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Schwarwels Fenster zur Welt: Matchbox

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    Na endlich kommt die Formel 1 dahin, wo sie immer hingehörte. Öl-Finanz-Autogeschäft, ein leichter Touch von Diktatur an der Teststrecke für den "Motor von Morgen" und Spreizfläche ewiggestriger Individualegoisten. Alles kein Problem für die Brot- und Spiele Show made by Geld.

    Kindergesichter fahren im Kreis und am Ende hat immer irgendwer ein schampusverklebtes Oberteil auf einem Treppchen, wo eigentlich die Karre oder besser der jeweilige Ventiltüftler der werbenden Automobilindustrie stehen müsste. Mehr Leistung auf kleinstem Raum und Typen, die in 4 Sekunden ein Rad wechseln können – Fortschritt für Neandertaler halt.

    Und selbst die hätten vermutlich lieber mit dem Mammut eine Runde Rüsselpietz mit Anfassen gespielt, statt wie steif gewordene Primatenableger Runde für Runde auf etwas Vorbeizischendes mit vielen bunten Bildern zu warten.

    Die ganze Sache war schon immer nur mit strunzbesoffenem Zeltplatzfeeling vor der ersten Grünschaltung und dem Businessgequatsche in der VIP-Lounge zu erklären. Was das alles im demokratischen Vorzeigekönigreich Bahrain zu suchen hat? Nun eben drum, nur ohne Alkohol.

    Verstehbar letztlich – in Europa will den Irrsinn ja auch keiner mehr so wirklich haben. Da heißt es neue Märkte erschließen – immer in der alten Reihenfolge: Erst kommen die Matchboxautos, dann das Puppentheater und am Ende Touristen.
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