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Tödlicher Unfall: Fahrradfahrerin von Straßenbahn überrollt + Video

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    In den späten Nachmittagsstunden ereignete sich in der Goethestraße ein tragischer Verkehrsunfall. Eine 48-jährige Radfahrerin fuhr in Richtung Augustusplatz. Kurz zuvor hatte der 54-jährige Fahrer eines Mercedes A-Klasse rechts eingeparkt und war im Begriff auszusteigen. Als er plötzlich die Fahrertür öffnete, versperrte er dadurch der Radfahrerin den Weg, sie musste ausweichen und kam dabei zum Sturz.

    Dabei fiel sie auf die Gleise der Straßenbahn. Eine in diesem Moment heranfahrende Straßenbahn konnte nicht mehr bremsen und überrollte die 48-Jährige. Sie verstarb an der Unfallstelle. Die Feuerwehr musste die Bahn mit einem Kran anheben. Die Radlerin konnte nur noch leblos geborgen werden.

    Wie lässt sich so ein Unfallhergang verhindern?

    (Video von D-Radio Wissen von der Redaktion zur Meldung ergänzt)

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    3 KOMMENTARE

    1. Oh man, das ist so tragisch… Fahre ja selber viel Rad und hatte vor kurzem einen Zusammenstoß mit ner Autofahrerin die mir die Vorfahrt genommen hatte. Ich hatte zwar keinen Helm auf, kam aber glimpflich davon … In so einem Fall wie hier, hilft da auch kein Helm mehr. Dieser kann zwar schützen, die ganze Diskussion darum lenkt aber tatsächlich vom Hauptproblem ab , wie JG richtig bemerkte: Ignorante autofahrende Mitmenschen und eine Verkehrspolitik die davor kuscht den städtischen Autoverkehr einzuschränken. Eine der größten Fehlentwicklungen der Moderne war und ist die flächendeckende Motorisierung des Individualverkehrs! Sehr sehr traurig…aber es wird sich wirklich rein gar nichts ändern. Mein Mitgefühl geht ebenfalls an die Familie!

    2. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten mit denen diesen und ähnlichen Unglücken vorgebeugt werden könnte.
      Das Desinteresse daran scheint mächtiger.
      In Skandinavien z.B. wird in den Fahrschulen gelehrt die Fahrertür mit der rechten Hand zu öffnen.
      Man probiere es mal aus.
      Man bewegt sich automatisch in eine Körperposition mit der der eigene Blick dahin gelenkt wird wo Radfahrer sich bewegen.
      Einfach und wirkungsvoll.
      Aber in einer Stadt, welche ignorant zusieht wie die Kreuzungsbereiche zugeparkt werden als wäre eine Sicht in den Kreuzungsbereich nicht wichtig, als gäbe es in der StVO nicht entsprechende Regelungen, hat kein Interesse oder schon kapituliert.
      Von wegen Fahrradstadt – sinnfreies Geschwätz.

    3. Von einer sich oeffnenden Fahrertuer gefaehrdet zu werden, hat wohl fast jeder radler schon mal erlebt. Sehr traurig dass es hier sogar zu einem todlichen unfall fuehrt. Hoechste zeit mal vieles was ueber eine fahrradfreundliche stadt geschrieben wird in die Tat umzusetzen. Mindestens einmal die Woche komme ich auf meinem täglichen radweg zur arbeit auch in eine brenzlige situation. Sehr haeufig durch (falsch) parkende Autos auf oder rechts vom radweg… mein mitgefuehl an die familie. r.

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