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Polizeibericht, 3. Juli: Mädchen weggetragen, Sexuelle Belästigung, Einfach abgehauen

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    Am frühen Sonntagabend haben zwei Mädchen in Engelsdorf einen Mann beobachtet, der ein Mädchen ergriff und wegtrug +++ In Delitzsch wurde ein 15-jähriges Mädchen sexuell belästigt +++ Einfach vom Unfallort abgehauen war Sonntagnacht in Bad Lausick ein Autofahrer, nachdem er einen Fußgänger angefahren hatte – In allen Fällen sucht die Polizei nach Zeugen.

    Wer ist das Mädchen mit dem blauen Rucksack?

    Am frühen Sonntagabend, kurz nach 18:00 Uhr, wurden zwei Mädchen in Engelsdorf (11, 13) Zeuginnen eines Sachverhalts, welcher trotz intensiver Bemühungen der Leipziger Polizei noch nicht geklärt werden konnte. Die beiden Kinder hatten einen Mann beobachtet, welcher auf dem Fußweg stand und einem circa sieben Jahre alten Mädchen etwas über die Hans-Weigel-Straße zurief. Als jenes hierauf mit: „Nein! Nein!“ antwortete, sei der Mann über die Straße gelaufen, habe das Mädchen ergriffen, unter den Arm genommen und in Richtung Knorrstraße (vor Videothek) weggetragen.

    Diese Wahrnehmung beunruhigte die beiden jungen Zeuginnen, weshalb sie schnell nach Hause rannten und hiervon ihren Eltern berichteten. Gegen 19:00 Uhr erschienen die Mädchen dann in Begleitung der Eltern bei der Polizei.

    Auch wenn das Geschehen einen völlig plausiblen Grund (z. B. väterliches bzw. verwandtschaftliches Agieren im Zuge der Erziehung) haben kann, sind derartige Informationen aufgrund eines nicht auszuschließenden Straftatverdachts gleichwohl ernst zu nehmen. Deshalb wurden umgehend die aktuellen Vermisstenfälle geprüft und Polizeidienststellen vorinformiert, sofern dort eine entsprechende Vermisstenmeldung eingehen sollte.

    Daneben wurde veranlasst, die Videosequenzen zu sichern, welche innerhalb der zur Ereigniszeit relevanten Verkehrsmittel der Leipziger Verkehrsbetriebe aufgezeichnet wurden und es wurde ferner geprüft, ob die Überwachungskameras innerhalb der Videothek behilfliches Bildmaterial bieten. Außerdem gingen im Rahmen sogenannter Umfeldermittlungen Polizeibeamte in den Abendstunden von Haus zu Haus und befragten Anwohner. Der Einsatz eines Fährtenhundes musste leider abgebrochen werden, da es letztlich nicht glückte, dem Tier einen geeigneten olfaktorischen Ansatz zu bieten.

    Trotz aller Maßnahmen gelang es auch im Laufe der Nacht nicht, das anlassgebende Ereignis zu ergründen und die fraglichen Identitäten des Mannes (Beschreibung: 30 bis 40 Jahre alt; etwa 170 cm groß; schlank; dunkler Teint; schwarzes und lockiges Haar; kein Bart; begleitet mit schwarzer Hose, schwarzem Pullover und schwarzen Schuhe) und des Mädchens (Beschreibung: etwa sieben Jahre alt, helle Hautfarbe, schulterlanges, blondes Haar; bekleidet mit heller Hose und blauer Jacke; trug blauen Kinderrucksack) festzustellen, weshalb die Polizeidirektion Leipzig hiermit einen Zeugenaufruf initiiert.

    Wer Angaben zum Sachverhalt und/oder zur Identität der beiden Personen machen kann, wird gebeten, sich an die Polizeidirektion Leipzig, Kriminalpolizeiinspektion, Dimitroffstraße 1-5, 04107 Leipzig (Tel. 0341-966 46666) zu wenden. In der Annahme, er habe ein Interesse an der Aufklärung, richtet sich diese Bitte selbstverständlich auch an den gesuchten Mann selbst.

    Sexuelle Belästigung

    Zwei 15-jährige Mädchen begaben sich gestern Abend in Delitzsch mit einem Fahrrad durch die Unterführung der Dübener Straße aus Richtung Eisenbahnstraße. Gegen 22:00 Uhr bemerkten sie, dass sie durch drei männliche Personen verfolgt wurden. Eine der männlichen Personen verwickelte ein Mädchen in ein Gespräch. Am Ende der Unterführung wollte sich der Unbekannte von dem Mädchen verabschieden und reichte ihm die Hand.

    Das Mädel wollte nicht darauf eingehen und zögerte, die Hand auszustrecken. Der Unbekannte ergriff jedoch ihre Hand und zog das Mädchen heran. Dabei versuchte er, sie zu küssen. Das Mädchen wehrte sich und riss sich los. Zusammen mit seiner Freundin lief es ein paar Schritte nach vorn. Der Unbekannte näherte sich noch einmal von hinten und griff der 15-Jährigen in den Schritt. Danach begab er sich zu seinen beiden Begleitern, die am Ende der Unterführung warteten.

    Die beiden Mädchen liefen zu einem in der Nähe befindlichen Grundstück und klingelten hier. Der Eigentümer half umgehend den Mädchen und informierte die Polizei. Die drei männlichen Personen waren mit zwei Fahrrädern unterwegs. Verletzt wurde niemand.

    Zur Personenbeschreibung wurde Folgendes bekannt:

    • – männlich
    • – ca. 20 Jahre
    • – 170 – 175 cm groß
    • – schlanke, dünne Statur
    • – schwarze kurze Haare
    • – an den Seiten sehr kurz und oben wie ein Igel
    • – kurze blaue Jogginghose
    • – schwarze Jacke
    • – das Rad: Mountainbike, dunkelblau/gelb

    Nach seinen eigenen Angaben gegenüber den Mädchen kommt er aus Pakistan. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Delitzsch, Hallesche Straße 58 in 04509 Delitzsch, Tel. (034202) 66-100 zu melden.

    Einfach abgehauen …

    … vom Unfallort in Bad Lausick war Sonntagnacht ein Autofahrer. Dieser hatte auf der Ortsverbindungsstraße nach Etzoldshain, gegen 02:30 Uhr, einen Fußgänger angefahren und war dann einfach weitergefahren, ohne sich um den zum Glück nur leicht verletzten Mann zu kümmern. Der 26-Jährige befand sich auf dem Heimweg. Polizeibeamte stellten Alkoholgeruch in der Atemluft des jungen Mannes fest – Vortest: 1,82 Promille.

    Er wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt nun gegen Unbekannt wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung.

    Zu diesem Unfall sucht die Polizei Zeugen: Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum/zur Unfallverursacher/-verursacherin und dessen/deren Fahrzeug geben? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Grimma, Köhlerstraße 3, Tel. (03437) 708925-100.

    Zigarettenautomat schwer beschädigt

    Vermutlich mittels Sprengsatz versuchten Sonntagfrüh drei unbekannte Täter, den Automaten in der Gogol-/Komarowstraße zu sprengen. Ein lauter Knall ließ einen Anwohner (45) wach werden. Er schaute nach und beobachtete drei Männer, die am Zigarettenautomaten hantiert hatten. Sofort rief er die Polizei. Offenbar hatten die Täter mit ihrer „Aktion“ nur den „Erfolg“, dass der Automat erhebliche Beschädigungen davontrug, sie jedoch an den Inhalt – ihr eigentliches Vorhaben – nicht gelangten und dann „flinke Füße“ bekamen. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion aufgenommen.

    Zeugenaussagen führten zum Täter

    Der Nutzer (50) eines Daimler hatte das Firmenfahrzeug am Freitagnachmittag, gegen 17:00 Uhr, auf der Kasseler Straße ordnungsgemäß abgestellt. Am Abend vernahm er laute Geräusche und schaute aus dem Fenster. Er traute seinen Augen kaum, denn ein Mann trat mehrmals auf den Wagen ein; er traf Kotflügel, Stoßstange, Beifahrertür und deren Scheibe sowie die Scheibe der hinteren Tür auf der Beifahrerseite.

    Danach versuchte er, den rechten Außenspiegel abzureißen. Der Zeuge wählte den Notruf. Auch andere Anwohner und Passanten beobachteten neben dem „Treter“ noch zwei andere Personen, die geparkte Fahrzeuge beschädigten und setzten ebenfalls die Polizei in Kenntnis. Am Ende des „Streifzuges“ des Trios waren schließlich neun Fahrzeuge – zwei Mercedes, zwei Renault, zwei Seat, BMW, Mazda und Toyota – beschädigt.

    Die Höhe des Gesamtschadens wurde mit ca. 15.000 Euro angegeben. Polizeibeamte nahmen aufgrund der Personenbeschreibungen und mit Unterstützung von vier Zeugen (w.: 35; m.: 28, 31, 37) zwei Männer (23, 27) vorläufig fest. Der ältere stand unter Alkoholeinfluss – Vortest: 2,04 Promille. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden beide Männer wieder entlassen. Die Ermittlungen nach dem Mittäter sind noch nicht abgeschlossen.

    Aggressiver Spucker

    Ein 39-jähriger Leipziger, der gestern Nachmittag mit seinem dreijährigen Sohn unterwegs war, beobachtete auf der Littstraße einen Mann, der mehrere Autos „abklinkte“. Nach dem fünften Versuch sprach er den Unbekannten an, was das solle und er damit aufzuhören habe. Daraufhin rastete dieser aus, wurde laut und aggressiv. Er spuckte den 39-Jährigen zweimal an; einmal traf ihn der Spucker mitten ins Gesicht.

    Dabei kam dem Zeugen der Mann immer näher. Dieser fürchtete um sein kleines Kind und wehrte sich mit einer Hand, traf ihn am Kopf. Wenig später rief er die Polizei. Die Beamten trafen kurz darauf am Tatort ein und er verständigte sie über den Sachverhalt. In der Nähe hielt sich der Unbekannte auf und wurde sogleich von den Beamten befragt. Doch dieser reagierte äußerst aufgebracht und beschimpfte lauthals den Anzeigeerstatter.

    Zudem gab er an, dass dieser ihn mit einem Fahrrad geschlagen hätte. Der 27-Jährige erhält nun eine Anzeige wegen Körperverletzung. Nach den polizeilichen Maßnahmen verließ er laut schimpfend den Ort und erhob noch die Faust gegen die Polizeibeamten.

    Brand eines Fahrzeuges

    Die Rettungsleitstelle und das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Leipzig wurden Sonntagnacht zeitgleich durch mehrere Hinweisgeber darauf aufmerksam gemacht, dass ein am Straßenrand geparktes Fahrzeug in der Nikolai-Rumjanzew-Straße in Flammen steht. Die Kameraden der Feuerwehrwache Leipzig-Südwest und die Polizei waren schnell vor Ort. Am Brandort angekommen, mussten sie feststellen, dass ein Ford Mondeo bereits in voller Ausdehnung im vorderen Bereich brannte.

    Ein auf dem Gehweg unmittelbar daneben stehender Kleidercontainer wurde durch die Flammen erfasst und brannte ebenfalls aus. Das ausgebrannte Fahrzeug des 43-jährigen Halters wurde anschließend sichergestellt. Die Brandursache muss noch ermittelt werden. Ob eine Brandstiftung oder ein technischer Defekt für den Brand verantwortlich sind, ist gegenwärtig noch Gegenstand der Ermittlungen und Untersuchungen der Brandursachenermittler. Die Schadenshöhe steht noch aus.

    Keiner dummer Jungenstreich …

    … ist die Tatsache, dass heute Nacht ein unbekannter Täter die Schaumstoffummantelung eines Fahrstuhls in Brand setzte und es durch die Entzündung zu einer Hitzeentwicklung im Bodenbereich des Fahrstuhls kam. In der Rettungsleitstelle lief ein Brandmelde-Alarm ein. Die Kameraden der Feuerwehrwache West und der Südwest-Wache sowie die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Grünau waren schnell in der Stuttgarter Allee zur Stelle.

    Im Erdgeschoss konnte noch Rauchgeruch wahrgenommen werden. Eine Brandstelle wurde lokalisiert. Der Brandherd stand nicht mehr in Flammen. Im Fahrstuhlschacht wurde noch eine Rauchentwicklung festgestellt werden. Es hat aber nicht mehr gebrannt. Niemand musste evakuiert werden.

    Zwei Autofahrer schwer verletzt

    Der Fahrer (39) eines Audi A 3 befuhr heute früh die B 2, aus Richtung BAB 38 kommend, in stadteinwärtiger Richtung. In Höhe der Abfahrt Goethesteig geriet er in den linken Fahrstreifen und stieß mit einem entgegenkommenden VW Passat (Fahrer: 35) zusammen. Beide Autofahrer erlitten schwere Verletzungen und mussten stationär in Krankenhäusern aufgenommen werden. An den Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Gegen den 39-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

    Fünf Verletzte nach Crash zweier Fahrzeuge

    Die Fahrerin (47) eines VW Transporters war gestern Mittag auf der Albersdorfer Straße unterwegs und bog nach links auf die Rippachtalstraße (S 46) ab. Da sie die Vorfahrt eines von rechts kommenden Peugeot (Fahrerin: 29) nicht beachtet hatte, stießen beide Autos zusammen. Beim Unfall wurden beide Fahrerinnen und die Beifahrerin (30) im Renault schwer sowie die drei Insassen im Peugeot (w.: 6, m.: 8, 36) leicht verletzt. Alle wurden in Krankenhäuser gebracht. An den Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 12.000 Euro. Die 47-Jährige hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.

    Ein Blechknäuel und drei Verletzte

    Schwer verletzt musste gestern Abend ein Ford-Fahrer (39) in ein Leipziger Krankenhaus transportiert werden, nachdem er, trotz dass die Ampel „Rot“ zeigte, nach links in den Dittrichring abbog. Just in dem Moment kreuzte ein A 4 seine Spur, so dass es im Kreuzungsbereich zu einem heftigen Zusammenstoß kam. Der Audi-Fahrer (26) war auf der Käthe-Kollwitz-Straße in Richtung Zoo unterwegs und konnte nicht mehr ausweichen oder rechtzeitig bremsen. Der 26-Jährige und seine Beifahrerin (25) wurden leicht verletzt. Insgesamt 7.000 Euro Schaden entstand an beiden Autos. Sie waren nicht mehr fahrbereit.

    Unachtsamkeit

    Der 59-jährige Radfahrer fuhr Samstagabend mit seinem Fahrrad die Obere Eichstädtstraße entlang, mit der Absicht, die Schönbachstraße zu überqueren. Dabei beachtete er nicht den von links kommenden 26-jährigen Fahrer des VW Golf. Es kam zum Zusammenstoß. Der Radfahrer stürzte dabei auf die Frontscheibe und kam anschließend zu Fall. Der Radfahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Der VW-Golffahrer erlitt keine Verletzungen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 4.000 Euro.

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