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Polizeibericht, 27. Juni: Seitenscheibe eingeschlagen, Staatsbetrieb Sachsenforst im Visier von Dieben, Zündler unterwegs

In Markkleeberg parkte eine 45-Jährige ihr Fahrzeug nur kurz am Straßenrand, was ein Dieb nutzte, die Seitenscheibe einschlug und die Tasche entwendete +++ Aus dem Lagerraum des Forstamtes Leipzig wurden Gerätschaften im Wert von ca. 12.000 Euro gestohlen – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ Im Laufe dieser Nacht wurden gleich an drei Orten im Leipziger Stadtgebiet Mülltonnen und Sonstiges angezündet.

Diebstahl aus einem Fahrzeug

Eine 45-jährige Nutzerin eines Firmenfahrzeuges, ein Ford Fiesta, stellte gestern in Markkleeberg das Fahrzeug kurz vor 13 Uhr in der Kirchstraße/Am Torhaus am Straßenrand ab. Ihre Tasche legte sie auf dem Boden des Fahrzeuges, hinter dem Fahrersitz. Dann begab sie sich nach eigenen Angaben nur fünf Minuten weg vom Fahrzeug. Als sie wieder zurückkam, bemerkte sie, dass die hintere linke Seitenscheibe eingeschlagen war und ihre anthrazitfarbene Umhängetasche entwendet wurde. In dieser befanden sich ihre Geldbörse, Führerschein, Personalausweis, Handy persönliche Gegenstände, zwei EC-Karten und eine Tankkarte der Firma. Der Diebstahl beläuft sich auf ca. 500 Euro, der Sachschaden auf ca. 600 Euro. Im Nachgang der Ermittlungen meldete sich die 45-jährige Frau noch einmal bei der Polizei und teilte mit, dass durch unbekannte Täter mit der entwendeten EC-Karte Bargeld von ihrem Konto abgehoben wurde. Nicht auszuschließen ist bei diesem Sachverhalt, dass der unbekannte Täter die Frau schon beobachtet hatte, als sie ihre Tasche im Innenraum des Fahrzeuges ablegte.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leipzig-Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030-100 zu melden.

Staatsbetrieb Sachsenforst im Visier von Dieben

Der Verantwortliche (49) des Forstamtes Leipzig informierte am gestrigen Morgen die Polizei darüber, dass Langfinger durch das Oberlicht in den Lagerraum des Amtes in Wermsdorf, Hubertusburger Straße, eingebrochen waren. Dazu hatten sie die Oberlichtverriegelung zerstört und anschließend sämtliche dort aufbewahrten forstwirtschaftlichen Geräte, wie Sägen, Schneidewerkzeuge, Messer sonstiger Art, abtransportiert. Der Raum wurde regelrecht leer geräumt – Gerätschaften im Wert von ca. 12.000 Euro seien verschwunden, so der 58-Jährige. Vermutlich hatten die Diebe eine Leiter beim Einbruch verwendet.

Wem ist etwas Ungewöhnliches über das Wochenende bzw. in der Nacht zum Montag aufgefallen? Wer kann Angaben zu möglichen Tätern, Tatfahrzeugen oder dem Verbleib der forstwirtschaftlichen Gerätschaften machen?

Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalaußenstelle Torgau, Husarenpark 21, 04860 Torgau, Tel. (03421) 756-325 oder bei der Kripo in der Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 46666 zu melden.

„Feuerzeichen“…

… gaben ein oder mehrere Zündler, die im Laufe dieser Nacht (26./27. Juni 2017) gleich an drei Orten im Leipziger Stadtgebiet Mülltonnen und Sonstiges entzündeten. Jeweils Anwohner stellten die Brände fest und informierten die Feuerwehr sowie Polizei.

So veranlasste heute Morgen, kurz nach Mitternacht, also so gegen 00:10 Uhr, ein unergründlicher Feuerschein eine Anwohnerin der Mierendorffstraße, die Feuerwehr und Polizei zu rufen. Sofort rückten die Einsatzkräfte der FFW Mölkau aus und gingen der Ursache auf den Grund. Ein lichterloh brennendes Dixi sowie der daneben stehende Container, die hinter einem der Häuser in der Mierendorfstraße standen, boten den Anlass. Die sofort begonnenen Löscharbeiten konnten das Dixi nicht mehr retten, das verschmorte bis zur Unkenntlichkeit. Auch der Recycling- und Entsorgungscontainer wurde in Mitleidenschaft gezogen. Damit dessen Inhalt gelöscht werden konnte, musste er aufgebrochen werden.

In einem anderen Fall mussten die Einsatzkräfte der Feuerwache Südwest heute Morgen, gegen 00:15 Uhr einmal in den Süden von Leipzig, in die Stuttgarter Allee ausrücken. Auch hier hatten Anwohner eine brennende Papiertonne entdeckt. Sofort nach Eintreffen hieß es: „Wasser marsch!“, doch auch für diesen Behälter zu spät. Der war komplett zerstört. Bei den Löscharbeiten allerdings stellen die Feuerwehrleute fest, dass auch die Zeitungen in den Briefkästen die Neugier der Zündler geweckt hatten. Diese waren ebenfalls angebrannt. Eine Anwohnerin hatte noch vier Personen wegrennen sehen, eine detaillierte Beschreibung konnte sie allerdings nicht geben.

Fast zur selben Zeit, also gegen 00:17 Uhr waren die Feuerwehrleute der Südwache nach Marienbrunn gerufen worden, da es dieses Mal im Hauffweg brennen solle – wieder eine Mülltonne. An einem Müllplatz, auf einem Carré von ca. 6 x 4 Metern Größe, umzäunt mit Betonwänden, hatte es Zündlern in den Fingern „gejuckt“ und diese dazu verleitet, die Abfälle in einem der Metallcontainer anzuzünden. Diese brannten lichterloh. Trotz dass die Feuerwehr diesen zügig löschte, wurde der Platz beschädigt. Entdeckt hatte den Brand ein Passant (35), der auf seinem Heimweg an dem Müllplatz vorbeikam. Gesehen hatte er niemanden mehr nur die Flammen, so der 35-Jährige.

Pendant „Wild West“, nur dass …

die Diebe nicht mit einer Pferdestärke dem Gitter vor dem Fenster einer Firmenwerkstatt in Wahren zu Leibe rückten, sondern gleich mit deutlich mehr. Jedenfalls gelang es ihnen wahrscheinlich mit einem Auto, das Fenster freizulegen und ihnen so die Möglichkeit zu öffnen, in die Maschinenbau- und Instandsetzungsfirma einzusteigen. In der Werkstatt schließlich suchten sie allerlei Werkzeuge, wie Benzinsteinschneider, eine Vielzahl an Benzinkettensägen, mehrere Rollen Kupferlackdraht und knapp eine Dritteltonne Altkupfer, zusammen. Dann verschwanden sie samt der Beute, die immerhin einen Wert von ca. 10.000 Euro aufweist, in unbekannte Richtung. Der Firmeninhaber (60) informierte umgehend die Polizei, nachdem er den Einbruch bemerkt hatte. Diese ermittelt nun wegen Diebstahl im besonders schweren Fall – Spuren sind gesichert.

Achtung vor einer Ausfahrt!

Ein 77-jähriger Fahrer eines VW Golf beabsichtigte gestern Mittag, aus dem Grundstück eines „Werkstoffhofes“ auf die Max-Liebermann-Straße abzubiegen. Dabei beachtete er die von rechts kommende 72-jährige Fahrradfahrerin nicht und kollidierte frontal mit dieser auf dem Radweg. Sie stürzte und verletzte sich am Kopf. Sie wurde ambulant behandelt.

Unangepasste Geschwindigkeit?

Ein 83-jähriger Fahrer eines Kia Picanto fuhr gestern Vormittag auf der Erich-Thiele-Straße und bog rechts in die Rudolf-Breitscheid-Straße ein. Dabei verlor er aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug und kam im großen Bogen zu weit nach rechts. In der Folge fuhr er über einen Bordstein in eine angrenzende Grünanlage. Dort stieß er gegen einen Baum. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Seine 79-jährige Beifahrerin blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 5.000 Euro. Zu klären ist jetzt, ob unangepasste Geschwindigkeit oder gesundheitliche Gründe Ursache des Unfalls waren.

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ADFC Sachsen fordert mehr Radwegebau für strukturschwache Regionen in Sachsen
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Für alle LeserWas im vergangenen Jahr an Strukturprojekten für die mitteldeutsche Kohlelandschaft diskutiert wurde, war in einigen Teilen ein einziger Ramschladen von völlig sinnfreien Projekten, die überhaupt nichts dazu beitragen, die Region für eine Zeit nach der Kohle vorzubereiten. Eine Zeit, in der auch die fossilen Verkehrsarten verschwinden müssen, wenn die Menschheit überleben will. Das Geld gehöre also zu einem viel größeren Teil in den Radwedgeausbau, fordert der ADFC Sachsen.
Ostdeutsche Bewerberinnen haben gute Chancen bei der Besetzung von Leitungsfunktionen in Leipzig
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Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserNicht nur den Stadtrat bewegte im vergangenen Jahr die Frage, ob es Leipzig gelingt, Leitungsstellen in der Stadtverwaltung auch einigermaßen gerecht zu besetzen. Nicht nur was die Parität von Frauen und Männern betrifft, sondern auch die Berücksichtigung ostdeutscher Bewerber. Zuletzt kochte ja im Frühjahr 2019 die Diskussion hoch, dass Ostdeutsche selbst in den ostdeutschen Bundesländern in Führungspositionen das Nachsehen haben. Aber ist das auch in Leipzig so?
Bessere Radwege und bezahlbarer ÖPNV: OBM-Kandidatinnen plädieren für die Verkehrswende
OBM-Kandidatinnen-Runde des ADFC. Foto: Anne-Katrin Hutschenreuter

Foto: Anne-Katrin Hutschenreuter

Für alle LeserDie Verkehrswende in Leipzig wird kommen, egal, wie die OBM-Wahl 2020 ausgeht. Denn selbst wenn die Leipziger so unvernünftig wären, einen autoverliebten konservativen Oberbürgermeister zu wählen, wird der nicht gegen eine Stadtratsmehrheit regieren können, die qua Partei- und Wahlprogrammen die Verkehrswende in Leipzig will. Und dazu gehört nun einmal auch eine echte Radverkehrspolitik. Der ADFC war jetzt ganz konsequent: Er hat zur Diskussion dazu einfach mal nur alle OBM-Kandidatinnen eingeladen.
Am Bayrischen Platz bleibt bis 2026 alles beim Alten
Windmühlenstraße Richtung Bayerischer Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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