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Polizeibericht, 16. Juni: Verdächtiges Ansprechen von Kindern, 14-Jährige bedroht und geschlagen, Fahrraddieb erwischt

Nachmeldung zum Verdächtigen Ansprechen von Kindern: Die Polizei bittet darum, Hinweise sofort an die Polizei zu melden und nicht über die sozialen Netzwerke auszutauschen +++ In Rackwitz wurde eine 14-Jährige bedroht und geschlagen – Zeugen gesucht +++ Bei einer Personenkontrolle konnte die Polizei ein gestohlenes Fahrrad sicherstellen.

Nachmeldung zum Verdächtigen Ansprechen von Kindern

In der vergangenen Woche berichtete die Polizei über ein verdächtiges Ansprechen, von welchem ein neunjähriges Mädchen betroffen war (s. https://www.l-iz.de/melder/polizeimelder/2016/06/polizeibericht-10-juni-brandstiftung-fehlgeschlagen-notorischer-ladendieb-umarmer-kam-nicht-zum-zuge-141062). Der Polizei wurde am 13.06.2016 ein weiterer Fall angezeigt. Hier soll eine Schülerin in Wurzen verdächtig angesprochen worden sein. Die Kriminalpolizei hat zu diesem neuen Ereignis umfangreich ermittelt, wobei sich der Sachverhalt jedoch nicht bestätigte. Mit dem Ereignis vom 09.06.2016 steht offenbar ein weißer Transporter im Zusammenhang. Diesbezüglich wird aber angemerkt, dass ein innerhalb sozialer Netzwerke vielfach geteiltes Bild eines weißen Transporters (inkl. Kennzeichen) nach Erkenntnissen der Ermittlungen keinen Bezug zum Sachverhalt hat.

Die Polizei bittet darum, Hinweise sofort an die Polizei zu melden und nicht über die sozialen Netzwerke auszutauschen – die Erfahrung zeigt, dass viele geteilte Informationen schlicht falsch sind. Wenn Kinder verdächtig angesprochen werden, wird ebenfalls um sofortige Information der Polizei ersucht, damit notwendige Sofortmaßnahmen zur Suche nach Personen und Fahrzeugen umgehend eingeleitet werden können.

In den Schulen wurden dieser Tage die alljährlichen Belehrungen der Schüler vor den Sommerferien durchgeführt. Hierbei wurde u. a. auch auf das Verhalten der Kinder bei einem Ansprechen durch fremde Personen (Männer) hingewiesen.

14-Jährige bedroht und geschlagen

Ein 14-jähriges Mädchen informierte die Polizei darüber, dass sie gestern, 17:15 Uhr, auf dem Nachhauseweg am Garagengenkomplex Hauptstraße/Lössner Straße in Rackwitz von einem Mädchen verfolgt und bedroht wurde. Das unbekannte Mädchen hatte noch ein weitere weibliche junge Person und zwei Jungs in Begleitung. Das 14-jährige Mädchen wurde durch das unbekannte Mädchen gestoßen, umgerissen und am Boden liegend getreten. An dieser „Aktion“ sollen sich die Jungs beteiligt haben. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung.

Das geschädigte Mädchen lief nach Hause und informierte erst dann die Polizei. Sie wollte noch am Abend, zusammen mit der Mutter, einen Arzt aufsuchen. Äußerlich waren keinerlei Verletzungsmerkmale zu erkennen. Die Polizei nahm umgehend die Ermittlungen auf. Eine Personenbeschreibung der 14 -Jährigen lag vor. Im Zuge der Tatortbereichsfahndung konnten die Beamten auf einen Parkplatz eines Einkaufsmarktes vier Jugendliche im Alter von 14 (w), 15 (w), 15 (m) und 15 (m) feststellen, auf die die Personenbeschreibung passen könnte. Die Ermittlungen dauern dazu an.

Die Polizei in Delitzsch sucht nun dringend Zeugen, die Hinweise zu der körperlichen Auseinandersetzung und dem vorliegenden Sachverhalt geben können. Diese werden gebeten, sich beim Polizeirevier Delitzsch, Hallesche Straße 58 in 04509 Delitzsch, Tel. (034202) 66-100 zu melden.

Fahrraddieb erwischt

Fahrräder sollte man immer mit einem guten Schloss an einem festen Gegenstand anschließen. Dass das Fallrohr einer Dachrinne kein fester Gegenstand ist musste eine 29-jährige Leipzigerin am Mittwochnachmittag feststellen. In einem Hinterhof der Eitingonstraße hatte sie ihr Damenrad an einer Dachrinne angeschlossen. Als sie zum Fahrrad zurückkehrte, war dieses nicht mehr da. Die Dachrinne lag abgeschraubt auf dem Boden. Gute Nachricht hatte dann die Polizei für sie, als sie auf dem Revier zur Anzeige erschien. Ihr Fahrrad stand nämlich dort. Nur wenige Stunden zuvor hatten Polizisten gestern Mittag zwei Männer in der Innenstadt kontrolliert. Beide sind Betäubungsmittelkonsumenten und bereits mehrfach im Zusammenhang mit Beschaffungskriminalität auffällig geworden. Im mitgeführten Rucksack hatten die 35- und 29-Jährigen 75 Schluck-Flaschen Kräuterschnaps und ein Bolzenschneider.

Der Verdacht lag nahe, dass der Schnaps gestohlen war. So wurden die Schluckis und das vermeintliche Tatwerkzeug eingezogen. Nur eine Stunde später sahen die Beamten die Beiden wieder. Dieses Mal hatte einer von ihnen ein Fahrrad dabei. Am Rahmen ein festgeschlossenes Bügelschloss. Einen Schlüssel hatten sie natürlich nicht – dafür aber reichlich Worte des Unverständnisses, wie man so ein Rad an ein Fallrohr anschließen könne. Der unrechtmäßige Radfahrer wurde vorläufig festgenommen. Der 35-Jährige wird noch heute dem Haftrichter vorgeführt. Woher die Schluckflaschen kommen, muss noch im Nachgang ermittelt werden.

Aus dem Auto gestohlen

Fall 1

Während eine 29-Jährige gestern Abend den Firmentransporter in der Schillerstraße belud, verschwand ihr Rucksack vom Beifahrersitz des VW Crafters. Es war nur der kurze Moment, während dem sie einen Karton vom Geschäftseingang holte, um ihn im Laderaum zu verstauen, in dem sie den Blick auf den Rucksack verlor. Diesen nutzte ein Langfinger und nahm den Rucksack mit Smartphone und Portemonnaie samt Ausweisen und Kreditkarten aus dem VW. Dann verschwand er in unbekannte Richtung. Die Frau indes stieg, nachdem sie den Laderaum verschlossen hatte, ins Auto ein. Wobei sie sich wunderte, dass die Fahrertür einen Spalt offen stand. Wenig später erklärte es sich – als sie die Leere auf dem Beifahrersitz entdeckte.

Sofort suchte sie die Umgebung ab und entdeckte tatsächlich im angrenzenden Park einen Mann, der auf einem Fahrrad von dannen fuhr – samt ihrem Rucksack auf den Rücken. Zwar ist sie ihm noch Richtung Gewandhaus gefolgt und hatte ihn angeschrieen, den Rucksack „herauszurücken“, doch der Unbekannte war zu schnell. Daraufhin erstattete sie bei der Polizei Anzeige und konnte zum Dieb sagen, dass er dunkel gekleidet war und schwarze Haare oder schwarze Mütze trug. Zum Fahrrad konnte sie nur angegeben, dass es sich mutmaßlich um ein Singlespeed-Fahrrad handelt und es eine dunkle Farbe hat. Im Rucksack befanden sich zudem noch Sportsachen im Wert von ca. 500 Euro. Nun ermittelt die Polizei wegen Diebstahl.

Fall 2

Alles war in Ordnung, als die Nutzerin (26) gestern Abend ihren Skoda Fabia am Fahrbahnrand der Johannisallee abstellte, verschloss und ihrer Wege ging. Doch als sie nicht ganz zwei Stunden später zurückkehrte, war alles anders. Die Beifahrerscheibe lag in kleinste Teile zersplittert im und vor dem Auto.

Außerdem war der grüne Stoffrucksack samt Inhalt

– schwarze Geldbörse mit Reißverschluss und zweistelligem Geldbetrag,
– Personalausweis,
– Führerschein,
– Zulassungsbescheinigung fürs Auto,
– Kredit- und EC-Karte,
– 1 Tablet mit Tastatur im Wert von ca. 350 Euro,
– Schulsachen im Wert von ca. 50 Euro,
– Schlüsselbund

vom Beifahrersitz verschwunden. Daraufhin erstattete die 26-Jährige Anzeige wegen Diebstahl im besonders schweren Fall. Den Stehlschaden bezifferte sie mit ca. 400 Euro.

Fahrradfahrer übersehen – schwer verletzt

Der Fahrer (47) eines VW Caddy war gestern Nachmittag auf dem Gerichtsweg unterwegs. Beim Rechtsabbiegen auf die Prager Straße beachtete er einen neben ihm in gleicher Richtung fahrenden Fahrradfahrer (49) nicht. Er erfasste den Mann; der Radler stürzte und musste schwer verletzt in eine Klinik gebracht werden. Mehrere Zeugen informierten Polizei und Rettungswesen. An Auto und Rad entstand Schaden in Höhe von ca. 800 Euro. Gegen den 47-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Nach Wendemanöver mit Sachschaden geflüchtet

Der Fahrer eines Mercedes C 180 wendete gestern Vormittag auf der Cöthner Straße und beschädigte dabei drei abgestellte Fahrzeuge – einen Mercedes C 220, einen Ford Focus und einen VW Golf. Nach dem Unfall entfernte er sich pflichtwidrig vom Ort des Geschehens. Jedoch war der Unfallverursacher von einem Zeugen (41) beobachtet worden. Dieser informierte die Polizei und gab das amtliche Kennzeichen bekannt. Die Beamten ermittelten anhand dessen die Halterin und den Nutzer, bei welchem es sich um einen 80-Jährigen handelt und der vermutlich auch gefahren war. An den drei Autos entstand Schaden in Höhe von ca. 1.400 Euro. Der Unfallverursacher hat sich wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu verantworten. Die Ermittlungen dauern noch an.

Von links nach geradeaus

Die Fahrerin eines Opel Corsa befand sich gestern Abend in der ersten Linksabbiegespur auf dem Tröndlinring stadtauswärts und musste bei „Rot“ halten. Als die Lichtzeichenanlage auf „Grün“ stand, bog sie jedoch nicht nach links ab, sondern entschied sich, geradeaus in den Ranstädter Steinweg zu fahren. Dabei stieß sie mit einem VW Golf zusammen, dessen Fahrer (64) auf dem Tröndlinring den zweiten Geradeausfahrstreifen befuhr. Nach dem Crash fuhr die Autofahrerin pflichtwidrig weiter. Auch hier gab es einen Zeugen, welcher der Polizei das amtliche Kennzeichen mitteilte und anhand dessen auch die Unfallverursacherin (81) ermitteln konnte. Sie hat sich wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu verantworten. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

„Bimmel“ nicht gesehen

Die Fahrerin (31) eines Skoda Fabia war gestern Morgen auf der Delitzscher Straße stadtauswärts unterwegs. In Höhe An der Querbreite bog sie nach links ab, um zu wenden. Dabei beachtete sie eine in gleicher Richtung fahrende Straßenbahn (Fahrer: 48) der Linie 16 nicht und stieß mit ihr zusammen. Verletzt wurde niemand. An Auto und Bahn entstand ein Schaden in Höhe von mindestens 16.000 Euro. Ein Zeuge hatte die Polizei informiert. Die Verursacherin hat nun ein Bußgeld zu zahlen.

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