Giordano-Bruno-Stiftung kommt mit nacktem Luther nach Leipzig

Nicht nur die Schriftstellerin Thea Dorn hadert mit diesem Luther, der dieser Tage wieder im Mittelpunkt des Kirchentages steht und die Scharen der Protestanten auch nach Leipzig lockt. Auch die Giordano-Bruno-Stiftung tut sich schwer – nicht nur mit Kirchentagen an sich (und ihre Finanzierung aus öffentlichen Kassen), sondern auch mit Martin Luther. Den bringt sie heute sogar mit nach Leipzig: nackt. Eine anstößige Sache.

Während in Leipzig der Evangelische Kirchentag 2017 gastiert, präsentiert die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) ab Freitagmittag, 26. Mai, ihre Kunstaktion „Die nackte Wahrheit über Martin Luther“ in der Leipziger Innenstadt. Die über vier Meter hohe Skulptur zeigt eine nackte Lutherfigur mit geöffnetem Mantel. Auf der Innenseite des Mantels prangt ein Zitat des Philosophen Karl Jaspers: „Luthers Ratschläge gegen die Juden hat Hitler genau ausgeführt“.

Auf der Rückseite sind die judenfeindlichen Ratschläge des Reformators, u. a. Niederbrennen der Synagogen, Zwangsenteignung und Zwangsarbeit für Juden, zu lesen.

Was natürlich eine Reduktion der lutherschen Juden-Wut ist.

Thea Dorn hat das in einem Interview der „Frankfurter Rundschau“ viel tiefsinniger kritisiert.

„Aber warum sollte sie ihn zum Antisemiten gemacht haben?“, fragte die FR (gemeint war Luthers Glaubenskrise nach dem Tod seiner geliebten Tochter Magdalena).

Thea Dorn: „Der Gott des Alten Testaments, der strenge Richter, hatte den jungen Luther beinahe irre gemacht. Im vermeintlich gnädigen Gott des Neuen Testaments glaubte er, seine Rettung gefunden zu haben. Dass ihm im Angesicht seiner toten Lieblingstochter Zweifel an Gottes Gnade kamen, muss ihn zutiefst erschüttert haben. In dieser Stimmung konnte er es nicht ertragen, dass es ein Volk gab, das mit dem noch schlimmeren Angstgegner, dem alttestamentlichen Gott, klarzukommen schien.“

Und nicht nur Luthers heftige antisemitische Tiraden seien das Ergebnis gewesen. Der Mann schien zu seinem Lebensende doch wieder in die tiefe Verzweiflung seiner Jugend gestürzt zu sein.

Es gäbe also eine Menge Stoff auch für die Giordano-Bruno-Stiftung, den Mann in seinem durchaus irrationalen Verhalten zu fassen. Aber sie konzentriert sich auf den wütenden Antisemitismus.

„Mit der Kunstfigur klären wir darüber auf, dass Luthers Antisemitismus eben nicht nur dem damaligen Zeitgeist entsprach, sondern weit über diesen hinausging. Seine 7 Forderungen zum Umgang mit den Juden waren direkte Vorlage für den Holocaust“, erklärt dazu Jana Steinhaus, von der Leipziger Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs Leipzig). „Nach heutigen Maßstäben war Luther einer der größten Hassprediger, die das Christentum hervorgebracht hat. Trotzdem vergeht fast keine Woche, in der die Stadtverwaltung nicht kräftig am Luther-Kult mitwirkt.“

Und Jana Steinhaus ergänzt dazu noch: „Selbst wenn man über diese Schattenseiten hinwegsehen und Martin Luther feiern wollte, so stehen die bundesweiten Kosten in Höhe von rund einer Viertel Milliarde Euro in keinerlei Verhältnis zum Gedenken an andere Jubiläen.“

Nach Berechnungen der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) bezuschusst die öffentliche Hand die Feierlichkeiten im Rahmen der „Luther-Dekade“ mit insgesamt mehr als 250 Millionen Euro aus allgemeinen Steuergeldern.

Darunter befinden sich auch die 950.000 Euro, mit denen die Stadt Leipzig den „Evangelischen Kirchentag auf dem Weg“ in Leipzig subventioniert.

Jana Steinhaus: „Nach dem Katholikentag 2016 verstößt die Stadt erneut gegen den Grundsatz der weltanschaulichen Neutralität. Anstatt selbst eine kritische Reflexion Luthers auf die Beine zu stellen, überreicht die Stadt der evangelischen Kirche einen Blankoscheck und macht somit den Bock zum Gärtner. Nach dieser Logik könnte man auch der Atom-Lobby eine Million Euro geben für die Organisation einer Tagung, die sich mit der Frage beschäftigt, ob Deutschland aus der Kernenergie aussteigen sollte oder nicht.“

Leipzig zahlt für den Kirchentag damit fast genauso viel wie für den Katholikentag im vorangegangenen Jahr. Während man beim Katholikentag aber ursprünglich noch mit 80.000 Besuchern rechnete (es kam jedoch nur die Hälfte), hat man in Leipzig die Erwartungen von ursprünglich 50.000 auf nun sogar nur 35.000 Besucher herabgesetzt. Wie beim Katholikentag steht aus Sicht der Giordano-Bruno-Stiftung auch hier zu bezweifeln, dass selbst diese Zahl erreicht wird.

Diese Zahlen sind eigentlich auch für Leipzigs Stadtpolitik brisant – dienen die hohen Besucherzahlen doch immer wieder als Basis für die behauptete Umwegrendite, wonach der städtische Barzuschuss durch die Ausgaben der Besucher ins Stadtsäckel zurückfließe.

Jens Tobias von der gbs Leipzig meint hierzu: „Diese Milchmädchenrechnung hat die Stadtverwaltung selbst widerlegt: In ihrer eigenen Auswertung zum Katholikentag im letzten Jahr schätzt sie, dass lediglich Steuermehreinnahmen in Höhe von 180.000 Euro erzielt wurden. Unterm Strich war es also ein Minusgeschäft für die hochverschuldete Stadtkasse. Dieses Jahr nehmen sich die Veranstaltungsorte auch noch gegenseitig die potentiellen Besucher weg, da es nicht nur einen zentralen Kirchentag in Berlin geben wird, sondern auch noch 8 kleinere sogenannte ,Kirchentage auf dem Weg‘ in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt – ganz Ostdeutschland soll ,lutherifiziert‘ werden.“

Um auf das Problem der öffentlichen Finanzierung von kircheninternen Veranstaltungen aufmerksam zu machen, hat das Team um David Farago neben „dem nackten Luther“ eine zweite mobile Großplastik im Gepäck, nämlich den inzwischen berühmt-berüchtigten „Moses“ mit dem „11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!“, der in den letzten Jahren durch ganz Deutschland gereist ist.

Beim Katholikentag 2016 in Leipzig erhielt die Kunstaktion beim Abschlussgottesdienst einen Platzverweis. Das Ordnungsamt begründete dies damals damit, dass es nicht sicher sein könne, ob nicht „Waffen oder Sprengstoff in der Skulptur versteckt“ seien.

„Wir werden die Moses-Aktion weiterführen, bis dieser Unfug beendet ist“, sagt Farago. „Es ist nicht hinnehmbar, dass hochverschuldete deutsche Städte, die keine Gelder mehr für die Verbesserung ihrer Kitas aufbringen können, die Glaubensfeste milliardenschwerer Kirchen mit Millionenbeträgen subventionieren!“

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