Artikel zum Schlagwort Kalender

25 Jahre MJA Leipzig e.V. - 25 Thesen aus der Praxis

These #14: Räume sind Teilhabe – jede(r) sollte die Möglichkeit haben, diese zu beleben.

Foto: MJA Leipzig e.V.

Für alle LeserDamit sich ein Mensch frei entfalten kann, ist es essentiell, am öffentlichen Raum teilzuhaben, diesen zu gestalten und frei nutzen zu können. Eine wachsende Stadt wie Leipzig hat mit vielen Hürden zu kämpfen, um den Menschen, die in ihr leben, gerecht zu werden. Einhergehend mit der wachsenden Zahl an Einwohnern ist dies wohl die Verknappung von Räumen. Ob Wohnräume, Parkplätze oder Freiflächen, die Räume werden weniger. Weiterlesen

25 Jahre MJA Leipzig e.V. - 25 Thesen aus der Praxis

These #12: Eine demokratische Verwaltung muss dem Menschen dienen.

Foto: MJA Leipzig e.V.

Für alle LeserDafür muss sich das System Verwaltung an die Lebenswelt und die Bedürfnisse der Bürger*innen anpassen. Wir empfehlen: Geht zu den Menschen. Eine hastig getippte SMS, ein "kurzes" Telefonat oder eine panische Sprachnachricht vom Jugendlichen. Fast jeder Sozialarbeitende kennt diese Situation, wenn es darum geht, dem Ratsuchenden Klarheit zu verschaffen: Es gab Post vom Amt! Weiterlesen

25 Jahre MJA Leipzig e.V. - 25 Thesen aus der Praxis

These #11: Die Investition in frühzeitige Unterstützungsangebote verhindert soziale Benachteiligung

Foto: MJA Leipzig e.V.

Für alle LeserSo müssen die Freizeit-, Präventions- und Förderangebote für die wachsende Gruppe der Lückekids im öffentlichen Raum dringend ausgebaut werden. Sie drängen in die Öffentlichkeit. Sie überrennen die Freizeiteinrichtungen im Viertel. Sie sind laut und dürsten nach Aufmerksamkeit. Und sie werden immer mehr. Sie sind: DIE LÜCKE-KINDER! Was wie der Trailer zum neuesten Monsterfilm klingt, ist die etwas überspitzte Darstellung einer Entwicklung, die nicht nur wir Mobilen Jugendarbeiter*innen bereits seit einigen Jahren verfolgen. Weiterlesen

Historischer Kalender 2020 „Industriekultur in Leipzig“

Mit dem Bilderschatz des Ateliers Hermann Walter eintauchen in die Leipziger Industriegeschichte des frühen 20. Jahrhunderts

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs fing mal mit einer gar nicht so abwegigen Idee an: Warum nicht für die heute bei Städtereisenden beliebte Stadt Leipzig auch mit einem Kalender werben, der nicht die knallbunten Postkartenseiten Leipzigs von heute zeigt, sondern die Fotoschätze aus den alten Schatzkisten der frühen Fotografie, als noch mit Stativ und Glasplatte fotografiert wurde? „Wir haben davon doch jede Menge“, sagt Dr. Anselm Hartinger, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzigs. Weiterlesen

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These #10: Die Angst vor Status- und Fördermittelverlust in der Sozialen Arbeit verhindert Politisierung

Foto: MJA Leipzig e.V.

Für alle LeserKritik am System und Veränderung im Sinne einer sozialen Gerechtigkeit sind unbequem – nicht nur für den/ die Kritisierte/n. Wir alle kennen die Redewendung „Beiße niemals die Hand die dich füttert“. Soziale Arbeit wird in Deutschland überwiegend durch Steuermittel finanziert, also als Zuwendung durch die Kommunen oder das Land an die Träger ausgereicht. Weiterlesen

Geschichte zum Entdecken an Häusern und Giebeln

Kalender für 2020: Durch Großzschocher spazieren mit dem Kopf im Nacken

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserGeschichte passiert ständig. Direkt vor unserer Nase, auch wenn wir es nicht merken und meinen, dazu brauche es ordentliche Schlachten, Regierungspaläste, Könige oder Revolutionen wie 1989. Aber dass man direkt dabei war bei jeder Menge „anderer“ Geschichte, das merkt man meist erst, wenn man alt wird und den Enkeln versucht zu erzählen, wie es früher in der eigenen Straße aussah. Und Werner Franke in Großzschocher hat jede Menge zu erzählen. Weiterlesen

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These #9: Jugendarbeiter*innen müssen sich mit der Gestaltungsmöglichkeit der Digitalisierung befassen.

Foto: MJA Leipzig e.V.

Für alle LeserTun sie das nicht, werden sie von ihren Adressat*innen abgehängt. Unsere Adressat*innen nutzen die „neuen“ technischen Errungenschaften wie selbstverständlich. Und so fühlen wir uns gelegentlich etwas abgehängt, wenn wir sehen, wie sie mit ihren Smartphones und Konsolen hantieren, ihre Musik über Streamingdienste hören sowie sich mit WhatsApp und Instagram die Clique ins Kinderzimmer holen. Weiterlesen

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These #7: Es gibt keine wertlosen Menschen.

Foto: MJA Leipzig e.V.

Für alle LeserDie Akzeptanz einer gesellschaftlichen Unterschicht ist inhuman und zynisch, daher müssen wir diesem Prozess entgegenwirken und Chancengleichheit herstellen. Deutschland, ein Wohlfahrtsstaat mit Sozialleistungssystem und Schulpflicht. Wie kann es dann eine neue Unterschicht geben und durch was zeichnet sie sich aus? Weiterlesen

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These #5: Mobile Jugendarbeit ist ein wichtiger Katalysator für Vernetzung

Foto: MJA Leipzig e.V.

Für alle LeserBegründet durch ihre Flexibilität verbessert Mobile Jugendarbeit die Zusammenarbeit der Akteur*innen im Stadtteil. Fachübergreifend gedacht, wird dadurch aus einem Nebeneinander ein Miteinander. „Wozu nun auch noch Vernetzung!? - Wo sollen wir denn die Zeit dafür hernehmen, wir haben wahrlich schon genug zu tun!“- hören wir immer mal wieder. Das piekst uns als Mobile Jugendarbeiter*innen ins Herz. Denn wir sehen gerade unser Handlungskonzept als prädestiniert für Netzwerkarbeit an. Aber warum ist das so, und wieso finden wir Vernetzung wichtig? Weiterlesen

25 Jahre MJA Leipzig e.V. - 25 Thesen aus der Praxis

These #2: Ghettoisierung gefährdet den sozialen Frieden

Foto: Mobile Jugendarbeit Leipzig e.V.

VerlosungFür alle LeserSeit Menschengedenken gibt es Ghettos, denn bereits in der Antike gab es abgetrennte Wohnbezirke für Juden. Laut Duden werden als Ghettos abgesonderte Wohnviertel bezeichnet. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass der Begriff aus dem Italienischen stammt und Gießerei bedeutet. Denn als 1516 in Venedig ein Gesetz erlassen wurde, das jüdische Einwohner*innen auf das Gheto Nuovo (neue Gießerei) beschränkte, festigte sich der Begriff. Weiterlesen

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These #1: Mobile Jugendarbeit ist kein Sprint, sondern ein Marathon

Foto: Mobile Jugendarbeit Leipzig e.V.

Für alle LeserAm 13. Dezember 2018 feiert der Mobile Jugendarbeit Leipzig e.V. seinen 25. Geburtstag. Aus diesem Grund wird der namensgebende Arbeitsansatz der Vereins zum Auftakt einer monatlichen Thesen-Serie. Eine Serie zu einem sozialen Arbeitsfeld in unserer Stadt, dessen Wirken zu oft übersehen wird. Vor allem soll beleuchtet werden, warum mobile Jugendarbeit kein Sprintstar ist, sondern Ausdauer braucht, um den langen Weg gehen zu können. Die L-IZ.de wird alle 25 Thesen aus der Praxis der Leipziger Streetworker in dieser Reihe publizieren. Weiterlesen

Sowas kann hier nicht passieren

Nico Semsrott präsentiert für alle, die das Ding mit dem Fehlermachen begriffen haben: Der Kalender des Scheiterns

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Wir Menschen sind Trottel. Wir irren uns ständig. Jeden Tag. Dauernd“, stellt Nico Semsrott in der Einleitung zu seinem ganz besonderen Jahreskalender fest, der tatsächlich nichts anderes liefert, als lauter Beispiele des Scheiterns. Und das funktioniert natürlich auch, weil wir Menschen es lieben, anderen beim Scheitern zuzuschauen. Weiterlesen

Wer hat's gesagt, Josef Stalin oder Pinocchio?

Der zweite Falsche Kalender, der die Worte berühmter Sprücheklopfer anderen Sprücheklopfern in den Mund legt

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSein Wappentier ist das Känguru. Und freche Kinderbücher hat er auch schon geschrieben. Seit dem vergangenen Jahr aber verbreitet der Berliner Liedermacher, Kabarettist und Autor Marc-Uwe Kling ein ganz neues Entsetzen unter den Leuten, die in unserer Welt die große Klappe haben. Er packt ihre großmäuligen Sprüche in einen Abreißkalender. Aber nicht einfach so. Weiterlesen

Was erwarten wir eigentlich?

Stille Post: Ein Adventskalender, der das Warten zum Erlebnis macht

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserBald hängen sie wieder überall, einige völlig sinnloserweise mit Süßigkeiten gefüllt. Meistens heißen sie Weihnachtskalender, obwohl es eigentlich Adventskalender sind. Sie begleiten uns beim Warten. Einfach so, auch wenn der Verlag natürlich betont, dass es um das Erwarten der „weltbewegendsten aller Nächte“ geht. Es geht tatsächlich um mehr. Weiterlesen

Festgehaltene Zeit

Der Sax-Kalender 2019 entführt wieder in Leipziger Momente jenseits der Hatz

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserKaum hat sich dieser sonderbare Dauersommer 2018 in einen richtigen Herbst verwandelt, klopft schon das nächste Jahr an die Tür. Und die Verlage geben ihre Kalender fürs nächste Jahr in den Verkauf, hoffend, das Herz der Käufer wieder anzusprechen. Denn Kalender sind in der Regel Hingucker-Produkte. Sie zeigen oft, was man im Eilen des Jahres selbst gar nicht wahrgenommen hat. Dafür liefen – zum Glück – andere mit der Kamera los. Weiterlesen