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Polizeibericht, 30. Juni: Räuber unterwegs, Zigarettenautomat gesprengt, Brände in Connewitz

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    Gestern morgen wurde in der Büttnerstraße eine 74-Jährige überfallen +++ Im Lene-Voigt-Park wurde ein 29-Jähriger von zwei Männern angegriffen +++ In der Hauptstraße in Zedlitz wurde heute in den frühen Morgenstunden ein Zigarettenautomat gesprengt – In allen Fällen sucht die Polizei Zeugen +++ Heute Nacht brannten in Connewitz zwei Pkws und mehrere Mülltonnen sowie -container.

    Räuber unterwegs

    Fall 1

    Am helllichten Tag überfiel gestern, um 10:30 Uhr, ein Unbekannter eine Seniorin. Der Täter trat von hinten an die 74-Jährige, die gerade in der Büttnerstraße die Haustür aufschließen wollte, heran und trat ihr in die Kniekehlen. Ihre Wehrlosigkeit in diesem Moment ausnutzend, raubte er ihr die Handtasche mit Portemonnaie samt diversen Ausweisen, zwei Brillen und einem Handy. Die unverletzte und couragierte Geschädigte verfolgte den Flüchtenden bis zur Chopinstraße zu einer Baustelle. Da dort mehrere Bauarbeiter beschäftigt waren, rief sie um Hilfe. Einer der Männer (31) erkannte die Lage der Frau sofort und rannte dem Räuber hinterher. Doch dieser konnte durch einen Bauzaun auf die Rosa-Luxemburg-Straße gelangen und in Richtung Hauptbahnhof entkommen. Daraufhin informierte der Bauleiter die Polizei; die Beamten nahmen die Ermittlungen auf.

    Folgende Personenbeschreibung liegt vor:
    – ca. 25 Jahre alt, 1,75 m bis 1,80 cm, schlank,
    – rundes Gesicht,
    – kurze schwarze Haare (an den Seiten abrasiert und oben länger),
    – bekleidet mit dunkler Hose, lilafarbener Sportjacke (eventuell der Marke „Adidas“), orangefarbenen Nike-Schuhen,
    – hatte schwarzen Rucksack bei sich.

    Wer hat weitere Beobachtungen gemacht und kann Hinweise zum Räuber und/oder dessen Aufenthaltsort geben? Zeugen melden sich bitte bei der Leipziger Kripo, Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 66 66.

    Fall 2

    Ein 29-Jähriger befand sich heute Nacht mit einer Bekannten (21) im Lene-Voigt-Park nahe den Tischtennisplatten. Beide unterhielten sich und tranken etwas. Plötzlich, gegen 00:30 Uhr, tauchten zwei unbekannte Männer auf. Sie zeigten sich aggressiv und beschuldigten den jungen Mann sofort, sein mitgeführtes Fahrrad würde nicht ihm, sondern einem ihrer Freunde gehören. Doch der 29-Jährige gab an, dass das Rad ihm gehöre. Er holte sein Handy heraus, um zu telefonieren. Nach Verbalattacken schlug ihm einer der beiden ins Gesicht, woraufhin sein Handy zu Boden fiel. Während sein Komplize das Funktelefon einsteckte, durchsuchte der andere den Rucksack des jungen Mannes, nahm jedoch nichts heraus. Anschließend schlugen ihn die beiden abwechselnd und bedrohten ihn. Die 21-jährige Bekannte des Geschädigten war währenddessen aus Angst weglaufen und beobachtete alles aus sicherer Entfernung. Die Räuber nahmen dann das Rad, einen Pullover ihres Opfers sowie dessen Handy und flüchteten. Der Geschädigte und seine Bekannte riefen anschließend die Polizei. Aufgrund der Schläge und Tritte war der 29-Jährige verletzt und musste ambulant behandelt werden. Ihm entstand ein Schaden von ca. 700 Euro. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen.

    Folgende Personenbeschreibungen sind bekannt:

    Person 1:
    – 20 bis 25 Jahre alt, ca. 1,80 m bis 1,85 m groß, dünn
    – schmales Gesicht
    – kurze blonde Haare
    – trug schwarzen Kapuzenpullover, schwarze Trainingshose mit seitlichen grauen Absätzen

    Person 2:
    – 20 bis 25 Jahre alt, ca. 1,80 m bis 1,85 m groß, dünn
    – kurze blonde Haare
    – trug schwarzen Kapuzenpullover, dunkelblaue Trainingshose

    Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zu den Räubern und/oder deren Aufenthaltsorten geben? Zeugen wenden sich bitte an die Kripo Leipzig, Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 66 66.

    Zigarettenautomat gesprengt – Zeugen gesucht

    Durch einen ohrenbetäubenden Knall wurden Bewohner der Hauptstraße in Zedlitz heute in den frühen Morgenstunden aus dem Schlaf gerissen. Ein Blick aus dem Fenster offenbarte schnell die Ursache. Der gegenüber liegende Zigarettenautomat war gesprengt worden. Automatenteile lagen auf dem Boden. Davor klaubte ein Mann Zigarettenschachteln zusammen. Die Anwohner riefen die Polizei und machten sich auch gleich bemerkbar. Der vermummte Unbekannte ließ sich nicht stören, ja ermunterte sogar die Beobachter, es ihm gleich zu tun. Der Staat müsse schließlich „beschissen werden“. Einen Teil der herumliegenden Schachteln ließ er zurück und fuhr mit dem Fahrrad die Hauptstraße in Richtung Frohburg davon. Die kurz darauf eingetroffenen Polizisten konnten ihn in der Dunkelheit nicht mehr finden.

    Er wurde folgendermaßen beschrieben:
    – ca. 160 cm – 170 cm groß
    – ca. 20 – 25 Jahre alt
    – trug eine Art schwarze Skimütze mit Augenausschnitten, wodurch das Gesicht nicht zu sehen war und ein Basecap
    – schwarze Jacke, schwarze oder dunkle Hose
    – trug Rucksack bei sich, in den er die Gegenstände packte, die er aufhob
    – schwarzes Mountainbike

    Die Polizei sucht nun Zeugen, die insbesondere zum Fahrradfahrer Auskunft geben können. Wer hat in Zedlitz, Borna oder Frohburg und den dazwischen liegenden Ortschaften kurz nach 04:00 Uhr einen Radfahrer mit schwarzem Fahrrad und dunkler Bekleidung gesehen und erkannt? Diese werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden.

    Brände in Connewitz

    In der Nacht zum Donnerstag brannten in Connewitz zwei Pkw’s und mehrere Mülltonnen sowie -container. Gegen 03:50 Uhr erschien eine Anwohnerin der Biedermannstaße im Polizeistandort am Wiedebachplatz. Sie teilte mit, dass auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Bornaischen Straße ein VW Golf Kombi brennen würde. Die Beamten griffen sich die vorhandenen Handfeuerlöscher und versuchten, das Fahrzeug auf dem Parkplatz zu löschen. Dies gelang nicht. Die Flammen konnten aber soweit eingedämmt werden, dass das Feuer nicht auf daneben stehende Fahrzeuge übergriff. Die Polizisten stellten einen weiteren Fahrzeugbrand in der Pfeffingerstraße fest. Hier brannte ein Ford Galaxy. Außerdem brannten in der Biedermannstraße, der Arno-Nitzsche-Straße und auf dem Spielplatz der Wolfgang-Heinze-Straße/Ecke Herderstraße mehrere Mülltonnen und -container. Die Feuerwehr löschte alle Brände. Die ausgebrannten Fahrzeuge wurden zur Spurensicherung sichergestellt. Ob die Taten einen politischen Hintergrund haben oder ob es sich um reinen Vandalismus handelt, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

    Betrunken nie Fahrrad fahren …

    … es gibt nur Ärger. Zwei Polizeibeamte verließen heute früh gerade den Polizeiposten und wollten ihre Streifentätigkeit aufnehmen, als in der Biedermannstraße eine Fahrradfahrerin die beiden passierte. Vorschriftsmäßig fuhr sie nicht! Und Hindernisse standen und lagen auch nicht auf der Straße, dass sie in Schlangenlinien fahren musste. Das bekam ihr anscheinend auch nicht, den sie stürzte. Die Beamten eilten zu ihr und kümmerten sich um die Fahrradfahrerin. Außer ein paar Schürfwunden blieb sie unverletzt. Ein Arzt bzw. Rettungswagen musste nicht hinzugezogen werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,5 Promille. Bei der Fahrerin handelte es sich um eine 33-jährige Leipzigerin. Bei der Überprüfung des mitgeführten Fahrrades anhand der Rahmennummer wurde bekannt, dass das Fahrrad 2011 im Leipziger Zentrum entwendet wurde. Auf Nachfrage gab die 33-Jährige an, dass sie das Fahrrad von einem Kumpel bekommen hat. Ihr wurde erklärt, dass das Fahrrad aus einer Straftat stammt und es daher sichergestellt würde. Die 33-Jährige konnte den Ort verlassen mit dem freundlichen Hinweis, dass gegen sie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet wurde.

    Sprayer gestellt

    Anruf heute Nacht bei der Polizei: Unbekannte verunstalten die Fassade eines Mehrfamilienhauses in der Engertstraße, so die Information. Als die Gesetzeshüter am Ort eintrafen, zeigte sich ihnen lediglich das großflächige corpus delikti – die Täter waren verschwunden. Doch bei der Streife in Tatortnähe trafen sie an der Karl-Heine-Straße plötzlich auf zwei Männer. Einer der beiden radelte flink beim Anblick der Polizisten mit seinem Fahrrad Richtung Plagwitzer Bahnhof, der andere rannte auf die andere Straßenseite und kletterte über ein Metalltor. Verfolgt von einem der Gesetzeshüter rannte der Flüchtende (29) über das stark zugewachsene Gelände, versteckte sich dort. Dann kletterte er über den Zaun der Engertstraße und lief geradewegs in die Arme des Streifenpartners, der dort bereits auf ihn wartete. Zwar versuchte dieser nun mit einer frei erfundenen Story zu entkommen, doch der Streifenpolizist prüfte dessen Kleidung akribisch und fand Farbanhaftungen an Hose und Hand. Alles wurde fotografisch festgehalten, so auch seine Identität. Später wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen und sieht sich nun einem Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung entgegen.

    Autofahrer übersieht Motorradfahrer

    Der Fahrer (71) eines Ford KA befuhr gestern Mittag die Giordano-Bruno-Straße in Richtung Gerhard-Ellrodt-Straße. Dort bog er nach links ab, beachtete jedoch einen stadtauswärts fahrenden Kradfahrer (29) nicht. Beide Fahrzeuge stießen zusammen, wobei der Motorradfahrer stürzte. Mit leichten Verletzungen musste er in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Seine Suzuki wurde abgeschleppt und sichergestellt. Neben Polizeibeamten und Mitarbeitern des Rettungswesens waren auch Kameraden der Feuerwehr im Einsatz, denn sie mussten auslaufende Betriebsstoffe aus dem Ford binden. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Gegen den Autofahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

    Fußgängerin angefahren

    Früh am Morgen hatten es wohl beide eilig. Die 29-jährige Fußgängerin, die gestern den Martin-Luther-Ring in Richtung Stadt überqueren wollte und auch der 31-jährige Hyundai-Fahrer, der von der Harkortstraße in den Martin-Luther-Ring einbog. Sie wurde angefahren. Die eigentliche Ursache muss noch im Nachgang geklärt werden, sprich: wer hatte eigentlich Grün? Auf jeden Fall wurde die Fußgängerin leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.

    Aufgefahren

    Am Mittwochnachmittag kam es auf der Johannisallee zu einem Unfall mit einem Krankenwagen. Dieser war im Begriff in die Anfahrtszone der Uni-Klinik einzufahren, als es plötzlich hinten knallte. Ein Transporter war aufgefahren. Dabei verletzten sich der 39-jährige Fahrer und die 30–jährige Beifahrerin des Krankenwagens leicht und mussten im nebenliegenden Krankenhaus ambulant behandelt werden. Auch der 63-jährige Fiat Ducato–Fahrer wurde leicht verletzt und ambulant behandelt. Gegen ihn ermittelt die Polizei nicht nur wegen fahrlässiger Körperverletzung, sondern auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

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