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Polizeibericht, 5. Juli: Motorraddiebe, Wohnungsbrand, Wiese angezündet, 37-Jähriger angegriffen

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    In Großzschocher und in Stötteritz wechselten zwei Motorräder die Besitzer +++ In Mockau wurde eine 37-Jährige durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen und musste anschließend feststellen, dass das Wohnzimmer in Flammen steht +++ In Großzschocher setzten zwei Jugendliche 100 Quadratmeter Wiese in Brand +++ Im Anschluss an die Legida-Demo wurde in Großdeuben ein 37-Jähriger angegriffen und schwer verletzt.

    Motorraddiebe

    Fall 1

    Nach dem Durchtrennen eines Zaunes gelangten Unbekannte Montagnacht auf ein Grundstück in der Breitschuhstraße. Dort stahlen sie ein gesichert abgestelltes Motorrad Yamaha XT 600 des Baujahrs 1995 in der Farbe violett/blau. Der Halter (40) musste morgens das Fehlen seines Krades feststellen und rief die Polizei. Ihm entstand ein Schaden in Höhe von 2.500 Euro. Die Fahndung nach dem Fahrzeug wurde sofort eingeleitet.

    Fall 2

    Am Montagvormittag stellte der Eigentümer (34) einer Suzuki Bandit fest, dass sein Fahrzeug nicht mehr an Ort und Stelle stand. Ein Unbekannter hatte in der Holzhäuser Straße das ordnungsgemäß geparkte Motorrad vom verschlossenen Hinterhof entwendet. Der Geschädigte hatte Anzeige erstattet. Ihm entstand Schaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Nach dem roten Krad des Baujahres 1998 fahndet jetzt die Soko „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen.

    Wohnungsbrand

    Am gestrigen Abend wurde die Rettungsleitstelle und Polizei darüber informiert, dass es in einer Wohnung in der Otto-Michael-Straße brennen soll. Schnell waren die Kameraden der Berufsfeuerwehr Nord/Mitte und die Freiwillige Feuerwehr Wiederitzsch vor Ort. Die ersten Ermittlungen vor Ort ergaben, dass eine 37-jährige Mieterin im Erdgeschoss im Schlafzimmer ihrer Wohnung schlief. Ihr Mann war nicht zu Hause. Plötzlich wurde sie durch einen lauten Knall wach. Sie bemerkte, dass es in der Wohnstube brannte und dicke Rauchwolken nach oben stiegen. Fluchtartig verließ sie die Wohnung. Die Feuerwehr löschte den Brand in der Wohnstube. Das Feuer hatte bereits alles zerstört. Vorsorglich wurden weitere 14 Mieter aus dem Haus evakuiert. Nach den ersten Erkenntnissen ist die Brandausbruchstelle im Wohnzimmer zu vermuten. Was genau die Brandursache war, wird im Laufe des heutigen Tages durch einen Brandursachenermittler untersucht. Die 37-jährige Mieterin erlitt eine Rauchgasintoxikation und musste ambulant behandelt werden. Alle anderen Mieter wurden nicht verletzt und konnten nach dem Einsatz zurück in die Wohnung. Das betroffene Ehepaar kam bei Freunden unter. Über die Höhe des Sachschadens liegen noch keine Erkenntnisse vor.

    Wiese angezündet

    Was die beiden 13- und 14-Jährigen in Großzschocher geritten hatte, Feuer zu legen, ist noch unklar. Jedenfalls hatten sie am Montagabend die zweifelhaft glorreiche Idee, im Elsterflutbecken an drei Stellen Zweige und ähnliches anzuzünden. Das Feuer breitete sich rasch aus. Es brannten 100 Quadratmeter Wiese. Die Feuerwehr musste anrücken und löschen. Gegen die Jugendlichen wird wegen Brandstiftung ermittelt.

    Feiger Angriff

    Ein 37-jähriger Mann war am Montagabend zur LEGIDA-Veranstaltung in Leipzig. Anschließend fuhr er wieder mit seinem Fahrzeug in Richtung Böhlen. Nachdem er zu Hause eingetroffen war, stellte er dieses am Mehrfamilienhaus auf einem Parkplatz ab. Danach lief er in Richtung Hauseingangstür. Noch bevor er das Gebäude erreicht hatte, liefen plötzlich vier bis fünf Personen auf ihn zu. Er wurde sofort körperlich angegriffen und zu Boden gestoßen. Hier erhielt er weitere Schläge und Tritte. Mittels eines bisher unbekannten Gegenstandes wurde auch mehrmals gegen seinen Kopf geschlagen. Danach ließen sie von ihm ab und verschwanden im Dunkeln. Nachbarn wurden aufmerksam und fanden den Schwerverletzten. Sie informierten umgehend Polizei und Rettungswesen. Der 37-Jährige wurde umgehend in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Er erlitt schwere Kopfverletzungen, einen Armbruch und Schnittverletzungen. Zur Personenbeschreibung wurde lediglich bekannt, dass alle dunkel bekleidet und vermummt waren. Ein politisch motivierter Hintergrund konnte nicht ausgeschlossen werden, so dass das Dezernat Staatsschutz die Ermittlungen umgehend aufgenommen hat.

    Einbrecher unterwegs

    Fall 1

    Durch ein Fenster gelangte in der Nacht zum Montag ein ungebetener Gast in ein Sportstudio im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Wolfgang-Heinze-Straße. Dort suchte er das Büro auf, durchwühlte alles und verschwand schließlich mit einem Laptop, einem IPod, einer Musikanlage, einer Geldkassette sowie einer Geschenkbox mit Bargeld. Der Stehlschaden wurde mit einer niedrigen vierstelligen Summe angegeben. Der Sachschaden hingegen ist noch nicht bekannt. Festgestellt hatte den Einbruch eine Mitarbeiterin (37) und die Polizei darüber in Kenntnis gesetzt. Die Ermittlungen durch Kripobeamte laufen.

    Fall 2

    Ein Ehepaar aus Mockau kehrte gestern Mittag nach Hause zurück und fand ein offen stehendes Fenster vor. Dieses hatte ein Einbrecher aufgehebelt und war eingestiegen. Im Eigenheim durchsuchte er sämtliche Zimmer im Erdgeschoss sowie in der ersten Etage. Er konnte mit drei Laptops unterschiedlicher Marken unerkannt entkommen. Ob noch etwas anderes gestohlen wurde, ist noch unklar. Die Eigentümer riefen umgehend die Polizei. Ihnen entstand ein Schaden in Höhe einer vierstelligen Summe. Der Sachschaden wurde mit ca. 1.500 Euro beziffert. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

    Fall 3

    Unbekannte Täter drangen in der Nacht zum Montag gewaltsam in eine Produktionshalle ein, indem sie eine Metalltür aufhebelten. In der großen Halle wurden anschließend mehrere Werkzeugschränke geöffnet, durchsucht und verschiedene Werkzeuge, wie Akkuschrauber, Flexmaschinen und Schleifmaschinen entwendet. Eine Bürotür wurde aufgebrochen und das Büro durchsucht. In den Umkleideräumen wurden die Spinde geöffnet und teilweise Berufsbekleidungsgegenstände entwendet. Das Kleinteillager und der Elektrikerraum wurden ebenfalls nicht verschont. Bevor die unbekannten Täter flüchteten, besprühten sie mit einem vorgefundenen Feuerlöscher die Räume und zwei in der Werkhalle stehende Fahrzeuge. Die genaue Höhe des Stehl- und Sachschadens steht noch aus.

    Zusammenstoß

    Der Fahrer (51) eines Mercedes befuhr gestern Morgen die Straße Am Wachauer Wäldchen und bog nach links auf die Bornaer Chaussee ab. Dabei beachtete er den Pkw Hyundai (Fahrerin: 62) nicht und stieß mit diesem zusammen. Beim Unfall wurden der Mercedes-Fahrer leicht und die Hyundai-Fahrerin schwer verletzt. Die Frau wurde stationär aufgenommen; der Mann ambulant behandelt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 17.000 Euro. Gegen den 62-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

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