Ach Jugendjahre, wo seid ihr hin? All die straffe Haut, der Duft von Hormonen in der verheißungsschwangeren Frühlingsluft, das unbekümmerte Alles oder Nichts beim Betreten der nächsten Räume? Eine Glatze war noch ein selbst gewählter Haarschnitt, eine Zahnspange noch der Kampf um ein schöneres Morgen und die Augen schweiften weit auf der Suche nach Unbekanntem. Verweht und ausgelöscht, ersetzt durch Erfahrung und Mattheit zugleich. Nun weiß man, wie es ginge, doch es geht nicht mehr. Das mit dem Verfall ist wirklich nichts für Weichvögel.


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