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Polizeibericht, 12. Januar: Räuber verjagt, Falsche Jacke, Kassenautomat gesprengt

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    Gestern Vormittag konnte eine Verkäuferin im Täubchenweg einen Räuber verjagen - Zeugen gesucht +++ Am Mittwoch, den 23. Dezember 2015 kam es an einer Kreuzung in der Südvorstadt zu einem Verkehrsunfall - Zeugen zur Ampelstellung gesucht +++ In Connewitz wurden gestern Mittag eine 29-jährige Frau und ihr Freund von fünf bis sechs vermummten Personen angegriffen.

    Verkäuferin verjagte Räuber

    Gestern Vormittag sollten, nach Meinung eines Räubers, in einem Handyshop die Eigentumsverhältnisse diverser Gegenstände neu geregelt werden. Was war geschehen? Im Laden im Täubchenweg befand sich allein die 27-jährige Verkäuferin, als der vermeintliche Kunde, gegen 10:10 Uhr, den Verkaufsraum betrat. Die Dame kannte den Herren bereits, da er in der vergangenen Woche einen Vertrag hatte abschließen wollen, den sie jedoch nach einer routinemäßigen Bonitätsprüfung ablehnen musste. Am Montag wollte der Herr nun ein Mobiltelefon kaufen. Hierzu bat er die 27-Jährige, ihm einige Modelle vorzuführen. Arglos und nichts Böses ahnend, ging die Verkäuferin in einen Raum, in dem die Technik aufbewahrt wurde.

    Was sie zuerst nicht mitbekam: Der „Kunde“ folgte ihr. Als sie aufblickte, bemerkte sie, dass er ein Messer in der Hand hielt. Er stellte sich direkt in einen möglichen Fluchtweg und bedrohte sie mit dem Messer. Ganz klar, hier sollte ein Überfall stattfinden. Doch anstatt klein bei zu geben und sich von dem Mann einschüchtern zu lassen, reagierte die Verkäuferin unumwunden mit den Worten: „Jetzt bleib mal ruhig. Verpiss dich!“ Couragiert ging sie sogar zu einem Schaltkasten, an dem sich die Alarmanlage befand und hielt ihren Daumen demonstrativ auf den Alarmknopf. Wortlos wandte sich der Räuber nun ab und verließ den Laden. Die 27-Jährige konnte nur noch erkennen, wie er sich auf dem Fußweg vor dem Shop nach rechts wandte und zügig davon lief. Zunächst verschloss sie den Laden und informierte dann die Polizei.

    Den Täter konnte sie später wie folgt beschreiben:

    – ca. 1,80 m groß
    – sportlich-schlanke Statur
    – dem Äußeren und der Sprache nach Deutscher
    – deutliche Gesichtsakne
    – glatte, kurze dunkelblonde/braune Haare
    – blaue Softshelljacke mit Kapuze
    – blaue Jeans – weit geschnitten
    – knallrote Turnschuhe
    – schwarzer Rucksack mit Fußballlogo „Borussia Dortmund – BVB“.

    Ob es sich bei den Angaben zur Person, die der Täter in der Woche zuvor beim angestrebten Handyvertrag mitgeteilt hatte, um seine echten Personalien handelte, ist nun Teil der Ermittlungsarbeit der Polizei. Wenn diese stimmen sollten, handelt es sich bei dem Räuber um einen 19-jährigen Mann aus Thüringen.

    Zeugen, die den Täter gestern Vormittag im Bereich des Täubchenweges gesehen haben oder ihn anhand der Personenbeschreibung erkennen, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

    Zeugenaufruf – Informationen zur Ampelstellung werden gesucht

    Am Mittwoch, den 23. Dezember 2015, einen Tag vor Weihnachten, kam es an einer Kreuzung in der Südvorstadt zu einem Verkehrsunfall, bei dem beide Fahrzeuge schwer beschädigt und eine Unfallteilnehmerin verletzt wurde.
    Auf der Kurt-Eisner-Straße in Richtung Osten befand sich die 37-jährige Fahrerin in ihrem Ford Focus und fuhr – nach ihren Angaben – gegen 19:00 Uhr bei Grün über die Ampel. Sie ist sich absolut sicher, dass sie grün gehabt hatte, da vor ihr und hinter ihr der Verkehr nachrollte. Als sie sich auf der Kreuzung befand, wurde sie von links von einem schwarzen VW Passat erfasst.

    Die Fahrerin (54) des Passat, welche die August-Bebel-Straße in südlicher Richtung befuhr, gab jedoch an, ebenfalls bei Grün gefahren zu sein. Die Polizei sucht daher nach Zeugen, die von diesem Unfall Auskunft über die Ampelstellungen der jeweiligen Fahrtrichtungen machen können. Die 37-Jährige erlitt durch den Unfall eine Daumenverletzung, weswegen nun gegen die 54-Jährige wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall ermittelt wird. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird auf über 20.000 Euro geschätzt.

    Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030 – 100 zu melden.

    Verfolgt wegen einer „falschen“ Jacke

    Unvermittelt und unverhofft wurden gestern Mittag eine 29-jährige Frau und ihr Freund (47) von fünf bis sechs vermummten Personen angegriffen. Sie saßen in einer Verkaufseinrichtung in der Bornaische Straße/Stockartstraße, als sich durch die Scheibe eine männliche Person bemerkbar machte und zu verstehen gab, dass er etwas gegen die Jacke hatte, die der 47-jährgie trug und diesen als „Nazi“ beschimpfte. Es handelte sich dabei um eine „Thor- Steiner“-Jacke“. Die unbekannte männliche Person telefonierte und schnell bekamen die beiden in der Verkaufseinrichtung mit, dass er „Verstärkung“ anforderte.

    Das wurde dem Paar zu brenzlig. Beide riefen einen Freund (37) an, der auch nach wenigen Minuten mit einem Transporter eintraf. Schnell flüchteten diese in das Fahrzeug, wurden aber schon hier bereits attackiert, mit Flaschen beworfen und das Fahrzeug wurde beschädigt. Anschließend fuhren sie zu einer öffentlichen Einrichtung in der Nähe. Hier gab die 29-jährige Frau etwas ab. Dabei beobachtete sie, dass die Verfolger sie eingeholt hatten. Die Frau schaffte es nicht mehr zum Transporter, drehe um und rannte in Richtung der öffentlichen Einrichtung. Hier wurde sie von einem Fahrradfahrer eingeholt, der mittels eines pistolenähnlichen Gegenstands auf sie schoss und sie am Kopf traf. Es handelte sich dabei um Farbmunition. Als die Frau das Gebäude erreichte hatte, ließen die Unbekannten von ihr ab. Sie rief die Polizei. Die Anzeige wurde aufgenommen.

    Zur Personenbeschreibung konnten folgende Angaben erlangt werden:

    Person (die an der Scheibe stand)
    – scheinbares Alter 30 Jahre
    – dunkle Jacke
    – dunkle hochgerollte Mütze
    – großer Oberlippenbart.

    Trotz sofort eingeleiteter Nahbereichsfahndung konnte keine der Personen festgestellt werden.

    Rückwärts in die Schaufensterscheibe

    Heute Nacht, kurz vor 03:00 Uhr, vernahmen Anwohner der Sonnesiedlung in Markkleeberg einen lauten Knall. Ein Ehepaar schaute aus dem Fenster und sah auf dem Parkplatz vor einem Einkaufsmarkt einen hellen Transporter mit roter Aufschrift, vermutlich ein Mercedes, daneben vier Männer. Drei liefen in verschiedene Richtungen, kehrten jedoch kurz darauf zurück und stellten sich an die Schaufensterscheibe zur Fleischerei. Der vierte stieg in den Transporter, fuhr rückwärts in die Schaufensterscheibe und stellte sich gleich darauf wieder auf den Parkplatz Daraufhin wählte die Zeugin den Notruf. Einer der Männer vergrößerte das Loch in der Scheibe und seine drei Komplizen stiegen ein. Kurz darauf erschienen sie wieder, stiegen alle vier ins Fahrzeug und verschwanden.

    Nach Angaben der Zeugen sind die vier Männer zwischen 20 und 30 Jahre alt, schlank und waren dunkel gekleidet. Sie hatten Kapuzen über ihrem Kopf. Die Beamten stellten fest, dass die Einbrecher im Büro des Fleischereigeschäftes waren und offensichtlich einen Tresor im Visier hatten. Dieser wurde jedoch nicht beschädigt. Nach ersten Erkenntnissen fehlt nichts. Die Polizisten suchten im Bereich und fanden um 03:19 Uhr auf der Koburger Straße einen abgestellten Transporter mit roter Aufschrift „Die Betonbohrer“. Das Fahrzeug ist gelb und hat amtliche Kennzeichen aus dem Burgenlandkreis. Bei der Überprüfung des Transporters stellte sich heraus, dass dieser zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Beamten stellten weiterhin am Heck Glasreste fest. Der gestohlene Transporter wurde sichergestellt und wird derzeit kriminaltechnisch untersucht. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

    Kassenautomat gesprengt

    Mehrere Anwohner wurden heute am frühen Morgen in der Querstraße durch einen lauten Knall unsanft aus dem Schlaf gerissen. Einige schauten aus dem Fenster und sahen Rauch auf dem Parkplatz. Einer hatte einen Fahrradfahrer beobachtet. Dieser war am Tatort abgestiegen und der Zeuge konnte noch erkennen, dass er dunkel gekleidet war, einen Rucksack und eine Taschenlampe bei sich hatte. Er informierte darüber die Polizei ebenso wie ein Mitarbeiter (51) der Hausverwaltung. Beamte stellten fest, dass der Täter mit einem Böller hantiert und damit den Kassenautomaten völlig zerstört und anschließend Bargeld gestohlen hatte. Am Automaten entstand ein Sachschaden in Höhe von über 17.000 Euro. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

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