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Polizeibericht, 30. November: Räuber unterwegs, Standhafte Automaten, Fanbus angegriffen

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    Am Bahnhof Leutzsch wurde ein 16-Jähriger geschlagen und beraubt +++ In Marienbrunn wurde ein 87-Jähriger Opfer von Trickbetrügern +++ In der Corinthstraße wurde heute Nacht ein 41-Jähriger vor der Haustür von drei Männern überfallen +++ In der Karl-Liebknecht-Straße wollte ein 22-Jähriger nicht einfach so sein Geld rausrücken +++ Ein Geld- und ein Fahrkartenautomat gaben ihren Inhalt nicht preis +++ Auf dem Parkplatz Fuchsaue, A 38 in Richtung Göttingen, wurde ein Fanbus von ca. 20 - 30 Personen angegriffen.

    Geschlagen und beraubt …

    … wurde Sonntagnacht ein 16-Jähriger. Der Jugendliche war mit einem Freund (17) auf dem Nachhauseweg. Als beide an der Bushaltestelle am Bahnhof Leutzsch auf den Fahrplan schauten, hielt ein Pkw. Unbekannte stiegen aus, bedrängten und bedrohen die Jugendlichen und schlugen sofort mit Fäusten auf sie ein. Vom 16-Jährigen forderte einer mit Nachdruck Handy und Portemonnaie. Als der Junge sich weigerte, raubte er ihm seinen Rucksack. Danach verschwanden sie. Beide Jugendlichen waren nach der tätlichen Attacke im Gesicht und am Oberkörper verletzt und mussten ärztlich behandelt werden. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

    87-Jähriger an der Wohnungstür beraubt

    Sonntagnachmittag klingelte es in der Arno-Nitzsche-Straße an der Wohnungstür eines Seniors. Als der Mann öffnete, stand eine unbekannte Frau vor ihm und bettelte mit einem Zettel in der Hand „Bitte um eine kleine Spende“ um Bargeld. Der hilfsbereite und arglose Mann ging in ein Zimmer holte seine Geldbörse. In diesem Moment stand die Frau auch schon innen an der Wohnungstür. Als der Rentner sein Portemonnaie öffnete, tauchte plötzlich ein unbekannter Mann auf und riss es dem freundlichen Herrn an der Wohnungstür nach einer kurzen Rangelei aus der Hand. Er raubte daraus 70 Euro und flüchtete aus dem Haus. Mit ihm verschwand auch die offenbar vorgeschickte Frau.

    Der 87-Jährige wurde leicht an der Hand verletzt. Er rief die Polizei und beschrieb die Frau als ca. 20 Jahre alt, ca. 1,50 m groß und schlank mit schwarzen nackenlangen Haaren. Sie trug eine dunkle Jacke und war offensichtlich Ausländerin. Der Mann ist ebenfalls etwa 20 Jahre alt und 1,50 m groß, hat eine gedrungene Figur, ein breites Gesicht und kurze schwarze Haare (Bürstenschnitt). Er trug eine blaue Windjacke mit gestreiftem buntem Kragen und ist vermutlich auch Ausländer. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Raub aufgenommen.

    Aufgelauert

    An der Hauseingangstür in der Corinthstraße wurde heute Nacht ein 41-Jähriger von drei Männern überfallen. Offenbar hatten sie ihm aufgelauert. Der Mann hatte gerade die Tür aufgeschlossen, als die Räuber kamen. Sie schlugen ihn zu Boden, traten auf ihn ein und raubten ihm seine schwarze Jacke im Wert von etwa 200 Euro samt Brieftasche, in der sich ca. 160 Euro sowie diverse Dokumente befanden, und sein Handy. Das Opfer ging sofort in seine Wohnung und verständigte die Polizei. Nach seinen Angaben soll es sich bei den Räubern um arabisch sprechende Männer handeln. Sie sind 20 bis 25 Jahre alt und trugen Jeans. Der Geschädigte erlitt Verletzungen. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

    Vier gegen Einen

    Vier Männer (21, 25, 2 x 26) forderten Samstagnacht einen 22-Jährigen an der Ecke Karl-Liebknecht-Straße/Hohe Straße auf, sein Geld herauszurücken. Das sah der Angesprochene jedoch nicht ein und verweigerte jeglichen Geldwechsel. Getreu dem Motto: „Schnaps macht allen Räubern Mut“ – kam es daraufhin zwischen den vier angeheiterten Männern (Werte zwischen 1,08 – 1,86 Promille) und dem 22-Jährigen zu einem handfesten Schlagabtausch. Bei diesem ließ einer der vier seine Bierflasche auf den Kopf des jungen Mannes niedersausen. Er fügte dem 22-Jährigen eine so schwere Kopfverletzung zu, dass diese in einer Klinik behandelt werden musste. Zwischenzeitlich hatten Zeugen die Polizei gerufen, die die vier Räuber vorläufig festnahm und gegen sie ein Ermittlungsverfahren wegen räuberischer Erpressung einleitete.

    27-Jähriger außer Rand und Band

    Ein 27-Jähriger gebärdete sich Samstagabend an der Zentralhaltestelle, Willy-Brandt-Platz, wie ein „Rüpel“. Der angetrunkene Mann, bei dem sich nach offenbar reichlichem Alkoholkonsum ein Atemalkoholwert von 1,94 Promille offenbarte, trat gegen vorbeifahrende bzw. stehende Straßenbahnen und belästigte wartende Passanten. Seine Exzesse gipfelten schließlich darin, dass er seinen Pullover auszog und eine 13-Jährige umarmte, die ihn aufgefordert hatte, weitere Schmähungen zu unterlassen. Das Mädchen wehrte sich gegen diese Aufdringlichkeit, ihre Freundin (13) kam zur Hilfe. Völlig aufgebracht stieß er die Freundin zu Boden und trat ihr auf das Knie, wodurch sie Schmerzen erlitt. Andere Passanten hatten zwischenzeitlich die Polizei gerufen, die den völlig aufgebrachten 27-Jährigen vorläufig festnahm. Seine Aggressionen ließ er später noch im Zentralen Polizeigewahrsam aus, indem er das „weiße Porzellan-Örtchen“ zerstörte.

    Standhafte Automaten

    Fall 1
    Seinem Angriff hielt ein Automat Stand. Ein unbekannter Täter hatte wohl heute Nacht vor, einen Geldautomaten in einem Sparkassen-Container in Heiterblick auszurauben. Zunächst besprühte er die Deckenkameras und die Front des Automaten mit schwarzer Farbe. Danach hackte er die Wand unterhalb dessen auf. Dadurch wurde der Tresor des Geldautomaten zum Teil freigelegt. Dann versuchte der Täter, diesen aufzusägen, was allerdings misslang. Anschließend machte er sich aus dem Staub. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

    Fall 2
    Ein Unbekannter hatte es in Markkleeberg auf den Inhalt eines Fahrkartenautomaten abgesehen und versuchte, diesen mit einem „Bastelsatz“ zu öffnen. Durch dessen Explosion blähte sich der Automat lediglich auf und blieb verschlossen. So zog der „erfolglose“ Dieb von dannen. Die Höhe des Sachschadens konnte durch die Deutsche Bahn noch nicht abschließend beziffert werden. Die Polizei ermittelt wegen Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion.

    Angriff auf Fanbus

    Zwei Reisebusse mit Fans von Preußen Münster befanden sich am Samstagabend nach dem 3. Ligaspiel zwischen Dynamo Dresden gegen Preußen Münster auf der Heimfahrt. Auf dem Parkplatz Fuchsaue, A 38 in Richtung Göttingen, wurde eine Pause eingelegt. Ein Reisebus parkte noch auf der Busparkspur, der zweite auf einem Lkw-Stellplatz. Die mitgereisten Fans befanden sich auf dem Weg zu den Toiletten, andere standen vor den Bussen. Plötzlich erschienen aus dem Dunkeln ca. 20 – 30 dunkel bekleidete Personen aus Richtung der Pkw-Parkplätze. Aus dieser Gruppe heraus flogen Flaschen und Steine gegen einen der Reisebusse sowie die Fans. Am Bus kam es auch kurzzeitig zu einer Schlägerei zwischen den beiden „Lagern“.

    Es soll einige Leichtverletzte gegeben haben. Nach dem Eintreffen der Polizei waren die Fußballfans jedoch unkooperativ. Jegliche ärztliche Behandlung lehnten sie ab und machten gegenüber den Beamten keinerlei Anzeige oder hatten Ansprüche. Die Heckscheibe und die mittlere Scheibe wurden getroffen und beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro. Spuren wurden gesichert. Anschließend setzte der Bus die weitere Heimreise an. Der andere Bus wurde nicht angegriffen und hatte den Parkplatz bereits verlassen. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch ein. Es gibt gegenwärtig keinerlei Anhaltspunkte weder zum das Motiv, noch welche Gruppe diesen Überfall ausgeübt hatte.

    Schutzengel rettete ihr Leben …

    … doch musste ein kleines Mädchen (4) nach einem Unfall mit mehreren Frakturen zur Behandlung in ein Leipziger Krankenhaus eingeliefert werden. Sie war von einem VW Polo erfasst worden. Dessen Fahrer (28) war Samstagvormittag in einer Kurve nach rechts von der Stahmelner Straße abgekommen und gegen einen Laternenmast gestoßen. Erst im Eingangsbereich eines Hauses blieb der Polo stehen. Vor der Tür stand jedoch das kleine Mädchen, welches er erfasste und schwer verletzte. Ersten Erkenntnissen zufolge war der Fahrer (28) offensichtlich auf der winterglatten Fahrbahn zu zügig unterwegs gewesen. Nun wird gegen ihn wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

    Schwerer Unfall auf der BAB 14

    Die Fahrerin (81) eines Opel Corsa war gestern Vormittag auf der BAB 14 unterwegs. In Höhe Kilometer 32,3 überholte sie ein Auto. Aus noch nicht geklärter Ursache – vermutlich eine seitliche Windböe – kollidierte sie mit der mittleren Schutzplanke. Daraufhin schleuderte sie über die Fahrspuren, durchbrach einen Wildschutzzaun auf der rechten Seite und überschlug sich. Das Fahrzeug blieb nach etwa 30 Meter auf dem angrenzenden Feld auf der linken Seite liegen. Drei Zeugen (68, 44, 36) hielten sofort an, retteten die Frau aus ihrem Auto und informierten Polizei sowie Rettungswesen. Die 81-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 6.000 Euro.

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