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Polizeibericht, 8. April: Mülltonnen angezündet, Fahrzeugdiebstahl, Diebesbande ermittelt

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    Ein unbekannter Täter zog heute Nacht, zwischen 03:27 Uhr - 05:00 Uhr, im Stadtteil Zentrum und in der Südvorstadt durch mehrere Straßen und zündete insgesamt acht Mülltonen und acht Papiertonnen an +++ In der Comeniusstraße wurde ein roter Audi Avant (Zeitwert: 4.000 Euro) und ein dazugehöriger Hänger entwendet +++ Auf der Autobahn A 14 in Fahrtrichtung Magdeburg zwischen den Anschlussstellen Leipzig Mitte und Leipzig Nord kam es zu einem Verkehrsunfall – In allen Fällen sucht die Polizei Zeugen.

    Mülltonnen angezündet

    Ein unbekannter Täter zog heute Nacht, zwischen 03:27 Uhr – 05:00 Uhr, im Stadtteil Zentrum und in der Südvorstadt durch mehrere Straßen und zündete insgesamt acht Mülltonen und acht Papiertonnen an. Teilweise standen diese Tonnen unmittelbar an den Häusern, so dass auch die Hausfassaden durch Rußablagerung in Mitleidenschaft gezogen wurden. Es betraf die Wintergartenstraße, Querstraße, Schützenstraße, Kreuzstraße, Reclamstraße und die Shakespearstraße. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19-21 in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 7105-0 zu melden.

    Fahrzeug und Anhänger gestohlen

    Unbekannter Täter entwendete in der Comeniusstraße den gesichert abgestellten roten Audi Avant (Zeitwert: 4.000 Euro) und einen dazugehörigen Hänger mit einer Werbeplane eines 34-jährigen Halters. Bei der Suche des 34-Jährigen zusammen mit seinem Bruder nach dem Fahrzeug und dem Hänger konnte gestern früh in der unmittelbaren Umgebung der Anhänger unversehrt wieder aufgefunden werden. Dieser stand in der Straße Rabet/Ecke Reclamstraße.

    Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können bzw. die gesehen haben, wie der oder die unbekannten Täter den Hänger abstellten. Diese werden gebeten, sich im Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19-21 in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 7105-0 zu melden.

    Zeugen zum Verkehrsunfall gesucht

    Auf der Autobahn A 14 in Fahrtrichtung Magdeburg zwischen den Anschlussstellen Leipzig Mitte und Leipzig Nord, am Parkplatz Birkenwald kam es vorgestern Nachmittag, 15:00 Uhr, zu einem Verkehrsunfall. Der am Unfall beteiligte VW Transporter mit Anhänger befuhr die BAB 14 in Fahrtrichtung Magdeburg und verlor am km 84,7 mehrere Bitumenlagen. Um einen Unfall zu vermeiden, wich die Fahrerin eines unbekannten Mercedes Transporter vom mittleren in den linken Fahrstreifen aus, ohne auf den rückwärtigen Verkehr im linken Fahrstreifen zu achten. Der sich im rückwärtigen Verkehr befindliche Fahrer (51) eines Pkw Peugeot leitete eine Gefahrenbremsung ein, kam mit seinem Fahrzeug ins Schleudern und stieß gegen einen im rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw MAN. Der Lkw-Fahrer (61) wurde nicht verletzt. Durch den Anprall am Lkw erlitt der Fahrer des Peugeot Verletzungen. Er musste medizinisch behandelt werden und es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro.

    Der Fahrer des VW und die Fahrerin des Mercedes verließen die Unfallstelle unerlaubt. Die Autobahnpolizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang und zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können sowie zu den beteiligten Fahrzeugen, die den Unfallort unerlaubt verlassen hatten. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255-2847 oder an das Autobahnpolizeirevier (0341) 255-1910.

    Diebesbande das Handwerk gelegt

    Durch langwierige und intensive Ermittlungen der Beamten des Jugendkommissariates im Haus des Jugendrechts Leipzig-Südost konnte einer Diebesbande das Handwerk gelegt werden. Die Gruppierung bestand aus ca. fünf Tatverdächtigen im Alter von 13-24 Jahren, wobei der 24-Jährige als „Quartiergeber“ fungierte. Zur Bestreitung ihres Lebensunterhaltes begingen sie im Zeitraum von Oktober 2015 bis Anfang April 2016 mehrfache Einbruchsdiebstähle im Bereich Markkleeberg. Zwei der Tatverdächtigen waren jugendliche Intensivtäter und im Haus des Jugendrechts in Betreuung. Bis zum jetzigen Zeitpunkt können der Gruppierung ca. 35 Eigentumsdelikte nachgewiesen werden, u. a. warfen sie mit einem Gullideckel eine Glasscheibe bei einem Lebensmitteldiscounter ein und entwendeten Zigaretten und Lebensmittel.

    Beim Abtransport des Diebesgutes konnten sie durch die Polizei gestellt werden. Da mehrere Tatverdächtige minderjährig waren, wurden die Ermittlungen durch die Mitarbeiter des Hauses des Jugendrechts aufgenommen. Alle Verfahren gegen die Tatverdächtigen wurden zusammengezogen und der Haupttäter zum Sachverhalt vernommen. Gleichzeitig wurde durch die Staatsanwaltschaft Haftantrag gegen den Haupttäter (24) gestellt und durch den Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig erlassen.

    Durch polizeiliche Vernehmungen konnten noch zwei Raubhandlungen aufgeklärt werden. Am 27. Februar 2016 griffen fünf vermummte Jugendliche zwei Rentnerinnen (83, 82) an, die sich mit ihren Fahrrädern auf dem Heimweg befanden und forderten die Herausgabe ihrer Handtaschen. Dabei wurde versucht, dies gewaltsam den Opfern wegzunehmen. Durch das energische Auftreten der Rentnerinnen misslang dieser Überfall. In den frühen Morgenstunden, gegen 05:15 Uhr, des gleichen Tages hatten die Täter mit unterdrückter Rufnummer ein Taxi zum Wildpark bestellt. Als der Taxifahrer dort ankam, umstellten sie das Fahrzeug, vermummten sich erneut und forderten die Herausgabe von Bargeld, was misslang. Der Taxifahrer konnte fliehen.

    Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die Gruppierung einzelne Geschädigte mehrfach „aufsuchte“, um Diebesgut zu erbeuten. Die einzelnen Tathandlungen wurden mit unterschiedlicher Tatbeteiligung und „arbeitsteilig“ begangen.

    Die Aufklärung von weiteren Straftaten in diesem Zusammenhang wird intensiv durch die Beamten Jugendkommissariats fortgesetzt.

    Türöffner: Brecheisen

    In den frühen Morgenstunden machten sich drei Einbrecher den Gedanken: „Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!“ zum Leitmotto der Nacht. Etwa gegen 03:00 Uhr wurden Anwohner der Coppistraße durch einen lauten, splitternden Knall geweckt. Die 29-jährige Bewohnerin schaute durch ihr Schlafzimmerfenster auf die Straße und erblickte dabei einen kräftigen, muskulösen Mann mit Brecheisen in der Hand. Kurz darauf erschienen zwei weitere Männer und rannten mit dem ersten in Richtung der Sassstraße und weiter zur Würkertstraße davon.

    Die Männer beschrieb die 29-Jährige wie folgt:

    Mann mit Brechstange:

    • kräftige, muskulöse Gestalt
    • ca. 1,70 m groß
    • 25 – 30 Jahre alt
    • schwarz bekleidet
      Zweite Person:
    • schlanke Gestalt
    • ca. 1,70 m groß
    • etwa 25 – 30 Jahre alt
    • dunkel bekleidet
    • führte eine Tasche mit sich
      Dritte Person:
    • schlanke Gestalt
    • ca. 1,70 m groß
    • 25 – 30 Jahre alt
    • dunkel bekleidet
    • trug schwarze Turnschuhe mit weißer Sohle
    • hatte eine Laptoptasche dabei.

    Später stellte sich heraus, dass die Einbrecher die Scheibe eines Ladens auf der Coppistraße eingeschlagen hatten. Gestohlen hatten sie Zigaretten im Wert von etwa 4.000 Euro und Sektflaschen im Wert von 60 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Fahrprüfung ausgefallen

    Ein Fahrlehrer einer Fahrschule wollte gestern mit seinem Fahrschüler zur Fahrprüfung aufbrechen. Dazu begaben sich die Beiden in die gegenüberliegende Tiefgarage in der Limburger Straße. Hier musste allerdings der Fahrlehrer feststellen, dass das abgestellte silber/graufarbene und an den Seiten schwarzfarbene Motorrad Yamaha nicht mehr an Abstellort stand. Das Motorrad war mittels Lenkerschloss und zusätzlich einem Scheibenbremsschloss gesichert. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 5.500 Euro.

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