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Querbeet lädt ein: Flimmergarten im Leipziger Osten vom 10. bis 19. September

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    Der Spätsommer bringt milde Abende, an denen es schon etwas zeitiger dunkel wird. Nach langer Kulturpause ist das die richtige Zeit für ein nachhalitges Open-Air-Kino. Und deshalb veranstaltet der Querbeet Leipzig e. V. in diesem September nun seinen den 9. Flimmergarten, der in diesem Jahr noch ein bisschen bunter wird.

    Neben Dokumentarfilmen hat das Filmfestival auch Spielfilme für Jung und Alt, eine Lesung, ein Konzert und eine Radioshow im Gepäck.

    Und wo kann man im Flimmergarten sitzen?

    Das Grundstück in der Neustädter Straße, auf dem sich der Gemeinschaftsgarten bis 2019 befand, wurde inzwischen verkauft. Daher mussten die Initiator/-innen neben einem neuen Ort fürs Gärtnern auch einen Ort für den Flimmergarten finden. Gemeinschaftlich gegärtnert wird inzwischen an drei Standorten: in der Ludwigstraße 59, im ehemaligen Schulgarten am Bernhardiplatz und im Mitmachgarten Wirrwuchs in Paunsdorf. Der Flimmergarten findet im Bürgergarten an der Meißner Straße 42 statt.

    Dabei arbeitet Querbeet mit dem Bürgerverein Neustädter Markt und dem Pöge-Haus e. V. zusammen. Das Projekt wird vom Kulturamt der Stadt Leipzig gefördert.

    An acht Abenden können es sich die Gäste zwischen Apfelbaum und Kirsche gemütlich machen. Dabei bleibt genügend Zeit für ein Getränk und Gespräche mit Filminteressierten oder dem Team. Filmstart ist an den meisten Abenden ab 20:00 Uhr auf der großen Leinwand. Es gibt ein paar Ausnahmen und Highlights, weswegen sich ein genauer Blick in das Programm lohnt. Früher los geht es beim Kinderflimmern am 12. und 18. September jeweils um 15:00 Uhr.

    Der mit elektronischer Musik live vertonte Stummfilm „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ am 10. September und das Radio-Feature <<25>> von Radio Blau am 14. September beginnen bereits um 19:00 Uhr. Volles Programm gibt es aber auch zum Park(ing) Day am 17. September ab 19:00 Uhr mit einem Akustikkonzert von Paula Linke und dem Film „Die letzte Sau“. Zum Abschluss lesen vier Autor/-innen aus „Wer hier ist – eine Anthologie“ am 19. September ab 17:00 Uhr.

    Die Veranstaltungen sind offen für alle, die Lust auf Kultur im Freien haben. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine angemessene Spende wird gebeten. Die Teilnahme wird entsprechend der aktuellen Corona-Hinweise reguliert. Genaue Informationen finden Interessierte auf der Homepage von Querbeet Leipzig.

    Flimmergarten 2021 – Ein Blick in das Programm

    Am Freitag, 10. September, eröffnet der Flimmergarten mit einem Märchen in Scherenschnitt-Technik. Der Klassiker „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ (1926) von Lote Reiniger wird durch den Leipziger SilentFilmDJ D’Dread mit elektronischen Klängen untermalt.

    In Kooperation mit der Globale wird am 11. September das beeindruckende Porträt einer von Zerstörungswut gezeichneten Stadt und seiner Menschen präsentiert: „Kabul, City in the Wind“ (2018).

    Am 12. September begleitet der Film „Landreter“ (2019) vier Menschen, die sich dem Problem des Strukturwandels auf dem Land auf unterschiedliche Weise stellen. Welche Antworten finden sie auf die Frage „bleiben oder gehen?“.

    Am 14. September ist Radio Blau zu Gast. Über die Lautsprecher klingt ein Radio-Feature aus der Reihe <<25>>. Die Macher/-innen stellen die Frage: Wie wollen wir leben? Wie hat sich unsere Stadt entwickelt, wie wird sie sich entwickeln und wie können wir den Wandel mitgestalten?

    Weiter geht es am 16. September mit „Factories of Imaginaton“ (2020), einem Dokumentarfilm über das Zusammenspiel von Menschen und Häusern. Porträtiert werden engagierte Personen, die Bauten der Industriekultur wiederbeleben.

    Am 17. September ist Park(ing) Day. Ein Streifzug durch die Leipziger Straßen lohnt sich und kann ab 19:00 Uhr mit einem Konzert mit der Singer-Songwriterin Paula Linke beendet werden. Im Anschluss zeigt Querbeet das anarchische Roadmovie „Die letzte Sau“ (2016). Hier wehrt sich ein schwäbischer Bauer gegen die Agrarindustrie. Mit seinem letzten Schwein zieht er als Gesetzloser umher, befreit Tiere und entfacht eine revolutionäre Bewegung.

    Kämpferisch geht es auch am 18. September weiter mit „La Buena Vida – das gute Leben“. Dieser Film dokumentiert den Kampf der Wayúu-Gemeinschaft für ihr Leben in den Wäldern und gegen den Steinkohleabbau in Kolumbien. Den Abschluss bildet eine Lesung, die diesmal in der Ludwigstraße 59 stattfindet. Hier stellen Autor/-innen mit Verbundenheit zu Leipzig ihre Texte vor, die in dem Band „Wer hier ist – eine Anthologie“ des hochroth Verlags erschienen sind. Los geht es bereits um 17:00 Uhr.

    Für Kinder und Jugendliche gibt es ein Nachmittagsprogramm in Zusammenarbeit mit KINOLINO. Am 12. September flimmert eine Auswahl an Kurzfilmen für 3- bis 5-Jährige über die Leinwand und am 18. September der Film „Hände weg von Mississippi“ für 6- bis 9-Jährige. Begleitet wird das Kinderprogramm durch einen filmpädagogischen Workshop. Am 12. September findet parallel zum Kinderflimmern ein Kleidertausch statt.

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