These #4: Straßenabi statt Schulabi

Für alle Leser Das Angebot der Bildungseinrichtungen entspricht in vielen Bereichen nicht den Lebenswirklichkeiten von Kindern und Jugendlichen. „Alternative“ Mechanismen zur Lebensbewältigung rücken dadurch in den Fokus und ersetzen schulische Bildung.
Anzeige

„Mein Name, egal. Ich bin 15 Jahre alt und wohne in einem der Hochhäuser im Westen der Stadt, die ihr nie betreten werdet und würdet. Ich habe 3 jüngere Geschwister, mit denen ich mir ein Zimmer teile und um die ich mich so gut es geht kümmere. Eine meiner Pflichten als großer Bruder, sagen meine Eltern, die immer wieder betonen wie wichtig es ihnen sei, ihre Ruhe zu haben. Das ist mit ein Grund warum ich eher selten zu Hause bin und stattdessen auf der Straße mit meinen Jungs abhänge. Nervig ist nur, dass ich meist meine 6 Jahre jüngere Schwester im Schlepptau habe … is scheiße beim weglaufen!

Meist gucken wir, wo es was zu holen gibt, hängen hier und da ab oder schieben Langeweile, die aber schnell zu Action werden kann. Wie letztens im Mc Geiz, als wir den Eingang mit Böllern bewarfen, woraufhin wir eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch bekamen. Bis auf die Anzeige und den Nackenschellen von meinen Eltern hat sich‘s aber gelohnt, da wir gleichzeitig ein paar Dinge aus dem Laden trugen, für die unser Taschengeld niemals ausreichen würde.

Wenn man hier wohnt, die Eltern keine Kohle haben, Schule nervig ist, Stress an jeder Ecke lauert und man die teuren Nikes aus dem Rapvideo tragen will, muss man kreativ und hart sein. Kreativ sein bedeutet Leute abziehen, Dinge ausborgen und sie beim An-und Verkauf verkaufen oder Weed klären. Letzteres ist aber nicht mein Ding, da es sonst noch mehr Schellen von Vaddern setzt. Am Ende kann man das aber als Training ansehen, da man es irgendwann gewohnt ist, zu kassieren und härter für den Stress auf der Straße wird.

Ich meine, dann haben die Leute Respekt, wenn man nach einer Bombe noch steht und selber eine verteilen kann. Das überraschte letztens auch meinen Banknachbarn. Was bezeichnet der mich auch als Hurensohn, der nix zu Fressen hat. Papa sagte: ,Gut gemacht!‘, was ich aber nicht der Schulleitung sagen darf, da die mich so schon 2 Wochen suspendierte.“

„Scheiß Schule, da lern‘ ich eh nichts, was mir hier draußen hilft!“

In unserer Arbeit treffen wir regelmäßig auf derartige und noch gravierendere Biografien. Eine Vielzahl der Kinder und Jugendlichen kommen aus bildungsfernen Familien, welche an der Armutsgrenze leben. Den Alltag bestimmen Geldnot, Konsum, Konflikte und Perspektivlosigkeit. Hinzu kommt der alltägliche Kampf, individuelle Bedürfnisse durchzusetzen und Anerkennung zu erlangen.

In ihrer prekären Lebenslage benötigen die Betroffenen schnelle und zählbare Ergebnisse, da diese für sie oft von existenzieller Bedeutung sind. Lebensqualität bedeutet hier nicht nur die Bereitstellung finanzieller Unterstützung, sondern vor allem die Erfahrung von Selbstwirksamkeit und Teilhabe an der Gesellschaft. Doch der daraus resultierende „Themen-Rucksack“ von Kindern und Jugendlichen, basierend auf deren bisherigen Erfahrungen, Fähigkeiten, Ressourcen und Bedürfnissen, kollidiert zumeist mit dem System Schule.

Hier bietet der Lehrplan zu wenige Möglichkeiten, um diese Themen aufzufangen. Ein generalisiertes Angebot der Wissensvermittlung trifft auf ungleiche individuelle Voraussetzungen, deren unterschiedliche Erfahrungen und Bedürfnisse keine Berücksichtigung finden. Kommen hier noch Ausgrenzungserfahrungen (z.B. Mobbing) hinzu, verliert die Schule schnell an Prestige, wird zum Störfaktor und endet im Fernbleiben vom Unterricht. Eine Schule, die den Themen und Bedürfnissen der jungen Menschen Raum bietet, kann Schulabbruch und -verweigerung entgegenwirken. Natürlich ist Schule ein Ort der Wissensvermittlung, jedoch müssen Lehrinhalte Verknüpfungen zur Lebenswelt der Schüler*innen aufzeigen und an ihren Erfahrungen ansetzten.

Beispielsweise können geschichtliche Ereignisse genutzt werden, um auch über Verdrängungsprozesse und Ausgrenzungserfahrungen im öffentlichen Raum sowie gesellschaftliche Normen und Werte zu reden. Vor allem bei der Vereinbarung von Basiswerten sind die unterschiedlichen Erfahrungen der Schüler*innen zu berücksichtigen. Es muss anerkannt werden, dass die Wertvorstellungen der jungen Menschen, geprägt durch ihre Lebenslagen, für sie einen Sinn und Nutzen haben. Dementsprechend könnte der Lehrplan „Straßen-AG’s“ anbieten, um die bisher als negative Fähigkeiten angesehenen „Skills“ zu nutzen und Alternativen aufzuzeigen. Gleichzeitig können diese praktisch und theoretisch aufgearbeitet werden.

So können Farblehre und Skizzentechniken auch für Graffitisprüher*innen spannend sein. In Zusammenarbeit mit beispielsweise Baugenossenschaften können Flächen bereitgestellt und im Unterricht genutzt werden. Das Interesse der Schüler*innen für Instagram und Mode kann sich u.a. bei der Vermittlung des „Goldenen Schnittes“ sowie den Techniken der Fotografie und den Grundlagen des Grafikdesign als nützlich erweisen. Die daraus entstandenen Resultate dienen der Schule zur Imagepflege und bieten einen Mehrwert für Kinder und Jugendliche, die im Raum Schule wieder Erfolg und Wertschätzung erfahren sowie Möglichkeiten des Ausprobierens vorfinden.

Dies sind nur einige Gedanken, um Schule und Schulbildung für die interessanter zu gestalten, die aufgrund verschiedener prekärer Lebensbedingungen der schulischen Bildung entflohen sind.

Infos zur Thesen-Aktion: Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens hat der Mobile Jugendarbeit Leipzig e.V. einen Kalender mit 25 Thesen aus der Praxis zusammengestellt. Diese beziehen sich auf aktuelle Gegebenheiten und Entwicklungen in Gesellschaft und Jugendarbeit, auf die die Streetworker des Vereins in ihrer täglichen Arbeit stoßen. Die Thesen sollen zum Nachdenken und zur Diskussion anregen – und im Idealfall den Anstoß für einen Veränderungsprozess geben.

Mehr Infos zur Mobilen Jugendarbeit Leipzig e.V.:
www.kuebelonline.de

These #3: Aktive Beteiligung ist das Lebenselexier für Demokratie und Innovation im Gemeinwesen

KalenderMobile Jugendarbeit25 Thesen
Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Freitag, der 27. November 2020: Corona-Verharmlosung im Erzgebirge
Man sieht es nicht, aber auch im Erzgebirge ist das Coronavirus unterwegs. Foto: Oimheidi, Pixabay

Foto: Oimheidi, Pixabay

Für alle LeserEin Bürgermeister im Erzgebirge vertritt die Auffassung, dass die „allermeisten“ Corona-Erkrankten keine Symptome hätten. Vielleicht erklärt das die „Spitzenposition“ des Erzgebirges in Sachsen. Außerdem: Die IG Fortuna hat den Zuschlag beim „Kino der Jugend“ erhalten und Michael Ballweg antwortet auf unsere Fragen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 27. November 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
50-Kilometer-Weltrekordversuch verschoben: Marcus Schöfisch geht erst im Dezember aufs Laufband
Marcus Schöfisch hat nun drei Wochen mehr Zeit für die Vorbereitungen. Foto: Lauftraining.com

Foto: Lauftraining.com

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelEigentlich wollte Marcus Schöfisch jetzt bereits einen nagelneuen Weltrekord in der Tasche haben. Wie in der letzten LZ-Ausgabe berichtet, hatte der Leipziger für vergangenen Sonntag den Angriff auf den Bestwert über 50 Kilometer auf dem Laufband angekündigt. Doch das Vorhaben konnte noch nicht stattfinden. Die Leipziger Zeitung (LZ) hat beim 33-jährigen Athleten nachgefragt.
Auszüge aus Francis Neniks „Tagebuch eines Hilflosen“ #54
The Courier-Journal, Louisville, Kentucky, Seite 9 vom 4. Januar 1885. Quelle: newspapers.com

Quelle: newspapers.com

Für alle LeserBlack Friday. Großer Ausverkauf heute. Donald kündigt an, das Weiße Haus zu verlassen. Melania kündigt nichts an, wird Donald aber trotzdem verlassen. Allerdings erst wenn der Black Friday Sale vorbei und sie aus dem Weißen Haus raus ist. Da aber niemand – nicht mal das Weiße Haus – weiß, wo der Black Friday Sale eigentlich herkommt, kündige ich hiermit an, den Anlass, den Ort und die Zeit für diesen seltsamen Tag hier und heute zu nennen.
Schluss mit dem Kahlschlag: Kommunen sollen über den kommunalen Baumschutz wieder selbst entscheiden können
Gefällter Baum in Connewitz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNoch ist es nicht beschlossen, sondern gab es am Donnerstag, 26. November, erst einmal die Anhörung zum neuen sächsischen Naturschutzgesetz, das die schlimmsten Fehler der Gesetzesänderung von vor zehn Jahren reparieren soll. Im Zentrum steht dabei der Passus, der das Fällen tausender Bäume auf Privatgrundstücken möglich gemacht hatte unter dem Label „weniger Bürokratie“.
Große Pandemiemüdigkeit: Auch die Psyche leidet unter der Verunsicherung durch Corona
Prof. Dr. Hannes Zacher. Foto: Swen Reichhold / Universität Leipzig

Foto: Swen Reichhold / Universität Leipzig

Für alle LeserSeit acht Monaten geht da nun so. Mal wird gelockert, dann wieder verschärft. Meistens trifft es immer wieder dieselben Berufsgruppen und Branchen. Da kann niemand mehr planen. Und das zehrt an der Psyche. Eine zunehmende „Pandemiemüdigkeit“ beobachtet der Leipziger Arbeitspsychologe Prof. Dr. Hannes Zacher.
Jetzt werden die Dienstwagen der Leipziger Bürgermeister/-innen wieder mal ein Thema für den Stadtrat + Update
Schon 2011 testete OBM Burkhard Jung den damals neuen E-BMW. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserLeipzig hat nicht ohne Grund 2019 den Klimanotstand ausgerufen. Die Zeit, dass die Welt die Kurve kriegen muss, um überhaupt noch ein halbwegs erträgliches Klima zu sichern, läuft ab. Und das bedeutet nun einmal: Verhaltensänderungen auf allen Ebenen. Auch ganz oben. Aber selbst die regelmäßigen Untersuchungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zu den Dienstwagen der Ministerinnen und Minister bewirken kaum eine Änderung. Und wie sieht das mit Dienstwagen in Leipzig aus?
Doppelhaushalt 2021/2022: Die wichtigsten Investitionsprojekte können jetzt in einer interaktiven Karte gefunden werden
Karte mit den Investitionsprojekten 2021 / 2022. Screenshot: L-IZ

Screenshot: L-IZ

Für alle LeserAm Dienstag, 24. November, hat Leipzigs Finanzbürgermeister Torsten Bonew dem Leipziger Stadtrat der Haushaltsplanentwurf für die Jahre 2021 und 2022 vorgelegt. Für jedes Jahr enthält er ein Gesamtvolumen von 2 Milliarden Euro. Es werde keine Kürzungen geben, betonte Bonew in seiner Stadtratsrede. Aber mit entsprechenden zusätzlichen Kreditaufnahmen um die 200 Millionen Euro bis 2022 müsse die Stadt rechnen.
Michael Ballweg zum 21. November in Leipzig: Halbe Distanzierungen und geschraubte Gegenfragen + Video & Bildergalerie
Michael Ballweg am 7. November in Leipzig per Videoeinspielung dabei. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDass der ehemalige Unternehmer Michael Ballweg ein Freund der freien Presse wird, steht auch in Zukunft kaum zu erwarten. Vielleicht liegt es am Oberlehrer-Tonfall gegenüber langjährigen Journalisten, den seine Anhänger offenbar als „widerständig“ verstehen. Oder seinem Hang zu devoten Fan-TV-Machern auf Youtube, die ihm unangenehme Nachfragen stets ersparen. In jedem Fall aber wohl an der Art, wie er einer normalen, schriftlichen L-IZ.de-Presseanfrage vom 23. November gegenübertritt, welche auch im Interesse des Stuttgarter „Querdenkers“ selbst erfragen möchte, wie die „Querdenken“-Bewegung zu den Vereinnahmungsversuchen von Rechtsextremisten am 21. November 2020 in Leipzig steht. Gar nicht, könnte man die Antworten des Bewegungs-Initiators Ballweg an die L-IZ.de überschreiben.
Wolfgang Rischer zum Fünfundachtzigsten: Ein ganz persönliches Poesiealbum für den Dichter aus dem Grenzgebiet
Poesiealbum neu: Wolfgang Rischer zum Fünfundachtzigsten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich passt kaum etwas so gut in diese Zeit des zuweilen erzwungenen Stillehaltens wie Gedichte. Jene meist kurzen und knappen und dichten Texte, die sich erst richtig erschließen, wenn man sich Zeit und Aufmerksamkeit für sie nimmt. Ja, genau das, was einigen Leuten so schreckliche Kopfschmerzen bereitet, weil sie das mit sich selbst konfrontiert. Dabei wird die Welt für uns so erst ahnbar. Wie in den Gedichten Wolfgang Rischers.
Donnerstag, der 26. November 2020: Innenausschuss diskutiert über das „Fahrradgate“
Sachsens Innenminister Dr. Roland Wöller (CDU). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie heutige Sitzung des Innenausschusses des sächsischen Landtages hat offenbar nicht viel geändert: Linke fordern wegen des „Fahrradgate“ weiter den Rücktritt des Innenministers, Grüne und SPD äußern Kritik an Polizei und Ministerium. Außerdem: In Leipzig klettert der Corona-Inzidenzwert über 100. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 26. November 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Landkreis Leipzig: Quarantäne-Anordnungen für Schulen und Kitas – Information
Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Bei größerem und vor allem unübersichtlichem Infektionsgeschehen nutzt der Landkreis Leipzig die Möglichkeit, die häusliche Quarantäne über eine Allgemeinverfügung anzuordnen. Diese richtet an einen definierten Personenkreis. Es werden keine Bescheide für Einzelpersonen erstellt.
„Es ist momentan ein täglicher Kampf“: Wie es den Leichtathleten des SV Lindenau 1848 in der Coronakrise ergeht
Die Schließung der Schulsporthallen stellt auch die Leichtathleten vor Probleme. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelDer November-Lockdown trifft nicht nur die Mannschaftssportarten. So spüren beispielsweise auch die Leichtathleten die aktuellen Einschränkungen unmittelbar: Es fehlt ihnen vor allem an Trainingshallen und greifbaren Zielen in Form von Wettkämpfen und Meisterschaften, an denen sie wachsen können. Thomas Uth ist Abteilungsleiter und ehrenamtlicher Trainer beim SV Lindenau 1848.
Der Stadtrat tagte: IMFARR will 2022 mit dem Bauen auf dem Eutritzscher Freiladebahnhof beginnen + Video
Digitale Pressekonferenz mit IMFARR-Kommunikationschef Matthias Euler-Rolle, IMFARR-Seniorchef Nematollah Farrokhnia und Jürgen Wöss, Geschäftsführer der Leipzig 416 GmbH. Foto: IMFARR

Foto: IMFARR

Für alle LeserKommt das Baugeschehen auf dem Eutritzscher Freiladebahnhof jetzt wirklich ins Rollen? Mit 48 Pro-Stimmen, keiner Gegenstimme und 12 Stimmenthaltungen hat die Ratsversammlung am 24. November den Masterplan zum Projekt „Freiladebahnhof Eutritzscher Straße“ beschlossen. Drei Neufassungen der Vorlage dazu hatte das Dezernat Stadtentwicklung und Bau entwickelt. Am Ende gab es noch einen Änderungsantrag von CDU und SPD.
Verfassungsschutz: Rechtsextremismus in Sachsen weiter auf hohem Niveau
Sören Pellmann, seit 2009 Stadtrat in Leipzig und seit 2017 Bundestagsabgeordneter für Die Linke, übt Kritik an der Arbeit des Verfassungsschutzes in Sachsen. © Foto: Sören Pellmann

© Foto: Sören Pellmann

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Ausgabe 85, seit 20. November im HandelIn den vergangenen Jahren war es stets ein Ereignis, wenn der sächsische Verfassungsschutz im Frühling seinen Jahresbericht vorstellte – zumindest für Klimaaktivist/-innen, antifaschistische Gruppen, Unterstützer/-innen von Geflüchteten und ähnliche Akteur/-innen. Denn im Verfassungsschutzbericht konnten sie alle nachlesen, wie gefährlich ihre Arbeit für den Staat sei, während hingegen beispielsweise Pegida, die AfD und andere Teil des rechtsradikalen Spektrums stets weitgehend unter dem Radar der Behörde blieben. Auf sozialen Medien wie Twitter amüsierte man sich gemeinsam über die „lustigsten“ Passagen der jährliche Berichte.
Landeselternrat kritisiert Kultusminister: In der Pandemie-Zeit muss Schule flexibel sein!
Die Corona-Zeit ist auch für die Lehrer/-innen eine außergewöhliche Situation - und zusätzliche Belastung. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserAm Montag, 23. November, ließ die „Sächsische Zeitung“ Sachsens Kultusminister Christian Piwarz zu Wort kommen und ihn erklären, wie er mit den Schulen jetzt in Zeiten der hohen Corona-Positiv-Zahlen umgehen will. Aber eine wirklich klare Linie in seinen Aussagen konnte der Landeselternrat nicht entdecken. Im Gegenteil: Es scheint mit den Gewurstel einfach munter so weiterzugehen.