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Polizeibericht, 15. März: Fahrzeugbrände, Notrufmissbrauch, Vereitelter Tankstellenüberfall

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    Zwei Pkws gingen in Flammen auf – die Polizei sucht Zeugen +++ In der Polizeidirektion Leipzig ging heute Morgen über Notruf ein Anruf ein, dass in der Schule in der Helmholtzstraße eine Bombe platziert sei +++ In der Permoser Straße konnte heute früh ein Tankstellenüberfall vereitelt werden.

    Fahrzeugbrände

    Fall 1
    Unbekannter Täter setzte gestern, 22:25 Uhr, mittels eines Brandbeschleunigers in der Mariannenstraße einen abgestellten VW Passat des 43-jährigen Besitzers in Brand. Das Feuer verbreitete sich in voller Ausdehnung über das Fahrzeug und wurde völlig zerstört. Mit dem Eintreffen der Polizei waren auch die Kameraden der Feuerwehr vor Ort und löschten den Brand. Der entstandene Sachschaden ist noch nicht bekannt. Der VW wurde von der Polizei sichergestellt. Die Polizei ermittelt nun wegen vorsätzlicher Brandstiftung.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19-21 in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 7105-0 zu melden.

    Fall 2
    Unbekannter Täter setzte heute, kurz nach Mitternacht, in Eilenburg durch einen Brandbeschleuniger einen in der Lossastraße geparkten Pkw Mitsubishi eines 52-jährigen Halters in Brand. Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte den Brand in seiner Entstehung und informierte umgehend Polizei und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Eilenburg. Dadurch konnte ein komplettes Übergreifen des Feuers auf das Fahrzeug verhindert werden. Das Fahrzeug wurde zum Zwecke weiterer kriminaltechnischer Untersuchungen sichergestellt. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Eilenburg, Dr.-Külz-Ring 17, 04838 Eilenburg, Tel. (03423) 664-100 zu melden.

    Bombendrohung in Schule

    In der Polizeidirektion Leipzig ging heute Morgen über Notruf ein Anruf ein. Der zunächst unbekannte Täter äußerte, dass er in einer Schule in der Helmholtzstraße eine Bombe platziert hätte und legte wieder auf. Die Polizei reagierte sofort darauf. Es wurde umgehend mit der betroffenen Schule Kontakt aufgenommen. In der Schule ging kein Anruf ein. Parallel dazu konnte der Rückruf verfolgt werden. Der Inhaber der Telefonnummer wurde identifiziert. Es handelte sich dabei um einen polizeibekannten 38-Jährigen. Gegen diesen liefen schon mehrere Ermittlungsverfahren wegen Notrufmissbrauch und Beleidigung gegenüber Polizeibeamten.

    Die Staatsanwaltschaft Leipzig wurde eingeschaltet und erwirkte einen richterlichen Beschluss zur Anordnung einer Durchsuchung. Die Polizeibeamten konnten den 38-Jährigen vorläufig festnehmen, als er gerade das Wohnhaus verlassen wollte. Die Wohnung und der 38-Jährige wurden durchsucht. Anschließend wurde er in das Zentrale Polizeigewahrsam der Polizeidirektion Leipzig verbracht.

    Parallel dazu liefen die Evakuierungsmaßnahmen in der Schule. Zusammen mit der Schulleitung wurde die Schule in geordneten und ruhigen Bahnen geräumt. Anschließend durchsuchten Einsatzkräfte und ein Sprengstoffsuchhund die Schule nach verdächtigen Gegenständen ab. Es konnten keine solchen Gegenstände gefunden werden. Die ca. 430 Schüler und die Lehrkräfte konnten die Schule um 09:45 Uhr wieder betreten und den Schulunterricht fortsetzen. Nach den bisherigen Ermittlungen zur Person des 38-Jährigen wird geprüft, ihn einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen. Die Ermittlungen dauern an.

    Vereitelter Tankstellenüberfall

    Ein 58-jähriger Mitarbeiter der Tankstelle in der Permoser Straße schloss heute früh den Nachtschalter und öffnete anschließend den Verkaufsraum der Tankstelle. Danach ging er nach draußen und gab zwei Zapfsäulen wieder frei, die nachts geschlossen sind. Anschließend ging er wieder in die Räumlichkeiten zurück, fast zeitgleich mit einem „Stammkunden“ und zwei weiteren unbekannten männlichen Personen. Hier sah er, wie einer der beiden Unbekannten sich zielgerichtet zum Verkaufstresen begab, um diesen herumging und sich an der Registrierkasse zu „schaffen“ machte.

    Der Mitarbeiter forderte den Mann lautstark auf, den Tresenbereich zu verlassen. Dabei kam es zu einer Rangelei zwischen den beiden. Der Mitarbeiter erhielt einen Schlag in das Gesicht. Die Brille des 58-Jährigen wurde dabei beschädigt. Der „Stammkunde“ (46) bemerkte die Auseinandersetzung und wollte gerade zu Hilfe kommen, da sprang der Unbekannte über den Verkaufstresen und schlug bei der Flucht absichtlich mit der Hand in ein Spirituosenregal, so dass einige Flaschen umfielen. Daraufhin verließ diese Person mit der anderen, die keinerlei Handlungen tätigte, die Tankstelle. Geld erbeutete die beiden unbekannten Täter nicht. Der Mitarbeiter wurde nur leicht verletzt. Danach informierte dieser umgehend die Polizei.

    Zur Personenbeschreibung können folgende Angaben gemacht werden.

    1. Person: (Angreifer)
      – männlich
      – Mitte 20 – Anfang 30 Jahre
      – deutsch/sächsischer Dialekt
      – schlank
      – 175 cm groß
      – dunkle Haare
      – am Hals ringsherum tätowiert
      – Ohrringe
      – dunkle Jacke
      – Jeans
    1. Person: (Mitläufer)
      – männlich
      – 20 – 30 Jahre
      – kräftige Gestalt
      – ca. 165 – 170 cm groß
      – dunkles Kapuzenshirt
      – helle Jogginghose.

    35-Jähriger beraubt

    In der Nacht auf Samstag wurde ein 35-jähriger Fußgänger von unbekannten Tätern

    auf der Wurzner Straße/Ecke Ihmelstraße mit den Worten „Hey Bruder, wir wollen dein Geld“ angesprochen und kurz darauf angegriffen. Der Geschädigte erhielt daraufhin Schläge im Nacken und Gesicht, fiel zu Boden und verlor das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, fehlte seine Geldbörse mit einem dreistelligen Bargeldbetrag sowie weitere persönliche Dokumente. Durch den Angriff erlitt der 35-Jährige leichte Verletzungen.

    Er konnte die Täter folgendermaßen beschreiben:
    – südländisches Aussehen
    – scheinbares Alter: Ende 20
    – dunkle Bekleidung

    Sattelauflieger samt Tiefkühlkost gestohlen

    Mit einem Sattelauflieger (Schmitz Cargobull) machten sich übers Wochenende unbekannte Täter auf und davon. Der Fahrer (63) und Mitarbeiter einer Spedition hatte den mit Gemüse, Fisch und anderer Tiefkühlware beladenen Kühlanhänger am Freitagabend ordnungsgemäß in Frankenheim abgestellt. Als er Montagnacht mit seiner Zugmaschine vorfuhr, um den Auflieger abzuholen, musste er dessen Fehlen feststellen und rief die Polizei. Die Ladung besteht aus 33 Paletten (Gewicht: 19 Tonnen) und war für mehrere Einkaufsmärke bestimmt. Die Höhe des Gesamtschadens liegt im unteren sechsstelligen Bereich. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

    Verkehrsunfall mit jungem Fahrradfahrer

    Am Montagnachmittag befuhr eine 48-jährige Führerin eines Opel Zafira die Arno-Nitsche-Straße in Richtung Marienbrunn. Als sie nach rechts in die Meusdorfer Straße abbiegen wollte, übersah sie einen 9-jährigen Fahrradfahrer, der auf dem linken Radweg der Arno-Nitsche-Straße in entgegengesetzter Richtung unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, wobei der Junge leicht verletzt wurde. Es kam zu einem Gesamtsachschaden von etwa 1.100 Euro.

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