Tanners Interview mit Schlager-Queen und Moderatorin Heike Renner

Da erlebt Mann und Frau so einiges Lustiges zusammen und dann verliert man sich aufgrund von Leben aus den Augen. Bei Tanner war es so mit Heike Renner, die mittlerweile TV-erprobt ist, allerorten die Bühnen erklimmt und Schlager singt und die - und dies erfuhr der Tanner eben erst vor Kurzem - das Weite gesucht und gefunden hat. Wieso, weshalb und mit wem muss natürlich gefragt werden. Und wurde auch gefragt.

Hallo Heike. Wir kennen uns ja doch schon recht lange. Ich erinnere mich an feine Abende am Feuer und Getränke in der Moritzbastei. Damals begann Deine Karriere auf dem Schlager-Parkett gerade auszuufern, wir nannten uns sogar schmunzelnd „Die Schöne und der Biest“. Jetzt muss ich erfahren, dass Du Leipzig verlassen hast seit Jahren. Wieso denn das?

Hallo Volly, ja die Zeit vergeht, sie war wirklich schön und unvergessen. Auch die tollen Erlebnisse mit unseren gemeinsamen Freunden Bert und Saskia sowie einigen anderen möchte ich nicht missen. Aber nun hat mich die Liebe vor einigen Jahren mitgenommen und an den schönen Bodensee entführt. Mein damaliger Freund und heutiger Ehemann wohnte in der Nähe von Leipzig. Da er sich nach seiner Assistenzzeit als Zahnarzt selbständig machen wollte, stellte sich die Frage aber wo? Genau in diesem Zeitraum hatte ich Aufnahmen für meine Weihnachts-CD zum einsingen im Allgäu. Wir waren beide so angetan von der Landschaft, der Weite u.s.w., dass die Frage nicht lang im Raum stand.

Gibt es etwas, was Du vermisst in der Rückschau? Bad Waldsee ist ja doch pure Idylle. Gibt es Sehnsucht nach Leipzig? Und wenn ja, nach was genau?

Mein Leipzig vermisse ich schon manchmal. Da pulsiert das Leben und es ist immer was los – keine Frage. Am liebsten hätte ich auch gerne all meine Freunde und lieben Fans mit eingepackt. Ich erinnere mich noch an die entsetzten und doch traurigen Blicke, als ich es versucht habe, beiläufig zu erwähnen. Da gab es zugegeben manche Träne, die floss und lange Gespräche, vor allem mit meiner besten Freundin aus Halle. Aber inzwischen ist es so, wenn ich wieder in der alten Heimat bin – da erleben wir unsere Treffen dafür viel intensiver und natürlich emotionaler und ich mag die vielen Shoppingmöglichkeiten, Frauen eben …

Ich genieße das Leben hier im Süden ansonsten in vollen Zügen, denn das ist es ja, was ich mir ausgesucht habe. Es wird von der Gegend gesagt: dort leben wo andere Urlaub machen, und so ist es wirklich. Auch für unsere inzwischen vierjährige Tochter kann ich mir es nicht besser vorstellen …

Also, lieber Volly, Koffer packen und dann kommst uns einfach mal besuchen.

Foto: Heike Renner PR

Foto: Heike Renner PR

„Du wirfst mich aus der Bahn“ ist das neue Silberstück von Dir. Danke für die Blumen! Aber jetzt mal ernsthaft, kommst Du damit ins Fernsehen? Vorprogramm von Roland Kaiser gar? Wie muss ich mir die Promo vorstellen für das gute Stück?

Die Promotion für eine CD sieht je nach Künstler unterschiedlich aus. Bei mir wird es einige Vorankündigungen in der Presse geben, was dann, je nach Redakteur, etwas größer oder kleiner erscheint. Der Fanclub ist im Bereich „Social-Media“ unterwegs. Ich selber habe meine „Scheiben“ sowieso bei Live-Auftritten immer dabei. Es wäre natürlich großartig, mit dem Titel in der einen oder anderen Fernsehshow auftreten zu dürfen. Aber im übertragenem Sinne lasse ich mich auch nicht aus der Bahn werfen, wenn es nicht dazu kommt. Davon geht die Welt nicht unter und ich brauche mir zum Glück keinen Druck machen. Ich möchte einfach nur ehrliche Musik machen und anderen damit Freude bereiten. Ganz egal wie groß oder klein der Rahmen ist.

Auch als Moderatorin bist Du gern gebucht. Was moderierst Du denn da hauptsächlich? Und wo und wann und wieso?

Als Moderatorin arbeite ich ja schon seit vielen Jahren. Dabei bin ich als Gastgeberin bei Galaprogrammen, Firmenpräsentationen, Konzerten und Open-Air-Veranstaltungen in ganz Deutschland unterwegs. Manchmal ist es so, dass ich eine Veranstaltung präsentiere und gleichzeitig auch als Sängerin aktiv bin. Das mache ich dann am liebsten, denn der Gesang und die Musik stehen bei mir an erster Stelle. Da kann ich sein wie ich bin ohne mich zu verstellen, mit dem Publikum agieren …

Wenn ich allerdings so etwas wie eine Podiumsdiskussion moderiere oder eine Firmenpräsentation habe, dann liegt der Focus wieder ganz woanders – allerdings liebe ich auch diese Herausforderungen und man lernt immer dazu, daher mache ich das.

Die Junge Union kam uns einen Tag vor Aschermittwoch mit einer Schlagerquote fürs Radio. Eieiei, faszinierend, diese Jungspunde. Was hälst Du davon? Du kommst ja aus dem Metier. Ist Zwang die richtige Richtung? Ist unser Land ein gutes Gebiet für Schlager? Wie ist die Lage in der Szene?

Mit der Quote ist das so eine Sache und es ist bestimmt ein Thema welches spaltet. Ich bin aber der Meinung, wie zum Beispiel in der Wirtschaft, dass keine gestandene Frau stolz auf ihre Position ist, wenn diese durch eine Quote besetzt wurde. Wenn, dann möchte man doch durch Leistung und nicht durch gesetzliche Bestimmungen überzeugen. Beim Schlager ist Zwang auch der falsche Weg. Es sollte eher etwas umgedacht werden. Der Deutsche Schlager ist, auch dank Helene Fischer, nicht mehr eingestaubt und passt in jede Altersklasse und geht durch alle Schichten. Das merke ich auch bei meinen Konzerten. Es gibt nicht mehr „DAS“ Schlagerpublikum. Die Musikrichtung ist einfach moderner geworden, der Stil hat sich verändert und hat Sex-Appeal, ohne dabei billig zu wirken. Zumindest lege ich darauf immer großen Wert. Alles braucht seine Zeit und der Weg ist das Ziel.

Es gibt ja auch einen Heike-Renner-Fanclub! Wie können interessierte und Dich anhimmelnde Menschen da reinkommen? Braucht’s eine Mutprobe, wie damals in dem Club, den ich mit Freunden hatte?

… mmmmhhh, da bringst Du mich auf eine Idee, ich werde mal dran arbeiten –  aber so lange es das noch nicht gibt, kann eigentlich jeder Mitglied werden. Das geht über meinen Fanclubleiter in Berlin, Enrico Däumichen. Dazu am Besten eine E-Mail schreiben: enrico.d@arcor.de oder einfach auf meine Homepage gehen www.heike-renner.de

Als Mitglied erhält man dann regelmäßige Informationen, die neuesten Autogrammkarten, es gibt Fanhefte, Grußkarten mit persönlicher Widmung, Fanclubtreffen e.t.c. Ich freue mich über jeden einzelnen Neuzugang.

Danke, liebe Heike für Deine wundervollen Antworten.

Es hat mir mal wieder Spaß gemacht mit Dir zu plaudern und grüß mir die Heimat. Sei lieb gedrückt. Deine Heike.

Interviews
Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Kulturbetrieb des Budde-Hauses startet am 27. Mai mit Kabarettabend
Plakatausschnitt TrennDich. Quelle: Budde-Haus

Quelle: Budde-Haus

Am Mittwoch, dem 27. Mai nimmt das Budde-Haus den Kulturbetrieb wieder auf. Zu Gast sind um 20.00 Uhr die Ensemblemitglieder des Kabaetts academixer Carolin Fischer, Ralf Bärwolff und Jörg Leistner am Klavier, mit ihrem Programm „Trenn Dich – Oder: Wenn Du aus der Mode kommst, dann geh ich mit!“
Bitte setzen Sie sich für nächtliche Betriebsbeschränkungen am Flughafen Leipzig/Halle ein!
Flugzeug beim Flug übers Leipziger Stadtgebiet. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNatürlich protestieren Menschen in Deutschland nicht nur, um ihr „Großes Nein“ (Armin Nassehi) in die Welt zu schreien. Manchmal fordern sie auch nur, dass Versprechen und Beschlüsse von den gewählten Politikern auch umgesetzt werden. Denn unsere Demokratie ist nicht nur kleinteilig. Sie ist auch verzerrt. Und wenn es um Profite und Arbeitsplätze geht, sind die Verzerrungen besonders groß. Deshalb bekommt Marian Wendt nun binnen kurzer Zeit seinen zweiten Offenen Brief.
Alles in Reih und Glied: Menschlicher Optimierungswahn in perfekter Landschaftsmalerei
Markus Krüger: Überschwemmte Landschaft (2019). Foto: Galerie Schwind

Foto: Galerie Schwind

Für alle LeserWährend Cafés und Kabaretts grübeln, wie sie die Möglichkeiten von Ansteckungen in ihren Räumen verringern können, haben Galerien damit eher nicht so ein Problem. Richtig voll wird es dort immer nur zur Ausstellungseröffnung. Aber die Zeiten von Vernissagen mit dicht gedrängten Gästen sind vorerst vorbei. Auch die Galerie Schwind hat ihre neueste Ausstellung am 19. Mai aufgrund der aktuellen Situation ohne Ausstellungseröffnung eröffnet.
Die Impro-Show „Adolf Südknecht“ nimmt am Dienstag ihre Zeitreise wieder auf
Stefan Ebeling, Karin Werner, Tobias Wollschläger, August Geyler, Armin Zarbock, Claudius Bruns. Foto: Armin Zarbock

Foto: Armin Zarbock

Für alle LeserAllerorten gibt es Zeichen einer Normalisierung. Zumindest in Sachsen. Die ersten Kabaretts und Varietés öffnen wieder, wenn auch unter ungewohnten Umständen, mit größeren Abständen zwischen Stühlen, in größeren Sälen, aber eigentlich immer: Bitte mit Maske. Und im Horns Erben, das seit einer Woche wieder geöffnet hat, nimmt auch eine Serie wieder den Faden auf, die längst zur beliebtesten Impro-Show des Landes geworden ist.
Der Stadtrat tagte: Investor muss für Parkstadt Dösen ein Artenschutzkonzept vorlegen + Video
Bauarbeiten in der Parkstadt Dösen. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserEs war eine erstaunlich kurze Diskussion, obwohl sie an die Grundprobleme der Stadt Leipzig im Jahr 2020 rührte. Michael Neuhaus (Die Linke), Jürgen Kasek (Grüne) und Andreas Geisler (SPD) rissen diese Probleme zumindest an, als sie am Mittwoch, 20. Mai, in der Ratsversammlung zu den Änderungsanträgen ihrer Fraktionen zur Parkstadt Dösen sprachen.
Das große Nein: Warum eine Demokratie ohne Protestbewegungen zu einer müden Amtsverwaltung werden würde
Armin Nassehi: Das große Nein. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs wird wieder demonstriert in Deutschland. Auf sogenannten „Hygiene-Demos“ protestieren allerlei Leute gegen allerlei – gegen Corona-Maßnahmen, einen befürchteten Impfzwang, Bill Gates und Angela Merkel. Und irgendwie auch fürs Grundgesetz. Aber Proteste leben vom großen Nein, stellt der Soziologe Armin Nassehi in diesem Essay fest, den er zwar schon vor Corona geschrieben hat. Aber die Protestphänomene haben alle dieselbe Wurzel, stellt er fest.
AfD-Fraktion will Jugendliche in Leipzig mit bunten Aufklärungsbroschüren abspeisen
Neues Rathaus und Stadthaus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNein, sie mögen keine Jugendlichen. Schon gar nicht, wenn die sich so emsig in die Politik einmischen und nun auch noch auf Stadtteil- und Ortsteilebene mitreden wollen. Ein paar Broschüren, die diese vorlauten Kinder aufklären, sollten genügen, findet die Altherrenfraktion der AfD und versucht gleich mal, dem ganzen Antrag des Jugendparlaments die Zähne zu ziehen.
Linke und Grüne ergänzen Antrag des Jugendparlaments um Vorschläge zur Rauchentwöhnung
Verbotsschild an einem Kinderspielplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserJa, das mit den Spielplätzen wäre eigentlich kein Problem, hatte das Ordnungsamt zugestimmt, nachdem das Jugendparlament eine ganze Reihe Orte aufgelistet hatte, an denen in Leipzig das Rauchen verboten werden sollte. Auch Kitas und Schulen tauchten dort auf, obwohl es dort sowieso schon verboten ist. Schwieriger wird es aber bei Parks und Grünanlagen.
Leipzigs Umweltdezernat legt Ausflüglern ans Herz, ihren Picknickabfall lieber wieder mit nach Hause zu nehmen
Am Nordstrand des Cospudener Sees. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserLeipzigs Jugendparlamentarier glauben an das Gute und Ordentliche im Menschen. Anders als viele ältere Zeitgenossen, die unsere Umwelt als Müllschlucker betrachten oder einfach davon ausgehen, dass am Montag dann die fleißigen Abfallsammler/-innen losziehen und ihren weggeworfenen Müll von der Wiese klauben. Mehr Abfallbehälter könnten doch das Problem beheben, meinte das Jugendparlament in einem Antrag.
Ab 2022 soll es tatsächlich ein Werkstattverfahren zum Umbau des Bayrischen Platzes geben
Windmühlenstraße Richtung Bayerischer Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWer in Leipzig als Stadtrat oder Stadträtin arbeiten will, braucht eine Engelsgeduld. Nichts passiert von jetzt auf gleich. Selbst ein Beschluss bedeutet noch nicht, dass schon im nächsten Jahr losgearbeitet werden kann. In den Ratsfraktionen weiß man sehr wohl, woran es oft liegt – an Planungskapazitäten und fehlendem Personal. Manchmal auch an Fördergeld. Fünf Jahre zwischen Beschluss und Umsetzung sind schon ein gewohnter Zeitraum. Bei der Windmühlenstraße wird es erst ab 2026 eine Lösung geben.
Der Stadtrat tagte: Ratsversammlung stimmt Verwaltungsvorschlag zur Dieskaustraße zu und Linke/Grüne-Antrag wird geprüft + Video
Dieskaustraße, Blick von der Schwartzestraße stadtauswärts: Radfahrer sind hier nicht vorgesehen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Mittwoch, 20. Mai, wurde in einer doch sehr kontroversen Diskussion im Stadtrat auch die Entwurfsplanung zur Dieskaustraße abgestimmt. Die Straße, die von Kleinzschocher bis Großzschocher als alternativlose Hauptstraße durch den Südwesten führt, soll ab 2023 umgebaut werden. Und eigentlich war sich die Ratsversammlung über fast den gesamten Straßenumbau einig. Nur ein 200 Meter langes Stück zwischen Windorfer Straße und Eisenbahnüberführung wurde heftig diskutiert.
Auch wegen Corona: Zeppelinbrücke bekommt jetzt einen temporären Radweg
Einmündung Cottaweg mit Blick zur Zeppelinbrücke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMühsam nährt sich das Radfahrerkaninchen in Leipzig. Aber zuweilen geschehen doch ein paar kleine Wunder. Etwa auf der Jahnallee, wo sich die Verwaltung in den letzten Jahren beharrlich weigerte, deutliche Änderungen zur Sicherheit der Radfahrer/-innen durchzuführen. Planungen für eine Radverbindung von Lindenau bis Stadtmitte sollten eigentlich erst in diesem Jahr beginnen. Doch jetzt richtet das Verkehrs- und Tiefbauamt kurzfristig temporäre Radwege auf der Zeppelinbrücke ein.
Freitag, der 22. Mai 2020: Neonazis wüten am Männertag
Die Polizei im Einsatz. Symbolfoto: L-IZ.de

Symbolfoto: L-IZ.de

Für alle LeserAngriffe auf Polizisten, Gewalt gegen Passanten, Naziparolen – es war ein ganz normaler Männertag in Sachsen. Diesmal kam die heftigste Meldung aus Königstein, wo die Polizei nach eigenen Angaben von 30 Neonazis angegriffen wurde. Auch in Leipzig gab es Vorfälle mit rechtem Hintergrund. Zudem sorgt die Wahl eines Neurechten zum Kulturamtsleiter in Radebeul für Kritik. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 22. Mai 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Nur wenige Schmetterlingsarten scheinen von den Natura 2000-Schutzgebieten zu profitieren
Der Baumweißling (Aporia crataegi) ist ein weitverbreiteter Schmetterling, der hinsichtlich seines Lebensraumes sehr variabel ist. Er gehört zu den wenigen Tagfalterarten, die von den Natura 2000-Schutzgebieten profitieren. Foto: Martin Musche

Foto: Martin Musche

Für alle LeserEigentlich sind auch die Natura 2000-Schutzgebiete in Europa zu klein. So wie das Leipziger Auensystem, das ebenfalls so ein Schutzgebiet ist. Und trotzdem helfen sie selbst in dieser zerstückelten Form einigen Tierarten, die gar nicht in diesen Schutzgebieten unter Schutz stehen. Das haben Forscher des iDiV jetzt zumindest erst einmal an Vögeln und Tagfaltern untersucht.
Auch die Landesstatistiker sagen Leipzig bis zu 660.000 Einwohner im Jahr 2030 voraus
Bevölkerungsentwicklung nach Kreisen bis 2035. Karte: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Karte: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Für alle Leser Sie haben die Corona-Pause genutzt. Am Dienstag, 19. Mai, legten die sächsischen Statistiker die mittlerweile 7. Regionalisierte Bevölkerungsprognose für Sachsen vor. Die Prognose bestätigt die inzwischen auch in Leipzig korrigierten Hochrechnungen für das Jahr 2030, nach denen die große Stadt im Westen Sachsens dann zwischen 640.000 und 660.000 Einwohner/-innen haben wird.