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Polizeibericht, 1. Juni: Kollision, Bus in Brand geraten, Planenschlitzer in Aktion

Im Kreuzungsbereich S 1/AS Leipzig-Nord BAB 14 kam es zu einer Kollision zweier Fahrzeuge, wobei beide Fahrzeugführer angaben, dass die Ampel für sie „Grün“ anzeigte – Zeugen gesucht +++ Gestern Vormittag geriet der hintere linke Reifen eines Regio-Busses in der Brandenburger Straße in Brand +++ Auf dem Parkplatz Mühlenberg an der BAB 14 waren Planenschlitzer unterwegs, die überdies den Fahrer eines Sattelzuges bedrohten.

Kollision

Der 48-jährige Fahrer eines roten Audi TT Coupe verließ am 28.05.2017, 15:15 Uhr, an der Autobahnanschlussstelle Leipzig-Nord die BAB 14. Er hatte die Absicht, nach links auf die S 1 in Richtung Delitzsch abzubiegen. Der Kreuzungsbereich S 1/AS Leipzig-Nord BAB 14 ist durch eine Ampel geregelt. Die 64-jährige Fahrerin eines silbernen VW Polo befuhr zur gleichen Zeit die S 1 aus Richtung Delitzsch kommend in Richtung Leipzig. Sie hatte die Absicht, die Kreuzung geradeaus zu überqueren. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision beider Fahrzeuge. Der VW Polo fuhr frontal gegen die hintere linke Fahrzeugseite des Audi TT. Die Ampel war zu diesem Zeitpunkt in Betrieb. Beide Fahrzeugführer gaben an, dass die Ampel für sie „Grün“ anzeigte. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 7.000 Euro.

Es werden insbesondere solche Zeugen gesucht, die Hinweise zur Ampelschaltung im genannten Zeitraum und zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Bus in Brand geraten

Aus zunächst ungeklärter Ursache geriet gestern Vormittag der hintere linke Reifen eines Regio-Busses (Freiberg-Leipzig) in Brand. Der Busfahrer (48) wurde in der Brandenburger Straße durch einen Pkw-Fahrer darauf aufmerksam gemacht, hielt sofort an und ließ unverzüglich seine zwei Fahrgäste aussteigen. Danach versuchte er, den brennenden Reifen mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Ein anderer Pkw-Fahrer (25) eilte ihm, ebenfalls mit einem Feuerlöscher ausgestattet, zu Hilfe. Während des Löschens platzte der Reifen und der Pkw-Fahrer erlitt ein Knalltrauma, Verletzungen am Fuß und an der Hand. Die Kameraden der mittlerweile eingetroffenen Berufsfeuerwehr Leipzig-Mitte löschten den Brand in wenigen Minuten vollständig. Das Rettungswesen kümmerte sich um den Verletzten, der zu weiterer medizinischer Versorgung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Nach den ersten Ermittlungen vor Ort geht die Polizei von einem technischen Defekt aus. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

Planenschlitzer in Aktion

Fall 1

Heute Morgen wurde der Fahrer (32) eines Sattelzuges (Volvo) auf dem Parkplatz Mühlenberg an der BAB 14 in Fahrtrichtung Magdeburg durch zwei Männer bedroht. Was war geschehen? Der 32-Jährige hatte auf dem Parkplatz eine Pause gemacht, war eingeschlafen. Als er nach Mitternacht wieder aufwachte, merkte er, dass die Elektronik vom Lkw nicht funktionierte. Deshalb entschloss er sich auszusteigen. Doch zuvor warf er noch einen Blick in den Rückspiegel. Dabei sah er einen maskierten Mann, von einem zweiten nur die Beine. Sofort kletterte daraufhin der 32-Jährige aus dem Fahrerhaus und wollte nachsehen, was nun genau los sei. Doch sogleich stürzte sich einer der maskierten Männer mit Taschenlampe und erhobenen Arm auf ihn, so dass sich der Sattelzugfahrer bedroht fühlte und wieder in den Lkw einstieg. Er startete den Motor und fuhr den Lkw ein ganzes Stück nach vorn, so dass er die Ausfahrt blockierte. Doch schon kurz darauf sah er die Täter in einen anderen Lkw einsteigen und rückwärts vom Parkplatz flüchten. Umgehend ließ der 32-Jährige die Polizei rufen und prüfte anschließend die Ladung seines Lkw. Dabei sah er, dass die Männer den Auflieger geöffnet und knapp 120 Kartons mit hochwertiger Outdoorbekleidung gestohlen hatten. Den Wert der gestohlenen Ware konnte der Lkw-Fahrer noch nicht genau beziffern. Nun laufen die Ermittlungen wegen Bandendiebstahl. (MB)

Fall 2

In einem anderen Fall stellte der Fahrer (50) eines Sattelzuges gestern Morgen nach durchruhter Nacht bei seiner Kontrollrunde fest, dass von seinem Auflieger Ware gestohlen worden war. Die langen Schlitze in der Plane an der linken und rechten Seite hatten ihn stutzig gemacht. Deshalb prüfte er genauer und merkte, dass von der Ladung auf der linken Aufliegerseite ein Karton mit einem Router gestohlen worden war. An der rechten Seite wurde seinem Eindruck nach nur nach der Ladung geschaut. Den genauen Sachschaden konnte er noch nicht beziffern. Auch in diesem Fall ermittelt die Leipziger Kripo wegen Bandendiebstahl.

Erneuter Brand auf Schulhof

In einer Schule im Schwarzenbergweg mussten Mitarbeiter am Donnerstagmorgen feststellen, dass Randalierer in der Nacht ein Werk der Zerstörung angerichtet hatten. Sie hatten zwei Fußballtore und ein Trampolin in Brand gesetzt und von einer Spielkiste die Tür abgerissen. Das Feuer hatte sich nicht ausgebreitet und war von selbst ausgegangen. Es war nicht der erste Sachverhalt dieser Art. Es gab in diesem Jahr bereits drei weitere Fälle, bei denen Müllcontainer auf dem Schulhof angezündet wurden. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung durch Brand.

Schwerer Verkehrsunfall

Eine 52-jährige Fahrerin eines Seat Ibiza befuhr gestern Abend die Georg-Herwegh-Straße in Richtung Messe-Allee. An der Kreuzung hatte die 52-Jährige die Absicht, nach links auf die Messe-Allee aufzufahren. Dabei missachtete sie allerdings die Vorfahrt des bevorrechtigten VW Golf der 42-jährigen Fahrerin. Diese befuhr die Messe-Allee aus Richtung Maximilianallee kommend in Richtung Delitzsch. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. In deren Folge kam der VW Golf ins Schleudern, überschlug sich einmal auf den angrenzenden Radweg, beschädigte ein an dieser Stelle befindliches Verkehrszeichen und kam im Anschluss auf den Rädern wieder zum Stehen. Die 42-Jährige wurde verletzt, durch das Rettungswesen in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Die 52-Jährige erlitt keine Verletzungen. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beträgt ca. 20.000 Euro.

Zwei Schwerverletzte innerhalb kürzester Zeit

Fall 1

Ein 22-Jähriger war gestern Nachmittag mit seinem BMW X 1 auf der Straße „Sandberg“ unterwegs und beabsichtigte, die Miltitzer Allee zu überqueren, um weiter stadteinwärts zu fahren. Dabei beachtete er den just in dem Moment kreuzenden Nissan Qashqai nicht, woraufhin es im Kreuzungsbereich zu einem heftigen Zusammenprall kam. In dessen Folge überschlug sich der Qashqai und blieb schließlich erst auf dem Dach liegen. Beide Autofahrer verletzten sich leicht, die Beifahrerin (24) aus dem BMW indes schwer. Sie musste zur ärztlichen Behandlung in einem Klinikum stationär aufgenommen werden. Der Nissan, an welchem ein Schaden von ca. 10.000 Euro entstand, war weiterhin fahrbereit, der BMW hingegen nicht mehr. Er musste von der Unfallstelle geborgen werden. Sein Schaden betrug ca. 7.000 Euro.

Fall 2

Stadtauswärts fuhr gestern Nachmittag die Suzuki-Fahrerin (50) auf der B 6, Neue Hallesche Straße, um anschließend in Höhe der Kreuzung Hans-Grade-Straße nach links abzubiegen. Dabei beachtete sie die auf der B 6 entgegenkommende Opel-Fahrerin (49) nicht, so dass beide Autos im Kreuzungsbereich zusammenstießen und das im Suzuki mitfahrende Mädchen (13) schwer verletzt wurde. Am Suzuki Baleno entstand ein Sachschaden von ca. 1.500 Euro, am Opel ADAM von ca. 3.500 Euro – beide Autos waren nicht mehr fahrbereit. Laut Beschilderung war das Abbiegen nach links an der Stelle nicht zulässig, so dass nun auch dieser Verkehrsverstoß geahndet wird.

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