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Polizeibericht, 24. August: Mit Messer bedroht, Verschmähte Liebe, Ein kurzer Moment

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    Gestern Abend lief eine 34-Jährige in der Eisenacher Straße mit einem Messer umher und bedrohte mehrere Passanten +++ Eine 17-Jährige wurde von einem 22-Jährigen mit Heiratsabsichten bedrängt, doch als sie ihn zurückwies flog ein Pflasterstein +++ Ein kurzer Moment reichte offenbar einem Handtaschendieb in Grünau, als eine 79-Jährige ihre Einkäufe im Kofferraum verstaute.

    Was war ihr Motiv? Polizei ermittelt

    Gestern Abend bedrohte eine 34-Jährige in der Eisenacher Straße mehrere Passanten mit einem Messer. Ein 35-Jähriger, der mit seinem Auto an die Kreuzung in der Eisenacher Straße Höhe Grundstück 35 herangefahren war und nichtsahnend bei offenem Fenster darauf wartete weiterfahren zu können, wurde plötzlich von der Frau überrascht. Sie versuchte mit dem Messer durch das geöffnete Fenster auf den Mann einzustechen. Als das nicht „gelungen“ war, rannte sie weiter und versuchte andere Autos anzuhalten, schrie und fuchtelte mit dem Messer herum. Sofort rief der 35-Jährige die Polizei. Die wiederum nahm die Dame ihn Obhut und ließ sie per Rettungswagen in ein Leipziger Krankenhaus einweisen. Eine Anzeige wegen Bedrohung wurde eröffnet und nun gegen die 34-Jährige ermittelt.

    Verschmähte Liebe

    Eine 17-Jährige verließ gestern Nachmittag die Schule und machte sich auf den Heimweg. Der 22-Jährige, der die Jugendliche „anbetet“, folgte ihr vom Schulweg nach Hause in der Straßenbahn. Er sprach sie an, gab ihr zu verstehen, dass er sie heiraten wolle und stieg mit ihr am Torgauer Platz aus. Dort wollte er sie festhalten, doch die junge Frau wehrte sich vehement gegen die körperliche Nähe und äußerte auch, mit ihm keinen Kontakt haben zu wollen. Das gefiel dem 22-Jährigen so gar nicht. Er folgte seiner Angebeteten weiter, die sich zu einem Sozialarbeiter flüchtete. Auf dem Weg dorthin warf er einen Pflasterstein in Richtung des jungen Mädchens. Der Stein traf zum Glück nur ihren Rucksack. Der Sozialarbeiter verständigte die Polizei. Die Beamten trafen ein, doch der 22-Jährige konnte flüchten. Bei der Zeugenvernehmung äußerte die Jugendliche, dass der 22-Jährige ihr schon des Öfteren Heiratsanträge gemacht hätte, was sie jedoch immer abgelehnt hatte. Die Polizei ermittelt nun gegen den 22-Jährigen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.

    Ein kurzer Moment

    Ein kurzer Moment reichte offenbar einem Handtaschendieb in Grünau am Mittwochmittag. Die 79-jährige Hundehalterin hatte ihre Einkäufe im Kofferraum verstaut, nebst Handtasche. Dann musste sie sich um den Hund kümmern und hatte den Kofferraum nur einen Moment außer Acht gelassen. Dennoch war die Tasche in just diesem Moment abhanden gekommen. Eine Person am Fahrzeug hatte die Hundehalterin nicht bemerkt. Auch der Hund hatte nicht angeschlagen. In der Tasche war Bargeld in dreistelliger Höhe, Ausweisdokumente und diverse Schlüssel – ärgerlich, da sie im Anschluss noch das Schloss der Wohnungstür wechseln musste. Sie erstattete Anzeige.

    Wohnungseinbruch als räuberischer Diebstahl

    Aufgrund der mehrstündigen Abwesenheit seiner Mutter (56) begab sich gestern ein Leipziger (30) absprachegemäß in deren Wohnung in der Lützner Straße, um ein Auge auf die Umtriebe ihres Hundes zu werfen. Während er sich in den Mittagsstunden im Gästezimmer aufhielt, hörte er ein dumpfes Knallen, ordnete es aber – auch weil der Hund unerklärlicher Weise nicht anschlug – einer außenliegenden Lärmquelle zu. Dies war leider nur bedingt richtig, denn der Verursacher des Geräuschs befand sich nicht mehr ganz vor der Tür. Als der 30-Jährige kurz darauf und in der Absicht, den Vierbeiner zu füttern, durch die Wohnung lief, bemerkte er einen Unbekannten im Wohnzimmer, welcher diverse Gegenstände in seinen schwarzen Rucksack steckte.

    Daraufhin postierte er sich vor der Wohnungstür und forderte den Eindringling auf, alle Dinge wieder auszupacken. Dem kam der Täter anfänglich auch nach, ergriff dann jedoch ein mitgeführtes Reizgas-Spray und sprühte es seinem Gegenüber ins Gesicht. Jener versperrte zwar nach wie vor den Ausgang, konnte aber aufgrund der schmerzhaften Augenreizung nicht verhindern, dass der Eindringling über die Balkonbrüstung sprang und mit dem restlichen Diebesgut auf seinem Fahrrad (markant: roter Lenker) das Weite suchte. Wie sich später herausstellte, hatte der Täter (dickliche Figur; ungepflegter Drei-Tage-Bart; schwarz-glänzendes, kurzes und glattes Haar; etwa 175 cm groß; Deutscher; trug grünes T-Shirt und stiefelähnliches Schuhwerk) im Mehrfamilienhaus offensichtlich auch noch eine Abstellkammer aufgebrochen.

    Wieder mal ein Zündler unterwegs

    Ein noch unbekannter Mann (etwa 20 Jahre, ca. 180-190 cm groß, von mitteleuropäischem Äußeren und bekleidet mit hellem Basecap sowie khakifarbenem Parka) wurde heute in den frühen Morgenstunden in der Elisabethstraße durch einen Anwohner (21) beobachtet, als er – augenscheinlich im alkoholisierten Zustand – an einer Mülltonne stand, etwas hinein warf und sich vom Ort entfernte. Wenig später geriet die Mülltonne in Brand, wobei die Flammen auf weitere Kübel übergriffen und in der Folge auch zwei parkende Fahrzeuge (VW Passat und 3er BMW) erheblich beschädigten. Obwohl sehr schnell auf den eingehenden Notruf reagiert werden konnten, gelang es nicht mehr, dem Täter im Zuge der Tatortbereichsfahndung habhaft zu werden und ihn bei der Suche nach seinem Hirn zu unterstützen. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

    Ungebetener Gast schwer aufgerüstet

    Eine Anwohnerin bat die Polizei gestern Vormittag um Unterstützung, denn wieder schlief ein Fremder im Treppenhaus. Als die Gesetzeshüter vor Ort in der Dieskaustraße eintrafen lief ihnen dieser Mann entgegen – zumindest passte die Beschreibung, welche die Frau gab. Der 30-Jährige war ihnen außerdem kein unbekanntes Gesicht. Schon in der Vergangenheit war er wegen diverser Einbruchsdelikte, Diebstählen auch mit Waffen, und wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz in Erscheinung getreten.

    Eine Nachschau im Rucksack des Mannes bestätigte, dass er nach wie vor keine Besserung erfahren hatte. In einer Seitentasche fanden sie eine ungeladene Schreckschusswaffe Walther P99 (Kennzeichnung durch PTB im Kreis) mit leerem Magazin. Weiterhin fanden sich ein Elektroschocker, der optisch als Taschenlampe getarnt war und eine Plastikdose mit knapp 300 einzelne Platzpatronen mit der Aufschrift „9mm P.A. Knall“ an.

    Auf die Frage hin, wie er zu der Waffe und dem Elektroschocker gekommen sei, glühten bei der Antwort die Ohren der Gesetzeshüter. Der 30-Jährige erklärte felsenfest, er wisse nicht, was das für Gegenstände seien und woher sie gekommen sind. Kurzerhand wurden diese Sachen sichergestellt und dem Unwissenden eröffnet, dass gegen ihn wegen Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt wird.

    Aggressiver Ladendieb

    In einem Geschäft am Brühl beobachtete gestern Vormittag ein Mitarbeiter einen jungen Mann, der versuchte, seine Tasche über die Diebstahlsicherung am Eingang zu werfen. Dies gelang zwar, dennoch löste der Alarm aus. Er stellte den Taschenwerfer zur Rede. Dieser tat erst so, als ob er ihn nicht verstünde, dann nahm er aus der Tasche ein Paar preisintensive Turnschuhe und warf sie auf den Boden und flüchtete. Der Mitarbeiter hielt ihn jedoch fest und zog ihn in den Laden zurück. Dort wurde der Dieb erst richtig aggressiv und schlug dem Verkäufer mit der Faust ins Gesicht. Leicht verletzt aber dennoch unbeeindruckt hielt der ihn weiter fest, bis die Polizei eintraf. Die stellte die Personalien des Ladendiebs fest, es handelte sich um einen 17-Jährigen. Gegen ihn wurden Verfahren wegen Diebstahl und Körperverletzung eingeleitet.

    Erholungseffekt verfliegt am Airport Leipzig/Halle

    Am 25. September 2017 sollen am Landgericht Leipzig der Prozess gegen zwei Polen im Alter von 31 und 35 Jahren stattfinden weil sie dringend verdächtig sind, in der Vergangenheit für mindestens elf Pkw-Entwendungen am Flughafen Leipzig-Halle verantwortlich zu sein – bis im letzten Februar die Handschellen klicken. Der Tatvorwurf (schwerer Bandendiebstahl) beinhaltet auch, die Taten mit mindestens einem weiteren Täter verübt zu haben. Und während die beiden Männer auf ihre Verhandlung und den Richterspruch harren, geht ihr Kumpan – oder ein völlig anderer Dieb – nebst seiner neuen Gefährten seit wenigen Wochen abermals seinem Handwerk nach. So musste jetzt ein Ehepaar aus Bayern gestern nach der Rückkehr aus dem Mallorca-Urlaub feststellen, dass ihr 2010er Audi A4 nicht mehr auf dem Parkplatz stand und jetzt nach aller Wahrscheinlichkeit schon irgendwo jenseits der Neiße verkehrt. Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen aufgenommen.

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