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Polizeibericht, 7. Dezember: 24-Jährige beraubt, Pfefferspray im Linienbus, Ungebetener Besuch

In der Kurt-Schumacher-Straße wurde Sonntagnacht eine 24-Jährige beraubt +++ Am Sonntagmorgen kam es in der Buslinie 72, Richtung Paunsdorf, zu gewalttätigen Auseinandersetzungen - In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ Mit einer besonders dreisten Masche verschafften sich Samstagabend zwei angetrunkene Leipziger Zutritt zu den Räumlichkeiten der Asylunterkunft am Brühl.

24-Jährige beraubt

Eine 24-jährige Leipzigerin befand sich Sonntagnacht, 03:25 Uhr, vom Connewitzer Kreutz auf dem Heimweg nach Möckern. Sie benutzte eine Straßenbahn der Linie 10 und musste am Hauptbahnhof umsteigen. Während sie auf einer Bank auf die nächste Bahn wartete, sprach sie ein unbekannter Mann an. Er bot ihr eine Zigarette an, was die junge Frau jedoch ablehnte. Sie stand auf und ging. Doch der Mann folgte ihr und redete auf sie ein. Auf der Kurt-Schumacher-Straße in Höhe eines Hotels stellte sich dann schnell heraus, was er wollte: die Handtasche der Frau. Er zerrte an den Henkeln, doch die 24-Jährige hielt sie fest und wehrte sich. Trotz ihrer Gegenwehr gelang es dem Unbekannten, ihr die Handtasche mit Portemonnaie, Ausweisen und Handy zu rauben. Dem Opfer entstand Schaden in Höhe von ca. 450 Euro. Sie fuhr nach Hause. Dort rief ihr Freund die Polizei.

Nach Angaben der Geschädigten handelt es sich bei dem Räuber um einen südländischen Typ mit dunkler Hautfarbe, der schlank, 1,70 m bis 1,75 m groß und 25 bis 30 Jahre alt ist. Er sprach gebrochen Deutsch und trug ein helles Kapuzenshirt.  Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen.

Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum Täter geben? Zeugen melden sich bitte bei der Leipziger Kripo, Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 66 66.

Pfefferspray im Linienbus

Am Sonntagmorgen kam es in der Buslinie 72, Richtung Paunsdorf, zu einer anfänglich verbalen Auseinandersetzung zwischen mehreren Fahrgästen. Als der Bus gegen 04:55 Uhr die Haltestelle „Koehlerstraße“ anfuhr, schlug plötzlich einer der Insassen auf einen Streitkontrahenten (24) mit einer Schnapsflasche ein. Der 24-Jährige ging zu Boden und erlitt zwei Platzwunden am Kopf, die später im Krankenhaus genäht werden mussten. Die insgesamt drei unbekannten Täter verließen daraufhin den Bus, nicht jedoch ohne noch einmal gegen zwei andere Männer zu treten.

Um sich den Fluchtweg zu sichern und dafür zu sorgen, dass ihnen auch niemand folgen möge, zückte ein anderer Täter ein Pfefferspray und nebelte damit kurzerhand den Eingangsbereich des Busses ein. Zwei junge Frauen (21, 27) und ein Mann (29) bekamen das Spray ab und wurden im Nachgang vor Ort durch Rettungssanitäter behandelt. Die drei Täter konnten allerdings unbehelligt fliehen. Sie werden durch die Zeugen und Geschädigten als 18 bis 24 Jahre alt beschrieben, sie sollen gebrochenes Deutsch gesprochen haben und einer von ihnen trug eine rote Jacke. Ein weiterer Täter trug ein rotes Basecap und der dritte Unbekannte hatte ein schwarzes Basecap aufgesetzt.

Zeugen, die Hinweise zu den Tätern liefern können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19 – 21 in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 7105 – 0 zu melden.

Ungebetener Besuch in Asylunterkunft

Mit einer besonders dreisten Masche verschafften sich Samstagabend zwei angetrunkene Leipziger (34, 52) Zutritt zu den Räumlichkeiten der Asylunterkunft am Brühl. Sie gaben vor, im Auftrag des Landeskriminalamtes zu handeln und sich nicht ausweisen zu müssen. Bezüglich „Ausweisen“ haben beide generell eine eigene Sicht der Dinge, denn laut Zeugen (Dolmetscher) äußerten sie mehrfach abschätzige Bemerkungen zu den Bewohnern wie etwa: „Macht euch wieder dahin, wo ihr hergekommen seid.“ Zudem verlangten sie Hausausweise sowie Pässe und führten in mindestens einem Zimmer eine Art Wohnungsdurchsuchung durch. Dabei öffneten sie Spinde und warfen den Inhalt auf den Boden, suchten in der Zwischendecke nach „versteckten“ Dingen und nötigten die Bewohner, ihre Hosentaschen und Geldbörsen zu leeren. Ihre alkoholische Beeinflussung (1,30 bzw. 1,60 Promille Atemalkohol) kann das von deutlichen Vorurteilen getragene Handeln nur äußerst bedingt entschuldigten. Sie müssen sich nunmehr wegen Amtsanmaßung, Nötigung und Hausfriedensbruch verantworten. Auch wenn es für den Jüngeren der beiden „Vorzeigegermanen“ nicht der erste Kontakt mit der Polizei war, so ist auch er bisher nicht als rechtsmotivierter Täter bekannt.

Teures Rennrad geraubt

Am Nikolaustag wurde ein 33-Jähriger Opfer zweier Räuber. Der junge Mann war mittags mit seinem Rennrad – einem Specialized, Tarmal 4 – unter der Autobahnunterführung der BAB 14 unterwegs. Dort wurde er von zwei Unbekannten zum Anhalten gebeten. Sie erkundigten sich nach einem von ihnen gewünschten Weg. Gleich darauf ließen sie jedoch „die Katze aus dem Sack“: Sie wünschten eine Proberunde auf dem Rennrad, was der 33-Jährige jedoch vehement ablehnte. So zog nun einer der Unbekannten ein Messer und wollte gegen den Oberkörper stechen. Der Rennradbesitzer konnte der Klinge ausweichen, indem er sich von seinem Rad fallen ließ. Als er am Boden lag, trat einer mehrfach auf ihn ein. Anschließend verschwanden die Räuber mit dem hochwertigen Rad ihres Opfers, das über Notruf die Polizei verständigte. Ihm entstand Schaden in Höhe von immerhin 7.000 Euro. Der zudem durch die Tritte gegen seinen Oberkörper verletzte Leipziger musste ambulant behandelt werden. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen.

Polizeibeamter bepöbelt

Aus dem Nichts beleidigten zwei junge Männer (18, 21) am Samstagvormittag einen 54-Jährigen, welcher gerade eine Bankfiliale am Burgplatz verlassen hatte. Obwohl er die Straßenseite wechselt und bat, sie mögen ihn in Ruhe lassen, geschah das Gegenteil. Der Geschädigte gab sich deshalb als Beamter der Bundespolizei zu erkennen, wurde nunmehr aber auch noch geschubst. Er betätigte daraufhin den Notruf und wollte die Personalien der beiden Täter erfahren. Allerdings sah er sich nur weiteren verbalen und körperlichen Attacken (Schlag- und Trittversuche) ausgesetzt, die sich bis zum Eintreffen von Streifenbeamten hinzogen.

Um die Identität festzustellen, war es leider unumgänglich, den 18-Jährigen aufgrund seines aggressiven Auftretens zu Boden zu bringen und dort festzuhalten. Dies konnte ihn jedoch nicht davon abhalten, neben diversen Beschimpfungen auch das „erlittene Unrecht“ in die Welt zu schreien. Weil er seine Aggressionen mit 1,50 Promille Atemalkohol ganz offensichtlich nicht unter Kontrolle hatte, bestätigte ein Ermittlungsrichter den gefahrenabwehrrechtlichen Gewahrsam, welcher in den frühen Abendstunden (18 Uhr) endete. Sein Begleiter konnte unterdessen wieder seines Weges gehen.

Weihnachtsmarkt: Vorsicht vor Wechselgeldbetrug

Eine etwa 40-jährige Frau (südosteuropäisches Äußeres, akzentfreies Deutsch) kaufte gestern Nachmittag an einem Stand im Wert von 13 Euro ein und „übergab“ hierzu 53 Euro. Während der Verkäufer das Wechselgeld zusammensuchte, lenkte ihn ein Mann – offenbar ein Kumpan der Frau – mit Fragen zum Warenbestand ab. Derart wanderten schließlich der 50 Euroschein und die 40 Euro Wechselgeld in den Besitz der Betrügerin, welche sich prompt aus dem Staub machte, als der Verkäufer nachfragte.

Fassdiebe unterwegs

„Heyho und ne Buddle voll Rum!“ Oder soll es gleich ein ganzes Fass sein? Ungewiss ist, was die Diebe in der Nacht von Samstag zu Sonntag mit einem ganzen Fass anstellen wollten. Rum wurde jedenfalls nicht drin gelagert. Allein dem leiblichen Wohl zur anständigen Andockung mit einem Glas Glühwein in der Hand diente das Fass seinen Besuchern als Tisch bisher auf dem Weihnachtsmarkt. Dass es mehrere Diebe sein mussten, davon muss die Polizei ausgehen, denn das Fass wog ca. 100 Kg und ist damit keine „leichte Sache“. Der Wert des formschönen Mobiliars wird durch den Eigentümer (67) mit etwa 600 Euro angegeben.

Gestohlener Pkw in Brand gesetzt

Eine kleine Unachtsamkeit kann mitunter zum Verlust eines Pkws führen. Wie das? In der Nacht von Freitag zu Samstag vergaß eine 29-jährige Leipzigerin ihren Wohnungsschlüssel draußen an der Tür. Am nächsten Tag suchte sie zuerst fieberhaft ihren Schlüssel, da sie ihn – wie gewohnt – am Schlüsselbrett in der Wohnung vermutete. Dort und an sämtlichen anderen Stellen in der Wohnung fand sie ihn jedoch nicht und musste obendrein mit Schrecken feststellen, dass ihr Wagen, ein schwarzer VW Golf ebenfalls fehlte. Später konnte rekonstruiert werden, dass über Nacht ein unbekannter Täter in das Mehrfamilienhaus eingedrungen war – Hebelspuren an der Hauseingangstür belegten dies.

Den Schlüssel, der außen an der Tür hing, hatte der Unbekannte einfach abgezogen und war danach verschwunden – inklusive des Wagens. Sonntagfrüh bemerkte dann ein Kollege einer Sicherheitsfirma einen stechenden Brandgeruch und entdeckte den brennenden Pkw, der in einem Hinterhof des Böttchergäßchens abgestellt worden war. Der VW Golf brannte vollständig aus, während durch die Hitze der Flammen gleichzeitig auch ein Teil der Fassade des stadtgeschichtlichen Museums in Mitleidenschaft gezogen wurde. Von dem oder den Tätern fehlt indes jede Spur. Eine Höhe des Sachschadens liegt der Polizei noch nicht vor.

Sattelzug verschwand unbemerkt

Ein in der Bästleinstraße gesichert abgestellter Sattelzug, weiße DAF-Zugmaschine und Sattelauflieger mit grauer Plane, wurde über Nacht vom Fleck weg gestohlen. Beladen war der Sattelzug mit mehreren Bunden Edelstahlstangen, sechs Meter lang sowie 20 Stahlgestellen mit einem Gesamtgewicht von etwa 8,3 Tonnen im Gesamtwert von ca. 35.000 Euro. Die Höhe des Diebstahlschadens des Sattelzuges wurde mit ca. 250.000 Euro angegeben. Der Nutzer (55) hatte die Polizei in Kenntnis gesetzt. Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Autofahrer schwer verletzt

Der Fahrer (68) eines Hyundai befuhr Samstagmittag die Fritz-Zalisz-Straße mit der Absicht, an der Einmündung zur Liebertwolkwitzer Straße nach links abzubiegen. Dabei beachtete er einen entgegenkommenden „Mini“-Pkw Ligier nicht und stieß mit diesem zusammen. Dessen Fahrer (76) musste mit schweren Verletzungen stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Seine gleichaltrige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant behandelt. Der Hyundaifahrer blieb unverletzt an den Fahrzeugen entstand Schaden in Höhe von ca. 1.500 Euro. Gegen den 68-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Auto gegen Straßenbahn

Die Fahrerin (74) eines VW Passat war Samstagabend auf der Straße Brühl in Richtung Goethestraße unterwegs. Beim Rechtsabbiegen fuhr sie offenbar einen zu großen Bogen und stieß mit einer entgegenkommenden Straßenbahn der Linie 15 (Fahrerin: 52) zusammen. Die Autofahrerin musste mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden. Am Pkw und der Straßenbahn entstand Schaden in Höhe von ca. 7.500 Euro.

Fußgängerin missachtete Straßenbahn

Eine 71-Jährige überquerte, ohne auf eine herannahende Straßenbahn zu achten, gestern Mittag das Gleisbett. Der Straßenbahnfahrer (60) erkannte die Situation, bremste und hielt an. Es kam zu keiner Berührung mit der Fußgängerin. Sie stürzte dennoch und zog sich Verletzungen zu, die eine stationäre Behandlung erforderlich machten.

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