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Polizeibericht, 7. April: Waschmaschine gestohlen, 81-Jährige ausgeraubt, Diebesbande gefasst

In der Karl-Blechen-Straße wurde aus einem Abstellraum eine Waschmaschine entwendet +++ In der Scheffelstraße riss ein Unbekannter den Beutel einer 81-Jährigen von deren Rollator – In beiden Fällen sucht die Polizei Zeugen +++ Eine Auto-Diebesbande trieb in Leipzig ihr Unwesen – fünf Festnahmen.

Objekt der Begierde: Waschmaschine

Ein Ehepaar vernahm heute am frühen Morgen laute Geräusche im Treppenhaus, schenkte diesen jedoch keine Beachtung. Eine Dreiviertelstunde später klingelte eine Nachbarin an der Tür und teilte der Frau (66) mit, dass ihre Tür vom Abstellraum offen steht. Deren Ehemann schaute nach und musste das Fehlen seiner Waschmaschine feststellen. Aber nicht nur die Waschmaschine war weg – auch die dazugehörigen Waschmittel hatte der Dieb, der möglicherweise nicht allein gehandelt hatte – nicht verschmäht. So entstand dem Ehepaar ein Schaden von ca. 775 Euro. Es setzte die Polizei über den dreisten Diebstahl in Kenntnis. Die Beamten sahen noch Wasserspuren vom Tatort über die Treppe zur Hauseingangstür.

Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum Täter/zu den Tätern und/oder zum Tatfahrzeug, mit welchem das Diebesgut in der Karl-Blechen-Straße abtransportiert worden sein muss, geben? Zeugen wenden sich bitte an das Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19, Tel. (0341) 3030-100.

81-Jährige ausgeraubt

Dreist ausgeraubt wurde eine 81-Jährige am Donnerstagmittag, 12:45 Uhr, in der Scheffelstraße. Die aufgrund ihres Alters im Gehen eingeschränkte, schob ihren Einkaufswagen vor sich und zog ihren Rollator hinter sich her, als sie von einem Unbekannten angesprochen wurde. Ihr schwante schon nichts Gutes dabei und so hielt sie ihre Hand schützend über die Gegenstände, die sie bereits im Korb der Gehilfe verstaut hatte. Ihr Beutel hing aber noch am Einkaufswagen. Genau danach griff der Unbekannte und wollte ihn an sich nehmen. Die Dame hatte aber vorsorglich die Henkel zwischen Hand und Griff des Einkaufswagens, um genau das zu verhindern. Gegen die Kraft des Mannes hatte sie allerdings keine Chance. Er riss so stark an dem Beutel, dass sie nur noch die Henkel in der Hand hatte. Dann rannte der Unbekannte in Richtung Connewitzer Kreuz davon. Im Beutel waren ihre Geldbörse mit einem mittleren zweistelligen Bargeldbetrag und ärztliche Unterlagen. Den Unbekannten beschrieb sie wie folgt: männlich, ca. 1,70 m groß, Alter: 25- 40, Gestalt: sportlich, sprach gebrochen Deutsch, freundlich-nett, gepflegtes Äußeres, Bekleidung: weißer Trainingsanzug.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030 -100 zu melden.

Diebesbande trieb ihr Unwesen! Ihr Ziel: „Hochwertige Autos“

Fall 1

Nachmittags parkte ein 59-Jähriger seinen Citroen DS 4 in der Farbe Shark grau Metallic (dunkelgrau) vor einem Mehrfamilienhaus der Otto-Schmiedt-Straße. Noch wenige Stunden später, als die Frau des 59-Jährigen ein weiteres Auto direkt daneben stellte, war alles in Ordnung. Doch als sie am nächsten Morgen zur Arbeit fahren wollte, war der Citroen spurlos verschwunden. Selbst die Suche in der Umgebung brachte das Auto vom Baujahr 2015 nicht zum Vorschein – Wert laut Besitzer: ca. 19.000 Euro. Daraufhin verständigte das Paar die Polizei.

Fall 2

In einem anderen Fall scheuten die Diebe keine Mühen. Sie lösten die Schrauben eines Metallzaunes und verschafften sich so Zugang zu einem schwarzen BMX 5 i. Das Auto, mit einem Zeitwert von ca. 36.000 Euro, hatte der Betreiber eines Autohauses auf dem umschlossenen Gelände, welches er als Parkplatz nutzt, abgestellt.

Fall 3 und erste Festnahme

Von einem Grundstück in der Endersstraße verschwand indes ein silberfarbener Citroen DS 5, das Firmenauto eines 39-Jährigen. Auch er hatte es in den späteren Abendstunden des Mittwochs geparkt und erst am nächsten Morgen dessen Verschwinden bemerkt. Den Wert des Citroëns bezifferte er mit ca. 17.000 Euro. Was der 39-Jährige beim Feststellen des Verschwindens nicht wusste: Schon in der Nacht wurde das Auto auf der BAB 12, Anschlussstelle Müllrose, von der Bundespolizei fest- und sichergestellt. So konnten die Gesetzeshüter diese Nachricht dem 39-Jährigen, der sie bereits aufgeregt erwartete, überbringen.

Polizisten der Bundespolizeiinspektion Frankfurt (Oder) waren auf den Citroen DS 5 aufmerksam geworden und kontrollierten dessen Insassen (33). Dabei bemerkten sie, dass am Fahrertürschloss manipuliert worden war. Sofort ergab sich der Verdacht, dass es möglicherweise gestohlen ist, deshalb folgten auch kurzerhand dessen Sicherstellung und die vorläufige Festnahme des 33-Jährigen.

Fall 4 und vier Festnahmen

Auch in Leipzig waren im Revierbereich Leipzig-Südwest nach einem Anwohnerhinweis mehrere Männer polnischer Herkunft ins Visier der Polizei geraten. Sie hatten unter anderem in der Wendlerstraße versucht, einen VW Golf zu stehlen, seien sogar schon im Autoinneren, so der Hinweisgeber. Wenig später konnten die beiden Langfinger (20 m, 24 m) gestellt werden. Sie hatten zwar versucht zu entkommen, doch letztlich waren sie chancenlos. Die von ihnen vor ihrem Ergreifen weggeworfenen Metallgegenstände – die ganz offensichtlich bei den Einbrüchen als Werkzeuge dienten – wurden sichergestellt; ebenso ein VW Caddy, auf den die Gesetzeshüter bei der Nachschau in Tatortnähe aufmerksam geworden waren. Diesen hatten die Diebe bereits mit einem Werkzeug gestartet, glücklicherweise aber noch nicht weggefahren.

Noch während des Einsatzes tauchte plötzlich ein BMW in der Klarastraße auf. Als dessen Insassen allerdings die Polizisten erblickten, die sich schon um den VW Golf und den Caddy kümmerten, versuchten sie davonzufahren. Doch das Auto war schnell eingeholt und die beiden Insassen (26 m und 27 m) kontrolliert. Auch sie wurden, wie die anderen beiden (20, 24) vorläufig festgenommen. Die Prüfung, ob der BMW gestohlen war, folgt.

In allen vier Fällen hat die Soko Kfz die Ermittlungen aufgenommen.

Radfahrer krachte gegen Autotür – schwer verletzt

Die Fahrerin (46) eines Toyota parkte gestern Nachmittig in der Dieskaustraße am Fahrbahnrand und öffnete die Tür, ohne auf den Fahrverkehr zu achten. Dies wurde einem Fahrradfahrer (78) zum Verhängnis: Er krachte dagegen, stürzte und verletzte sich so schwer, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Ein Zeuge (45) verständigte Rettungswesen und Polizei. Die Höhe des Sachschadens wurde mit ca. 500 Euro beziffert. Die Autofahrerin hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.

Fataler Irrtum – Verkehrsunfall!

Einem fatalen Irrtum unterlag die 24-Jährige, die gestern Vormittag mit ihrem Citroen C 5 die Verbindungsstraße vom Gewerbegebiet Radefeld/Poststraße kommend in Richtung Louise-Otto-Peters-Allee fuhr. Sie glaubte, dass sie in einer Einbahnstraße unterwegs sei, so die Frau, weshalb sie auch in der langgezogenen Rechtskurve vor der Einmündung zur Louise-Otto-Peters-Allee nach links auf die Gegenfahrbahn fuhr. Das wurde nun nicht nur ihr, sondern auch einer Mitsubishi- Fahrerin (31) zum Verhängnis. Beide Autos der C 5 und der Space Star prallten frontal aufeinander, wodurch im deren Frontbereichen erheblicher Schaden entstand (je 5.000 Euro, so die Schätzungen) und beide Frauen so verletzt wurden, dass sie ihre Prellungen und Schleudertraumata behandeln lassen mussten. Wie die 24-Jährige zur Annahme kam, dass es sich um eine Einbahnstraße handeln könne, ist nun Bestandteil der Ermittlungen.

Kind angefahren

Der Rennradfahrer hatte keine Chance mehr zu bremsen, als er gestern Nachmittag auf der Karl-Liebknecht-Straße stadtauswärts fuhr und ihm unvermittelt ein Kind vors Rad lief, das die Karli queren wollte. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem sich die Sechsjährige verletzte. Sie musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Der 40-jährige Radler blieb unverletzt.

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