Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 23. Juli: Einbrüche in Einkaufspassage, 81-Jährige bestohlen, Schwerer Unfall auf der BAB 14

In der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch wurde in der Lößniger Einkaufspassage "Moritzhof" in mehrere Geschäfte eingebrochen +++ In der Gottschedstraße wurde eine 81-Jährige ausgetrickst und bestohlen +++ In Grünau entriss ein Fahrradfahrer einer 71-Jährigen im Vorbeifahren die Tasche - In allen drei Fällen sucht die Polizei Zeugen +++ Auf der BAB 14 geriet ein Sattelzug ins Schleudern.

Einbrüche in der Einkaufspassage „Moritzhof

In der Lößniger Einkaufspassage „Moritzhof“ wurde in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch eingebrochen. Nachdem die Täter die Eingangstür eines Schmuck- und Uhrengeschäfts aufgehebelt hatten, durchsuchten sie alles und stahlen aus den Auslagen eine noch nicht bekannte Anzahl von Uhren sowie diversen Schmuck. Die Höhe des Diebstahlschadens ist noch unklar. Von einem Bistro zerstörten sie eine Glasscheibe, drangen jedoch dort nicht ein. Ein Tabakladen war ihr drittes Ziel: Hier schlugen sie eine Schaufensterscheibe ein, durchsuchten die Räumlichkeiten und entwendeten eine größere Menge an Zigaretten. Nach erster Einschätzung beträgt die Höhe des Diebstahlschadens eine fünfstellige Summe. Wie hoch der insgesamt entstandene Sachschaden ist, konnte noch nicht angegeben werden. Anzeige hatten die jeweiligen Inhaber erstattet.

Wer hat während der Tatzeit Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zu den Tätern bzw. einem Tatfahrzeug geben? Zeugen wenden sich bitte an die Leipziger Kriminalpolizei, Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 66 66.

81-Jährige bestohlen

Gestern Nachmittag, gegen 14:45 Uhr, klingelte es an der Wohnungstür in der Gottschedstraße. Die Mieterin öffnete. Vor ihr stand eine junge Frau, die um einen Briefumschlag bat, um einer anderen Frau im Haus etwas zu übergeben. Die hilfsbereite Dame ging in ihr Wohnzimmer und suchte dort einen Umschlag. Zwischenzeitlich war ihr die Unbekannte gefolgt und forderte die Mieterin auf, in der Küche den Briefumschlag zu beschriften. Währenddessen betraten zwei weitere, allerdings ältere Frauen die Wohnung. Nun wurde die 81-Jährige stutzig, aber von der jungen Frau abgelenkt, obwohl sie nachschauen wollte, was die anderen in ihrer Wohnung wollten.

Sie vernahm auch verdächtige Geräusche, wie das Öffnen und Durchsuchen von Schränken und Schubladen, gelangte jedoch aufgrund des „Ablenkungsmanövers“ nicht in ihre Zimmer. Als die Frauen dann wenig später die Wohnung der Frau verlassen hatten, musste diese feststellen, dass im Wohn- und Schlafzimmer alles durchwühlt worden war und eine dreistellige Summe sowie ein Goldring fehlten. Die arglistig getäuschte 81-Jährige rief die Polizei. Kripobeamte haben ihre Ermittlungen aufgenommen.

Folgende Personenbeschreibungen liegen vor:

Die junge Frau:
– ca. Ende 20 bis Anfang 30, ca. 1,55 m groß, schlank,
– südländische Erscheinung,
– dunkle Augen und dunkle schulterlange Haare,
– sprach perfekt deutsch
– war bekleidet mit blauer Jeans und bunter Bluse.

Die ältere Frau:
– ca. Ende 50, etwa 1,50 m groß, dick, kräftig,
– südländische Erscheinung,
– dunkle Augen, gefärbte kastanienbraune Haare streng als Zopf gemacht,
– unbekannte Sprache.

Die Geschädigte gab von der dritten Frau an, dass sie vermutlich wesentlich älter als die Frau Ende 50 war.

Wer hat Beobachtungen gemacht, insbesondere Hausbewohner, und kann Hinweise zu den drei Frauen bzw. deren Aufenthaltsort geben. Zeugen melden sich bitte bei der Leipziger Kripo, Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 66 66.

Zeugenaufruf zu einer Raubstraftat

Am gestrigen Tag hat die Polizeidirektion Leipzig mitgeteilt, dass am Montag, 14:30 Uhr, in der Jupiterstraße ein unbekannter männlicher Täter mit seinem Fahrrad von hinten an die Geschädigte (71) heranfuhr und im Vorbeifahren ihr dabei die mitgeführte Tasche entriss. Das Ganze spielte sich in unmittelbarer Nähe eines Einkaufsmarktes ab. Der unbekannte Täter flüchtete anschließend vom Tatort. In diesem Zusammenhang wurden weitere Einzelheiten ermittelt und bekannt.

Die 71-Jährige war mit ihrem Mann unterwegs gewesen. Sie hielt die Tasche zunächst energisch fest, so dass ein Henkel riss und der Radfahrer mit der Tasche davonfuhr. Dabei wurde die Frau am Mittelfinger verletzt, stürzte aber nicht. Der Radfahrer fuhr in Richtung einer Schule davon und musste dabei Straßenbahngleise überqueren. Dadurch musste er langsamer fahren. Aufgrund ihres Hilferufes wurde ein junger Mann aufmerksam. Dieser konnte den Radfahrer ergreifen und ihm die Tasche wegnehmen. Anschließend übergab er die Tasche der 71-Jährigen wieder. Eine Personenbeschreibung konnte sie nicht abgeben. Die Frau begab sich nun zuerst nach Hause und dann zum Arzt. Erst als sie einer Bekannten von dem Sachverhalt erzählte, entschloss sie sich zu einer Anzeige. Ihr Sohn erstattete über das Onlineportal die Anzeige.

Die Polizei weist ausdrücklich nochmals in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bei einer Raubstraftat unbedingt so schnell wie möglich der Notruf zu wählen ist, so dass die Polizei zeitnah am Tatort eintreffen kann und hier bereits die ersten Informationen verarbeitet und die Fahndung auslösen kann. In der Regel ist es auch so, dass zusammen mit der Polizei ein Rettungswagen eintrifft, um eventuell gleich vor Ort die Geschädigte zu behandeln und medizinisch zu betreuen. Außerdem ist es wichtig, eine geeignete Tatortarbeit durchführen zu können. Die Spurensuche und Sicherung ist ein wesentliches Kriterium bei der Aufklärung der Straftat. Hier ist keine Zeit zu verschwenden.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden. Insbesondere sucht die Kriminalpolizei nach dem unbekannten jungen „Helfer“, der dem Täter die Handtasche wieder abgenommen hat.

Leerstehendes Mehrfamilienhaus angezündet

Ein 26-jähriger Hinweisgeber fuhr gestern Nacht an einem leerstehenden Mehrfamilienhaus in der Löbauer Straße vorbei und sah dabei Flammen aus dem Haus aufsteigen. Er informierte sofort die Feuerwehr und Polizei. Die Kameraden der Feuerwehr waren mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort und löschten den Brand. Um 23:10 Uhr war der Brand gelöscht. Nach den ersten Ermittlungshandlungen vor Ort gehen die Beamten und die Kameraden der Feuerwehr davon aus, dass in einer Kellerbox Unrat angezündet wurde, welcher sofort auf den gesamten Raum übergriff und die Flammen aus dem Keller nach außen drangen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird von Brandstiftung ausgegangen. Zur Höhe eines eventuellen Sachschadens können noch keine Aussagen getroffen werden.

Schwerer Unfall auf der BAB 14

Der Fahrer (22) eines DAF-Sattelzuges aus Rumänien befuhr gestern Abend die BAB 38. Am Autobahndreieck Parthenaue bog er auf die BAB 14 in Richtung Dresden ab. Offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei starkem Regen geriet er ins Schleudern. Dabei kollidierte er zunächst in Höhe km 66 mit der rechten Leitplanke und anschließend mit der Mittelleitplanke. Sein Beifahrer (44) wurde beim Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert und mit schweren Verletzungen in eine Leipziger Klinik gebracht. Auch der Fahrer wurde schwer verletzt und liegt jetzt in einem Krankenhaus. Am Sattelzug, beladen mit Blumenerde, und den Anlagen der Autobahnmeisterei entstand Schaden in Höhe von ca. 25.000 Euro. Am Unfallort machte sich eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn von 21:30 Uhr bis 01:25 Uhr erforderlich; danach wurde der Verkehr auf der linken Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeführt. Der linke Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Magdeburg war von 21:50 Uhr bis 00:30 Uhr gesperrt. Gegen 03:15 Uhr konnten die Sperrungen komplett aufgehoben werden. Gegen den Lkw-Fahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

PolizeiMelder
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Letztes Teilstück von Kreisstraße nach Sachsen-Anhalt wird saniert
Influenzaimpfung wegen Corona wichtiger denn je
Lesung: Ankommen in Deutschland
Linke schließt sich Bund der Steuerzahler an: Keine Extrawürste für Abgeordnete bei der Rente
Europäische Bauernorganisationen fordern: Stoppt das Mercosur-Abkommen!
Projekt KuGeL: Gesundheits-Lotsen für Migrantinnen und Migranten erhalten Zertifikate
FDP Sachsen: Richter soll neuer Generalsekretär der FDP Sachsen werden
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Freitag, der 18. September 2020: Parkplätze zum Abhängen und abgelehnte Anträge zu Geflüchteten in Moria
Auch in diesem Jahr wurden Parkplätze in Leipzig in Kleingärten, Spielplätze und Sitzecken verwandelt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserGut gewählt, wer das Auto in der Garage hat stehen lassen: Auf Leipzigs Straßen oder vielmehr auf den Parkspuren entstanden am heutigen PARK(ing) Day kleine Sitzecken, Spielwiesen und Mini-Gärten. Im Bundestag wurden derweil jeweils ein Antrag von Linke und Grünen zu den Konsequenzen aus dem Brand von Moria abgestimmt. Beide wurden abgelehnt. Was sonst noch wichtig war (und sein wird) ...
Ticketverlosung: Hälfte des Lebens. Poesie & Narrheit – Lesung und Musik zu Ehren von Friedrich Hölderlin

Foto: Karin Thomas

VerlosungAm Samstag, 26. September, gibt es um 15 Uhr im Garten des Leipziger Schillerhauses zu Ehren von Friedrich Hölderlin Lesung und Musik mit Steffi Böttger, Anna Fey, Ralph Grüneberger und dem Gitarrenduo Karin Leo und Thomas Heyn. Zu Gehör gebracht werden ausgewählte Gedichte und Notate aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Poesiealbum neu“, die Friedrich Hölderlin gewidmet ist. Freikäufer haben die Möglichkeit, 1 x 2 Freikarten zu gewinnen.
Neue Studie: Atomkraft hat Deutschland bis heute bereits mehr als eine Billion Euro gekostet
Wie die Atomkraft in Deutschland mit Milliarden gefördert wurde. Grafik: Greenpeace Energy

Grafik: Greenpeace Energy

Für alle LeserEines der am häufigsten gebrauchten Argumente gegen die Erneuerbaren Energien ist immer wieder: „Das kostet zu viel. Die Verbraucher werden unzumutbar belastet.“ Die alten Riesenkraftwerke werden dann meist so hingestellt, als würden sie sich nicht nur rechnen, sondern auch noch enorme gesellschaftliche Gewinne beitragen. Das Gegenteil ist wahr, rechnet Greenpeace Energy jetzt einmal für die Atomkraft vor.
Bundesverband Windenergie Sachsen befürchtet für den Windkraftausbau in Sachsen jahrelangen Stillstand
Einsames Windrad in der Lausitz. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserDie „Verspargelungs“-Kampagnen vor zehn Jahren haben einen kaum reparablen Schaden beim Windkraftausbau in Sachsen zur Folge gehabt. Der Freistaat ist Schlusslicht beim Ausbau der Windenergieanlagen. Doch Bund und EU haben gerade ihre Ziele für die Erneuerbaren Energien erhöht. Und das zu einem Zeitpunkt, da Sachsen praktisch handlungsunfähig ist, weil die verfügbaren Flächen für Windkraftanlagen fehlen.
Verschoben: In The Ä Tonight – Die Tour von und mit DIE ÄRZTE
Die Ärzte. Quelle: Semmel Concerts

Quelle: Semmel Concerts

Aufgrund des Beschlusses der Bundesregierung von Ende September 2020, Großveranstaltungen bundesweit bis Ende Dezember 2020 weiter auszusetzen, müssen die geplanten Termine der „In The Ä Tonight - Die Tour von und mit DIE ÄRZTE“ leider auch auf Ende 2021 verschoben werden.
Schottergärten: Leipzig muss künftig kontrollieren, dass es keine Verstöße gegen die Vorgartensatzung gibt + Video
Ein völlig zugeschotterter Vorgarten. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserEin bisschen hin und her ging es im Sommer zwischen Grünen-Fraktion und Verwaltung. Die Grünen hatten beantragt, rechtliche Regelungen gegen die toten Schottergärten zu erlassen, die überall im Stadtgebiet entstehen und für Pflanzen und Tiere überhaupt keinen Raum mehr lassen. Das Amt für Bauordnung und Denkmalpflege meinte, das stünde doch alles schon in der Vorgartensatzung von 1996. Aber tatsächlich nicht wirklich rechtssicher. Am 16. September stimmte die Ratsversammlung also auch über diesen Grünen-Antrag ab.
Leipziger Lichtfest am 9. Oktober 2020: Zu Hause dabei sein und ein Licht ins Fenster stellen
Vorstellung Lichtfest 2020 mit Bernhard Stief, Marit Schulz, Burkhard Jung und Michael Koelsch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserCorona verändert alles – auch das Lichtfest. Seit 20 Jahren wurde es in Leipzig an jedem 9. Oktober gefeiert. Es fällt 2020 nicht aus. Aber 25.000 bis 30.000 Menschen auf dem Augustusplatz, das wäre ein Ding der Unmöglichkeit, so Oberbürgermeister Burkhard Jung. Aber ganz fällt es nicht aus. Die drei zentralen Ereignisse werden alle im Livestream gezeigt. Wir sind also alle zu Hause und zumindest virtuell dabei.
Kirschen essen: Wenn man nur genau hinschaut, ist die Bibel voller lebendiger Liebesgeschichten
Susanne Niemeyer: Kirschen essen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSchon mit ihrem Buch „Fliegen lernen“ hatte Susanne Niemeyer gezeigt, dass man die weltberühmten Geschichten aus der Bibel auch völlig anders lesen kann. Nämlich mit den Augen einer modernen, emanzipierten Frau. Mit „Kirschen essen“ zeigt sie erst recht, wie sehr die Bibelgeschichten immer noch aus Männer- und Machoperspektive interpretiert werden. 3.000 Jahre Männerignoranz sind einfach so zählebig, dass man das eigentliche Leben vor lauter Brettern nicht mehr sieht.
Donnerstag, der 17. September 2020: Abgespecktes Lichtfest und eine Entscheidung des EU-Parlaments
Auch in diesem Jahr wird das Leipziger Lichtfest stattfinden, allerdings unter Corona-Bedingungen. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Stadtverwaltung gab am heutigen Donnerstag die Pläne für das diesjährige Leipziger Lichtfest bekannt. Auch in diesem Jahr soll an die Friedliche Revolution erinnert werden – allerdings sehen die Festivitäten unter Corona-Bedingungen etwas anders aus als gewohnt. Statt sich auf dem Augustusplatz und den Straßen in der Innenstadt zu begegnen, kommt das Lichtfest im Vorfeld „zu Besuch“. Außerdem können die Leipziger/-innen online an der Veranstaltung teilhaben. Die L-IZ fasst zusammen, was sonst noch wichtig war in Leipzig und Sachsen und weltweit.
Die LVB setzen bei Fahrausweiskontrollen auch künftig auf Deeskalation
Wenn alles nichts hilft, wird die Polizei gerufen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm Juli sorgte ja bekanntlich die rabiate Vorgehensweise von Fahrkartenkontrolleuren der LVB für Schlagzeilen. Indem sie einen Fahrgast ohne Fahrschein zu Boden drückten, überschritten sie eindeutig ihre Kompetenzen. Und während sich die einen über die Gewalt in dem Vorgang aufregten, sah die CDU-Fraktion eher wieder das Problem der aggressiven Schwarzfahrer, die sich gegen eine Kontrolle wehren. Das Verkehrs- und Tiefbauamt hat jetzt auf die CDU-Anfrage geantwortet.
Leipziger FKK gibt es nur am Kulkwitzer See
Am Kulkwitzer See. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserCorona hat auch viele Leipziger/-innen gezwungen, ihren Urlaub daheim zu verbringen. War ja eigentlich nicht so schlimm: Badestrände gibt es direkt vor den Toren der Stadt. Und heiß war es auch. Und wenn es richtig knackig heiß wird, zieht der Mensch natürlich am liebsten alles aus. Was die Linksfraktion im Stadtrat auf die Idee brachte, mal wieder nach den FKK-Stränden in der Stadt zu fragen. Gibt es überhaupt welche?
Sumpfwald-Biotop in der Rietzschke-Aue soll erhalten bleiben, Wiesen werden extensiv gepflegt
Blühende Landschaft östlich der neuen Schule an der Ihmelsstraße. Foto: Alexander John

Foto: Alexander John

Für alle LeserAm 20. Juli berichteten wir über das blühende Biotop, das nach dem Auflösen der Kleingartenanlage in der Rietzschke-Aue in Sellerhausen entstanden ist. Die Frage dabei stand im Raum, ob bei der von der Stadt geplanten Grünflächengestaltung dieser Artenreichtum wieder verloren geht. Die Frage bewegte auch Tobias Peter, der die Stadtverwaltung deshalb anfragte. Das Amt für Stadtgrün und Gewässer erklärt jetzt, wie man sich die Umgestaltung genauer vorstellt.
Am 19. September belebt sich der Kubus auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz: Dürremonitor, Umwelttracker und der Sound von Tschernobyl
Der Kubus auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit dem 5. September laufen die Menschen am Leipziger Wilhelm-Leuschner-Platz direkt durch einen geheimnisvollen Kubus aus schwarzem Gitter – das „Sperrgebiet“. Es ist eine Installation der Schaubühne über Umweltzerstörung, Klimawandel und menschengemachte Sperrgebiete in Natur und Gesellschaft. Am Samstag, 19. September, laden die Schaubühne, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung nun ein zum Forschungstag im „Sperrgebiet“.
Ökolöwe mahnt: Das Verkehrsdezernat verbaut die Zukunft der Luppe-Aue
Nahlebrücke. Quelle: Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.

Quelle: Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.

Es war zu erwarten, dass def Stadtrat diese Vorlage am Mittwoch, 16. September nicht mehr schaffen würde: "Ersatzneubau Leutzsch-Wahrener Brücke (II/5) im Zuge der Gustav-Esche-Straße über die Nahle - Bestätigung der Vorzugsvariante". Die Vorlage kam knapp vor den Sommerferien erst ins Verfahren. Und erst am Mittwoch konnte auch der Ökolöwe seine Position formulieren.
Linke Antrag abgelehnt: Regierungskoalition findet keine Position zu Mühlrose
Mühlrose am Tagebau Nochten in der Oberlausitz. Bild: Google Maps

Bild: Google Maps

Für alle LeserEs war eigentlich zu erwarten, dass Antonia Mertsching und Marco Böhme am Dienstag enttäuscht sein würden. Am Dienstag, 15. September, hat der Wirtschaftsausschuss des Sächsischen Landtages den Antrag der Linksfraktion „Klarheit herstellen: Kohle-Kompromiss entsprechend den Empfehlungen der Kommission einhalten bedeutet Erhalt von Mühlrose, Pödelwitz und Obertitz“ (Drucksache 7/2099) abgelehnt. Ein Schicksal, das schon hunderte Anträge der Opposition erlebten.