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Donnerstag, 21. Januar 2021

Thema

Kalender

Buchkinderkalender 2021: Von Kindern lernen, wie man Geschichten in einem einzigen Satz erzählen kann

„Är Brölte for fröde!“ Natürlich der Löwe, der in der Geschichte von Janusch (6) dem schrecklichen Drachen den Garaus macht. Einer muss ja in den sauren Drachen beißen, wenn sich sonst keiner drum kümmert. Es ist quasi die Titelgeschichte zum Buchkinderkalender 2021. Und wer das Jahr 2021 mit kindlichem Spaß angehen will, der hängt sich natürlich dieses geschichtenreiche Prachtstück an die Wand.

These #25: Mobile Jugendarbeit ist eine Menschenrechtsprofession.

Die Grundlage sozialarbeiterischen Handelns ist die Wahrung der Menschenrechte und der Auftrag sozialer Ungerechtigkeit entgegen zu wirken. Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Mit Kunst helfen: Verkauf des „Connewitzer Kunstkalender“ soll bedrohten Kulturprojekten zugute kommen

Corona verändert vieles. Es bringt auch viele Menschen dazu, sich Wege auszudenken, wie man mit der Lage umgehen kann und denen helfen kann, die die Auflagen besonders hart treffen. So entstand auch die Idee eines „Connewitzer Kunstkalenders“. Ausgedacht hat ihn sich Carrin Bierbaum, selbst Malerin, die ein kleines Atelier in der Meusdorfer Straße 55 hat. Im Schaufenster sieht man dort schon seit fünf Jahren, dass hier Kunst gemacht wird.

These #24: Das politische Motto unserer Zeit ist: „Es muss etwas geschehen – aber es darf nix passieren“.

So ist es unter anderem unbestritten, dass unser Bildungssystem in einer sozialen Schieflage ist – und trotzdem fehlt die politische Motivation für tiefgreifende Veränderungsprozesse.

„Gohlis 2021 – Mobilität einst und jetzt“: Der neue Kalender ist da!

Zwölf Monate Gohliser Verkehrsgeschichte in Bild und Text bietet der neue Kalender des Bürgervereins für das kommende Jahr. Der Kalender wird mit einigen Details seine Käufer überraschen – so dürfte nicht jedem bekannt sein, dass 1884 in Gohlis eine der ersten Radrennbahnen Mitteldeutschlands eingeweiht wurde. Oder in den Bleichert-Werken nicht nur Seilbahnen, sondern auch Elektrofahrzeuge produziert wurden, darunter ab 1923 die weltweit patentierte „Eidechse“.

These #23: Jugendarbeit droht ein Bedeutungsverlust, da sie zunehmend als on/off-Dienstleister verstanden wird

Eine bedarfsgerechte Jugendarbeit kann nicht beliebig eingesetzt werden. Sie ist ganzheitlich, präventiv und kontinuierlich wirksam. Jugendarbeit ist Zukunftsarbeit! Soziale Arbeit als Dienstleistung zu beschreiben, ist Teil einer breiten fachlichen Diskussion über Begriffe wie Qualität, Wirksamkeit oder Outputorientierung, kurz der Ökonomisierung einer am Menschen und dessen Entwicklung orientierten Arbeit.

Verlegerhäuser: Der Markkleeberg-Kalender 2021 aus dem Sax-Verlag führt zu den einstigen Wohnhäusern Leipziger Verlagsinhaber

Es war schon vor 100 Jahren so: Betuchte Leipziger, denen es in der Stadt zu laut und zu hektisch wurde, zogen hinaus vor die Tore Leipzigs und bauten sich eine Villa im Grünen – in Oetzsch, in Gautzsch oder Raschwitz. Auch sie pendelten logischerweise zu ihrer Arbeit jeden Tag nach Leipzig hinein. Unter ihnen namhafte Verleger, deren Häuser noch heute in dem 1934 zusammengewürfelten Städtchen am Südrand Leipzigs zu finden sind.

Der neue Kalender „Das alte Leipzig“ zeigt diesmal Fotografien aus dem Atelier von Paul Faulstich

Ja wo wohnte er denn? Christoph Kaufmann meint: am Lindenauer Markt 2. Das Leipziger Adressbuch von 1920 meint: gleich um die Ecke, in der Kuhturmstraße 1a. „Faulstich, P., Fototechn.“. Auch unterm Namensverzeichnis ist er hier registriert: „Kaufmann und Fototechniker“. Telefon-Nr. 38459. Auch 1935 hat sich daran nichts geändert. Nur dass er jetzt als Chemiker fungiert. Und dabei ist er der Held des neuen Kalenders „Das alte Leipzig“ für 2021.

These #22: Soziale Arbeit muss aktive politische Kraft sein, um soziale Ungleichheit zu verringern.

Soziale Arbeit hat die Möglichkeit und Pflicht, sich politisch einzumischen. Sie ist Lobby für marginalisierte Gruppen. Wir haben in unserer Arbeit mit marginalisierten jungen Menschen zu tun, welche soziale Ungleichheit tagtäglich erfahren. Kommen beispielsweise junge Menschen bei uns an und sind von Wohnungslosigkeit betroffen, so finden sie in den meisten Fällen keinen eigenen Wohnraum.

Einfach mal stehen bleiben und die Schönheit alter Hauseingänge bestaunen

Bauherren verewigten sich vor 100 Jahren gern mit ihren Initialen an dem Haus, das sie erbauen ließen. Manchmal ist auch der Architekt an der Fassade verewigt. Aber an jedem Haus sind die unterschiedlichsten Gewerke beschäftigt. Und oft stammen viele schöne Details aus Werkstätten, die man heute gar nicht mehr kennt, die aber zur Zeit der Erbauung einen Ruf hatten. Zum Beispiel in Großzschocher, wo 1897 bis 1899 der Arzt Erich Freud seine Villa bauen ließ.

These #21: Lieber alle am Ball statt Opernball.

Wir finden es ungerecht, dass (nicht nur) wir trotz Rekordeinnahmen im Steuer- und Abgabenbereich jährlich um jeden Cent kämpfen müssen. Für manche ist er das absolute Highlight des Jahres: Der Opernball. Glanz, Glamour, feinste Speisen, roter Teppich, Promifaktor, sehen und gesehen werden. Doch gerade dieser zur Schau gestellte Überfluss mit dezenter „Was-kostet-die-Welt?“-Attitüde macht ihn für unsere aktuelle These zu einem treffenden Symbol.

These #20: Soziale Arbeit ersetzt niemandem die Übernahme sozialer Verantwortung.

Soziale Arbeit hat keine Alleinverantwortlichkeit und dient nicht als Kompensator. Soziale Verantwortung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – sie obliegt jedem einzelnen Menschen. Gilt es, soziales Handeln, gesellschaftliche Prozesse und die Profession der Sozialen Arbeit gemeinsam zu betrachten, empfiehlt sich Eingangs einen kurzen Blick auf die Entstehung und Ausgliederung der Sozialen Arbeit zu werfen. Soziales Handeln ist so alt wie die Menschheit selbst.

These #19: Der „aktivierende Sozialstaat“ grenzt insbesondere benachteiligte Menschen aus.

Damit gerade junge Menschen nicht am Verwaltungsdruck zerbrechen, brauchen sie Sicherheit und Förderung – um Selbsthilfepotenziale entdecken und nutzen zu können.

These #18: Der Kampf um den Erhalt von öffentlichen Räumen muss auch digitale Räume einschließen

Digitalisierung hat einen zunehmenden Stellenwert in der Gesellschaft und ganz besonders in der Lebenswelt unserer Zielgruppen. Deshalb gilt es auch hier, Freiräume zu erhalten, zu erschaffen und zu erkämpfen.

These #17: Funktionierender Wettbewerb bedeutet nicht: „Hauptsache billig.“

Damit Wettbewerb im sozialen Bereich nicht zu Monopoleismus und unsozialem Handeln führt, braucht es tragfähige Rahmenbedingungen. Geiz ist geil! Leanmanagement, Input – Output, Transformation, Globalisierungsprozesse, Controlling, Marktorientierung, Konkurrenz, Digitalisierung, Gewinn und Rentabilität. Was haben diese Begriffe mit der Sozialen Arbeit zu tun? Was sind Ihre ersten Gedanken, wenn Sie an Soziale Arbeit denken? Etwa an das Primat der Effizienz, an Marktanalysen oder gar an Wettbewerb?

These #16: Kinder und Jugendliche suchen ihre Werte und Vorbilder – was sie finden, liegt auch an Dir.

Dieser Verantwortung muss sich die Gesellschaft bewusst sein und Werte, die sie vermitteln will, täglich leben. In Walt Disneys „Mary Poppins“ (1963) wird für die schwer händelbaren Geschwisterkinder eine „Kinderschwester“ gesucht. Um genau zu sein, die sechste Kinderschwester in Folge. Der Vater ist der Meinung, er verfüge über genügend Urteilsfähigkeit, Einsicht und Menschenkenntnis, um eine geeignete Kinderschwester für seine „Brut“ zu finden.

These #15: Mobile Jugendarbeit – Immer am Puls der Zeit

Durch basisnahe Arbeit sind Streetworker*innen Teil gesellschaftlicher Phänomene und haben deshalb die Expertise, politische Diskussionen anzuregen – eine Ressource, die genutzt werden muss.

These #14: Räume sind Teilhabe – jede(r) sollte die Möglichkeit haben, diese zu beleben.

Damit sich ein Mensch frei entfalten kann, ist es essentiell, am öffentlichen Raum teilzuhaben, diesen zu gestalten und frei nutzen zu können. Eine wachsende Stadt wie Leipzig hat mit vielen Hürden zu kämpfen, um den Menschen, die in ihr leben, gerecht zu werden. Einhergehend mit der wachsenden Zahl an Einwohnern ist dies wohl die Verknappung von Räumen. Ob Wohnräume, Parkplätze oder Freiflächen, die Räume werden weniger.

These #13: Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt.

Soziale Arbeit kann nur bedingt nach Kennzahlen, Indikatoren oder Produktivität bewertet werden. Die Wirkung zeigt sich an der Qualität unserer Gesellschaft und ihrer Werte. Wie sähe die denn ohne Soziale Arbeit aus?

These #12: Eine demokratische Verwaltung muss dem Menschen dienen.

Dafür muss sich das System Verwaltung an die Lebenswelt und die Bedürfnisse der Bürger*innen anpassen. Wir empfehlen: Geht zu den Menschen. Eine hastig getippte SMS, ein "kurzes" Telefonat oder eine panische Sprachnachricht vom Jugendlichen. Fast jeder Sozialarbeitende kennt diese Situation, wenn es darum geht, dem Ratsuchenden Klarheit zu verschaffen: Es gab Post vom Amt!

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