Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 13. Juni: Unfallzeugen gesucht, Pkw-Einbruch, Schuhe im Treppenhaus angezündet

Auf der BAB 38 kam es zu einem seitlichen Zusammenstoß zwischen einem Lkw und einem Crysler PT Cruiser, wobei der unbekannte Lkw setzte seine Fahrt pflichtwidrig fortsetzte +++ In der Connewitzer Straße wurde die Scheibe eines schwarzen Mercedes Benz eingeschlagen und drei Taschen entwendet – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ In der Essener Straße wurden zwei Paar Schuhe einer 82-jährigen Frau angezündet, welche vor ihrer Wohnungstür im Erdgeschoss standen.

Unfallzeugen gesucht

Am 12.06.2017, gegen 06:10 Uhr, ereignete sich auf der BAB 38 ein Verkehrsunfall mit Unfallflucht. Der Fahrer eines Crysler PT Cruiser (m/44Jahre) hatte die Absicht, an der Anschlussstelle Leipzig-Südost auf die BAB 38 in Richtung Göttingen aufzufahren. Als er sich auf dem Einfädelstreifen befand, kam es zum seitlichen Zusammenstoß mit einem Lkw, der nach rechts von der Hauptfahrbahn abkam. In der weiteren Folge kam der Fahrer des Crysler nach rechts von der Fahrbahn ab und im unbefestigten Randstreifen zum Stehen. Der unbekannte Lkw setzte seine Fahrt pflichtwidrig fort, ohne sich bekannt zu machen.

Wer kann Angaben zum Unfallhergang bzw. dem unbekannten Lkw machen? Zeugen wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255-2851 (tagsüber) sonst 255-2910.

Einbruch in ein Fahrzeug

Unbekannter Täter schlug gestern Abend/heute Nacht die Scheibe des in der Connewitzer Straße am Straßenrand geparkten schwarzen Mercedes Benz ein und entwendete aus diesem drei Taschen mit verschiedenen Putzmitteln und einer Thekenschale. Die Höhe des Stehl- und Sachschadens steht noch aus.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030-100 zu melden.

Unglaublich, aber wahr – Schuhe im Treppenhaus angezündet

Ein Unbekannter betrat heute, kurz nach Mitternacht, das Mehrfamilienhaus in der Essener Straße und zündete zwei Paar Schuhe einer 82-jährigen Frau an, welche vor ihrer Wohnungstür im Erdgeschoss standen. Die Schuhe verbrannten – das Feuer hatte Folgen: Das Treppenhaus war stark verqualmt und das Mauerwerk beschädigt. Eine Hausbewohnerin rief Feuerwehr und Polizei. Da die Flammen von selbst erloschen waren, belüfteten die Kameraden der Hauptfeuerwache, der Feuerwache Nordost und der Freiwilligen Feuerwehr Wiederitzsch das Treppenhaus. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens wurde mit ca. 10.000 Euro angegeben. Kripobeamte ermitteln wegen schwerer Brandstiftung.

Mann in Kiosk überfallen

Nach Ladenschluss verschafften sich gestern Abend drei Männer gewaltsam Zutritt zu einem Kiosk in der Virchowstraße. Gemeinsam schlugen sie mehrfach auf den Mitarbeiter (53) ein. Während zwei weiter ihr Opfer traktierten, stahl ihr Komplize drei Bierdosen aus den Auslagen. Nach ihrer Tat flüchtete das Trio. Der Geschädigte rief die Polizei. Die Beamten konnten wenig später alle Drei (19, 27, 28) noch in Tatortnähe stellen und vorläufig festnehmen. Zudem fanden die Polizisten am Tatort ein Messer, welches einer der Männer bei sich gehabt und dann dort verloren hatte. Das Messer wurde sichergestellt. Der 53-Jährige erlitt Prellungen und Schürfwunden im Gesicht und am Oberkörper: er wurde ambulant behandelt. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 19-Jährige entlassen, seine Komplizen wurden jedoch festgenommen. Sie haben sich wegen schweren Raubes zu verantworten.

Verletzter bei Wohnungsbrand

In der August-Bebel-Straße stellten gestern früh Anwohner eines Mehrfamilienhauses Qualm in einer Nachbarwohnung fest. Sie riefen die Feuerwehr und die Polizei. Die Rettungskräfte standen vor verschlossener Wohnungstür und mussten diese aufbrechen. Der Wohnungsinhaber lag bewusstlos in der Wohnung. Offenbar hatten ihn die Rauchgase überwältigt. Mit Rauchgasvergiftung musste der 52–Jährige im Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt werden und schwebt derzeit noch in Lebensgefahr. Die Brandausbruchsstelle konnte am Herd in der Küche lokalisiert werden. Zur Brandursache laufen die Ermittlungen noch.

Von unbegabten Einbrechern, Sparschweinen und Briefmarken

Über das Wochenende suchten Unbekannte ein Apartmenthaus in der Markgrafenstraße heim. Sie versuchten, die Schlösser zu manipulieren und aufzubohren, was jedoch nicht gelang. Schließlich brachen sie die Eingangstüren zu mehren Apartments auf. Im Büro fanden sie einen Wandtresor. Diesen versuchten sie zu öffnen – vergeblich. Auch die Versuche den Stahlschrank zu entfernen, scheiterten. Schließlich entwendeten sie ein Sparschwein vom Tresen, in dem sich aber nur kupferfarbene Geldstücke, vermutlich im einstelligen Bereich, befanden und mehrere Mappen Briefmarken im mittleren zweistelligen Wert. Ob die Diebe wirklich schreibfreudig sind, darf bezweifelt werden, auch, dass diese einen Wert für sie haben könnten. Vielleicht wollen sie auch nur ihre Briefmarkensammlung aufwerten. Dafür hatten sie aber einen nicht unerheblichen Sachschaden angerichtet. Dieser lag im oberen vierstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Einbruchsdiebstahl.

Keine Chance gegen Fahrradpolizisten

Ein Wettrennen mit Polizisten der Fahrradstaffel sollte man sich nur dann liefern, wenn man über außergewöhnliche Fitness verfügt. Dies musste am Montagabend ein 19-Jähriger erkennen. Als er auf dem Fußweg am Neumarkt fuhr, wiesen ihn die Fahrradcops darauf hin, dass er die Straße nutzen oder schieben müsse. Dies ignorierte der Radler und trat in die Pedale. Die Beamten setzten ihm auf ihren Rädern nach. Weit kam der Ausreißer nicht – im Park hinter der Oper war er schon außer Puste, warf das Rad ins Gebüsch und wollte zu Fuß weiter. Er war aber chancenlos. Als die Polizisten das Rad unter die Lupe nahmen, sahen sie, dass an der Rahmennummer gefeilt wurde. Der Verdacht eines Fahrraddiebstahls lag vor. Das Rad wurde beschlagnahmt und der Ausreißer musste mit auf die Wache. Dort wurden Fingerabdrücke genommen und Fotos von ihm gefertigt. Nun muss er sich wegen Fahrraddiebstahl verantworten.

Täter nach versuchtem Mord in Haft

Am 18. Mai 2017 berichtete die Pressestelle der Polizeidirektion Leipzig über ein Geschehen vor einem Bistro in der Eisenbahnstraße.

Im Ergebnis intensiver polizeilicher Ermittlungen konnte der mutmaßliche Täter des Ausgangssachverhalts identifiziert werden. Es handelt sich danach um einen 26-jährigen, in Leipzig wohnhaften Tunesier. Dieser konnte am gestrigen Tag auf der Grundlage eines durch die Staatsanwaltschaft Leipzig wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung erwirkten Haftbefehls festgenommen werden. Der Beschuldigte befindet sich jetzt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

Zweimal schwer verletzt

Beim Abbiegen von der Theresienstraße in die Schönefelder Straße erkannte gestern Nachmittag ein Motorradfahrer (29) die Fußgängerin (54) nicht rechtzeitig, die die Schönefelder Straße just in dem Moment und ihr Fahrrad schiebend, überquerte. Als die Frau den Motorradfahrer und damit die Gefahr erkannte, blieb sie mitten auf der Fahrbahn stehen. Daraufhin erschrak der 29-Jährige so sehr, dass er die Bremse voll durchzog und das Vorderrad blockierte. Ohne jegliche Chance die Honda CBR1000RR zu halten, rutschte diese über die Fahrbahn, erfasste dabei noch die 54-Jährige und verletzte sie so schwer, dass diese zur stationär-medizinischen Behandlung in eine nahe gelegene Klinik transportiert werden musste. Auch den Motorradfahrer ereilte dieses Los. Die Honda, die nicht mehr fahrbereit war, musste abtransportiert werden – Schaden ca. 3.000 Euro.

Unerlaubt entfernt! – Dennoch bekannt!

Mit hohem Tempo rauschte gestern Nachmittag ein 32-Jähriger mit seinem Ford Focus an die Ampelanlage der Kreuzung Torgauer Straße/Rostocker Straße heran und überholte zügig einen BMW-Fahrer, der an dieser Ampel auf das Umschalten des Lichtzeichens rot auf grün gewartet hatte. Dann rauschte er weiter stadteinwärts. In weiter Ferne schaltete die Ampel an der Penckstraße auf Rot. So wechselte der Focus-Fahrer immer wieder aus unerklärlichen Gründen – so ein Zeuge – die Fahrspur und kam letztlich ins Schleudern. Der Focus drehte sich und stieß rückwärts gegen einen Ampelmast und ein Verkehrszeichen, wo dieser schließlich auch stehen blieb. Der Fahrer stieg sofort aus, sammelte sämtliche Fahrzeugteile auf, die auf der Fahrbahn verstreut lagen und bog das Verkehrszeichen wieder gerade. Dann schnappte sich der 32-Jährige sein Portemonnaie und die Sonnenbrille aus dem Auto und verschwand in die Penckstraße.

Der Zeuge rief indes die Polizei und beschrieb den Fahrer später als 30-35 Jahre alten Mann von einer Größe zwischen 190- 200 cm und schlanker Gestalt. Er habe dunkelblonde Haare mit leichtem Lockenansatz, so der Mann weiter. Außerdem trug der Focus-Fahrer Badesandaletten, eine kurze Hose und ein schwarzes Muskelshirt. Anhand des amtlichen Kennzeichens am Ford und der Fahrerbeschreibung konnte der Fahrer alsbald namentlich bekannt gemacht werden. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens gegen ihn ist eröffnet.

In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> 4. Juni, Internet: 12 Jahre Lesebühne Schkeuditzer Kreuz – Livestream
Finissage* mit Musik und Gesprächen am Sonntag, den 7. Juni
Viele Fragen und gute Antworten: Sachsenforst veröffentlicht FAQs im Internet
Bürgergespräch in Grimma
Pop-Up-Biklane-Day: Ökolöwe macht Weg in die Innenstadt sicher
Programm bis Mitte Juni im Museum für Druckkunst Leipzig
Erfolgsmodell Schulassistenz wird verstetigt und Erzieherausbildung kostenfrei
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Über 6.000 Betriebe in Kurzarbeit, aber auch die Zahl der frei gemeldeten Stellen steigt wieder
Arbeitslosenzahlen im Mai. Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Für alle LeserWas mit all den Corona-Einschränkungen zu erwarten war, ist natürlich im April und Mai auch passiert: Viele Leipziger/-innen mussten sich arbeitslos melden, viele gingen in Kurzarbeit, andere mussten sich als Aufstocker beim Jobcenter melden. Dass die Kurve im Mai, wo die meisten Einschränkungen noch galten, nach oben schoss, war zu erwarten.
Die Wüste: Chaim Nolls Reise durch 4.000 Jahre Wüsten-Literatur
Chaim Noll: Die Wüste. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSie wissen wirklich nichts mit Ihrer Zeit anzufangen? Wirklich nicht? Dann holen Sie sich dieses Buch. Die Dicke trügt nicht. Es ist ein echter Dauerbrenner. Und das macht nichts. Man kann sich Zeit lassen beim Lesen, Kapitel für Kapitel vornehmen, denn jedes einzelne ist ein Schlüsselloch in einen Abschnitt der großen Weltliteraturgeschichte, deren Besichtigung Chaim Noll natürlich im alten Babylon und in Ägypten beginnt, dort, wo die Schriftkultur unserer Zivilisation begann.
Mittwoch, der 3. Juni 2020: Sachsen lockert weitere Corona-Einschränkungen
Im Krankenhaus sind Besuche ab Samstag wieder erlaubt. Foto: Stefan Straube / UKL

Foto: Stefan Straube / UKL

Für alle LeserAbgesehen von einigen Einrichtungen, die weiterhin geschlossen bleiben, und dem Verbot großer Veranstaltungen beziehungsweise größerer Menschenmengen ist in Sachsen ab Samstag fast alles wieder erlaubt. Dann soll eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft treten. Auch für Schulen und Kitas gibt es Neuigkeiten. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 3. Juni 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Finissage* mit Musik und Gesprächen am Sonntag, den 7. Juni
„Brücke“ © Felix Lorenz

© Felix Lorenz

Die Ausstellung zeigt Werke junger Künstler/-innen. Einige sind Studierende des 1. und 2. Studienjahres an der HGB oder Absolvent/-innen aus Wismar und Berlin und an der HGB Leipzig ihr Studium fortsetzen. An diesem Nachmittag, den letzten Tag der Ausstellung, werden Nathanael Uhlig und Alexandra Ellerbrock musizieren.
136 Runden um den Leipziger Marktplatz: Marathon-Mann Jens Körner lief schon 115 mal mindestens 42,2 Kilometer
Jens Körner beim Boston-Marathon 2019. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 79, seit 29. Mai im HandelMit seinem Marathon rund um den Leipziger Marktplatz hat Jens Körner mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Er machte aus der Not des Läufers in Coronazeiten eine Tugend. 136 Mal umrannte er den Platz. Außerdem lief der 47-Jährige schon in New York, in Boston, in einem Bergwerk und in einer Turnhalle. Im LZ-Interview erzählt er aus seinem verrückten Läuferleben.
Programm bis Mitte Juni im Museum für Druckkunst Leipzig
Blick in die Sammlung des Museums für Druckkunst Leipzig © Klaus-D. Sonntag

© Klaus-D. Sonntag

Mit der Wiedereröffnung zahlreicher Museen und dem Einsetzen wärmerer Temperaturen nimmt der kulturelle Sommer endlich Fahrt auf! Im Museum für Druckkunst bieten wir im Juni einige spannende Veranstaltungen rund um das Jahr der Industriekultur sowie das Immaterielle Kulturerbe Drucktechniken. Hier eine Übersicht zum Programm bis Mitte des Monats.
Interview mit Thomas Rühmann zum Thema Freiheit Teil 2: Selbstbestimmung
Schauspieler und Musiker Thomas Rühmann im langen Interview über Freiheit, Freisein und Selbstbestimmung. Foto: Theater am Rand / Rudolf K. Wernicke

Foto: Theater am Rand / Rudolf K. Wernicke

Für alle LeserThomas Rühmann führen in diesem Teil des Gesprächs seine Erinnerungen in eine Zeit, in der es schwer war den Spagat zwischen Auftragskunst und der künstlerischen eigenständigen Ausdrucksweise der Stoffe, die das Theater auf die Bühne bringen wollte, zu trennen. Jenseits der „Kader-Kunst“ war es eine Zeit, in der das Theater eine Sternstunde erfahren konnte, weil sie einen hohen Stellenwert für die Gesellschaft im Ganzen darstellte.
Das Ringen um eigenen Bevölkerungszahlen in Rückmarsdorf und Burghausen
Blick nach Rückmarsdorf. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserVielleicht sollte man sie wirklich trennen, die beiden Dörfer Burghausen und Rückmarsdorf im Leipziger Westen, so wie es die beiden Ortschaftsräte im Januar beantragt haben. Dabei ging es nur um aktuelle Bevölkerungszahlen, die die beiden Ortschaftsräte gern separat ausgewiesen haben wollten, um die Ortsteilpolitik besser justieren zu können. Aber während Rückmarsdorf den Verwaltungsvorschlag akzeptiert, will Burghausen die Trennung.
Theater der Jungen Welt geht open-air
Philippus-Ensemble am Karl-Heine-Kanal. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

TdJW im Garten – das Theater der Jungen Welt bietet open-air Vorstellungen und lädt im Juni und Juli zu Veranstaltungen in den Garten der Philippus Kirche sowie in den Garten des KulturKinos Zwenkau!
Eine App soll sehbehinderten Menschen die Navigation in der Stadt Leipzig erleichtern
Leider nicht barrierefrei: Leipziger Straßenschild. Foto: Gernot Borriss

Foto: Gernot Borriss

Für alle LeserEs gibt Momente, da zeigt sich, wie wertvoll die Beiräte des Leipziger Stadtrates sind. Sie kennen sich auf ihrem Gebiet bestens aus und helfen sowohl der Verwaltung als auch dem Stadtrat, Dinge richtig zu sehen und damit auch richtig zu tun. Das hilft jetzt auch einem Antrag der Linksfraktion, die eigentlich etwas Gutes wollte, als sie im Januar beantragte „Für mehr Barrierefreiheit – Straßennamensschilder tastbar machen“.
Das Schauspiel Leipzig startet am 12. Juni mit an Corona angepassten Vorstellungen wieder in den Spielbetrieb
Der große Saal des Schauspiels Leipzig. Foto: Schauspiel Leipzig

Foto: Schauspiel Leipzig

Für alle LeserLangsam erwacht auch die Leipziger Kulturszene wieder zum Leben, auch wenn sie aufgrund der nach wie vor geltenden Corona-Auflagen noch nicht wieder mit großen, vollen Häusern loslegen kann. In der nächsten Woche, am 12. Juni, nimmt auch das Schauspiel Leipzig seinen Spielbetrieb wieder auf. Schauspiel-Intendant Enrico Lübbe seufzt regelrecht: „Alle haben Sehnsucht, endlich wieder vor Publikum zu spielen.“
Deutschlands klassische Medien haben auch in der Frühzeit der Coronakrise kühlen Kopf bewahrt
Prof. Dr. Thorsten Quandt. Foto: WWU - Matthias Hangst

Foto: WWU - Matthias Hangst

Für alle LeserAnfang April haben die Kommunikationsforscher der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) (ja, das ist die Universität, die jetzt endlich versucht, ihren Namenspatron Wilhelm Zwo loszuwerden) schon eine erste Auswertung vorgelegt zum Umgang der sogenannten „Alternativen Medien“ mit der Coronakrise. Ausgewertet wurden die Monate Januar bis März. Und auch da wurde schon deutlich, wie die Verschwörungsmythen waberten. Jetzt haben sie auch eine Untersuchung zu den klassischen Medien vorgelegt.
Greenpeace sammelt heute auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz die Zukunftsvisionen der Leipziger/-innen
Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Martin Schöler

Foto: Martin Schöler

Für alle LeserDer Corona-Shutdown hat vielleicht nicht alle Menschen zum Nachdenken gebracht. Aber einige schon. Und vielen ist sehr bewusst, dass wir nach dem Hochfahren von Gesellschaft und Wirtschaft nicht einfach so weitermachen können wie vorher. Klimawandel und Artensterben sind Herausforderungen, die wir nicht mehr ignorieren können. Und selbst die Arbeitswelt hat einige ihrer finstersten Seiten gezeigt. Greenpeace Leipzig sammelt heute auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz Ideen für eine andere Leipziger Zukunft.
Speyer an einem Tag: Einfach mal Geschichte schnuppern zwischen Kaiserdom und Hasenpfuhl
Tomke Stiasny: Speyer an einem Tag. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAuf die Idee, da mal hinzufahren, wären Sie nie gekommen? Dann wird es Zeit. Sparen Sie sich das Gedränge und Schlangestehen an den überlaufenen Küsten, fahren Sie einfach mal dahin, wohin Sie Ihr Geschichtslehrer gelockt hätte, wenn Geschichtslehrer an sächsischen Schulen entscheiden dürften, wohin die Exkursionen führen. Denn um ein Gefühl für die winzige Dimension des eigenen Lebens zu bekommen, muss man Geschichte ganz real erleben. In Speyer geht das.
Dienstag, der 2. Juni 2020: „Fridays for Future“ ist wieder da + Video
Fridays for Future wieder mit einer Demo trotz Coronakrise in Leipzig unterwegs. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Klimabewegung „Fridays for Future“ hat in Leipzig gegen die Pläne der Bundesregierung protestiert, möglicherweise eine „Abwrackprämie“ für Autos einzuführen. Es war die erste Demonstration der jungen Aktivist/-innen seit Monaten. Auch die Protestbewegung „Black Lives Matter“ dominierte heute die Schlagzeilen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 2. Juni 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.