Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 21. März: Raub mit Rippenbruch, Waffen gestohlen, BMW abgefackelt

In der Antonienstraße wurde Sonntagabend ein 50-Jähriger überfallen und in den Rücken getreten, wobei er vier Rippenbrüche erlitt +++ In der Franz-Mehring-Straße wurde ein Stahlschrank mit drei Bockdoppelflinten nebst Munition gestohlen – In beiden Fällen sucht die Polizei Zeugen +++ Auf dem Parkplatz eines Kleingartenvereins in der Cunnersdorfer Straße wurde gestern Nacht ein gestohlener BMW abgefackelt.

Raub mit Rippenbruch

Nach dem Besuch einer Bar in Kleinzschocher wollte ein 50-jähriger Mann eigentlich zu Fuß am Sonntagabend nach Hause laufen. Der Mann befand sich auf der Antonienstraße, als er gegen 20:30 Uhr hinter sich plötzlich schnelle Schritte vernahm. Unvermittelt erhielt er einen Tritt in den Rücken und ging zu Boden. Hände griffen nach seiner Hose und zogen ihm das Portemonnaie aus der Gesäßtasche. Der 50-Jährige rappelte sich auf und blickte den zwei Räubern entgegen.

Einen von ihnen konnte er wie folgt beschreiben:

– ca. 30 Jahre alt
– etwa 1,70 – 1,75 m groß
– dunkle, kurze Haare
– Jeans
– dunkle Jacke
– sprach akzentfrei Deutsch.

Durch den Tritt erlitt der Mann schwere Verletzungen mit denen er sich auf der Straße weiter voran schleppte. Ein Passant in einem Fahrzeug hielt am Straßenrand an und rief einen Krankenwagen und die Polizei. Im Krankenhaus wurde später festgestellt, dass dem 50-Jährigen vier Rippen gebrochen worden waren. Gestohlen hatten die Täter neben dem Portemonnaie das darin enthaltene Bargeld, eine EC-Karte und ein einfaches Mobiltelefon.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Waffen gestohlen

Wahrscheinlich verschafften sich die Täter Samstagnacht Zugang zum Keller in der Franz-Mehring-Straße, durchtrennten die Überwurfsicherung eines mit Aluminiumelementen verkleideten Kellerabteils und entwendeten daraus einen Stahlschrank. Darin befanden sich drei Bockdoppelflinten und – nochmals extra verschlossen – zugehörige Schrotmunition. Der geschädigte Sportschütze (64) war in der Lage, alle erforderlichen Unterlagen und Nachweise vorzulegen, weshalb die Waffen auch zur Fahndung ausgeschrieben werden konnten.

Wer hat im fraglichen Zeitraum (18.03.2016, 14:00 Uhr – 19.03.2016, 14:00 Uhr) verdächtige Wahrnehmungen gemacht oder weiß etwas zum Verbleib des Stahlschrankes bzw. seines Inhalts? Zeugen richten ihre sachdienliche Angaben bitte an die Kriminalpolizeiinspektion Leipzig, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. 0341-966 46666.

Fahrzeugdiebe fackeln BMW ab

Parallel zu zwei Anwohnern, die gestern Nacht den Brand von ihren Wohnungen aus sehen konnten, bemerkten den Feuerschein auch Streifendienstbeamte des Polizeireviers Leipzig-Südost und gingen der Ursache nach. So fanden sie schließlich auf dem Parkplatz eines Kleingartenvereins in der Cunnersdorfer Straße einen in voller Ausdehnung brennenden 5er BMW, an welchem sich keine Kennzeichen befanden. Nachdem die Feuerwehr die Flammen gelöscht hatte, stellte sich im Zuge der Prüfung der Fahrzeugindividualnummer heraus, dass der Pkw (Bj. 2002) zwischen 28. und 29. Januar 2016 in der Leipziger Trufanowstraße gestohlen worden war. Es ist daher davon auszugehen, dass dem oder den Täter(n) mittlerweile die weitere Nutzung des BMW zu unsicher geworden war und mit dem Brand Spuren vernichtet werden sollten. Die Ermittlungen laufen.

Mit dem Kanaldeckel ins Juweliergeschäft

Samstagnacht gab es in der Zschocherschen Straße einen lauten Knall, woraufhin ein Anwohner (36) ans Fenster trat, um zu sehen, was draußen geschah. Er hatte eigentlich einen Verkehrsunfall vermutet, doch als er durchs Fenster blickte, beobachtete er, wie zwei unbekannte Täter versuchten, mit einem Gullydeckel das Fenster zu einem Juwelier einzuschlagen. Den Kanaldeckel warfen sie dagegen und bestärkten ihren Einbruchswillen mit Tritten gegen das Fenster, doch zu ihrem Ärger brach es nicht. Das Sicherheitsglas hielt den Inhalt des Geschäftes sicher verwahrt – musste jedoch eine arge Beschädigung hinnehmen (vermutlich etwa 3.000 Euro Schaden). Die Täter gaben ihre Versuche auf und flüchteten vom Tatort in Richtung der Limburger Straße. Nach Angaben des 36-Jährigen waren die Täter männlich, etwa 20 bis 25 Jahre alt, einer trug eine graue Jacke, der andere war komplett vermummt und dunkel gekleidet.

Neudefinition Taschenbuch?

Der Diebstahl von Büchern gehörte wohl schon immer zum Messealltag in Leipzig wie in Frankfurt; mancher Verlag schätzt den Schwund auf 10 bis 15 Prozent. Und doch ändern sich die Zeiten. In den 1980er Jahren drückte mancher Westverlag am Messestand gern ein Auge zu – wenn nicht beide, da es in vielen Fällen der einzige Weg war, als „subversiv“ eingestufte Literatur in das „Leseland“ DDR zu exportieren. Doch womit ein Trio (m 30, w 32, m 36) im Jahrzehnt ihrer Geburt noch auf halbwegs wohlwollende Duldung gestoßen wäre, trifft heute auf völlige Intoleranz. Daher endete vorgestern der Beutezug für die Drei von der Ostseeküste – immerhin steckten sie 29 Bücher von Ständen aller Ausstellungshallen in ihre Rucksäcke und Tragetaschen – mit einer Anzeige wegen gemeinschaftlichen Diebstahls.

Eine ganz ähnliche Erfahrung machte gestern auch eine 54-jährige Leipzigerin, deren Leselust neun Bücher von sieben Ständen zum Opfer fielen.

Heißes Mountainbike

Zehn Jahre lang war es der treue Begleiter eines 33-Jährigen, doch am Samstag wurde ihm in der Daumierstraße sein hochwertiges Mountainbike aus seinem Keller gestohlen. Ein Unbekannter hebelte erst die verschlossene Kellertür auf, riss dann einfach die Lattung der Holzgittertür des Kellerabteils samt Vorhängeschloss ab und bemächtigte sich des seinerzeit rund 1.300 Euro teuren Gefährts. Dabei ließ er sich auch nicht von der polizeilichen Codierung schrecken, mit deren Hilfe nunmehr die Fahndung nach dem schwarzen UNIVEGA XT light (Rahmennummer: D136175, Codierung: L0008166P, 21-Gang-Schaltung, Klickpedalen, Flaschenhalterung von „Spezialized“, sonst keine sonstigen Umbauten).

Wem ein solches Fahrrad zu einem recht günstigen Preis zum Kauf angeboten wird, sollte also lieber die Finger davon lassen und die Polizei benachrichtigen.

Handykarten-Automat gesprengt

Ein Unbekannter sprengte Samstagfrüh mit Hilfe von Pyrotechnik einen Handykarten-Automaten in der Georg-Schumann-Straße. Aus dem auf diese Art und Weise geöffneten Automatenfach entwendete der Täter Karten in bisher unbekannter Menge. Eine Anwohnerin hatte um 04:30 Uhr einen lauten Knall gehört, dann beim Verlassen des Hauses den beschädigten Automaten festgestellt und die Polizei gerufen. Die Höhe des Sachschadens wurde mit ca. 5.000 Euro angegeben. Die Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls wurden aufgenommen.

Zigarettenautomat gesprengt

Während ihrer Streifentätigkeit sprachen am Samstagnachmittag Passanten die Beamten an und teilten mit, dass ein Zigarettenautomat in der Hermann-Liebmann-Straße gesprengt worden war. Hier waren die Täter mit einer unbekannten Bargeldsumme sowie diversen Tabakwaren verschwunden. Der Automat wurde bei der Tat vollständig zerstört. Die Geldkassette, die Automatenbatterie sowie andere Kleinteile des Automaten waren vor und unter dem Gerät auf dem Gehweg verteilt. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Die Höhe des Gesamtschadens ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen.

Traktoren und Radlader gestohlen

In der Nacht zu Samstag verschafften sich unbekannte Täter Zugang zu einem Milchhof in Seifertshain und stahlen zwei Traktoren und einen Radlader. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass die Täter mit einem Lkw das Gelände befahren haben und damit die Landmaschinen abtransportiert wurden. Bei den Traktoren handelt es sich um Maschinen der Firma John Deere, die auf dem Hofgelände ursprünglich an Anhänger angekoppelt gewesen waren. Die Anhänger wurden jedoch nicht gestohlen. Der zusätzlich gestohlene Radlader (Marke: JCB) war in einer Halle abgestellt worden. In der Nacht zu Sonntag erhielt die Leipziger Polizei einen Anruf über das gemeinsame Zentrum der deutsch-polnischen Polizei in Swiecko, dass die zwei Traktoren in Polen aufgefunden worden seien. Die genauen Umstände dazu werden in den kommenden Tagen übermittelt. Bisher steht jedoch fest, dass die in Seifertshain gestohlenen John Deere-Traktoren gesichert werden konnten.

Ein Verletzter und hoher Sachschaden

Die Fahrerin (29) eines BMW war gestern Abend auf der Eisenacher Straße in Richtung Breitenfelder Straße unterwegs. An der Kreuzung übersah sie offenbar den Fahrer (36) eines Seat. Beide Fahrzeuge stießen zusammen. Nach dem Crash wurde der BMW gegen den am rechten Fahrbahnrand geparkten Ford Ka (Halterin: 23) geschleudert. Dieser stieß gegen den davor stehenden VW Golf (Halter: 65) und dieser wiederum gegen den davor geparkten Skoda (Halterin: 25). Aufgrund der Kollision verletzte sich der 36-Jährige leicht und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. An den fünf Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 28.500 Euro. Gegen die 29-Jährige wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Nach der Corona-Pause wieder aktiv: Jugendliche „Lesescouts“ begeistern Mitschüler/-innen für Geschichten
AOC Immobilien AG erwirbt Baugrundstück für Büroentwicklung im Zentrum von Leipzig
Peterskirche: Forum für Gemeinschaft und Theologie
Verschiebung der Irish Christmas Tour 2020 von Angelo Kelly & Family nach 2021
Albrecht Pallas stellt Kleine Anfrage zu Polizeieinsatz
Vom TÜV SÜD bescheinigt: Kunden mit Leipziger Stadtwerken zufrieden
HTWK Leipzig und Firmencluster schließen Kooperationsvertrag
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Eine Wiese für alle: Wie lernt man als kleines Schaf, sich von den Angstmachern nicht feige machen zu lassen?
Hans-Christian Schmidt, Andreas Német: Eine Wiese für alle. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSind wir Schafe? Vielleicht ist das Bild gar nicht so falsch, das Hans-Christian Schmidt und Andreas Német hier gewählt haben, um Kindern zu zeigen, wie schafsmäßig sich Menschen benehmen können, wenn es um die Rettung anderer Menschen geht. Sie haben eine dunklere Fellfarbe? Och nee, dann gehören die nicht zu uns. Das Kinderbuch entstand übrigens vor den jüngsten Ereignissen in Moria.
Verschiebung der Irish Christmas Tour 2020 von Angelo Kelly & Family nach 2021
Quelle: Semmel Concerts

Quelle: Semmel Concerts

Aufgrund des Beschlusses der Bundesregierung Ende September 2020, Großveranstaltungen bundesweit bis Ende Dezember 2020 weiter auszusetzen, sehen wir uns schweren Herzens gezwungen, die für den November/Dezember 2020 geplante „Irish Christmas Tour 2020“ von Angelo Kelly & Family auf das kommende Jahr zu verlegen.
Montag, der 21. September 2020: Feuer frei bei der Polizei
Ein Beamter in Dresden greift zur Pistole. Fotoscreen des Videos von @Pixel_Roulette (Twitter)

Fotoscreen des Videos von @Pixel_Roulette (Twitter)

Für alle Leser/-innenDer sächsische Ex-LKA-Mitarbeiter, der nicht ins Gesicht gefilmt werden wollte, hat einen würdigen Nachfolger: Bei einer Demonstration in Dresden drohte ein Polizist einem Teilnehmer damit, dass dieser sich „eine Kugel fangen“ könnte. Außerdem: Wir haben Fotos und Videos von den Leipziger Demonstrationen am Wochenende zusammengetragen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 21. September 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Gastkommentar von Christian Wolff: Gefährliches Geschwurbel
Wo man singt, da lass Dich nieder - "ganz Mitteldeutschland" sind heute 200 Teilnehmerinnen bei Querdenken. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAm vergangenen Samstag, 19.09.2020, haben sie sich wieder einmal getroffen – die Coronamaßnahmen-Gegner von den Initiativen „Bewegung Leipzig“ und „Querdenken 341“. Ca. 300 Menschen versammelten sich auf dem Leipziger Marktplatz. Darunter einige mir bekannte Gesichter. Zwei Stunden lang hörten sie sich geduldig, begierig, andächtig an, dass die Coronamaßnahmen der Bundes- und Landesregierungen nur einem Ziel dienen: die Grundrechte sollen ausgehebelt und die Menschen für eine wie auch immer geartete Diktatur gefügig gemacht werden.
GlobaLE Kino diese Woche in Grünau, Gohlis & Lindenau
Plakat zum GlobaLE Filmfestival 2020. Grafik: GlobaLE

Grafik: GlobaLE

Diese Woche lädt das Leipziger GlobaLE Filmfestival die Leipzigerinnen und Leipziger wieder an drei Abenden zu Dokumentarfilmen und Diskussionen ein. Diesmal ist die Reihe in Gohlis, Grünau und Lindenau zu Gast und zeigt Dokumentarfilme aus aller Welt im Neuen Schauspiel, im Heizhaus sowie im Garten des Hausprojekts „Goase“.
Der Stadtrat tagte: Grüne, Linke und SPD setzen ihren Änderungsantrag zur neuen Stadtwerke-Zentrale durch
Tim Elschner (B90/Die Grünen) im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAuch diese Angelegenheit beschäftigt uns nun schon seit neun Monaten. Ende 2019 kündigten die Leipziger Stadtwerke an, ihre neue Zentrale auf dem ihr gehörenden Gelände zwischen Richard-Lehmann-Straße und Arno-Nitzsche-Straße ansiedeln zu wollen. Seither purzelten etliche Änderungsanträge auf die Tische des Stadtrats. Am Mittwoch, 16. September, ging es in der Ratsversammlung dann munter in die Debatte.
The Inner Land: Fünf Künstler zeigen in der Galerie Reiter ihre schöpferischen Landschaften
Stephan Huber: 1952 - 2019. (Detail). Foto: Reiter Galerie

Foto: Reiter Galerie

Für alle LeserSage niemand, Künster/-innen würden sich nur mit lauter Provokationen und kryptischen Konstruktionen beschäftigen. Die meisten stellen sehr irdische Themen ins Zentrum ihres Schaffens. Und etliche schauen auch – wie alle anderen Menschen auch – neugierig nach, was sie eigentlich in ihren inneren Landschaften so alles entdecken. Am Samstag, 26. September, eröffnet in der Galerie Reiter die Ausstellung „The Inner Land“.
Über 1.600 Rathausmitarbeiter/-innen nahmen im Frühjahr die Möglichkeit des Homeoffice in Anspruch
Treppenhaus im Neuen Rathaus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMit Beginn des Corona-Shutdowns Ende März gingen auch viele Leipziger/-innen ins Homeoffice. Auch und vor allem bedingt dadurch, dass sie ihre Kinder nun zu Hause betreuen mussten. Aber Kinder kamen in der CDU-Anfrage zum Homeoffice in der Leipziger Stadtverwaltung nicht vor. Was schon eine Menge über die Illusionen erzählt, die wir uns heute über die schöne neue Arbeitswelt machen. Homeoffice wird ja gar als Arbeitswelt der Zukunft gehandelt.
Vor 2023 hat die Küchenholzallee kaum eine Chance, zu einem ordentlichen Radweg zu werden
Der Zustand der Küchenholzallee im Bereich der Kleingartenanlagen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWenn Radwege durch Naturschutzgebiete führen, beginnt im Rathaus das große Geeier. Dann werden lauter seltsame Gründe gefunden, warum die Wege nicht saniert werden können und schon gar nicht asphaltiert. Das Ergebnis sind dann solche seltsamen Wälle, wie sie 2019 im südlichen Auenwald gebaut wurden. Und ähnliches droht jetzt in der Küchenholzallee, obwohl sich der Stadtbezirksbeirat Südwest hier dringend eine Asphaltierung gewünscht hat.
Blinde Flecken: Ein Roman über die Tragödie eines kaputt-optimierten Fürsorge-Systems
Wolfgang Ehmer: Blinde Flecken. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserImmer wieder erschüttern Fälle von Kindesmisshandlung die Republik. Die Medien stellen dann meist die suggestive Frage: „Wie konnte das geschehen?“ Meist stellt sich heraus, dass eine Menge Leute einfach weggeschaut haben. Oder nicht gehandelt haben, obwohl sie gewarnt waren. Und genau darum geht es in Wolfgang Ehmers Buch: Es ist die Geschichte eines kollektiven Versagens.
Ausstellung „Wir wollten frei sein und diese Freiheit uns selbst verdanken.“
Quelle: Pfadfinder-Fördererkreis Nordbayern e. V.

Quelle: Pfadfinder-Fördererkreis Nordbayern e. V.

Am 6.9.20 eröffnete Markus Kopp, Honorarkonsul der Republik Polen in Sachsen das Bildungsprojekt und die Ausstellung „Wir wollten frei sein und diese Freiheit uns selbst verdanken“ in Leipzig u. a. im Beisein von deutschen und polnischen Pfadfinder/innen. Die Ausstellung ist noch bis 23.10.20 zu sehen.
JAZZ-NIGHT: Mondayboxxx Jazz Orchester & Koerper
Quelle: LiveKommbinat Leipzig e.V.

Quelle: LiveKommbinat Leipzig e.V.

Das Mondayboxxx Jazz Orchester wurde im April 2019 in Leipzig gegründet. Die Band vereint verschiedenste Musiker/-innen, die sich in jeder denkbaren Konstellation woanders in der Musikwelt treffen könnten, doch am Liebsten treffen sie sich immer wieder montags in ihrem vertrauten Ensemble.
Petition freundlich abgelehnt: Es ist noch nicht Zeit für ein Renaissance-Stadtfest aus Dank zur Errettung vor der großen Corona-Seuche
Plakat aus der Frühzeit von Corona in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 26. April schrieb ein Leipziger einen freundlichen Brief an den Petitionsausschuss: „Liebe Stadträte, es scheint, dass Gott die Stadt Leipzig vor vielen Toten nach großer Verderbnis in der Corona-Seuche zu bewahren gedacht hat, oder?“ Es ging dann noch ein bisschen um das „Sündenbabel Berlin“. Aber Ziel des Briefes war, dass Leipzig ein „großes Renaissance-Stadtfest“ feiern soll. Vielleicht im August oder September 2021. Am 16. September war die Petition Thema im Stadtrat.
Häusermeer – Gedichte von Passanten/Melodien aus den Kammern im MALA
Maria Schueritz.Foto: PR

Foto: PR

Am 24.9., 19.30 Uhr flirren Texte von Daniel Stojek und Maria Schüritz' Musik im Strudel der Stadt durchs Häusermeer. Urbane Miniaturen und Gedankenströme treffen auf Musik zwischen Soul, Lied und Chanson. Die beiden Leipziger treten an diesem Abend mit ihrem ersten gemeinsamen Programm auf die Bühne des Café Mala in der Schulze-Delitzsch-Str. 19.
Ausstellungseröffnung Nimmersatt: Unikatum feiert 10 Jahre Kinder- und Jugendmuseum
Außenansicht des UNIKATUM Kindermuseums. Foto: Roland Kersting

Foto: Roland Kersting

„Das Essen ist fertig!“ Die pfiffigen Protagonisten Peter Siel und Zitronella führen in der neuen Mitmachausstellung im UNIKATUM Kinder- und Jugendmuseum ab dem 26. 09. 2020 durch die spannende Welt der Ernährung und gehen einigen heißen Fragen unserer Zeit auf den Grund: Wie kommt mein Essen überhaupt auf den Teller? Was, wie und warum essen wir? Was passiert mit den Resten? Und warum beeinflusst unser Essverhalten die Lebensbedingungen auf unserer Erde?