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Martin Luther

Gastkommentar von Christian Wolff: „Ich bin hindurch“ – Eine notwendige Erinnerung

Es geschah vor genau 500 Jahren. Der Reformator Martin Luther (1483-1546) sah sich vor dem Reichstag in Worms einem Tribunal ausgesetzt. Keine akademische Debatte über unterschiedliche Möglichkeiten des Glaubens, sondern ein erbitterter Machtkampf. Noch wurde er nur mit Worten ausgetragen.

Und wenn die Welt voll Teufel wär: Luthers aufregende Reise zum Reichstag nach Worms

Vieles ist auf einen markigen Spruch eingedampft in der Erinnerung an Martin Luther. Sein Auftritt in Worms auf dem Reichstag zum Beispiel auf dieses legendäre: „Hier stehe ich. Ich kann nicht anders.“ Als wenn das so leicht gewesen wäre. Und als wenn es eine schnurgerade Linie vom Thesenanschlag in Wittenberg 1517 zum Wormser Reichstag gegeben hätte. Aber der Weg nach Worms war kurvenreich. Und auch Dr. Martin Luther ahnte 1517 nicht, wo er 1521 landen würde.

Friedrich der Weise und Johann der Beständige: Wie Luthers Fürsten zu seiner Zeit Kirchenpolitik machten

Wer die Zeit der Reformation erforschen möchte, kommt an den beiden Kurfürsten, die Martin Luther beschützten, nicht vorbei. Und auch nicht an ihren Staatsarchiven. Auch wenn es dann doch wieder so ein großes Jubiläum braucht wie das 500-jährige von Luthers Thesenanschlag 2017, dass die Forscher der Sächsischen Akademie der Wissenschaften sich die kurfürstlichen Archive vornahmen unter der Fragestellung: Wie änderte sich damals die Kirchenpolitik?

Eröffnung der Ausstellung „DENK + MAL Luther Melanchthon“

Am Dienstag, dem 4. Juni, eröffnen Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke und der Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums, Dr. Anselm Hartinger um 16 Uhr die Ausstellung „DENK + MAL Luther Melanchthon“ in der Unteren Wandelhalle des Neuen Rathauses. Sie zeigt die vielfältigen Spuren von Martin Luther und Philipp Melanchthon in Leipzig und stellt deren Bedeutung für die Leipziger Disputation heraus. Gezeigt werden zudem die Geschichte des Luther-Melanchthon-Denkmals in Leipzig sowie die Ergebnisse des künstlerischen Wettbewerbes zu seiner Neugestaltung.

Auf den Spuren Luthers zwischen Altenburg und Borna – 8. Lutherlauf und 7. Lutherwanderung

Am Tag des Aschermittwochbriefes, dem 05. März, eröffnen traditionell die Anmeldeportale für den Lutherlauf und die Lutherwanderung von Altenburg nach Borna. Die Veranstaltungen finden am letzten Sonnabend im August – am 24.08.2019 – statt.

Reformationsjubiläum 2017 – Staat und Kirche ziehen erstmals gemeinsam Bilanz

Ein Jahr nach den großen Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum 2017 ziehen Staat und Kirche erstmals gemeinsam Bilanz: Mit der Publikation „Reformationsjubiläum 2017 – Rückblicke“ dokumentieren und reflektieren die kirchlichen und staatlichen Partner dieses bundesweit einmalige Ereignis. Im Rahmen einer Premierenveranstaltung am 24. Oktober 2018 in Leipzig wird das in der Evangelischen Verlagsanstalt erschienene Buch erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Hat Martin Luther seine 95 Thesen nun an die Wittenberger Schlosskirche geschlagen oder nicht?

So richtig toll fand ja der Historiker Benjamin Hasselhorn die Feiern zu 500 Jahren Reformation im vergangenen Jahr nicht. Ihm fehlte das Streitbare, dieses Luthersche „Hier stehe ich“. Und geärgert hat er sich auch über die seltsamen Zungenschläge zum Thesenanschlag 1517. Eine ganze Reihe von Kommentatoren formulierten das Ereignis lieber so, als sei es nur eine hübsche Erfindung. Also doch kein Luther mit Hammer, Nägeln und Thesenplakat?

„Martin Luther und die Juden“: Ausstellung und Vortragsreihe in der Michaeliskirche

Am Mittwoch, dem 2. Mai 2018, 17 Uhr, wird in der Michaeliskirche am Nordplatz die Ausstellung „Martin Luther und die Juden – Ertragen können wir sie nicht.“ eröffnet.

Die Erinnerung an Martin Luther lebendig halten

Im Traditionsgasthaus Auerbachskeller dreht sich auch 2018 vieles um den Reformator. Schon seit vielen Jahren pflegt Auerbachs Keller Leipzig intensiv die Erinnerung an Martin Luther. So gibt es mit dem Lutherstübchen ein kleines Museum für den Reformator, täglich werden 30-minütige Führungen angeboten, in denen man viel Wissenswertes über Luther erfährt. Außerdem steht an mehreren Terminen im Jahr das sehr erfolgreiche Theaterdinner „Die Luthers privat - Tafelfreuden und Tischreden beim Ehepaar Luther“ auf dem Veranstaltungs-Programm. Da wundert es nicht, dass der Auerbachs Keller vor fünf Jahren als erstes Restaurant Mitglied in der Lutherweg-Gesellschaft wurde.

Eine Jubiläumsfeier, bei der die meisten Betroffenen mal wieder nicht eingeladen wurden

Wer eifrig mitgelesen hat im vergangenen Jahr, der weiß, dass wir hier dutzende Bücher zu Luther und Reformation besprochen haben. Der 500. Jahrestag des gern mystifizierten Lutherschen Thesenanschlags an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg gab zu allerlei Festen Anlass. Und zur Erneuerung vieler Irrtümer. Mindestens zwei Irrtümer sind noch immer lebendig: Sie sind wie Bretterwände, die den Blick verstellen.

„Here I stand“ – Diako würdigt Martin Luther mit einer Ausstellung

Bereits zum 87. Mal lädt das Leipziger Diakonissenkrankenhaus alle Interessierten zu einer neuen Bilderschau. Unter der Überschrift „Here I stand. Martin Luther, die Reformation und die Folgen“ präsentiert die kommende Ausstellung ausnahmsweise keine regionalen Künstler, vielmehr wird der große Reformator Martin Luther in den Blickpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. Eröffnet wird die umfassende Ausstellung am Dienstag, 24. Oktober 2017, ab 18 Uhr im Klinischen Arztdienst des Leipziger Diakonissenkrankenhauses. Der Eintritt ist frei.

Museumsgespräch am 19. Oktober: Leipzigs Drucker in der Reformation

Zu Beginn der Reformation gab es in Leipzig lediglich 5 Druckereien. Doch ab 1518 entwickelte sich die Stadt zum wichtigsten Druck- und Verlagsort für reformatorische Schriften, die Anzahl der Druckereien und Verlagsbuchhandlungen vervielfachte sich.

Wie Elisabeth Lanz die emotionale Wucht der trauernden Katharina Luther erlebbar macht

Für FreikäuferEs ist die Stimme. Diese Frau hat Stimme: Elisabeth Lanz. Etlichen Leipzigern als Dr. Mertens aus der gleichnamigen ARD-Zoo-Serie bekannt. Oder eben auch nicht. Dort ist die Schauspielerin aus Österreich so falsch platziert wie ein Pinguin in der Wüste. Oder ein Löwe auf Grönland. Sie gehört nicht in solche weichgespülten Vorabendserien für herzige Gemüter. Sie gehört eigentlich in starke Historienfilme. An die sich in Deutschland keiner traut.

Ein Luther-Weihnachtskalender mit Kurrende, Festbier und trüben Tagen auf der Wartburg

Für FreikäuferEs bietet sich an, zum Reformationsjubiläum auch mal einen Adventskalender vorzulegen, der sich ganz und gar Martin Luther und seinem Verhältnis zum Weihnachtsfest widmet. Wann, wenn nicht jetzt? Noch einmal richtig selige Lutherzeit. Und ein kleines bisschen historisches Wissen. Denn Vieles von dem, was wir heute mit Weihnachten verbinden, kam erst mit Luther auf, etliches aber auch erst viel, viel später.

Gemeindeabend in Schleußig: Erfahrungen bei der Revision der Lutherbibel 2017

Um Erfahrungen und Vorgehensweise bei der Revision der Lutherbibel 2017 geht es in einem Gemeindeabend am Dienstag, dem 12. September 2017, 19 Uhr, im großen Saal der Bethanienkirche Schleußig, Stieglitzstr. 42. Mit Landesbischof i. R. Prof. Dr. Christoph Kähler konnte für die Veranstaltung ein außerordentlich kompetenter Referent gewonnen werden. Ch. Kähler hat als Vorsitzender des für die Revision verantwortlichen Lenkungsausschusses den Revisionsprozess die gesamte Zeit über begleitet und entscheidend mitgestaltet.

Eine kleine Ausstellung im Bach-Museum zeigt, wie sich der Luther-Kosmos und der Bach-Kosmos berührten

Für FreikäuferNatürlich fehlte dieser Paukenschlag noch im Jubiläumsjahr der Reformation: Zum großen Reformator aus Wittenberg gehört unbedingt der große Thomaskantor aus Leipzig. Auch wenn das selbst in protestantischen Kirchen gern vergessen wird. Luther wusste noch, dass zum Wort die Musik gehört. Erst sie macht die Worte lebendig. Und genau das machte Bach zum unvergleichlichen Komponisten.

Sonderausstellung im Bach-Museum Leipzig zu „Bach & Luther“

Das Bach-Museum Leipzig zeigt vom 8. September 2017 bis zum 28. Januar 2018 die Kabinettausstellung „Bach & Luther“. Die Schau beleuchtet das Musikverständnis Bachs und Luthers und zeigt biografische Parallelen auf. Zu den Exponaten zählen handschriftliche Partituren und Aufführungsmaterial zahlreicher Choralkantaten und -bearbeitungen Bachs sowie eine kostbare Luther-Bibel aus dem Besitz des Komponisten. „Bach & Luther“ ist nach „Glaubenswelten“ die zweite Ausstellung des Hauses zum Reformationsjubiläum.

Mit den Kindern lernt man das Leben und Treiben im Hause Luther erst richtig kennen

Für FreikäuferErstmals erschienen ist dieses Buch der Wittenberger Historikerin Elke Strauchenbruch 2010. Dass es im Jubiläumsjahr des Thesenanschlags noch einmal überarbeitet wurde, freut bestimmt alle Lutherfreunde oder Lutherinteressierten. Denn selten war die Neugier auf das eigentliche Leben des Wittenberger Theologieprofessors größer. Aber in „Luthers Kinder“ geht es nicht nur um Luthers Kinder.

Am 17. August: Kuratorenführung in der Ausstellung „Luther im Disput“

Nach heutigem Verständnis gehörte Luther zu den frühen Medienstars. Doch auch zu Lebzeiten Luthers war die Welt in einem medialen Umbruch. Durch die Erfindung des Buchdrucks war es plötzlich möglich, Botschaften zu verbreiten. Ohne das neue Medium ist die Reformation nicht denkbar, und umgekehrt veränderte die Reformationsliteratur fundamental das Leseverhalten: Für viele Menschen war eine Lutherschrift das erste eigene gedruckte Buch!

Christiane Dalichow erzählt die Lebensgeschichte der Katharina Luther

Wenn Autorinnen und Autoren in die Rollen berühmter historischer Persönlichkeiten schlüpfen, dann ist das immer auch ein Versuch des Unmöglichen. Selbst dann, wenn das Leben der Person so gut erforscht ist wie das der Katharina von Bora, die 1525 den berühmten Martin Luther heiratete. Gleich in der Einleitung stellt es Christiane Dalichow ja bedauernd fest: Ihre Briefe an Martin sind nicht überliefert.

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