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Iran

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Eskandar Abadi:_ Aus dem Leben eines Blindgängers. Foto: Ralf Julke

Aus dem Leben eines Blindgängers: Eskandar Abadis Roman über eine Jugend im Iran und eine Revolution, die ihre Kinder fraß

Es ist eine bittere Erfahrung, die nicht nur europäische Revolutionäre machen mussten und die der französische Rechtsanwalt Pierre Vergniaud in die Worte packte „Die Revolution ist wie Saturn, sie frisst ihre eigenen Kinder“, kurz bevor er selbst auf dem Schafott hingerichtet wurde. Revolution um Revolution hat diese Worte inzwischen bestätigt – die russische genauso wie […]

Freiheit für den Iran. Foto: Alexander Böhm

Flaggenstreit teilt Solidarität

Am Samstagnachmittag demonstrierten erneuert circa 120 Menschen am Wilhelm-Leuschner-Platz ihre Solidarität mit den aktuellen Protesten gegen das iranische Regime. Aufgrund eines Streits über mitgebrachte Flaggen kam es jedoch zur Spaltung der Kundgebung. Nachdem am Neujahrstag bereits eine Kundgebung zur Solidarität mit den Protesten im Iran stattgefunden hatte, kam es am Samstagnachmittag zu einer weiteren Kundgebung am Wilhelm-Leuschner-Platz. An dieser nahmen circa 120 Menschen teil.

Kundgebung gegen das iranische Regime. Foto: Alexander Böhm

Aufstände im Iran: 100 Leipziger zeigen ihre Solidarität

In mehreren europäischen Städten solidarisierten sich zum Neujahrstag Menschen mit den aktuellen Protesten im Iran. Zirka 100 Personen versammelten sich ebenfalls auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig bei einer Kundgebung unter dem Motto "Solidarität mit den antiklerikalen Aufständen im Iran!" des Leipziger Bündnisses gegen die Irandelegation.

Erster „Sachsen-live“-Stand auf der T.I.I.E. in Teheran

Nach den erfolgreichen Iranreisen der sächsischen Staatsregierung (SMUL, SMWA) und der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) in diesem Frühjahr, wird mit der Messe in Teheran an diese gelungenen Aktivitäten angeknüpft. Die WFS organisiert im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr erstmals einen „Sachsen-live“-Gemeinschaftsstand auf der T.I.I.E. im Iran. Die Industriemesse „Teheran International Industry Exhibition“ (T.I.I.E.) findet vom 5. bis 8. Oktober statt. Sachsen präsentiert sich innerhalb eines Gesamtdeutschen Messeauftrittes, dem „German Pavilion“.

Widersprüchliche Aussagen: Buddeberg verlangt Aufklärung über Foto-Entscheidungen in der Iranreise-Broschüre

Zur Entscheidung, Teilnehmerinnen einer vom sächsischen Wirtschaftsministerium (SMWA) geleiteten Kooperationsreise in den Iran in einer Delegationsbroschüre mit Kopftuch abzubilden, existieren sich widersprechende Darstellungen. Das SMWA teilte am 7. Juni 2016 mit, die Außenhandelskammer (AHK) habe beabsichtigt, „in ihrer Broschüre generell die für Visaerteilung angefertigten Fotografien mit Kopftuch zu verwenden“. Bei der Fotoauswahl habe sich eine „technische Panne der AHK“ ereignet, weshalb nicht alle Teilnehmerinnen mit Kopftuch abgebildet wurden.

SMWA: Information zur Broschüre der AHK im Iran

Da es im Nachgang zur gemeinsamen Delegationsreise von Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt in den Iran offensichtlich zu Irritationen um die Delegationsbroschüre der Außenhandelskammer Iran (AHK) kam, stellen wir fest: Zwischen dem 28. Mai und dem 2. Juni 2016 befand sich eine Wirtschaftsdelegation der drei vorgenannten Bundesländer zu einer Markterkundungsreise im Iran, mit Stationen in Teheran und Isfahan. Die Reise wurde vor Ort durch die AHK und die Deutsche Botschaft organisiert und betreut. Für die Treffen mit iranischen Unternehmen (Kooperationsbörsen) wurde durch die AHK eine Delegationsbroschüre erstellt, die zur Erleichterung des Dialogs die Namen, Positionen und Fotos aller Delegationsteilnehmerinnen und -teilnehmer enthält.

Sächsische Premiere auf der T.I.I.E. im Iran

Nach den erfolgreichen Iranreisen der sächsischen Staatsregierung (SMUL, SMWA) und der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) in diesem Frühjahr, soll nun mit der Messe in Teheran an diese gelungenen Aktivitäten angeknüpft werden. Deshalb organisiert die WFS im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Oktober dieses Jahres den ersten „Sachsen-live“-Gemeinschaftsstand auf der T.I.I.E. im Iran. Die Industriemesse findet vom 5. bis 8. Oktober im Messegelände in Teheran statt.

Sächsische Gesandte auf Duligs Iran-Reise mit Kopftuch

Weibliche Mitglieder der ostdeutschen Wirtschaftsdelegation unter Leitung des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD), die zwischen dem 28. Mai und dem 2. Juni die Islamische Republik Iran bereisten, traten vor Ort mit Kopftuch auf (z. B. Beitrag des MDR-Sachsenspiegel vom 2. Juni) und wurden auch in einer Informationsbroschüre der Deutschen Außenhandelskammern entsprechend präsentiert.

Iran – ein Land voller Überraschungen und großer Chancen

Die 5,4 Millionen Provinz Isfahan gilt neben der iranischen Hauptstadt Teheran als das industrielle Herz der Islamischen Republik Iran. Neben großen Industriekomplexen, Automobilbau-Firmen und über 8.000 mittelständischen Unternehmen, gibt es sogar eine Porzellan-Fabrik. Aber auch touristisch hat die Metropole viel zu bieten: Der 80.000 Quadratmeter große „Platz des Imam“ mit seinem Königspalast, der Blauen und Braunen Moschee und einer beeindruckenden Brunnenanlage, zieht nicht nur weltweit Touristen an, er ist auch ein Grund dafür, weshalb Isfahan zum Welterbe gehört. Auch Hochzeitspaare aus dem gesamten Iran zieht es in die „Honeymoon-Stadt“.

Iran: Sachsen im Oktober auf der Internationalen Industriemesse in Teheran

Made in Saxony! wird es im Herbst auch für die Öffentlichkeit im Iran heißen. Im Oktober wird die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS), im Auftrag des sächsischen Wirtschaftsministeriums, erstmals gemeinsam mit Unternehmen aus dem Freistaat auf der Internationalen Industriemesse in Teheran (TIIE) vertreten sein. „Der Iran befindet sich im Wandel, die Wirtschaft hat einen gewaltigen Aufholprozess zu meistern, um nach der teilweisen Aufhebung der Sanktionen den Anschluss an die Weltgemeinschaft zu finden. Unsere sächsischen Unternehmen können dabei helfen“, so Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) vor Ort im Iran. „Dass die Nachfrage nach Industrieprodukten und technischen Lösungen aus Deutschland groß ist, merken wir hier seit Tagen.“

Iran: Politischer Gesprächsmarathon und konkrete Vertragsabschlüsse

Gleich zwei Verträge konnten in Teheran schon geschlossen werden. Im Beisein von Botschafter Michael von Ungern-Sternberg und Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD), unterzeichnete Peter Nothnagel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH, eine Vereinbarung auf Zusammenarbeit mit dem Trade Center of Iran.

Minister Schmidt zieht positive Bilanz des Besuchs im Iran

Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt hat eine positive Bilanz seiner Delegationsreise in den Iran gezogen. Mit einer 24-köpfigen Delegation aus Unternehmern und Wissenschaftlern hatte der Minister von Samstag bis Mittwoch Teheran sowie die Provinz Ostaserbaidschan im Norden des Landes besucht.

Weiterer konkreter Schritt in sächsisch-iranischer Zusammenarbeit vereinbart

Abwassertechnik aus Sachsen wird demnächst Pate stehen für die umweltgerechte Abwasserbehandlung im Iran. Im Rahmen der Delegationsreise mit Umweltminister Thomas Schmidt übergab Prof. Dr. Roland Müller vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig (UFZ) Planungsunterlagen für ein Demonstrationszentrum für dezentrale Kläranlagen an das Nationale Iranische Wasser- und Abwasserunternehmen. Damit ist die nächste Stufe für das Projekt erreicht, das in Kooperation mit dem Bildungs- und Demonstrationszentrum für dezentrale Abwasserbehandlung Leipzig (BDZ) in der iranischen Hauptstadt errichtet werden soll.

Keine Handelsbeziehungen mit dem Iran forderten die Teilnehmer. Foto: Alexander Böhm

Kritik an Iran-Abkommen manifestiert sich vor Leipziger US-Konsulat

Für die Welt soll es eine „historische Übereinkunft“ sein, die am Dienstagmorgen zwischen den fünf UN-Veto-Mächten plus Deutschland und der islamischen Republik Iran geschlossen wurde. Von offizieller Seite wird gesagt, dass dadurch der iranische Weg zur Atombombe verhindert werden würde. Kritiker bezweifeln dies. Circa 35 Leipziger demonstrierten deswegen vor dem US-amerikanischen Generalkonsulat in Leipzig am Dienstagnachmittag.

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