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ARCHIV

Tägliches Archiv: 15. März 2016

Posaunist mit Fuß in Leipzig: Nils Landgren im Haus Auensee

Er arbeitete schon für ABBA, Herbie Hancock und Eddie Harries. Seit den Achtzigerjahren gibt er auch Solo seine Vorstellungen. „Some Other Time“ nennt sich sein neues Projekt und wird von Vince Mendoza, dem besten Orchesterarrangeur überhaupt, Titel von Leonard Bernstein, arrangiert. Mit auf Tour dabei sein wird eine Allstar-Besetzung und die Musiker der Neuen Philharmonie Frankfurt. Der schwedische Posaunist gastiert im Haus Auensee.

Gastkommentar von Christian Wolff: Nichts beschönigen, nichts kleinreden, nichts ignorieren

1. Für das Ergebnis einer Wahl sind die Bürgerinnen und Bürger verantwortlich. Sie entscheiden, welche Partei wie viele Stimmen bekommt, nicht die Parteien selbst. Diese machen ein Angebot; ob es angenommen wird, ist Sache der Wähler/innen. Wenn also die AfD in drei Bundesländern zwischen 10 und 25 Prozent Stimmenanteil bei relativ hoher Wahlbeteiligung erreicht, dann heißt das: die Wählerinnen und Wähler der AfD haben ganz bewusst für eine Partei gestimmt, die – unabhängig von der Frage, wie wir mit Flüchtlingen umgehen – massiv rechtes Gedankengut propagiert und den Wertekanon des Grundgesetzes zur Disposition stellt.

Polizeibericht, 15. März: Fahrzeugbrände, Notrufmissbrauch, Vereitelter Tankstellenüberfall

Zwei Pkws gingen in Flammen auf – die Polizei sucht Zeugen +++ In der Polizeidirektion Leipzig ging heute Morgen über Notruf ein Anruf ein, dass in der Schule in der Helmholtzstraße eine Bombe platziert sei +++ In der Permoser Straße konnte heute früh ein Tankstellenüberfall vereitelt werden.

Die AfD-Jugend trifft sich nach Protestankündigungen im Verborgenen

Die Junge Alternative ist die Jugendorganisation der Alternative für Deutschland. Eigentlich wollten sich Mitglieder des Leipziger AfD-Kreisverbandes am Mittwochabend in einem Lokal in Schleußig treffen, um gemeinsam die Gründung eines lokalen Ablegers voranzutreiben. Doch nachdem sich Protest gegen die Veranstaltung abzeichnete, soll sie nun an einem geheimen Ort stattfinden.

SPEAK OUT! – Spoken Word als Protestform

Der StudentInnenRat beteiligt sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus in Leipzig und gibt mit einer widerständigen Poetry Night einen ersten Vorgeschmack auf das KOLLEKTIV-Festival im Mai. Die Ausdrucks- und Kunstform „Spoken Word“ wurde erstmals populär in den 1960er Jahren während der Schwarzen Widerstandsbewegungen in den USA. Aktivist_innen des Untergrunds nutzen das „gesprochene Wort“ als Medium, um Kritik an den bestehenden gesellschaftlichen Verhältnissen zu üben.

Eine echte Protestwahl mit sächsischem Wir-doch-nicht-Effekt

Der Mensch ist ein geselliges Wesen. Und ein vertrauensseliges. Und ein hoffnungsvolles. Wenn man ihm verspricht, dass man sich kümmern will und für die Belange der Ärmsten und Mühsalbeladenen kämpfen will, dann bekommt man als Politiker in der Regel jede Menge Stimmen. Man darf auch blühende Landschaften versprechen. Aber irgendwann - das ist der Deal - muss man seine Versprechen einlösen. Dieser Deal ist geplatzt.

Sachsens Landtag diskutiert am 17. März über drohende Folgekosten der Braunkohle für den Freistaat

Die Zeit läuft. Am 16. März endet für die interessierten Bieter die Frist für die Einreichung verbindlicher Angebote für die zum Verkauf stehenden Teile des Vattenfall-Geschäftes. Eigentlich ein einmaliger Vorgang in Deutschland. Und Sachsens Regierung tut tatsächlich so, als sei das nur ein Verkauf von Unternehmensteilen. Für die Grünen völlig unverständlich, denn gänzlich ungeklärt ist die Frage der finanziellen Lasten in der Zukunft.

Leipziger Messe erneut mit Green-Globe-Siegel für Nachhaltigkeit ausgezeichnet

Die Leipziger Messe Unternehmensgruppe erhielt wiederholt das Nachhaltigkeitssiegel des Programms Green Globe. Die Bewertungskriterien der Zertifizierung erfüllte das Unternehmen mit sehr gutem Ergebnis. Besonders die Angebote für Mitarbeiter und die Besucherfreundlichkeit wurden bei der Bewertung gelobt. Auch die Tochterunternehmen und das Congress Center Leipzig CCL sowie die KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig beteiligen sich am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens.

Bürgerforum zum Radverkehr: Besser Radeln in Gohlis – sicherer, schnell und rücksichtsvoll

Unter diesem Motto sammelt die Arbeitsgruppe „Mobilität und Verkehr“ des Bürgervereins Gohlis derzeit Anregungen aus der Bürgerschaft zur Verbesserung des Radverkehrs in Gohlis. Viele Fortschritte waren bereits in den letzten Jahren zu verzeichnen. Aber einige Bereiche sind weiterhin problematisch - teilweise wegen schlechter Fahrbahnoberflächen, teilweise durch das Missachten von Verkehrsregeln oder durch unglückliche Beschilderungen.

Griechische Flughäfen: Fraport kassiert – griechischer Staat zahlt und haftet

Einen Tag vor Veröffentlichung des Geschäftsberichts der Fraport AG hat Attac die Übernahme von 14 griechischen Flughäfen durch die Betreiberin des Frankfurter Airports scharf kritisiert*. Laut dem globalisierungskritischen Netzwerk schlägt Fraport massiv Profit aus der Notlage Griechenlands. Dies zeige der öffentlich gewordene Übernahmevertrag. „Fraport kassiert, der griechische Staat zahlt und haftet. Auf diese Formel lässt sich die ganze Vereinbarung bringen“, sagte Georg Brzoska von der Attac-Projektgruppe Eurokrise. „Mit anderen Worten: Ein deutsches Staatsunternehmen beutet das verarmte Griechenland aus. Der Vertrag ist ein Skandal.“

START-Schülerstipendien ab sofort für neu zugewanderte Jugendliche

Das START-Schülerstipendienprogramm widmet sich seit 2002 erfolgreich der Potenzial- und Engagementförderung bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Mit diesen Erfahrungen und einem Netzwerk aus engagierten Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte konzentriert sich START ab jetzt auf die Unterstützung neu zugewanderter junger Menschen, die erst seit wenigen Jahren in Deutschland leben (bis zu fünf Jahren). START begleitet sie zwei Jahre lang mit materieller und ideeller Förderung auf ihrem Bildungsweg – unabhängig von ihrer aktuellen Schulform und dem angestrebten Schulabschluss. Das Stipendium unterstützt die Jugendlichen dabei, ihre Potenziale zu entfalten, Bildungsziele aktiv anzugehen und den eigenen Weg zu finden.

15 Jahre Kinder- und Jugendkulturzentrum O.S.K.A.R. im Leipziger Osten

Auf 15 erfolgreiche Jahre kann das Kinder- und Jugendkulturzentrum O.S.K.A.R. an seinem Standort in der Gabelsberger Straße 30 zurückschauen. Das wird am kommenden Sonnabend, dem 19. März, gebührend gefeiert. Jeder der dabei sein möchte, ist für 15 Uhr in die Gabelsbergerstraße 30 recht herzlich eingeladen.

Verhandeln und Reden für junge Leute

Die Volkshochschule Leipzig lädt am Freitag, dem 1. April, von 10:15 bis 16:15 Uhr, zu einem kleinen Verhandlungstraining in die Löhrstraße 3 - 7 ein. Der Kurs richtet sich vorrangig an Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren. Er zeigt auf, wie und unter welchen Bedingungen Interessen ausgehandelt werden können.

Sanierungsstart im Seeburgviertel

Das Seeburgviertel zwischen Nürnberger Str. und Sternwartenstraße wird bis Ende 2018 saniert. 10 Millionen Euro investiert die Wohnungsgenossenschaft UNITAS eG bis dahin in die Erneuerung Ihrer Gebäude. Von den Maßnahmen profitieren die Nutzer von 126 Wohnungen. Der erste Bauabschnitt in der Bauhofstr. 9-11 ist bereits abgeschlossen. Ab April 2016 folgt der 2. Abschnitt in der Nürnberger Str. 43-45.Kommendes Jahr plant das Unternehmen die Sanierung der Nürnberger Str. 39-41 und 2018 die der Sternwartenstr. 24-26/28.

Grüne beantragen ein 60-Millionen-Euro-Landesprogramm für sozialen Wohnungsbau in Sachsen

Das ganze Land sitzt in den Startlöchern und wartet und wartet. Und es tut sich nichts. Im Januar hat der Grünen-Abgeordnete Wolfram Günther extra angefragt, wie die Staatsregierung nun gedenkt, mit dem Sozialen Wohnungsbau in Sachsen umzugehen. Der Innenminister winkte ab. Kein Thema für ihn. Er fördert lieber Besitz als niedrige Mieten. Jetzt haben die Grünen einen Antrag geschrieben: 60 Millionen für den Wohnungsbau.

Im Herbst bekommt Leipzig eine feste Messstation des Deutschen Wetterdienstes direkt vor der Hauptfeuerwache

Eigentlich geht es schon lange nicht mehr um den Nachweis des Klimawandels. In den letzten 30 Jahren sind die Temperaturen nicht nur in der Region Leipzig zwischen 0,5 und 1,5 Grad angezogen, gibt es mehr heiße Tage, weniger Frosttage. Und die Frage steht: Halten das die Bewohner der hitzegeplagten Großstadt eigentlich aus? Gerade deshalb kurvte 2014 ein silbergrauer Kleinbus durch Leipzig.

Leipziger Forscher weisen früheste Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Knochen aus einer Höhle in Nordspanien nach

Das hätte sich der Neandertaler ganz gewiss nicht träumen lassen, dass Zehntausende Jahre nach seinem Verschwinden ein paar Wissenschaftler ernsthaft nachforschen würden, wie es eigentlich um seine Verwandtschaftsverhältnisse bestellt ist. Dass seine Gene in unserem Erbgut vorkommen, das ist nun seit ein paar Jährchen bekannt. Aber dass er auch noch mit dem Denisova-Menschen in Berührung kam, das verblüfft auch die Leipziger Forscher.

Zwei Leipzigerinnen haben das gesellige Buch zum Einstieg ins Programmieren geschrieben

Die Zukunft ist digital. Das scheint ja nun mal festzustehen. Tut es das? Fakt ist zumindest, dass heutzutage niemand mehr um Computer, Internet und alle damit zusammenhängenden elektronischen Anwendungen herumkommt. Die digitalen Datenwelten sind allgegenwärtig. Und sie sind längst keine Domäne von lichtscheuen pickligen Jungs mehr. Im Gegenteil: Selbst programmiert die Frau. Und trotzdem: Das Buch ist anders.

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Zeit mal wieder zu reden, Sachsen-Anhalt

Da rüttelt etwas und so mancher lacht höhnisch, weil er es „schon immer wusste“. Hohn – der Humor des Verzweifelten. Etwas lauter nun, nach den 24,2 Prozent der AfD in Sachsen-Anhalt, 15,1 und knapp 12,6 Prozent in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zudem. Denn es geschieht, was zu erwarten war. Von der NPD redet angesichts der schwindenden Wähler und dem laufenden Verbotsverfahren niemand mehr. Der wichtigste Grund dafür: die AfD reüssiert in der Mischung aus Konservativen und Rechtsradikalen. Sie hat viel auf dem Boden der Angst und Verunsicherung aufgesammelt, die Rechtsextremen fanden es gut und gefrustete Nichtwähler wurden zu Wahlstimmen. Doch es hat auch etwas Gutes, wenn gerade in Sachsen-Anhalt der Lehnstuhl wackelt. Die Verhältnisse werden klarer.

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