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Polizeibericht, 11. November: Einbrecher und Autodiebe geschnappt, Gebäude der Landesdirektion beschädigt

Diebstahl, Sachbeschädigung, Unfallflucht, fahrlässige Körperverletzung, Urkundenfälschung, Fahren unter Drogen und ohne Fahrerlaubnis - eine ganze Palette an Verfehlungen haben zwei junge Männer gestern in Leipzig begangen +++ Aufmerksame Anwohner - in der Credéstraße und in der Schwägrichenstraße konnte die Polizei Autodieben habhaft werden +++ In der Nacht wurden am Gebäude der Landesdirektion insgesamt 14 Scheiben eingeschlagen bzw. mittels Pflastersteinen eingeworfen.

Eingebrochen – abgehauen – Unfall gebaut – festgenommen

Gleich eine ganze Palette an Verfehlungen haben zwei junge Männer gestern in Leipzig begangen. Begonnen hatte alles mit einem Einbruch in einen Bürokomplex eines Autohandels in Schönau. Dort hatten sich die Täter gewaltsam Zutritt zu den Räumen verschafft und einen Tresor aufgebrochen. Im Tresor fanden sie sämtliche Fahrzeugschlüssel aller Pkws, die sich auf dem Gelände befanden. Neben insgesamt vier Laptops, griffen sich die Täter mehrere Fahrzeugschlüssel und begaben sich auf das Freigelände des Autohändlers. Bei einem Pkw Kia Sorento, dessen Schlüssel sie gestohlen hatten, versagte der Zündmechanismus, weswegen die Täter den Wagen stehen ließen. Stattdessen setzten sie sich in einen 20 Jahre alten, silbernen VW Vento und fuhren mit ihm davon.

In diesem Sinne hätte die Geschichte auch schon enden können, wenn die Polizei am gestrigen Abend eben jenen VW Vento in der Erich-Köhn-Straße nicht gesichtet hätte. Im Wagen saßen zu diesem Zeitpunkt zwei Personen. Der Fahrer würgte den Motor vor Schreck ab, als er der Polizei gewahr wurde, danach gab er Gas und raste in halsbrecherischem Tempo davon. Mit Blaulicht und Signalhorn folgten die Kollegen dem VW und geboten ihm anzuhalten. Der Fahrer des gestohlenen Wagens versuchte, an der Straße „Am Wasserschloss“ abzubiegen, was gründlich misslang. Der Wagen geriet ins Schleudern, streifte einen Pkw Mercedes und durchbrach einen Zaun einer Grundstückseinfahrt „Am Wasserschloss“.

Der Wagen blieb stehen, woraufhin sich die Fahrertür öffnete und der Fahrer heraus stolperte. Ohne auf seinen Beifahrer zu achten, rannte er sofort los. Der Beifahrer, dessen Tür sich auf aufgrund des Unfalles nicht mehr öffnen ließ, kletterte nun ebenfalls durch die Fahrertür und versuchte, wegzurennen. Die Streifenbeamten waren ihm jedoch dicht auf den Fersen, so dass er seine Flucht aufgab und stehen blieb. Sogleich klickten die Handschellen und der 23-Jährige wurde abgeführt. Seinen Kumpanen, einen 22-jährigen Leipziger, fand die Polizei nur wenig später, versteckt in einem Gebüsch hockend. Auch er wurde abgeführt und durch Anweisung des Bereitschaftsstaatsanwaltes wurden er und der 23-Jährige vorläufig festgenommen. Gegen die Täter wird nun wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls, Sachbeschädigung, Unfallflucht, fahrlässige Körperverletzung, Urkundenfälschung, Fahren unter Drogen und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Autodiebe geschnappt

Ganz nahe des Hinterhofes, in dem sich Unbekannte an den Türen eines Garagenkomplexes zu schaffen machten, konnten zwei Männer festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Ein Anwohner (37) hatte die Langfinger gestern Nacht in der Credéstraße beobachtet und die Polizei informiert. Die fand am Tatort noch das Werkzeug, das die Täter an Ort und Stelle zurückgelassen hatten. Außerdem ließ die Auffindesituation der in den Garagen stehenden Autos vermuten, dass es die Diebe auf diese abgesehen hatten – eine Seitenscheibe des Citroen war eingeschlagen, die Fahrertür des Mazda geöffnet. Doch dann störte die eintreffende Polizeistreife und sie verschwanden. Sofort veranlassten die Polizisten eine Tatortbereichsfahndung, suchten angrenzende Straßen und Gärten ab und fanden dabei die beiden Männer, die der Beschreibung des 37-Jährigen glichen. Den Beiden (27, 34) wurde die vorläufige Festnahme und die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens wegen Diebstahl im besonders schweren Fall erklärt.

Aufgesägte Autotür

Lichtkegel, die wieder und wieder um Autos auf der   wanderten, weckten gestern Früh die Aufmerksamkeit eines Anwohners, der unverzüglich die Gesetzeshüter auf den Plan rief. Als diese am beschriebenen Ort eintrafen, begann sofort das Versteckspiel. Zwei Unbekannte duckten sich hinter den parkenden Autos ab und spähten in Richtung des Funkstreifenwagens. Als dieser an ihnen vorbeigerollt war, standen sie auf und holten Anlauf, um wegzurennen. Doch waren sie bereits im Visier der Beamten, die sie aufforderten, stehen zu bleiben. Einen Versuch wagten sie dennoch und rannten los, gefolgt von den Polizisten. Einer stürzte, rappelte sich auf und flüchtete weiter in einen Hinterhof der Mozartstraße, wo er schließlich festgenommen werden konnte. Bei der Suche nach dem anderen Flüchtenden, entdeckten die Gesetzeshüter einen schwarzfarbigen Range Rover Evoque, in dessen Tür ein dreieckiges Loch Höhe der Fenstermechanik hineingeschnitten und dessen Fenster herabgelassen war. Das passte zum Inhalt des Beutels, den der Flüchtige (27) hatte fallen lassen. In diesem fand sich eine Akku-Handkreissäge samt Schneideblatt für Metall an. Das Auto, das mutmaßlich gestohlen werden sollte, wurde sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren gegen den 27-Jährigen wegen Diebstahl im besonders schweren Fall eröffnet.

Gebäude der Landesdirektion beschädigt

Ein Zeitungszusteller informierte heute Nacht die Polizeidirektion Leipzig darüber, dass es zu einer Sachbeschädigung am Gebäude der Landesdirektion Leipzig gekommen war. Nach dem Eintreffen der Polizeibeamten stellten diese fest, dass insgesamt 14 Scheiben eingeschlagen bzw. mittels Pflastersteinen eingeworfen worden waren. Außerdem flogen gegen das Gebäude Glasbehälter, die mit Bitumen gefüllt waren. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

Drei Gärten betroffen: zwei Gartenlauben und ein Gewächshaus brennen

In der letzten Nacht erreichte die Polizei und die Feuerwehr die Nachricht, dass es in Möckern in der Kleingartenanlage „Neuer Weg“ im Heuweg brennen solle. Die Flammen gingen von einer Gartenlaube in einer Gartenparzelle aus und griffen auf eine zweite Laube und ein Gewächshaus über. Vor Ort kämpften die Feuerwehren der Nordwache, Hauptwache und der freiwilligen Feuerwehr Wiederitzsch gegen den Brand, bis die Flammen 06:15 Uhr gelöscht waren. Der entstandene Sachschaden kann bisher noch nicht beziffert werden, die Polizei geht derzeit von einer Brandstiftung aus. Hinweise zu einem Täter liegen noch nicht vor.

Verunglückt und abgehauen

Heute Nacht meldete sich ein Zeuge (30) bei der Polizei und teilte einen Unfall mit. Dieser hatte sich ca. 300 Meter vor der Volbedingstraße aus Richtung Berliner Straße ereignet. Ein Motorradfahrer war gestürzt, offensichtlich verletzt und das Fahrzeug brannte. Der 30-Jährige hatte allerdings den genauen Unfallhergang nicht gesehen, wohl aber den Kradfahrer, der eine rotweiße Motorradkombi trug, einen dunklen Helm in der Hand hatte und kurze blonde Haare hat. Der Zeuge wollte sich um den Verletzten kümmern, der die Hilfe jedoch ablehnte. Dieser verließ dann zu Fuß die Unfallstelle, ohne seinen Pflichten nachzukommen. Polizeibeamte und Kameraden der Feuerwehr trafen wenig später am Unfallort ein. Die Feuerwehrleute hatten die Flammen schnell unter Kontrolle. Anschließend bargen die Beamten das amtliche Kennzeichenschild. Anhand dessen konnte als Halter ein 34-jähriger Leipziger ermittelt, aber nicht zu Hause angetroffen werden. Zu diesem Kennzeichen ist jedoch eine Kawasaki zugelassen. Bei dem abgebrannten Krad handelt es sich allerdings um eine KTM LC 4. Da eine Fahrgestell-Nummer aufgrund des Brandes nicht gefunden werden konnte, ist eine Halterfeststellung nicht möglich. In Verbindung mit der Kennzeichentafel besteht der Verdacht der Urkundenfälschung. Die Polizisten ermitteln gegen Unbekannt. Das abgebrannte Krad wurde sichergestellt. Der Brand hatte zudem den Straßenbelag beschädigt. Daraufhin wurde das Tiefbauamt informiert. Die Höhe des Gesamtschadens wurde auf ca. 3.000 Euro beziffert. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Tödlicher Verkehrsunfall

Der Fahrer (55) eines Lkw Mercedes befuhr gestern Abend in Eilenburg die Rosa-Luxemburg-Straße mit der Absicht, den Kreuzungsbereich der Torgauer Landstraße zu überqueren. Dabei beachtete er jedoch die Vorfahrt eines Fahrradfahrers (78) nicht, welcher auf der Torgauer Landstraße stadtauswärts fuhr. Der Lkw-Fahrer erfasste den Radler. Dieser stürzte und erlitt so schwere Verletzungen, an denen er noch an der Unfallstelle verstarb. Vor Ort waren neben Mitarbeitern des Rettungswesens und Polizeibeamten noch Kameraden der Feuerwehr sowie Mitarbeiter der Dekra und der Rechtsmedizin Leipzig. Gegen den 55-Jährigen wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

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