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Tag: 1. September 2020

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RBL darf bald wieder Fans ins Stadion lassen. So wie hier wird es dann aber nicht aussehen. Foto: Gepa Pictures

Dienstag, der 1. September 2020: Fußball vor Publikum kehrt zurück

Der Fußball-Bundesligist RB Leipzig darf sein erstes Heimspiel am 20. September voraussichtlich vor Zuschauer/-innen austragen. Ein vom Gesundheitsamt geprüftes Hygienekonzept sieht 8.500 Fans im Stadion vor. Außerdem: Ordnungsamt und LVB kontrollierten heute erstmals gemeinsam, ob in Bahnen die Maskenpflicht eingehalten wird. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 1. September 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

2017 gab es auch noch die Magenta-Liefervariante auf Leipzigs Straßen. Foto: Ralf Julke

Wie schafft es Leipzigs Außerhaus-Gastronomie, die Verpackungsmengen zu reduzieren?

Selbst in der Corona-Zeit mit ihren teilweisen Beschränkungen kamen viele Leipziger nicht auf die Idee, dass wir neben der Corona-Pandemie noch ganz andere, viel folgenreichere Probleme haben. Doch statt den ausfallenden Restaurantbesuch durch eigenes Kochen zu ersetzen, bestellten sie sich die Speisen frei Haus. Mit dem entsprechenden Verpackungsmüll. Das kann nicht die Zukunft sein, stellt der BUND Leipzig fest.

Quelle: Gerd Altmann/Pixabay

Honky Tonk Festival Leipzig wird auf den 27. März 2021 verschoben!

Leider begleiten uns die Auswirkungen der Pandemie im öffentlichen Leben noch immer deutlich. Insbesondere die Planungsunsicherheit für die Herbstmonate bringt Veranstalter an ihre Grenzen. Indoorveranstaltungen wie das Honky Tonk® Livemusikfestival, leben von ausgelassener Stimmung und von tanzenden und singenden Besuchern. Der rege Wechsel der Locations ist dabei ein fester Bestandteil des Veranstaltungskonzepts.

Logo Latcho Dives Festival, Ausschnitt

Latcho Dives – das 1. Leipziger Kulturfestival der Roma und Sinti

„Latcho Dives“ ist Romanes, die Sprache der Roma, und bedeutet „ein schöner Tag“. Gleich acht „Latcho Dives“ bietet das 1. Kulturfestival der Roma und Sinti, dass vom Romano Sumnal e. V. – der einzigen in Sachsen existierenden Selbstorganisation der Sinti und Roma – und dem Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e. V. – Zentrum jüdischer Kultur – ins Leben gerufen wurde.

Die Abbaufelder am Tagebau Nochten. Grafik: Grüne Liga, Cottbus

Der Umsiedlungsvertrag begründet überhaupt nicht, dass die LEAG an die Kohle unter Mühlrose darf + Update

Am Montag, 31. August, reagierte die LEAG auf die Presseberichte zu den geplanten Abrissen im Dorf Mühlrose mit einer Pressemitteilung, in der das Unternehmen schlankweg behauptete: „Umsiedlung von Mühlrose ist rechtskräftig | Rückbauarbeiten beginnen auf LEAG-Grundstücken“. Eine Mitteilung, die einmal mehr die Sicht auf die tatsächliche Rechtslage auf den Kopf stellt. Entsprechend deutlich reagierte die Initiative „Alle Dörfer bleiben“.

Was man von christlichen Fundamentalisten lernen kann. Foto: Ralf Julke

Auszüge aus Francis Neniks „Tagebuch eines Hilflosen“ #42

Krisenzeiten sind Möglichkeitszeiten, Zeiten von Überbietung und Experiment. Corona zeigt uns das jeden Tag, und nur die heimlichen Datenkraken wissen, wie tief das Wasser unter der Oberfläche noch ist. Wobei es im Grunde gar keine Tauchgänge in die Untiefen des Möglichen (und die Abgründe des Menschlichen) braucht, denn was auf der Oberfläche schwimmt, ist erschreckend genug.

Das Treffen der Initiativen zur „Erfurter Erklärung“. Foto: Grüne Liga

Bürgerinitiative Rückmarsdorf gehört zu den Erstunterzeichnern der „Erfurter Erklärung“ und lädt am 12. September gleich zu zwei Kundgebungen ein

Am Samstag, 30. August, wurde in Erfurt eine besondere „Erfurter Erklärung“ verabschiedet: Initiativen aus ganz Deutschland legen damit einen Forderungskatalog zur Eindämmung des industriellen Abbaus von Sand, Kies und Gips vor. Denn immer öfter bedroht der hemmungslose Abbau dieser Rohstoffe wertvolle landwirtschaftliche und geschützte Naturgebiete. So wie bei Rückmarsdorf.

Michael Wuliger: Koscher durch die Krisen. Foto: Ralf Julke

Koscher durch die Krisen: Michael Wuligers ausgewählte Wochenkommentare aus der „Jüdischen Allgemeinen“

Es ist eine selten gewordene Kunst in Deutschland, noch gute Kommentare schreiben zu können. Das hat viele Gründe – mal die fehlende stilistische Brillanz der zumeist älteren Herren, die nun glauben, zu allem und jedem einen geistreich angehauchten Senf dazugeben zu müssen. Oft fehlt schlicht der breite Fundus eines Wissens, auf den sie zurückgreifen könnten. Und dann fehlt ihnen noch etwas, das sie nicht einmal zu vermissen scheinen. Michael Wuliger hat es.

Quelle: Gerd Altmann/Pixabay

8. Flimmergarten – Nachhaltiges Dokumentarfilmfest im Grünen

Inzwischen wird es wieder etwas zeitiger dunkel, die Abende sind aber noch spätsommerlich mild – ideale Zeit also für nachhaltiges Open-Air-Kino. Der Gemeinschaftsgarten Querbeet Leipzig veranstaltet das 8. Flimmergarten-Dokumentarfilmfest und richtet den Fokus auf sozial- und umweltpolitische Themen.

Kalender-These #22 – September 2020. Foto: MJA Leipzig e.V.

These #22: Soziale Arbeit muss aktive politische Kraft sein, um soziale Ungleichheit zu verringern.

Soziale Arbeit hat die Möglichkeit und Pflicht, sich politisch einzumischen. Sie ist Lobby für marginalisierte Gruppen. Wir haben in unserer Arbeit mit marginalisierten jungen Menschen zu tun, welche soziale Ungleichheit tagtäglich erfahren. Kommen beispielsweise junge Menschen bei uns an und sind von Wohnungslosigkeit betroffen, so finden sie in den meisten Fällen keinen eigenen Wohnraum.

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