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Polizeibericht, 4. März: Merkwürdiger Tierfreund, Teenagerinnen bedrängt, 14-Jährige bestohlen

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    In Grünau kam es gestern Abend zu einem Gewaltausbruch eines merkwürdigen Tierfreundes +++ Im Einkaufszentrum am Brühl wurden gestern Abend drei Teenagerinnen von zwei unbekannten Tätern belästigt und bedrängt +++ In einer Einkaufspassage in der Ludwigsburger Straße wurde eine 14-Jährige gegen ihren Willen umarmt und bestohlen.

    Merkwürdiger Tierfreund

    Gestern Abend gingen ein 48-Jähriger, seine Lebensgefährtin und sein Liebling, ein Vierbeiner, nach der Gassirunde auch gleich noch zum Einkaufsmarkt in der Selliner Straße – immerhin ein Weg. Nachdem sie den Einkauf erledigt hatten und den Markt verließen, leinten sie auch ihren Golden Retriever, namens Stella, zum Gehen ab. Nach wenigen Schritten des Weges, trat plötzlich ein 29-Jähriger heran. Er wollte Stella streicheln. Eher widerstrebend gestattete es der 48-Jährige, wunderte sich aber plötzlich über dessen ausfällige Bemerkungen – unter dem Motto: Er solle es lassen, den Hund zu schlagen, zu quälen. Wirr steigerte sich der 29-Jährige in die Situation. Der 48-Jährige indes wusste nicht, wie ihm geschah. Er erklärte gehen und keinen Ärger haben zu wollen. Das führte letztlich so weit, dass der 29-Jährige die Hundeleine festhielt und vom 48-Jährigen verlangte, den Hund abzuleinen. Dann jedoch bot sich ein kurzer Moment, da der verkappte Tierliebhaber die Leine losließ.

    Diesen Moment nutzte das Pärchen und lief schnurstracks zum einem nahe gelegenen Einkaufsmarkt, gefolgt von dem 29-Jährigen. Am Einkaufsmarkt kam es dann zum Gewaltausbruch. Der Tierfreund löste den Golden Retriever von der Leine, schlug und trat brutal auf den Mann ein. Dann nahm er den Hund und verschwand. Zwischenzeitlich hatte die Frau die Polizei gerufen. Die begleitete das Pärchen nach Eintreffen aus dem Markt und machte den Hundedieb namentlich bekannt, da dieser just in dem Moment vorbeilief. Dann rannte er weg, konnte alsbald samt des Hundes entdeckt und vorläufig festgenommen werden. So kam Stella in ihre Familie zurück und der alkoholisierte 29-Jährige, gegen den wegen Raub ermittelt wird, ins Zentrale Polizeigewahrsam.

    Moralisch verwerflich: Bei der Vernehmung berichtete der 48-Jährige, viele hätten zugeschaut, auch kräftige Männer. Nur zwei Frauen hätten den Schläger angesprochen, der danach von ihm abließ und verschwand.

    Entgegen jeglicher gesellschaftlicher Norm …

    … verhielten sich gestern Abend zwei unbekannte Täter gegenüber zwei jungen Mädchen (14, 14) im Einkaufszentrum am Brühl. Immer wieder versuchten sie, durch Belästigungen, körperliche Nähe, blöde Anmache und eindeutige Gesten Kontakt zu den beiden Mädchen aufzubauen. Die unbekannten Täter hatten die beiden Mädchen an die bedeckte Brust und das Gesäß gefasst. Die beiden Mädchen trafen sich in dem Einkaufszentrum mit ihrer Freundin. Die beiden Männer näherten sich den drei Mädchen und bedrängten diese. Kurze Zeit später ließen sie zunächst von den Mädchen ab. Die beiden Mädchen brachten ihre Freundin zur Haltestelle am Bahnhof.

    Hier tauchten die Beiden wieder auf und bedrängten die Mädchen erneut. Diese rannten in das Einkaufszentrum und sprachen hier einen Security-Mitarbeiter an. Dieser reagierte sofort und informierte die Polizei. Beide unbekannten Täter flüchteten durch das Einkaufszentrum. Zusammen mit den eingetroffenen Polizeibeamten wurden in einem Fast-Food-Restaurant sieben männliche Personen angetroffen und kontrolliert. Diese Personen schieden als Täter eindeutig aus. Verletzt wurden die beiden Mädchen nicht. In Zusammenarbeit mit dem Management des Einkaufszentrums, welches schnell reagierte, und der Security-Firma konnten erste Anhaltspunkte zu den unbekannten Tätern erlangt werden.

    Zur Personenbeschreibung konnten folgende Angaben gemacht werden:

    1. Täter
      – ca. 20 – 25 Jahre
      – kurze, schwarze, lockige Haare
      – dunkle Hautfarbe
      – schlank
      – Bartträger
      – schwarze Lederjacke
      – dunkelblauer Nike-Pullover
      – schwarze Jogginghose
    1. Täter
      – kurze schwarze glatte Haare
      – ca. 20 Jahre
      – kräftige Gestalt
      – weißes T-Shirt mit Aufdruck
      – schwarze Jacke
      – hellblaue Jeans.

    Ungewünschte Umarmungen

    In einer Einkaufspassage in der Ludwigsburger Straße wurde gestern Nachmittag die 14-jährige Geschädigte von dem flüchtig bekannten Tatverdächtigen bedrängt. Dieser umarmte das junge Mädchen mehrmals gegen ihren Willen. Als sich das Mädchen wehrte, wurde sie in arabischer Sprache wüst beschimpft. Daraufhin wurde sie erneut gegen ihren Willen umarmt. Es wird angenommen, dass der Tatverdächtige und ein Komplize während der Umarmung das Handy der 14-Jährigen aus der Jackentasche zogen. Der mutmaßliche Täter konnte kurz darauf von der Geschädigten und der zu Hilfe gerufenen Security in einem nahe gelegenen Supermarkt gestellt werden. Kurz darauf wurde er jedoch laufen gelassen, als er angab, dass er das Handy einem Bekannten weitergegeben hätte. Er wollte diesen gleich aufsuchen und das Telefon zurückbringen. Er kehrte jedoch nicht zum Tatort zurück.

    Die Geschädigte konnte den Tatverdächtigen folgendermaßen beschreiben:

    – etwa 170 cm groß
    – Leberfleck auf der rechten Gesichtshälfte
    – eine Narbe über der linken Augenbraue
    – schwarze Haare
    – südländischer Typ
    – spricht gebrochen deutsch
    – Bekleidung zur Tatzeit: schwarze Lederjacke, dunkle Hose

    Der Komplize:
    – etwa 170 cm groß
    – dunkle lockige Haare
    – gelb akzentuiertes Oberteil

    – Baseballkappe.

    Das Geschäft nebenan, …

    … das seit gut einem halben Jahr in der Georg-Schumann-Straße leersteht, bot in der Nacht zum Donnerstag den Dieben die Möglichkeit, fette Beute zu machen. Sie hackten von da aus ein faustgroßes Loch in die Zwischenwand, die die beiden nebeneinander liegenden Geschäfte voneinander trennen. Auf Höhe der Schmuckauslage, selbstredend, denn dadurch konnten sie seelenruhig den ausgelegten Schmuck im Wert von rund 20.000 Euro aus der unteren Auslage heraus angeln. Die Diebe hatten es ausschließlich auf die Ringe und Ketten abgesehen, die aus hochwertigem Gold gefertigt waren, so der Inhaber (36) auf Nachfrage. Bei der Tatortarbeit stellten die Ermittler fest, dass die Diebe vom leerstehenden Geschäft die Vergitterung des hofseitig gelegenen Geschäfts entfernt und die Fensterflügel aufgedrückt hatten und so in die Kundenräume gelangt waren. Die Kripo hat die Ermittlungen wegen Diebstahl im besonders schweren Fall übernommen.

    Dealer gefasst

    Verdachtsunabhängige Personenkontrolle in der Goethestraße: Zwei Männer werden kontrolliert, bei einem (26) finden die Fahnder in der rechten Jackentasche ein Knäuel Frischhaltefolie – 20 Cliptütchen = Portionseinheiten Cannabis sind in ihr verpackt. Diese werden daraufhin durch die Polizisten sichergestellt, der 26-Jährige zur Vernehmung zur Dienststelle mitgenommen und anschließend wieder entlassen. Bei dem anderen fanden die Fahnder in der Hosentasche eine Portionseinheit Haschisch. Auch dieses stellten sie sicher und nahmen ihn zur Vernehmung mit aufs Revier. Beide sehen nun einem Verfahren wegen Verstoß gegen das BtMG entgegen.

    Sachbeschädigung an Kultureinrichtung begangen

    Unbekannte Täter warfen heute früh die Scheibe der Eingangstür und eine weitere Fensterscheibe des deutsch-arabischen Kultur- und Bildungszentrums in Borna ein. Ein 58-jähriger Mann informierte die Polizei. Die Einsatzbeamten waren schnell vor Ort. Auf dem Fußweg sicherten sie zwei Plastikbeutel, in denen eine blutähnliche Substanz zu erkennen war. Auch die eingeschlagenen Scheiben waren mit dieser Substanz beschmiert. Im Inneren des Objektes konnten im Gebetsraum ebenfalls mehrere Plastikbeutel und Pflastersteine aufgefunden werden. Durch den Aufprall der Plastikbeutel und der ausgetretenen Flüssigkeit wurden die Wände beschmiert. In das Innere des Gebäudes drangen die unbekannten Täter nicht ein.

    Das Gebäude wird zweimal wöchentlich genutzt, um den Deutschunterricht durchzuführen. Der Gebetsraum wird täglich dreimal genutzt. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus. Die Kriminalpolizei führte umfangreiche kriminaltechnische Tatortarbeit durch.

    Die Beamten des Dezernates Staatsschutz haben die Ermittlungen übernommen.

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