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Polizeibericht, 14. Juni: Einbruch in ein Büro, Rucksack verschwunden, Brand in ehemaliger Probsteikirche

Während eines Kontrollgangs „Am Sportforum“ wurde durch den Hausmeister gestern Abend festgestellt, dass in ein Büro eingebrochen worden war – Die Polizei sucht nach Zeugen +++ Aus dem Fahrradkorb einer 31-Jährigen verschwand gestern Nachmittag der Rucksack +++ In die ehemalige Probsteikirche drangen Dienstagnachmittag Unbekannte ein und zündeten mehrere Möbelstücke an.

Einbruch in ein Büro

Während eines Kontrollgangs „Am Sportforum“ wurde durch den 56-jährigen Hausmeister wurde gestern Abend festgestellt, dass ein unbekannter Täter in das Objekt in der ersten Etage gewaltsam in ein Büro eingedrungen war. Er hatte die Verglasung der Tür mittels eines unbekannten Gegenstandes eingeschlagen, drang in den Raum ein und entwendete einen Laptop. Der Stehl- und Sachschaden ist gegenwärtig noch nicht bekannt.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19-21 in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 7105-0 zu melden.

Rucksack verschwunden

Aus dem Fahrradkorb einer 31-Jährigen verschwand gestern am späten Nachmittag der Rucksack. Die Frau war mit einer Freundin in der Innenstadt unterwegs und schob mit ihr gemeinsam die Fahrräder durch die Fußgängerzone vom Specks Hof zum Strohsack und weiter bis auf die Nikolaistraße. Als der Weg für Radfahrer wieder frei gegeben war, stiegen sie auf die Drahtesel und radelten in Richtung Karl-Heine-Straße. Dort stellte die 31-Jährige fest, dass ihr Rucksack samt Laptop, Sonnenbrille, Portemonnaie, EC-Karte und Kreditkarte gestohlen war. Sofort erstattete sie wegen Diebstahl Anzeige, die Polizei ermittelt. (MB)

Brand in ehemaliger Probsteikirche

Nicht zum ersten Mal suchten Unholde die ehemalige Probsteikirche in der Emil-Fuchs-Straße auf, um dort ihr Unwesen zu treiben; so auch am Dienstagnachmittag. Wie sie in das Gebäude gekommen waren, blieb unklar. Auf jeden Fall begaben sie sich in das zweite Obergeschoss und setzten dort Möbel in Brand. Den Brand hatten Anwohner entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Die löschte die Flammen. Durch das Feuer verbrannten nicht nur die Möbel, auch am Gebäude entstand Schaden durch Hitzewirkung und Ruß. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Wohnungseinbrecher auf frischer Tat ertappt

Gestern Vormittag hatte er die Wohnung in der Eisenbahnstraße verlassen, um Familiengehörige zum Flughafen zu bringen, am frühen Nachmittag kehrte er zurück. Zu der Zeit war noch alles in Ordnung und er machte sich wieder auf, um noch einige Wege zu erledigen. Als er gegen 16:35 Uhr zurückkehrte und er die Wohnung aufschloss, überraschte er einen Fremden, der in einer Ecke des Wohnzimmers kauerte. Sofort ging er zu ihm und verlangte Antwort. Je näher er kam, desto mehr wurde ihm bewusst, dass der Fremde ein Langfinger ist. Als er schließlich die Sparbüchse seines Sohnes (knapp zwei Jahre) in den Händen des Mannes erblickte, war es unumstößlich erwiesen.

Der 40-Jährige hielt den Dieb fest, der sich noch mit allerlei fadenscheinigen Begründungen aus dem Staub machen wollte. Doch der 40-Jährige hielt ihn so fest, dass schließlich ein Handgemenge entbrannte, der sich bis in den Hausflur und den Innenhof fortsetzte. Währenddessen rief der 40-Jährige die Polizei. Als die Gesetzeshüter am Hoftor erschienen, riss sich der Langfinger los und lief durch den Innenhof zu einer Treppe, die auf das Dach eines Flachbaus führte und flüchtete darüber, bis er in den Innenhof des Nachbarhauses stürzte. Da die Höhe für den 40-Jährigen nicht ohne weiteres zu überwinden war, suchten er und die Polizisten die Eisenbahnstraße und deren angrenzende Straßen und Freiflächen ab.

In einem Hof wurden sie fündig. Mehrere Passanten und Anwohner hatten den geflohenen Dieb festgehalten. Dieser wurde vorläufig festgenommen, unter anderem auch, um seine Identität zweifelsfrei festzustellen. Er wurde als 29-jähriger Iraker identifiziert. Bei ihm fanden sie später auch noch kleinere Mengen Betäubungsmittel. Die Polizei ermittelt nun wegen Wohnungseinbruchsdiebstahl und Verstoß gegen das BtMG. Spuren wurden gesichert, insbesondere auch an dem Küchenfenster, durch welches der Mann in die Erdgeschosswohnung gelangt war.

Komplexkontrolle der Leipziger Polizei und der Bundespolizei

Am Dienstagnachmittag und -abend führten die Leipziger Polizei und die Bundespolizei eine Komplexkontrolle im Bereich Hauptbahnhof, Schwanenteich und Bürgermeister-Müller-Park durch. Ziel war es, öffentlichkeitswirksam gegen die Straßenkriminalität vorzugehen. Dazu gehören insbesondere der Handel und der Besitz von illegalen Betäubungsmitteln und die Eigentumsdelikte, wie Diebstahl. Neben Uniformierten waren auch zivile Polizisten und Diensthunde im Einsatz.

48 Personen wurden kontrolliert. Elf Anzeigen wurden wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt. Eine Geldbörse und ein Personalausweis wurden bei Durchsuchungen gefunden, die eindeutig vorausgegangenen Diebstählen zugeordnet werden konnten; ebenso eine Tüte mit Bekleidungsgegenständen, die aus einem Geschäft in der Innenstadt fehlten. Vier Personen wurden vorläufig fest- und eine in Gewahrsam genommen. 15 Personen wurde ein Platzverweis erteilt.

Zwei Personen leisteten gegen die Maßnahmen aktiven Widerstand. Gegen sie wurde ein Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Zwei Personen standen zur Aufenthaltsermittlung. Nach Bekanntgabe ihrer Wohnadresse konnten sie aus polizeilichen Maßnahmen entlassen werden. Vier Drogendepots im Buschwerk und am Boden deckten die Spürhunde auf. Hier wurde Crystal, Heroin, Haschisch und Marihuana gefunden und beschlagnahmt. Bei der Kontrolle kam das System Fast-ID der Bundespolizei zum Einsatz.

Damit können die Fingerabdrücke mit einem Fingerscanner genommen und sofort im Automatisierten Fingerabdruck-Identifizierungs-System (AFIS) recherchiert werden. Der Abfragende erhält in maximal drei Minuten ein Ergebnis. Das Gerät wurde am Dienstag bei 35 Personen angewendet. Die vier Festgenommenen sind der Polizei als Mehrfachintensivtäter Asyl (MITA) bekannt. Drei von ihnen werden am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt. Der vierte konnte die Polizeidienststelle wieder verlassen. Diese Art der Komplexkontrolle wendet die Polizei in unregelmäßigen Abständen an, um der wachsenden Straßenkriminalität zu begegnen.

An der Straßenbahnhaltestelle erfasst

Ein 26-Jähriger verletzte sich gestern Morgen schwer, als er an der Endhaltestelle der Linie 10 in Wahren, Georg-Schumann-Straße 318, vom Straßenbahnfahrer aufgefordert wurde, aus der abfahrbereiten Straßenbahn auszusteigen. Dieser Aufforderung kam der 26-Jährige umgehend nach, beachtete aber die Nissan-Fahrerin (20) nicht, die an der Haltestelle hinter der Straßenbahn verkehrsbedingt gehalten hatte und nun langsam an den geschlossenen Türen vorbeirollte. So wurde der 26-Jährige von dem Nissan Note erfasst und schwer verletzt. Mit Verletzungen an Bein und im Bauchbereich musste er zur stationären Behandlung in eine Leipziger Klinik transportiert werden. (MB)

Wendemanöver mit Folgen

Der Fahrer eines Opel Corsa fuhr heute Morgen auf der Stötteritzer Straße in Richtung Innenstadt. Als er an der Kreuzung Holsteinstraße wendete, übersah er einen Ford Fiesta, der auf Linksabbiegerstreifen in dieselbe Richtung fuhr. Bei der folgenden Kollision überschlug sich der Fiesta. Die 37-jährige Fahrerin verletzte sich dabei schwer und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der 34-jährige Corsa-Fahrer muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten.

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