Der neue historische Leipzig-Kalender 2019

Schon vor 120 Jahren wussten die Leipziger, wie wichtig grüne Oasen in der Stadt sind

Für alle Leser„Wir könnten noch hundert Jahre lang solche Kalender machen“, sagte Dr. Volker Rodekamp, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums, am Dienstag, 18. September, beim Sonnenscheintermin auf dem Augustusplatz. Mit der LTM gemeinsam stellte er den neuen Leipzig-Kalender mit 13 historischen Aufnahmen aus dem Fotoarchiv des Stadtmuseums vor. Das Traditionsprojekt geht also weiter.

Die 18. Ausgabe des historischen Leipzig-Kalenders ist seit Dienstag im Handel. Unter dem Titel „Spaziergang durch das alte Leipzig“ widmet er sich 2019 den grünen Erholungsinseln inmitten der Stadt. Die großformatigen Motive aus der Zeit zwischen 1896 und 1930 bieten einen Blick auf die grünen Seiten der Stadt und laden zu einem Bummel durch das alte Leipzig ein.

Der auch in Grün gehaltene Kalender passt natürlich zum Dürresommer 2018 wie die Faust aufs Auge. Die schönsten Liegewiesen der Leipziger haben sich in graslose Steppen verwandelt. Egal, ob das schon die Vorboten der Klimaerwärmung und künftiger Dürreperioden sind – die trostlosen Wiesen erinnern alle Leipziger daran, wie wertvoll und wichtig das Grün in der Stadt ist.

Und natürlich auch daran, wie wichtig das Thema auch den Stadtvätern (waren ja alles Männer) vor 120 Jahren war. Denn ungefähr in diese Zeit führen die Schwarz-Weiß-Fotos im Kalender zurück. Sie zeigen, wie viel Wert die damaligen Leipziger schon auf die Schaffung von Grüninseln und Erholungsoasen auch im direkten Umfeld der Innenstadt legten.

Vorstellung des neuen Leipzig-Kalenders: Volker Bremer, Marit Schulz und Volker Rodekamp. Foto: LTM, Andreas Schmidt

Vorstellung des neuen Leipzig-Kalenders: Volker Bremer, Marit Schulz und Volker Rodekamp. Foto: LTM, Andreas Schmidt

Denn die alte Kernstadt hatte, wie Rodekamp betont, natürlich so gut wie gar kein Grün. Die Leipziger liefen geschäftig durch baum- und strauchlose Straßen. Und die alten barocken Bürgergärten vor der Stadt – er nennt Apels Garten und den Großboseschen Garten als Beispiel – hatte man parzelliert und mit Häusern zugebaut. Heute erinnern nur noch Straßennamen an ihre Existenz.

Umso wichtiger war die Umgestaltung des alten Mauerrings zu einem grünen Promenadenkranz, den die Leipziger natürlich genauso gern zur Erholung und zum Kulturerleben nutzten wie die neu entstehenden Parks. Auch wenn das Wetter ein bisschen anders war. Auf dem Schwanenteich kann man heutzutage relativ selten noch Schlittschuh laufen. Der 1896 frisch aufgehügelte Rosentalberg ist längst unter prächtigen Bäumen verschwunden und an der Stelle des Holzturms ragt ein Stahlbauwerk über die Auwaldspitzen. Am Palmengarten kann man nicht mehr Ruderboot fahren. Den Wildpark mit seinen neugierigen Rehen gibt es zum Glück noch, auch wenn er anders aussieht als auf dem Foto von 1911.

Die Pferderennbahn empfängt heute wieder in alter Schönheit, das Luppenbad in Lindenau freilich ist verschwunden. Kein Mensch würde heute noch auf die Idee kommen, in der Luppe zu baden. Auch wegen der Wasserqualität. Aber der Drang der Leipziger ins Grüne ist geblieben. Wovon der Teich im Johannapark noch genauso erzählt wie das Schwimmbad in Schönefeld.

Man glaubt kaum, dass die Fotos schon 100 Jahre alt sind. So schnell vergeht die Zeit. Regierungen und Diktaturen gingen drüber hin. Wie ein Lüftchen, könnte man sagen, wären sie nicht so verheerend gewesen. Aber das Eigentliche – die Stadt mit ihren von den Bürgern geliebte Orten der Erholung – ist noch da. Städte sind die Konstanten in der Geschichte.

Der neue historische Leipzig-Kalender für 2019. Foto: Ralf Julke

Der neue historische Leipzig-Kalender für 2019. Foto: Ralf Julke

Auch wenn einige Attraktionen – wie die Sächsisch-Thüringische Gewerbeausstellung – nur kurzzeitig blühten. Dafür ist daraus ja der bis heute beliebte Clara-Zetkin-Park geworden. Das Völkerschlachtdenkmal war 1911 noch nicht fertig – strahlt heute aber in sanierter Schönheit. Und der Dorotheenplatz, der 1914 noch ein gepflasterter Stadtplatz war, überrascht heute die Spaziergänger mit schönen Skulpturen und Rasenfläche.

Es gibt also einiges neu zu entdecken in dem Kalender, mit dem Stadtmuseum und LTM jetzt zeigen, wie viel Augenmerk die Leipziger damals schon auf Erholungsoasen im Stadtgebiet legten.

Zusammen mit Flussauen und zahlreichen Wasserläufen verschmelzen Parks und Grünanlagen heute zu weitläufigen Erholungsgebieten. Dank einer weitsichtigen Stadtplanung und einzelner bürgerlicher Stifter prägen die im 19. und 20. Jahrhundert entstandenen öffentlichen Grünanlagen und ausgedehnten Parks das heutige Stadtbild und tragen zu einer hohen Lebensqualität bei.

Und nicht nur um Grün und frische Luft ging es den Leipzigern. Auch damals schon suchten sie Kulturerlebnisse im Grünen. Freiluftkonzerte waren damals beliebt – und haben sich ja in den vergangenen Jahren erst wieder so richtig in Leipzig etabliert.

Mehrere Fotografien dokumentieren auch, wie sich die Leipziger in den Wintermonaten im Freien vergnügten, zum Beispiel beim Rodeln auf den Hügeln des König-Albert-Parks oder beim Schlittschuhlaufen auf dem Schwanenteich am Promenadenring.

Die Kalender-Motive stammen unter anderem aus den Ateliers von Hermann Walter und Hermann Vogel, deren Archive im Stadtgeschichtlichen Museum gelandet sind. Zum Glück, denn erst so kann Leipzig wirklich wieder auf das fotografische Repertoire seiner großen Wachstumszeit vor 100, 120 Jahren zurückgreifen.

Über 120.000 fotografische Aufnahmen habe man im Haus schon erschlossen und auch online verfügbar gemacht, teilte Rodekamp mit. Weitere 20.000 harrten noch ihrer Aufarbeitung. Und jedes Jahr bekäme das Museum um die 1.000 neuer Aufnahmen für sein Archiv. Die aufmerksamen Stadtfotografen machen ja unermüdlich weiter. Und in 100 Jahren kann man dann einen historischen Kalender mit den Aufnahmen von 2018 machen.

Zu jedem Bild vermitteln Kurzbeschreibungen im Kalender überraschende und wissenswerte Hintergründe.

Der historische Kalender wird von der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH in Zusammenarbeit mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig herausgegeben. Er erscheint im Hochformat 40 x 50 cm und ist in der Tourist-Information (Katharinenstraße 8, 04109 Leipzig), in den Buchhandlungen der Innenstadt sowie in vielen Leipziger Konsum-Filialen für 19 Euro erhältlich.

LTMKalenderStadthistorie
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Am 20. September verwandelt der PARK(ing) Day wieder Leipziger Stellplätze in lebendige Aufenthaltsorte
PARK(ing) Day auch mal in der Petersstraße. Foto: Ökolöwe

Foto: Ökolöwe

Für alle LeserAm Freitag, 20. September, findet nicht nur der große Klimastreik mit Demo in der Leipziger Innenstadt statt. Es ist auch gleichzeitig wieder der Internationale PARK(ing) Day, der auch in Leipzig seit Jahren von mehreren Akteuren genutzt wird, die mit kreativen Ideen zeigen, was aus sonst mit Autos zugeparkten Straßen eigentlich alles gemacht werden könnte.
Klasse Deutsch: Filmscreening im Rahmen der Interkulturellen Wochen Leipzig mit Gästen und Gespräch
Quelle: Cinémathèque Leipzig e.V.

Quelle: Cinémathèque Leipzig e.V.

Was ist der Unterschied zwischen „finden“ und „erfinden“? Wie funktioniert ein Wörterbuch? Und wer ist Albert Schweinsteiger? Die B206 ist keine herkömmliche Schulklasse und der Unterricht folgt daher auch nicht den herkömmlichen Mustern. Maximal zwei Jahre hat die Lehrerin Zeit, Kinder, die aus dem Ausland neu in die Bundesrepublik kommen, auf das deutsche Schulsystem vorzubereiten.
Wandern nur lauter junge Männer nach Sachsen ein?
Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserZu unserem Beitrag „Eine Studie für Thüringen zeigt, was das Fehlen junger Frauen für Folgen für die Demokratie hat“ brachte Leser „Olaf“ mal wieder einen seiner gepfefferten Kommentare. Diesmal spitzte er sich in der Frage zu: „Ist es nicht vielmehr so, dass vorwiegend junge Männer hierher kommen? Hat da jemand Probleme mit dem wirklichen Leben?“ Zwei sehr suggestive Fragen. Aber die Antwort lautet in beiden Fällen: Nein. Auf zu den Fakten.
Das eigensinnige Kind: Ein Essay über das Drama des zur Anpassung gebrachten Kindes
Wolfram Ette: Das eigensinnige Kind. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Das eigensinnige Kind“ ist eigentlich ein Märchen, das die Brüder Grimm veröffentlicht haben. Eins der kürzesten und bedrückendsten – und damit wohl auch eins der wahrsten, das einen tiefen Einblick zulässt in die hochproblematische Dreiecksbeziehung Kind – Eltern – Gesellschaft. Denn wer kennt sie nicht, diese eigensinnigen Kinder, die immer wieder rebellieren gegen das Erzogenwerden und Bravseinmüssen? Die meisten waren selbst mal welche.
Reise nach Kenia oder AfD-Tolerierung: Die Sondierungsgespräche in Sachsen haben begonnen
Michael Kretschmer bei der umstrittenen Klimakonferenz am 22. Juni 2019 in Leipzig. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserSeit der Landtagswahl besitzen CDU und SPD keine Mehrheit mehr. Weil Ministerpräsident Michael Kretschmer sowohl ein Bündnis mit der AfD als auch eine Minderheitsregierung ausgeschlossen hat, müssen die bisherigen Koalitionäre nun zusätzlich mit den Grünen reden. Am Montag, den 16. September, fand in Dresden das erste von planmäßig drei Sondierungsgesprächen statt. Mitte Oktober wollen die Parteien entscheiden, ob sie Koalitionsverhandlungen aufnehmen.
31-jähriger Mann wegen Totschlags angeklagt: Prügel-Exzess in Nachtclub endet fatal
Konnte keine Erklärung für seine Tat liefern: Deividas R. (r., neben Verteidiger Matthias Luderer) am Montag im Landgericht. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserSeit Montag befasst sich das Leipziger Landgericht mit einem Fall von Totschlag. Ein 31-Jähriger soll seinen WG-Kumpel nach einer feuchtfröhlichen Nacht in einer Bar so brutal verprügelt haben, dass er an den Folgen starb. Die Sachlage erscheint vor allem dank einer Überwachungskamera klar – das Motiv dagegen rätselhaft.
Ticketverlosung: New York, New York – Ein Amerika-Abend

Foto: Antonius

VerlosungAm Freitag, dem 27. September, Beginn 18 Uhr, lädt die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik im Rahmen der Interkulturellen Wochen in Leipzig zu einem Amerika-Abend in das Café Eigler im Capa-Haus, Jahnallee 61, ein. Geboten wird neben typisch amerikanischen Snacks eine Lesung aus Franz Kafkas Roman „Amerika“, der die Situation eines europäischen Einwanderers bei der Ankunft im New Yorker Hafen schildert. Freikäufer haben die Möglichkeit, 1x2 Freikarten zu ergattern.
Am 19. September: Leipzig zeigt sich. Begegnung im Alten Rathaus – Gespräch mit Meigl Hoffmann
Das Alte Rathaus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am Donnerstag, den 19. September, startet um 19 Uhr die Auftaktveranstaltung der neuen Veranstaltungsreihe Leipzig: Zeigt sich! Begegnung im Alten Rathaus mit dem bekannten Kabarettisten Meigl Hoffmann.
Am 5.Oktober: Deutsch-deutsches Chorkonzert mit cantica nova (Holzkirchen) und madrigio (Leipzig)
© Kammerchor Madrigio

© Kammerchor Madrigio

Passend zum 30jährigen Jubiläum der Friedlichen Revolution findet die Begegnung der Chöre cantica nova (Holzkirchen) und madrigio (Leipzig) statt. Im Mittelpunkt steht dabei das gemeinsame Chorkonzert am 05.10.2019 um 17:00 Uhr in der Alten Börse Leipzig (Eintritt frei). Es werden u.a. Werke von Bach, Mendelssohn-Bartholdy und Reger, aber auch von Lauridsen, Miškinis und Gjeilo erklingen.
Die Autokrise schwelt schon seit drei Jahren und Autobauer verlieren ihre Rolle als Motor der Wirtschaft
Sand im Getriebe vor der IAA. Foto: Jens Volle

Foto: Jens Volle

Für alle LeserWenn die Bosse der großen deutschen Autokonzerne auch nur ein wenig aufmerksam gewesen wären, dann hätten sie schon 2014 das Ruder herumgeworfen. Denn das, was jetzt am Wochenende der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt passiert ist, ist auch der Automobil International (AMI) passiert. Nur etwas stiller. Nachdem kurzfristig reihenweise Autohersteller absagten, wurde die AMI 2016 abgesagt. Für immer.
globaLE Filmfestival: Venezuela, Israel, Deutschland
UT Connewitz. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Drei Veranstaltungen finden diese Woche wieder im Rahmen des Leipziger globaLE Filmfestivals statt. Diese Woche laufen Filme mit anschließenden Diskussionen in der Villa Davignon, im UT Connewitz und im Geschwister-Scholl-Haus. Der Eintritt ist jeweils frei.
Auch Gesundheit braucht eine gerechte Klimapolitik
Aufruf zum Klimastreik auf der Sachsenbrücke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Freitag, 20. September, werden tausende Menschen zum globalen Klimastreik unter dem Motto #AlleFürsKlima auf die Straße gehen. Die Leipziger Großdemo mit anschließendem Konzert startet um 15 Uhr am Augustusplatz. Und diesmal wird erstmals auch ein Block dabei sein, der bewusst macht, dass der Klimawandel auch dramatische Folgen für unser Gesundheitssystem hat.
AbL hofft beim neuen Bauernverbandspräsidenten auf mehr Bereitschaft zu Veränderungen
Feld in der Leipziger Aue. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 12. September wählte der Sächsische Landesbauernverband einen neuen Präsidenten. Nachfolger des mit 67 Jahren aus dem Amt scheidenden Wolfgang Vogel wurde Torsten Krawczyk, ein 44-jähriger Landwirt aus Großweitzschen/Ortsteil Westewitz (Landkreis Mittelsachsen), der bereits seit 2015 als SLB-Vizepräsident fungierte. Und selbst bei der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) hat man jetzt die Hoffnung, dass sich in Sachsens Landwirtschaftspolitik etwas ändert.
Höchste Wahlbeteiligungen in Schleußig und Südvorstadt und ein Wahlkampf, dem das wichtigste Zukunftsthema fehlte
Wahlbeteiligung zur Landtagswahl am 1. September. Karte: Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen

Karte: Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen

Für alle LeserDie Landtagswahl ist zwar Geschichte. Aber nicht nur bei SPD und Linken diskutiert man darüber, warum man nicht besser abgeschnitten hat. Das Amt für Statistik und Wahlen der Stadt Leipzig hat jetzt auch die Daten zu Wahlbeteiligung und Stimmenanteilen in den Wahlbezirken veröffentlicht. Schon am 1. September war ja deutlich, dass mit einer Wahlbeteiligung von 65,1 Prozent die Werte der vorherigen Wahlen deutlich übertroffen wurden.
The Show must go on: Prominente hinter der Bühne und die Frage nach dem Sinn in unserem Leben
Günther Klempnauer: The Show must go on. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWas kommt dabei heraus, wenn ein journalistrisch arbeitender Pfarrer und Theologe mit berühmten Stars über den Sinn des Lebens, den Glauben und die Hoffnung spricht? Am Ende auch so ein Buch, das zumindest einige Prominente einmal von einer anderen Seite zeigt, einer nachdenklichen, aber auch verletzlichen. Denn auch erfolgreiche Menschen bleiben verletzlich. Und brauchen Trost und Halt.