Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 17. März: Fahrerflucht, In der Straßenbahn bestohlen, Einbrecher überrascht

Gestern Nachmittag wurde in Borna ein 11-Jähriger von einem Auto erfasst. Der Fahrer oder die Fahrerin des Autos setzte indes die Fahrt fort und ließ den schwer verletzten Jungen zurück – die Polizei sucht dringend nach Zeugen +++ Eine 53-Jährige schlief gestern in der Straßenbahn ein, danach waren Koffer und Tasche verschwunden +++ Am frühen Morgen drang gestern ein Unbekannter durch die Eingangstür in ein Einfamilienhaus ein und stand plötzlich vor der Bewohnerin.

Fahrerflucht – 11-Jährigen verletzt zurückgelassen

Gestern Nachmittag – die genaue Unfallzeit ist nicht bekannt (gegen 15:00 Uhr möglicherweise) – ereignete sich in Borna an einer Fußgängerfurt in der Leipziger Straße, in Höhe eines Cafés, ein schwerer Verkehrsunfall. Was geschah? Ein 11-Jähriger, der nach Schulschluss mit seinen Freunden nach Hause lief und an der Ampelanlage die Leipziger Straße aus Richtung Stadtmitte überquerte, wurde dort von einem Auto erfasst. Der 11-Jährige hatte zuvor schon die erste Fahrbahnhälfte und die Verkehrsinsel bei Lichtzeichen „Grün“ überquert, wie die Kinder sagten. Dann betrat er die zweite Fahrbahnhälfte, hatte diese auch fast passiert, als plötzlich das Auto auftauchte. Es erfasste ihn an der Hüfte, wodurch er auf den Gehweg geschleudert und schwer verletzt wurde. Der Fahrer oder die Fahrerin des Autos setzte indes die Fahrt fort und ließ den verletzten Jungen zurück. Ein Paar, welches laut Aussagen der Kinder aus Leipzig stammte und den Unfall beobachtet hatte, eilte zur Hilfe. Es fuhr den 11-Jährigen nach Hause, so dass ihn dessen Vater gleich in ein nahe gelegenes Klinikum bringen konnte. Dort wurde er aufgrund von Gesichts-, Hüft- und Oberkörperverletzungen stationär aufgenommen.

Nach dem Unfallverursacher läuft die Fahndung! Wer kann Angaben zum Unfallauto, dessen amtliches Kennzeichen und/oder dessen Fahrer machen? Ist jemanden ein seit gestern beschädigter BMW aus dem Raum Borna aufgefallen? Außerdem wird das Pärchen, welches dem Jungen half, gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Zeugen wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255-2851 (tagsüber) sonst 255-2910. Diese hat die Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen.

In der Straßenbahn Gegenstände entwendet

Eine 53-jährige Geschädigte setzte sich gestern Abend in der Innenstadt in eine Straßenbahn der Linie „9“ in Richtung Connewitz. Dabei stellte sie einen Koffer und eine Sporttasche da ab, wo sonst Fahrräder oder Kinderwagen stehen. Sie selbst setzte sich anschließend in der Nähe auf einen Sitz. An der Endhaltestelle in der Klemmstraße wurde sie vom Straßenbahnfahrer geweckt. Sie war eingeschlafen. Jetzt musste sie feststellen, dass weder der Koffer noch die Tasche da waren. Ein unbekannter Täter oder eine Täterin hatte die Situation ausgenutzt und beides entwendet. In dem Koffer befanden sich persönliche Unterlagen, eine Geldbörse, EC-Karte, ein Einkaufsbeutel, Wäsche. In der Sporttasche befanden sich Bekleidung und persönliche Unterlagen. Der Koffer war blau, defekt und hatte nur noch eine Rolle. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 500 Euro.

Überraschung auf beiden Seiten

Am frühen Morgen drang gestern ein Unbekannter durch die Eingangstür in ein Einfamilienhaus in Burghausen ein. Gerade im Flur, stand er plötzlich vor der Bewohnerin, die Geräusche gehört hatte und dachte, es wäre ihr Mann, der zur Arbeit wollte. Es war dunkel und die 56-Jährige sprach ihren Ehemann mit dem Vornamen an. Gleich darauf merkte sie jedoch, dass ein Fremder im Flur stand und schrie laut. Ihr gleichaltriger Mann kam hinzu und der Eindringling flüchtete aus dem Haus in Richtung Kanal. Auf seiner Flucht wurde er von diesem verfolgt, währenddessen die Frau die Polizei verständigte. Der Hauseigentümer verlor den Einbrecher jedoch aus den Augen und auch die Beamten fanden keine Spur vom Unbekannten.

Dieser wurde von der Zeugin wie folgt beschrieben:

– 30 bis 35 Jahre alt, 1,70 m bis 1,75 m groß, schlank
– bräunliche Haut, schwarze Haare
– wahrscheinlich Nordafrikaner
– trug dunkle Bekleidung.

Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Nicht an sein Geld gedacht …

… hatte gestern Abend ein Leipzig-Besucher (44) aus Baden-Württemberg, als er gemeinsam mit seiner Frau eine Gaststätte in der Grimmaischen Straße betrat und seine Jacke an die Garderobe hängte. Als er bezahlen wollte und in seine Jackentasche nach der Geldbörse schaute, musste er feststellen, dass die Innentasche leer und das Portemonnaie verschwunden war. Ein Langfinger hatte vermutlich die aufgehängte Jacke im Visier und dann einen für ihn günstigen Moment genutzt, um an das Eigentum des Mannes zu gelangen. In der Geldbörse befanden sich neben 500 Euro noch diverse Ausweise und Dokumente sowie Geldkarten. Der Geschädigte erstattete Anzeige. Bleibt zu hoffen, dass er und seine Ehefrau Leipzig jetzt nicht nur in unangenehmer Erinnerung behalten.

Teures Rad gestohlen

Eine Hausbewohnerin (37) kehrte gestern gegen 21:15 Uhr nach Hause in die Wiederitzscher Straße zurück und stellte ihr Rad in ihren Keller. Sie verschloss alles und ging in ihre Wohnung. Eine Dreiviertelstunde später hörten sie und ihr Mann Geräusche aus dem Keller. Sie lugte aus der Wohnungstür ins Treppenhaus und sah einen Mann mit einem neuen hellblauen Mountainbike über der Schulter aus dem Keller kommen. Dieser grüßte und verließ das Haus. Die 37-Jährige berichtete dies ihrem Mann und beiden kam dies „spanisch“ vor. Der Hausbewohner schaute nun gleich in den Keller und musste feststellen, dass zwei Türen zum Kellerbereich aufgebrochen worden waren. Seine eigene Box war unversehrt, alle Räder noch da. Er informierte die anderen Mieter und eine 32-Jährige stellte das Fehlen ihres neuen mattblauen Mountainbikes Bobcat Trial XT des Herstellers Marin im Wert von über 1.300 Euro fest. Die Kellerbox, in welcher sich das Fahrrad befand, war gewaltsam geöffnet worden. Die Geschädigte informierte die Polizei.

Die 37-jährige Zeugin gab folgende Personenbeschreibung:

– 30 bis 35 Jahre alt, ca. 1,80 m groß
– kurze schwarze Haare
– südländischer Typ
– trug dunkle Jacke (Bikerstyle), dunkle Hose und schwarze Handschuhe.

Polizeibeamte des zuständigen Reviers haben die Ermittlungen aufgenommen.

Missglückter Start

Schon vor dem Einbiegen auf die Tabaksmühle gab der Fahrer eines getunten und tiefer gelegten Pkw gestern Abend ordentlich Gas, ließ im Stand die Reifen durchdrehen und wollte dann in Richtung Richard-Lehmann-Straße weiterfahren. Allerdings hatte er das Spiel mit den Reifen wohl übertrieben. In der Kurve verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, zog den Kurvenradius viel zu eng und geriet über die Gegenfahrbahn auf den Fußweg. Dort prallte das Fahrzeug gegen einen Verteilerkasten und einen Baum. „Schnell weg, hier!“, dachte sich wohl der Fahrer, setzte zurück und fuhr in die geplante Richtung davon. Hundespaziergänger beobachteten das Geschehen und riefen die Polizei. Noch während der Unfallaufnahme kam ein schwarzer getunter BMW 3er zum Ort. Dieser hatte einen deutlichen Frontschaden. Der Fahrer gab an, seine Freundin mit seinen Fahrkünsten und der Kraft des Fahrzeuges beeindrucken zu wollen, dies sei gründlich schiefgegangen. Auch wenn er sich reumütig zeigte, muss sich der 33– Jährige nun wegen Unfallflucht verantworten.

Fußgängerin übersehen

Am Donnerstagmittag bog die Fahrerin eines VW Up bei Grün aus der Langen Reihe nach links in die Holzhäuser Straße ein. Dabei übersah die 34-Jährige eine Fußgängerin, die gerade die Holzhäuser Straße überquerte. Auch diese hatte Grün, allerdings an der Fußgängerampel. Bei der Kollision wurde die 71-Jährige schwer verletzt. Sie musste stationär behandelt werden. Die Fahrerin muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten.

In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

https://www.l-iz.de/bildung/medien/2017/03/in-eigener-sache-wir-knacken-gemeinsam-die-250-kaufen-den-melder-frei-154108

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Wasserwanderrastplatz am Cospudener See eingeweiht
Corona-Testkonzept erweitert
Kabinett gibt Entwurf zum Landarztgesetz zur Anhörung frei
Gesetzentwurf macht Erzieherausbildung attraktiver
Wasser-Spaß ist heiß begehrt: Zusatztermine im Kanupark
Sächsische Corona-Hilfe: Antragsfrist für Unterbringungszuschuss an Grenzpendler läuft am 31. August 2020 aus
Sachsen legt Fortschrittsbericht „Aufbau Ost“ 2019 vor
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Dienstag, der 11. August 2020: Scholz darf sich auf Unterstützung der Jusos freuen
Juso-Chef Kevin Kühnert will Olaf Scholz unterstützen. Foto: Stefan Müller, Flickr (CC BY 2.0)

Foto: Stefan Müller, Flickr (CC BY 2.0)

Für alle Leser/-innenNachdem die SPD gestern Olaf Scholz‘ Kanzlerkandidatur verkündete, sagten zügig wichtige Jusos ihre Unterstützung für den derzeitigen Vizekanzler zu. Auf Twitter sorgte aber ein heftiger Streit bereits für einen deaktivierten Account. Außerdem: Die Leipziger CDU-Fraktion wirft Grünen und Linken zu viele Anträge vor und das Landeskabinett treibt die Landarztquote voran. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 11. August 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Romantische Viecher auf der Terrasse der Moritzbastei
Romantische Viecher auf der Terrasse der Moritzbastei. Foto: TheaterTurbine

Foto: TheaterTurbine

Für alle LeserEs geht um die liebe Liebe. Denn die macht auch in Corona-Zeiten keine Pause. Auf der Terrasse der Moritzbastei feiert am Donnerstag, den 13. August, das Stück „Romantische Viecher“ Premiere. Die letzten dreieinhalb Wochen wurde unter der Sommerhitze final geprobt, bis Ende August spielt die TheaterTurbine unter freiem Himmel das Spiel der Gefühle.
Wenn die Grüne Liga eine Pressemitteilung von 2019 noch einmal verschickt: Statt Dürre-Jammerei Wasser in der Landschaft halten
Abgeerntetes Feld bei Wiederau. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

KommentarAll das, was wir derzeit mit immer mehr Hitzetagen, Dürre, vertrockneten Stadtbäumen, vertrockneten Wäldern erleben, war zu erwarten. Seit Jahren schon. Nichts anderes haben die Klimamodelle der Meteorologen seit 30 Jahren als wahrscheinliches Szenario beschrieben. Auch die Modellierungen des sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie haben nichts anderes vorausgesagt. Aber die sächsische Politik hat nicht reagiert. Immer noch dominiert das alte, bequeme Denken, das alle Veränderungen ausbremst.
Leichenfund im Clara-Zetkin-Park: Polizei veröffentlicht Bild des Toten und bittet um Mithilfe + Update Identifizierung
Der abgesperrte Fundort der Leiche am Donnerstag. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser Nach dem Fund einer Leiche im Inselteich des Clara-Zetkin-Parks am Donnerstag steht fest, dass es sich bei dem Toten um einen älteren Mann handelt und er gewaltsam zu Tode kam. Zur Klärung seiner Identität bittet die Leipziger Polizei nun die Öffentlichkeit um Unterstützung und hat ein Foto mit Beschreibung äußerer Merkmale des Mannes veröffentlicht.
Forschungsverbund sucht Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Heimen und Jugendwerkhöfen der ehemaligen DDR
Weggesperrt aus der Welt. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle Leser„Mich kriegt nichts mehr klein.“ Frau Kastrati sagt das mit fester Stimme. Das ist nicht selbstverständlich. Sie war mehrere Jahre in einem Kinderheim und einem Jugendwerkhof in der ehemaligen DDR untergebracht. Sie hat erlebt, unterdrückt zu werden und in rigiden Regeln und Strukturen zu leben, in denen die eigenen Bedürfnisse wenig bis gar keinen Raum hatten. Viele Menschen, die in der DDR aufgewachsen sind, kennen den Satz „Wenn du nicht brav bist, kommst du nach Torgau.“
Zum Teil in Leipzig, zum größten Teil digital: Attac beteiligt sich am Kongress „Zukunft für alle“
Das war mal ein Teich. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserDie Corona-Pandemie hat ziemlich schonungslos offengelegt, wo unsere entfesselte und globalisierte Wirtschaft ihre Grenzen hat, wo sie unsere Lebensgrundlagen zerstört und wo sie sogar unsere Fähigkeit, auf Pandemien zu reagieren, unterhöhlt. Mal ganz davon zu schweigen, wie sehr die entfesselte Konsumwirtschaft die Ursache für die massive Klimaerhitzung und die Zerstörung unserer Umwelt ist. Ein Kongress in Leipzig sollte das schon lange vor Corona thematisieren. Der findet nun vorwiegend online statt.
Veränderter Lehrbetrieb durch Corona ist auch für viele Student/-innen der Uni Leipzig eine extreme Belastung
Was die Student/-innen der Uni Leipzg als belastend empfinden. Grafik: StuRA der Uni Leipzig

Grafik: StuRA der Uni Leipzig

Für alle LeserCorona zwingt in allen Bereichen zum Umdenken, auch an den sächsischen Hochschulen. Denn auch die waren nicht wirklich darauf vorbereitet, dass ein Coronavirus den klassischen Hochschulbetrieb mit Massenvorlesungen, Seminaren und anderen Präsenzveranstaltungen völlig aushebeln würde. Früher, als es nicht einmal das Internet gab, hätte so eine Pandemie den Hochschulbetrieb völlig zum Erliegen gebracht. Aber auch heute ruckelt und rumpelt es noch, wie der StuRa der Uni Leipzig feststellt.
Eutritzscher Freiladebahnhof: CDU kritisiert Stadtplaner, Grüne pochen auf Stadtratsbeschlüsse
Große Pläne am Eutritzscher Freiladebahnhof. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserAm 10. Juli meldete das Stadtplanungsamt der Stadt Leipzig noch: „Eutritzscher Freiladebahnhof: Verhandlungen mit Investor sind auf einem guten Weg“. Aber mittlerweile berichtet die LVZ über einen möglichen weiteren Verkauf des Gelände des ehemaligen Eutritzscher Freiladebahnhofs, nachdem die CG Gruppe im letzten Jahr das Gelände erst an die Leipzig 416 GmbH (bzw. IMFARR) verkauft hatte.
Montag, der 10. August 2020: Der sechste S-Mann in Folge
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz. Foto: Photothek, Thomas Koehler

Foto: Photothek, Thomas Koehler

Für alle Leser/-innenOlaf Scholz soll Kanzlerkandidat der SPD werden. Nachwendekinder müssen also wohl weitere vier Jahre auf einen SPD-Kanzlerkandidaten ohne Anfangs-S im Nachnamen warten, alle anderen zudem auf eine Frau als Kandidatin. Außerdem: Die sächsische Polizei hat sich rechtswidrig Gesundheitsdaten von Corona-Betroffenen besorgt und die rechten Demos an der B96 sorgen weiter für Ärger. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 10. August 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Mordversuch aus Verzweiflung: Entgeht 81-jährige Seniorin der Gefängniszelle?
Bleibt ihr das Gefängnis erspart? Erika S. (heute 81) im August 2019 mit ihrem Verteidiger Hagen Karisch am Landgericht. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserErika S., heute 81, hatte 2018 versucht, sich und ihren Ehemann mit Tabletten umzubringen – eine Verzweiflungstat, denn die Seniorin fühlte sich mit der jahrelangen Pflege des schwer Demenzkranken überfordert. Das Landgericht verurteilte sie wegen versuchten Mordes zu einer Haftstrafe. Diesen Donnerstag wird der Fall noch einmal neu verhandelt. Muss die Rentnerin tatsächlich hinter Gitter?
Am 21. August im der Apostelkirche Großzschocher: Musik für Harfe und Gitarre mit dem Duo „Corde Celesti“

Foto: PR

Das Duo „Corde Celesti“ ist eines der wenigen Duos, die sich der Musik für Harfe und Gitarre verschrieben haben. Am Freitag, dem 21. August 2020, 19 Uhr, ist das Duo in der Apostelkirche Großzschocher, Dieskau-/Ecke Huttenstraße, zu erleben. Unter dem Programmtitel „Sommerregen“ erzählen Christiane Werner (Harfe) und Albrecht Bunk (Gitarre) von Regentropfen am Fenster, von wundersamen Mythen und lassen neue Eigenarrangements von Bach, Sibelius und Couperin neben Originalwerken von Zeitgenossen erklingen.
Planungsdezernat legt noch zwei sinnvolle Ideen für die Georg-Schwarz-Brücken vor
Die untersuchten Varianten für eine Verbindung für Fußgänger und Radfahrer von Leutzsch nach Böhlitz-Ehrenberg. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserEs wird das Mega-Bauprojekt, das den Leipziger Westen von 2024 bis 2030 in Atem halten wird: der Neubau der Georg-Schwarz-Brücken. Und während Autofahrer und die Ersatzbusse der LVB riesige Umwege werden fahren müssen in dieser Zeit, hat sich das Leipziger Baudezernat durchaus mit der Frage beschäftigt: Was wird eigentlich mit Fußgängern und Radfahrern? Die kann man doch nicht genauso weit in die Pusta schicken? Diesmal dachte das Planungsdezernat sogar noch ein bisschen weiter: Was wird in der Zeit danach?
Am Ostufer des Cospudener Sees wird am Dienstag der erste Wasserwanderrastplatz eingeweiht
Der Kiosk des neuen Rastplatzes am Cospudener See. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Dienstag, 11. August, ist es so weit. Dann wird der erste im Neuseenland geplante Wasserwanderrastplatz offiziell eingeweiht. Er liegt am Cospudener See auf Markkleeberger Seite, direkt am Rundweg des Sees in Höhe des Markkleeberger Gymnasiums „Rudolf-Hildebrand-Schule“. Gebaut wurde hier seit Februar 2019.
Sturm auf die Bastei: Leipziger Impro-Theater veranstalten großes Spendenkonzert für die Moritzbastei
Sturm auf die Bastei. Foto: Armin Zarbock

Foto: Armin Zarbock

Für alle LeserDadurch, dass große Konzerte und Tanzveranstaltungen in Innenräumen nicht möglich sind derzeit, haben auch Leipzigs Kulturhäuser derzeit mächtig zu kämpfen. Auch die Moritzbastei kann nur einen Teil ihres Programms ins Freie verlegen. Den 8. September nutzt die Leipziger Improvisationstheater-Szene nun, um mit einem großen Open-Air-Geldsammelkonzert der Moritzbastei unter die Arme zu greifen: Sturm auf die Moritzbastei.
Anfrage von Kerstin Köditz bringt illegale Datensammlung von Corona-Infizierten in der PD Dresden erst richtig ans Licht
Seltsame Datenabfragen aus sächsischen Polizeirevieren. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserKerstin Köditz ist lange genug innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Sächsischen Landtag um ein Gespür dafür zu entwickeln, wo die Antworten der Staatsregierung weiche Stellen haben und so seltsam klingen, dass der Schreiber der Antwort ganz augenscheinlich versucht hat, mal wieder einen amtlichen Bockmist so zu verstecken, dass er vielleicht übersehen wird. So ging es ihr auch mit einer Antwort von Innenminister Roland Wöller (CDU) aus dem Juni.