11.4 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 9. Juni: Brände in Liebertwolkwitz und Grünau, Sprayer unterwegs

Mehr zum Thema

Mehr

    In Liebertwolkwitz brannte ein VW Passat Variant aus +++ In Grünau kam es zu zwei Baustellenbränden +++ 15 bis 20 Sprayer machten sich in der Nacht an der Bahnüberführung in der Berliner Straße/Wittenberger Straße zu schaffen +++ Tag der offenen Tür und Bikerausfahrt der Verkehrspolizei fallen diesen Samstag aus.

    Zwei Brände in Liebertwolkwitz

    Fall 1

    Ein Firmenmitarbeiter (63) stellte Mittwochmorgen auf dem Firmengelände einen ausgebrannten Pkw fest und informierte sofort die Polizei. Kripobeamte lokalisierten den Brandausbruchbereich im Fahrgastraum; die genaue Stelle konnte nicht mehr festgestellt werden. Da die Beamten keine Hinweise auf einen technischen Defekt feststellen konnten, ermitteln sie jetzt wegen Brandstiftung. Bei dem ausgebrannten Fahrzeug handelt es sich um einen VW Passat Variant, der beim Eintreffen der Polizei noch warm war und leicht im Innern qualmte. Der Brand war jedoch von selbst erloschen, so dass keine Feuerwehrleute im Einsatz waren. Bei den Ermittlungen zum Fahrzeug stellte sich heraus, dass es zur Fahndung stand. Zudem gehörten die vor und hinter dem ausgebrannten Pkw liegenden amtlichen Kennzeichentafeln nicht zum VW, sondern zu einem Mercedes und waren vom Halter als gestohlen gemeldet worden. Sowohl er als auch der Eigentümer (63) des VW Passat Variant wurden von der Polizei über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. (Hö)

    Fall 2

    Ein Mitarbeiter (55) einer Sicherheitsfirma bemerkte heute Nacht das Feuer auf einem Brachgelände hinter einer massiven Lagerhalle und setzte Feuerwehr und Polizei in Kenntnis. Insgesamt waren mit den Löscharbeiten – es brannte Unrat auf ca. vier Quadratmetern – drei Freiwillige Feuerwehren mit 16 Kameraden beschäftigt. Sie konnten verhindern, dass die Flammen auf die Halle übergriffen. Auch in diesem Fall geht die Polizei von Brandstiftung aus und hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Zwei Baustellenbrände in Grünau

    In der Nacht zum Donnerstag wurde die Polizei zu einem brennenden Baucontainer an der Lützner Straße/Ecke Saarländer Straße gerufen. Auf der Baustelle hatten Unbekannte einen Container aufgebrochen und angezündet. Trotz Löscharbeiten brannte der Container völlig aus. Nachdem der Einsatz beendet war, mussten Feuerwehr und Polizei nur eine Straße weiter in die Thietmarstraße zum Einsatz. Dort brannte der Rohbau eines Reihenhauses. Offenbar hatten sich auch hier unbekannte Täter auf die Baustelle begeben, dort die Verglasung der Terrassentür eingeschlagen und die Tür entriegelt. Im Inneren des Rohbaus hatten sie Baumaterialien zusammengesucht und in Brand gesetzt. Die Feuerwehr löschte den Brand. Es entstand aber Schaden am Gebäude. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

    Sprayer machten sich an Bahnüberführung zu schaffen

    Ob sie ihr nächtliches „Kunstwerk“ fertigstellen konnten, bleibt fraglich. Zeugen beobachteten 15 bis 20 Personen, welche die Bahnüberführung in der Berliner Straße/Wittenberger Straße besprühten und informierten die Polizei. Als die Beamten ausrückten und die Sprayer den Funkstreifenwagen bemerkten, flüchteten sie in alle Himmelsrichtungen. Dabei ließen sie ihr „Handwerkszeug“ zurück: Spraydosen, zum Teil leer und zum Teil noch in Kisten verpackt. Die Beamten stellten alles sicher und führten eine Tatortbereichsfahndung durch. Allerdings waren die Schmierer, die dunkel gekleidet waren und Kapuzen über dem Kopf trugen, über „alle Berge“. Die Beamten fotografierten das Graffito, einen silberfarbenen Schriftzug auf rotem Grund in der Größe von 56 m x 2,30 m. Es entstand ein Schaden von ungefähr 1.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

    Das Studium der Natur …

    … bewegte den Kurzzeitbesucher (61) gestern Abend ganz sicher nicht, der während der Schließzeiten in den Versammlungsraum eines Museums einstieg. Dazu hatte er zuvor eines der Fenster im Erdgeschoss zerschlagen und von innen entriegelt. Schon während er durch dieses hindurch kletterte, löste er Alarm aus. Deshalb machte er zügig auf dem Absatz kehrt und verschwand stadtauswärts auf dem Ranstädter Steinweg. Was er nicht wusste: Zeugen hatten ihn beobachtet und den mittlerweile eingetroffenen Mitarbeiter (30) eines Sicherheitsdiensts über seine Fluchtrichtung informiert. Er rannte hinterher und traf wenig später auf eine Polizeistreife, die einen Mann festhielt. Zeugen hatten der Polizeistreife bereits den Täter detailliert beschrieben, so dass Gesetzeshüter den Mann in Tatortnähe entdeckten und vorläufig festnehmen konnten. Der 61-Jährige, der bereits wegen mehrerer Diebstahlsdelikte durchaus polizeibekannt war und einen Atemalkoholwert von 1,62 Promille intus hatte, trug lediglich einen Beutel samt angespitztem Metallstück und Stechbeitel bei sich. Diese wurden sichergestellt. Eine spätere Nachschau im Museum ergab, dass Foyer und Kassenraum unversehrt blieben und die Tür zum Versammlungsraum verschlossen war. Auf die Frage, was er im Museum zu so später Zeit trieb, gab er keine Antwort. So konnte der 61-Jährige lediglich den Versammlungsraum durchsucht und nicht tatsächlich viel gefunden haben. Dennoch ermittelt die Polizei gegen ihn wegen versuchtem Diebstahl im besonders schweren Fall.

    Nächtlicher Besucher

    Ein Dieb trieb in der Nacht zum Mittwoch in Lausen sein Unwesen. Aus zwei Wohnungen entwendete er Handtaschen mit Geldbörsen und Bargeld im unteren dreistelligen Bereich. Die Tatorte liegen sehr eng beieinander. In beiden Fällen waren die Wohnungstüren geschlossen aber nicht verschlossen. Einbruchsspuren fanden sich keine an den Türen. Dies ist ein Hinweis darauf, dass die Täter möglicherweise an jeder Tür versucht hatten, hinein zu gelangen. In den meisten Fällen ist dies gescheitert, irgendwo hatten die Täter dann doch Erfolg. Oft reichen hier schon einfache Mittel, wie abschließen, um die Diebe fernzuhalten. Beratung gibt es unter http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/diebstahleinbruch.html

    Fahruntüchtiger Radler

    In der Karl-Heine-Straße verletzte sich in der Nacht zum Donnerstag ein Fahrradfahrer. Mit mehr als 1,4 Promille lag er zwar noch im erlaubten Bereich, war aber offenbar schon so fahruntüchtig, dass er beim Einfädeln in die Straße einen Mercedes übersah. Mit dem kollidierte er sofort und verletzte sich dabei. Mit dem Rettungswagen musste er ins Krankenhaus gebracht werden. Dort erfolgten die medizinische Versorgung und eine Blutentnahme. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

    Tag der offenen Tür und Bikerausfahrt der Verkehrspolizei fallen aus

    Der diesjährig zur Motorradmesse im Februar beworbene Tag der offenen Tür in der Verkehrspolizeiinspektion Leipzig muss leider ausfallen. Wegen der aktuell hohen Einsatzbelastung kann damit auch die traditionelle Bikerausfahrt an diesem Samstag, den 11. Juni, nicht stattfinden.

    Die Kollegen fahnden derzeit jedoch fieberhaft nach einem Ausweichtermin mit den bisherigen Kooperationspartnern. Dieser soll dann – sofern alle Weichen gestellt sind – im August oder September stattfinden. Steht der Termin fest, wird ihn die Leipziger Polizei zeitnah bekanntgeben.

    Wir bitten um das Verständnis aller Freunde der Polizei, die sich vor allem bereits auf die Bikerausfahrt gefreut haben.

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ