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Polizeibericht, 9. März: Fahrradfahrer geschnitten, Kupferdiebe unterwegs, Feuerlöscher versprüht

An der Einmündung Dingolfinger/Stralsunder Straße bog ein Audifahrer nach links ab, trotz dass ihm ein Mountainbiker (31) entgegenkam. Dieser stieß gegen die rechte Seite des Autos und verletzte sich am rechten Fuß – Die Polizei sucht nach Zeugen +++ Aus einer leerstehenden Lagerhalle in der Pittlerstraße stahlen Einbrecher mehrere Kupferrohre und Stromkabel +++ Im Parkhaus in der Tal-/Brüderstraße versprühten zwei 16-Jährige den Inhalt von sieben Feuerlöschern auf vier Fahrzeuge.

Fahrradfahrer übersehen?

Der Fahrer eines roten Audi A 4 befuhr gestern, gegen 14:00 Uhr, die Dingolfinger Straße, aus Richtung BMW-Werk kommend, in Richtung Leipzig. An der Einmündung Dingolfinger/Stralsunder Straße bog er nach links ab, trotz dass ihm ein Mountainbiker (31) entgegenkam. Dieser bremste so stark, dass das Hinterrad einen Bogen nach rechts machte. Er stieß dann mit der linken Körperhälfte gegen die rechte Seite des Autos und verletzte sich am rechten Fuß. Ohne sich um den Verletzten zu kümmern, verließ der Audifahrer, der älter als 30 Jahre alt sein soll, kurzes, dunkelblondes Haar hat und einen Dreitagebart hatte, unerlaubt den Unfallort und fuhr einfach weiter in Richtung Plaußig. Der leicht verletzte Fahrradfahrer musste ambulant behandelt werden. Schaden am Rad entstand nicht; den Lenker richtete der Radler selbst wieder.

Wer hat den Unfall zwischen Rad und Auto beobachtet, wer kann Hinweise zum Fahrer des roten Audi geben? Zeugen melden sich bitte bei der Verkehrspolizeiinspektion, Verkehrsunfalldienst, Schongauerstraße 13, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Kupferdiebe in Lagerhalle

Zwischen Ende Februar und dem 8. März machten sich Unbekannte auf einem Firmengelände in der Pittlerstraße zu schaffen. Sie betraten unberechtigt das Gelände über ein Rolltor und gelangten dann zum eigentlichen Objekt der Begierde: einer leerstehenden Lagerhalle. Sie brachen dort eine Tür auf und öffneten danach gewaltsam weitere Türen. Der Verwalter (67) des Objektes hatte gestern Vormittag nach dem Rechten geschaut und stand beim Betreten der Halle bereits im Wasser. Schon in diesem Moment schwante ihm Böses, was sich im Nachhinein bestätigte: In den Sozialräumen im Erdgeschoss waren die Kupferrohre der Heizung abgebaut worden, in der Lagerhalle wurden die Zuleitungen zu den Heizgebläsen und die Stromkabel von mehreren Pfeilern gestohlen und von der Wassereinspeisung fehlten die Rohre samt Wasseruhr. Auch in verschiedenen Büros hatten sich die Täter „umgesehen“. Selbst vor einer Toilette machten sie nicht Halt, denn daraus entwendeten sie den gesamten Vorrat an Reinigungsmitteln. Für all ihr Diebesgut dürften die Einbrecher ein Fahrzeug genutzt haben. Der Verantwortliche setzte sofort die Polizei in Kenntnis. Zum Gesamtschaden liegen noch keine Angaben vor. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Jugendliche versprühten sieben Feuerlöscher

Ein Anwohner rief gestern Abend die Polizei und teilte mit, dass zwei dunkel gekleidete Personen im Parkhaus in der Tal-/Brüderstraße Feuerlöscher entleeren. Diese Beobachtung hatte er von einem Fenster aus gemacht. Wenig später trafen Beamte ein und konnten zwei Jugendliche mit Löschmittelanhaftungen an ihrer Bekleidung feststellen. Sie hielten beide fest und konfrontierten sie mit dem Tatvorwurf. Ausweise konnten sie nicht vorweisen. Nach ihren Angaben sind beide Leipziger und 16 Jahre alt. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde die Jugendlichen ihren Eltern übergeben. Am Tatort in der Parkebene 7 stellte sich heraus, dass die 16-Jährigen den Inhalt von sieben Feuerlöschern versprüht hatten und damit vier Pkw – BMW, Mercedes, Skoda und Mazda – „einnebelten“. Der Sachschaden wurde mit ca. 350 Euro angegeben. Die Verursacher haben sich wegen Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Nothilfemitteln zu verantworten.

Tatort: Rekohaus

Werkzeuge und Baumaschinen im Wert von ungefähr 2.000 Euro stahlen gestern in der Max-Liebermann-Straße unbekannte Täter von einem umzäunten Grundstück. Dazu hatten sie zunächst die Fensterscheibe des Rekohauses eingeschlagen und zwei Garagen gewaltsam geöffnet. Sie stießen auf die begehrten Werkzeuge und entwendeten u. a. Bohrmaschinen, Stemmhämmer und Winkelschleifer. Des Weiteren nahmen sie aus einer der Garagen noch vier Winterräder und einen Fahrradanhänger mit. Die Höhe des Sachschadens bezifferte der Anzeigeerstatter (40) auf etwa 200 Euro. Die Ermittlungen laufen.

Schnapsflaschen im Rucksack

Wie viele Schnapsflaschen passen unauffällig in einen Rucksack? Das wollte wohl ein 36-jähriger am Mittwochnachmittag in einem Einkaufsmarkt in der Georg-Schumann-Straße ausprobieren und steckte gleich ein Dutzend davon hinein. Da er aber diese nicht bezahlen wollte, war es wohl doch die ein oder andere zu viel. Es fiel dem Verkaufspersonal auf und er wurde aufgehalten, als er die Kassenzone, ohne zu bezahlen, passiert hatte. Die hochprozentigen Köstlichkeiten hatten einen Gesamtwert von knapp 170 Euro. Gegen den Dieb wurde Anzeige erstattet.

Aggressiver Ladendieb

Am Mittwochnachmittag beobachteten Mitarbeiter eines Warenmarktes, wie sich ein Mann insgesamt sechs DVDs unter die Jacke schob und, ohne zu bezahlen, den Markt in der Inselstraße verlassen wollte. Als er angesprochen wurde, versuchte er sofort zu entkommen und wurde gegenüber den Mitarbeitern aggressiv. Diese hielten ihn fest und riefen die Polizei. Bei den Beamten beschwerte er sich seinerseits über das aggressive Verhalten der Angestellten, die ihn nicht entkommen ließen. Genauer konnte er dies aber nicht erläutern. Nun muss sich der 26Jährige wegen räuberischem Diebstahl verantworten.

Neue Erkenntnisse zum Vandalismus an der Paunsdorfer Oberschule

Wie die Polizeidirektion Leipzig bereits im letzten Jahr berichtete „Vandalen von Paunsdorfer Schule ermittelt“, konnten sieben Täter im Alter zwischen 14 und 17 Jahren überführt werden, die am 19. und 20./21.11.2016 mit massiver Gewalt in einer Paunsdorfer Schule gewütet hatten. In Folge der damaligen Taten musste die Oberschule mehrere Tage geschlossen bleiben, um die Schäden, die sich auf über 120.000 Euro beliefen, beheben zu können.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnten bei den Beschuldigten einige Mobiltelefone gesichert und ausgewertet werden. Aus den gewonnenen Daten resultierte zusätzlich ein dringender Tatverdacht gegen zwei zur Tatzeit 14-Jährige. Ihnen muss demnach zur Last gelegt werden, am 22. Oktober 2016, gegen 21:40 Uhr auf dem Schulhof jener Oberschule den Inhalt eines 1.100 Liter umfassenden Papiercontainers angezündet zu haben. Jener wurde damals komplett zerstört; zwei weitere, in direkter Nähe stehende Container wurden in Mitleidenschaft gezogen. Ferner geriet einer der beiden sogar für einen weiteren Brand ins Visier der Ermittler. So wird er zudem verdächtigt, mit einem weiteren zur Tatzeit 16-jährigen Jugendlichen für einen Brand vom 6. November 2016 verantwortlich zu sein. An jenem Tag steckten seinerzeit unbekannte „Unruhestifter“ zwei Müllcontainer an und schoben sie vor den Seiteneingang der Oberschule. Durch die Einwirkung des Feuers entstand im Eingangsbereich ein Schaden von mindestens 2.000 Euro. Die Ermittlungen dauern noch an.

VW Polo landete auf dem Gelände der Straßenbahnendstelle

Der Zeuge (28) eines Unfalls befand sich heute Nacht gerade mit seinem Hund auf „Gassirunde“, als er das Aufheulen eines Motors hörte. Kurz darauf raste ein weißer VW Polo in der Ratzelstraße an ihm vorbei und passierte die Kreuzung bei „Rot“. Bevor sich der Zeuge wundern konnte, warum der Pkw weder nach rechts noch nach links abbog, landete dieser auch schon auf dem Gelände der dortigen Straßenbahnendstelle. Er war geradeaus über die Bordsteinkante gefahren. Dabei platzte ein Reifen und Öl lief aus der Wanne – das Auto blieb stehen. Schon hatte der 28-Jährige sein Handy hervorgeholt und die Polizei gerufen. Er beobachtete noch, wie zwei Männer aus dem weißen Auto stiegen. Als die Beamten eintrafen, machte er sich bemerkbar und wies auf das Duo neben dem Pkw. Die Polizisten überprüften den Fahrer und nahmen sogleich Alkoholgeruch wahr. Der Vortest ergab einen Wert von 1,18 Promille. Eine Fahrerlaubnis konnte der 34-Jährige, der gemeinsam mit einem Verwandten (31) als Tourist in Leipzig unterwegs ist, jedoch nicht vorweisen. Zum Verbleib machte er widersprüchliche Angaben. Die Beamten stellten während ihrer Überprüfung des Fahrzeuges fest, dass der Polo nicht auf den 34-Jährigen zugelassen ist. Dessen Halter (33) wohnt in Leipzig-Schönefeld. Jetzt muss noch geprüft werden, ob das Auto gestohlen oder ausgeliehen worden war. Am Fahrzeug entstand ein Schaden in Höhe von ca. 5.000 Euro. Aufgrund des ausgelaufenen Öls mussten noch Kameraden der Feuerwehr ausrücken. Gegen den 34-Jährigen wird zunächst wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Zusammenstoß

Eine 43-jährige Fahrerin eines VW Passat befuhr gestern Abend die Industriestraße mit der Absicht, die Zschochersche Straße zu überqueren. Dabei beachtete sie höchstwahrscheinlich nicht die auf der Zschocherschen Straße fahrende 35-jährige Citroenfahrerin. Es kam auf der Kreuzung zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Die 43-jährige Passatfahrerin und ihre 21-jährige Beifahrerin wurden verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 10.000 Euro an beiden Fahrzeugen.

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