hier.

Gescheiterte Wahlwerbesatzung und Menschlichkeit

Worüber die LZ heute berichtet hat:

Der Stadtrat tagte: Eine neue Wahlwerbesatzung für Leipzig scheitert krachend

Weil Wegsehen keine Option ist: Richard Gauch erzählt, was Menschlichkeit und Verantwortung wirklich bedeuten

Der Stadtrat tagte: Die Taxipreise in Leipzig steigen um 7,5 Prozent

US-Angriffe auf Iran und (noch) teurere Rauchware

Was heute außerdem wichtig war: In der Nacht von Sonntag auf Montag hat das US-Militär erneut Ziele in Iran bombardiert. Die Angriffe richteten sich auf iranische Flugabwehrsysteme und Radarstationen. Ziel sei gewesen, die Fähigkeit Teherans einzuschränken, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu attackieren. Iran reagierte mit Gegenangriffen.

Die Bundesregierung plant anscheinend, die Tabaksteuer deutlich zu erhöhen. Künftig soll eine Packung Zigaretten fast zwölf Euro kosten – noch einmal 40 Cent mehr als ohnehin schon vorgesehen waren. Mit der Maßnahme wolle man zum einen die Finanzen, zum anderen die Gesundheit der Bevölkerung stärken. Auch die Kosten für Tabak, Zigarillos und Zigarren sowie Tabakersatzprodukte werden stufenweise teurer.

In der Kurt-Eisner-Straße in der Leipziger Südvorstadt hat man heut mit Sanierungs- und Baumaßnahmen begonnen. Die durch starke Nutzung geschädigte Straße wird bis zum Ende des Monats wieder in Ordnung gebracht. Achtung: Auf dem Abschnitt zwischen Arthur-Hoffmann-Straße und August-Bebel-Straße gilt ab dann außerdem Tempo 30. Diese Neuerung ist Teil des Leipziger Lärmaktionsplans.

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Es gibt 2 Kommentare

Herrlich, da wird also wiedermal sozialer Wohnungsbau „gefördert“. Private Investoren stopfen sich Steuergelder in die Taschen, bauen schicke Luxuswohnungen und treten vorübergehend ein paar Einheiten an die Stadt ab. Die Buwog am Bayerischen hat 10% der Einheiten mit befristeter Mietpreisbindung bereitgestellt. Das bedeutet aber nur, dass diese Wohnungen nach Ablauf der Frist wieder an den Privatmarkt gehen. Wer ist also der Verlierer? Wo ist der Aufschrei der Bevölkerung gegen die ständig dreister werdenden Selbstbedienungspolitiker?

Hat Merz nicht mal geflötet es gibt keine Steuererhöhungen. Jetzt überbieten sie sich als gibt’s kein Morgen mehr. Alles zum Wohle des Finanzministers. Wie immer, Pinocchio lässt grüßen.

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