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Polizeibericht 1. August: Baufahrzeuge beschädigt, Wohnmobile aufgebrochen, Randalierer im Rettungswagen

Übers Wochenende schlugen unbekannte Täter in Böhlitz-Ehrenberg von mehreren abgestellten Baufahrzeugen die Scheiben ein +++ Gleich zwei Besitzer von Wohnmobilen mussten am Montagmittag in Lausen-Grünau einen Einbruch in ihr geliebtes Heim auf Rädern feststellen +++ Nachdem die Krampfanfälle eines 30-Jährigen nachließen, fing dieser an aggressiv zu werden und im Rettungswagen heftig zu randalieren.

Baufahrzeuge beschädigt

Übers Wochenende schlugen unbekannte Täter in Böhlitz-Ehrenberg zu – und zwar von mehreren abgestellten Baufahrzeugen die Scheiben ein. Ein Firmenmitarbeiter (56) hatte am Montagmorgen die beschädigten drei Fahrzeuge – einen Minibagger, eine Straßenwalze sowie einen Radlader des Herstellers Komatsu – festgestellt und die Polizei in Kenntnis gesetzt. Der Schaden der zerstörten Scheiben wurde mit mindestens 10.000 Euro angegeben. Polizeibeamte haben die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen.

Zwei Wohnmobile aufgebrochen

Gleich zwei Besitzer von Wohnmobilen mussten am Montagmittag einen Einbruch in ihr geliebtes Heim auf Rädern feststellen. Beide hatten nach dem Camping-Wochenende in der Seestraße bereits alles zusammengepackt und ausgecheckt. Ein letztes Mittagessen am See und dann in Richtung Heimat war der Plan. Dass der nicht aufging, mussten sie bald feststellen, als sie zum Campingplatz zurückkamen. Beide Wohnmobile waren aufgebrochen. An beiden Seitentüren war das Schloss beschädigt. Offenbar hatte jemand mit einem Gegenstand am Schloss manipuliert. Aus den mobilen Heimen fehlten ein Tablet, ein Rucksack mit Dokumenten und Geldkarten, eine Handtasche mit Geldbörse, Ausweisen und Bargeld in dreistelliger Höhe, eine Digitalkamera, ein mobiles Navigationssystem, ein Smartphone und eine Reisetasche mit Kindersachen sowie Heimelektronik. Sie erstatteten Anzeige.

Randalierer im Rettungswagen

Ein groteskes Bild bot sich gestern Leipziger Polizisten kurz vor Mitternacht am Waldplatz. Sie wurden von Mitarbeitern eines Rettungsdienstes zum Krankenwagen gerufen. Der war verschlossen, die Sanitäter standen draußen und von innen trat jemand gegen die Tür. Was war passiert? Am Bahnhof lag einige Zeit zuvor ein 30-Jähriger am Boden und hatte Krampfanfälle. Der Rettungsdienst wurde gerufen. Die Sanitäter wollten ihn im Rettungswagen ins Krankenhaus transportieren. Nachdem die Krampfanfälle nachließen, wurde er aber aggressiv. Die Rettungskräfte mussten anhalten, verschlossen den Wagen von außen und riefen die Polizei. Auch die Beamten konnten den Randalierer nicht ohne weiteres bändigen. Es brauchte vereinte Kraft, um ihn festzusetzen. Nach einiger Zeit beruhigte er sich wieder. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten ein Tütchen mit kristalliner Substanz, vermutlich Betäubungsmitteln. Strafverfahren gegen ihn wurden wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung eröffnet.

Wegen der Hose angegriffen

Auf der Bornaischen Straße wurde am Montagnachmittag ein 34-Jähriger von Unbekannten angegriffen. Zuerst beschimpften ihn die beiden Vorübergehenden als Nazi, dann schlugen sie ohne weiteres auf ihn ein. Er erlitt Verletzungen im Gesicht und Schmerzen. Offenbar war es die Hose der Marke „Thor Steinar“, an der sich die Fremden störten. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung.

Renault gegen Funkstreifenwagen

Bilanz eines nächtlichen Unfalls: Drei Verletzte und etwa 20.000 Euro Sachschaden. Was war passiert? Die Fahrerin (20) eines Renault Twingo war heute auf der Breitenfelder Straße in Richtung Georg-Schumann-Straße unterwegs. An der Kreuzung beachtete sie einen stadteinwärts fahrenden Funkstreifenwagen (VW Golf) mit Blaulicht nicht und stieß mit ihm zusammen. Dessen Besatzung (Fahrer: 29, Beifahrer: 32) war zu einem Einsatz unterwegs. Die junge Frau erlitt schwere Verletzungen und wurde zur stationären Aufnahme in eine Klinik gebracht. Die beiden Polizeibeamten wurden leicht verletzt, mussten in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von ca. 20.000 Euro; sie mussten abgeschleppt werden. Die 20-Jährige hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.

Fahrradfahrerin im Krankenhaus

Eine 24-jährige Radfahrerin überquerte gestern Vormittag die Lützner Straße. Sie war auf ihr Rad gestiegen, als ein Autofahrer in der rechten Fahrspur verkehrsbedingt halten musste. Dabei beachtete sie einen Mercedes nicht, dessen Fahrer (57) in der zweiten Fahrspur stadteinwärts fuhr. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß. Die junge Frau wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. An Fahrrad und Auto entstand ein Schaden in Höhe von etwa 1.600 Euro.

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