Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 28. August: 82-Jährige um Erspartes betrogen, Sattelzug stecken geblieben, Kinder mit Drogen ausgestattet

Als Vertreter vom Fernsehen gab sich ein Unbekannter aus und gelangte so in die Wohnung einer 82-Jährigen – hinterher fehlte das Portemonnaie mit 3.000 Euro Bargeld und drei EC-Karten – Die Polizei sucht nach Zeugen +++ Auf der Essener Straße wollte ein 22-Jähriger mit seinem Sattelzug unter der Eisenbahnbrücke hindurch fahren und verkeilte sich heillos mit Gerüstteilen an der Brücke +++ Via Instagram nahm ein 33-jähriger Dealer Kontakt zu jungen Mädchen auf um diese explizit mit Drogen und Alkohol in Berührung zu bringen.

Ältere Dame um Erspartes betrogen

Am Samstag, den 26. August, klingelte es zur Mittagszeit in der Schinkelstraße. Ein unauffälliger Mann in einer Stoffhose betrat das Haus und fragte eine ältere Frau (68), ob denn ihre Nachbarin (82) zu Hause sei. Kurz darauf klingelte der Fremde auch bei der 82-Jährigen und siehe da: Sie ließ ihn in ihre Wohnung ein. Noch an der Tür erklärte er, er sei ein Vertreter vom Fernsehen und wolle etwas wegen ihrer Fernsehgebühren überprüfen – da stimme irgendetwas nicht. Gutgläubig führte ihn die 82-Jährige in ihre Wohnstube und begann, nach ihren Unterlagen zu suchen. Irgendwann meinte der Fremde, sie solle in Ruhe weitersuchen, er werde eben ins Nachbarhaus gehen, da er dort noch etwas zu erledigen habe und käme dann später zurück. Allein verließ er die Wohnung und die 82-Jährige bemerkte erst kurze Zeit später, dass der Fremde ihr Portemonnaie mit 3.000 Euro Bargeld und drei EC-Karten entwendet hatte. Aufgeregt lief sie daraufhin zu ihren Nachbarn, die dann auch die Polizei über den Betrug informierten.

Der Täter selbst konnte wie folgt durch die Zeugen beschrieben werden:

  • 1,80 m groß
  • etwa 40 – 50 Jahre alt
  • dunkle, kurze, glatte Haare
  • kräftig/sportliche Gestalt
  • große Hände
  • sprach akzentfrei Deutsch mit sächsischem Dialekt
  • trug ein kurzärmeliges T-Shirt mit Schriftzug auf der Brust
  • eine dunkle, lange Stoffhose.

Hat der unbekannte Täter noch bei anderen Personen geklingelt und damit versucht, sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen? Wer erkennt den Mann anhand der Beschreibung und wer hat ihn am Samstag im Bereich Eutritzsch gesehen? Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Die Geschichte vom „Elefant“, der durchs Nadelöhr schlüpfte

Heute, ganz zeitig am Morgen, auf der Essener Straße, wollte ein 22-Jähriger mit seinem Sattelzug unter der Eisenbahnbrücke hindurch fahren. Doch mittendrin blieb er stecken – es ging nicht mehr vorwärts, es ging nicht mehr zurück. Trotz dass der Lkw-Fahrer einen großen Teil der Luft aus den Reifen herausließ, änderte sich nichts an dem Umstand. Der Auflieger hatte sich hoffnungslos mit Gerüstteilen an der Brücke, die derzeit noch gebaut wird, verkeilt. So blieb dem 22-Jährigen nichts weiter übrig, als auf den Notfallmanager der Baufirma zu warten und entsprechende Bergungsfahrzeuge anzufordern. Das Baugerüst war schwer beschädigt, Teile drohten herabzustürzen. Die Polizei sperrte die Fahrspur für den nachfolgenden Straßenverkehr stadteinwärts, Zugverkehr gab es zu der Zeit noch nicht, da diese aufgrund der Bauarbeiten für diesen noch nicht freigegeben war.

Nach langer Beratung gab es scheinbar nur noch folgenden Weg aus der misslichen Lage: Über die Rettungsleitstelle forderten die Verantwortlichen die Feuerwehr mit schwerer Technik an, um den Sattelauflieger aufzuschneiden und anschließend unter der Brücke herauszuholen. Dafür sperrte die Polizei die Essener Straße gegen 03:35 Uhr komplett. Doch als ahnte der Riese, was ihm blüht, gelang es dem 22-Jährigen bei einem letzten verzweifelten Versuch, den Sattelzug zu befreien. Er fuhr ihn mit einem stark beschädigten Auflieger unter der Brücke hervor. Somit konnte die Vollsperrung gegen 04:25 Uhr aufgehoben werden. Angaben zum Schaden an der Brücke machte die verantwortliche Bahn AG noch nicht. Auch die Bezifferung des Schadens am Sattelzug steht noch aus. Weshalb der 22-Jährige die Höhe der Brücke und seines Sattelzuges nicht beachtete, ist nun Bestandteil der Ermittlungen.

Kinder mit Drogen ausgestattet

Der vorliegende Fall macht besonders deutlich, dass es wichtig ist, seine Kinder in Bezug auf Drogen, Alkohol und auch das Internet aufzuklären. Dass man über die sozialen Medien nicht nur angenehme Bekanntschaften machen kann, ist bestimmt vielen aufmerksamen Nutzern bewusst. Doch gibt es auch eine Personengruppe, die es gezielt auf Kinder und Jugendliche abgesehen hat. Im hier vorliegenden Fall ist „Instagram“ das Medium, über das der Kontakt zu zwei 13-jährigen Mädchen Die Kinder haben beide Accounts bei Instagram. Vermutlich entstand der Kontakt zu den Mädchen bereits im Juni 2017, als ein Nutzer eines der Kinder anschrieb und ihr Komplimente machte. Er fragte sie, ob sie Lust hätte, sich einmal dem Vergessen hinzugeben oder einfach „high sein wolle“. Dem Instagram-Nutzer, der sich später als 33-jähriger Dealer herausstellte, war dabei sehr wohl bewusst, dass er sich mit einem 13-jährigen Mädchen unterhielt. Später wurde dann auch der Kontakt zu ihrer Freundin hergestellt, so dass beide Kinder regelmäßig mit dem 33-Jährigen „chatteten“.

Am Wochenende des 19./20. August trafen sich die Mädchen dann das erste Mal mit dem 33-Jährigen und wurden von ihm zum Trinken von Alkohol verleitet. Am nächsten Morgen, vor Beginn einer Klassenfahrt, trafen sich die beiden Mädchen erneut mit dem Mann und erhielten von ihm Joints, Marihuana-Muffins und Alkohol. Während der Klassenfahrt flogen die 13-Jährigen mit ihrer Fracht auf. Eine der beiden hatte sogar einen der Muffins gegessen, wonach ihr furchtbar schlecht wurde und sie sich übergeben musste. Reumütig erzählten sie ihren Eltern die Geschichte, die dann wiederum Anzeige bei der Polizei erstatteten. Die Kriminalpolizei wiederum konnte den Instagram-Kontakt relativ schnell ermitteln, sodass noch am selben Tag der Anzeige eine Wohnungsdurchsuchung bei dem 33-Jährigen durchgeführt wurde, wobei tatrelevante Gegenstände sichergestellt wurden. Gegen ihn wird nun wegen der Abgabe von Betäubungsmitteln an Minderjährige ermittelt.

Vorrangig schien der Mann direkt Kontakt zu Minderjährigen gesucht zu haben, um diese explizit mit Drogen und Alkohol in Berührung zu bringen und sie so als potentielle Kunden anzuwerben. Insofern ist es besonders wichtig, Kinder über die Wirkung und Gefährlichkeit von Alkohol und Drogen aufzuklären und sie standhaft gegenüber solchen Angeboten zu machen. Vor allem dann, wenn es bedeuten könnte, „nicht cool zu sein“, sofern man zu Drogen und Alkohol „Nein“ sagt und sich ihnen verweigert. Darüber hinaus ist es auch wichtig zu wissen, wie man sich im Internet verhalten sollte und dass nicht jeder Mensch einem immer etwas Gutes will, auch wenn es im ersten Moment den Anschein hat …

Kleines Beutelchen mit fettem Inhalt

Aus einer Sportsbar verschwand in der Nacht auf Sonntag die Umhängetasche eines Angestellten (47) samt zweier Portemonnaies und einem IPad. In einem der Portmonees bewahrte der 47-Jährige die Einnahmen vom Vortag, einen niedrigen vierstelligen Geldbetrag, auf. Am Abend, als er die Bar verschloss, war alles in bester Ordnung. Doch dann, am nächsten Morgen bemerkte er, dass mit dem Schloss etwas nicht stimmte, in der Tür fehlte schlichtweg das Zylinderschloss. Also klinkte er die Tür zum Lokal einfach nur auf und schaute, ob etwas gestohlen worden war. Schnell war das Verschwinden seiner Tasche gewiss, weshalb die Polizei sofort gerufen ward. Diese ermittelt nun wegen Diebstahl im besonders schweren Fall. Den Stehl- und Sachsachen bezifferte der 47-Jährige mit ca. 2.300 Euro.

Foul am Schiedsrichter

Nein, wir befanden uns nicht auf einem „Zidane-Gedächtnis-Spiel“ am Sonntag, als in Dölitz-Dösen ein Spieler (25), aufgrund einer roten Karte dem Schiedsrichter (33) eine Kopfnuss verpasste. Der hatte dem 25-Jährigen zuerst die gelbe und später noch die rote Karte zeigen müssen. Hierauf wäre der Spieler vom FC Eintracht Holzhausen derart erbost gewesen, dass er ihm mit dem eigenen Schädel gegen das linke Jochbein stieß und eine dicke Beule hinterließ. Nachdem das Spiel aufgrund des Vorfalles abgebrochen worden war, verschwand der Spieler augenblicklich. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung gegen den 25-Jährigen.

Brandheiße Straßenbahn

Während der Fahrpause stellte die Fahrerin einer Straßenbahn gestern Abend Rauch am Heck des Straßenbahnzuges fest. Offenbar gab es dort einen Schwelbrand. Sie nahm den Feuerlöscher und löschte. Neben der Brandstelle fand sie die Kappe einer Spraydose. Offenbar hatte jemand versucht, mit Spray und Feuerzeug einen Brand zu entfachen. Es wurde letztlich nur ein Schwelbrand. Aber auch der verursachte Schaden an der Heckverkleidung in dreistelliger Höhe. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Kausale Wirkung

Kreuzung Martin-Luther-Ring/Wilhelm-Leuschner-Platz – Einsatzkräfte zweier Rettungswagen waren bereits im Einsatz, versorgten eine Radfahrerin (17) und eine Fußgängerin (54): Doch was war geschehen?

Der Fahrer (34) eines Opel Felicia hatte Samstagmittag genau an der Kreuzung aufs Lichtzeichen „Grün“ gewartet und war, als es endlich wechselte, losgefahren. Noch während er beschleunigte, erreichte er in 30 Metern Entfernung einen Fußgängerüberweg, der zu der Zeit für die Fußgänger „Rot“ leuchtete. Das übersah vermutlich die Radfahrerin (17), die den Martin-Luther-Ring überqueren wollte und rollte auf die Fahrbahn. Just in dem Moment erfasste sie der Felicia, dessen Fahrer nicht mehr ausweichen konnte. Die 17-Jährige stürzte über die Motorhaube zu Boden, verletzte sich dabei schwer. Ihr Rad schleuderte durch die Luft und sauste gegen eine Fußgängerin (54), die dadurch ebenfalls Verletzungen davontrug. Beide Frauen mussten zur weiteren medizinischen Behandlung in eine Klinik transportiert, die 17-Jährige dafür sogar stationär aufgenommen werden. Kühlergrill, Stoßfänger vom Skoda brachen, auf der Motorhaube entstanden etliche Dellen. Den Schaden schätzte der 34-Jährige auf 1.000 Euro.

Fußgängerin erfasst und schwer verletzt

Am Samstagabend befuhr ein 25-jähriger Fahrzeugführer mit einem grünen Seat Ibiza den Brühl und bog nach links in die Reichsstraße ab. Plötzlich und aus noch ungeklärter Ursache lenkte der Fahrer auf den Fußweg und erfasste dort eine Fußgängerin (61). Sie und ihr Ehemann (65) liefen gerade mit Koffern die Reichsstraße in Richtung Brühl entlang. Nach dem Unfall stieg der 25-Jährige aus, lief kurz zu der Frau und setzte sich danach erneut in sein Fahrzeug. Während sich dann Rettungssanitäter um die Frau kümmerten, gesellte er sich dazu und begann, aggressiv auf die Helfer einzuwirken und behauptete, es wäre doch nichts geschehen und die Frau sei nicht verletzt. Gegenüber der Polizei gebärdete er sich ebenfalls aggressiv und bedrohend, woraufhin er in Handschellen zum Revier gebracht werden musste. Die Kommunikation mit der verletzten Frau indes verlief recht spärlich, da sie und ihr Mann nur russisch sprachen. Die 61-Jährige musste mit ihren Verletzungen über Nacht im Krankenhaus bleiben. Gegen den 25-Jährigen wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall ermittelt.

In eigener Sache: Abo-Sommerauktion & Spendenaktion „Zahl doch, was Du willst“

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> 145. Offener Abend mit Friedrich Magirius in der Gnadenkirche Wahren
Neue Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum: „Test the West“. Fotografien von Daniel Biskup
Verbraucherzentrale Brandenburg warnt vor betrügerischen Zahlungsaufforderungen
Polizeibericht, 19. September: Fahrradfahrerin kollidiert mit Fußgängerin, Jugendlicher bedroht, Kellerbrand
Der DOK Co-Pro Market 2019: Vielfalt an Perspektiven und Bildsprachen
„Märchen und Mythen“: Erzählungen auf dem Südfriedhof
Franz-Flemming-Straße wird ab April 2020 saniert
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Neue Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum: „Test the West“. Fotografien von Daniel Biskup
Bei Leipzig, 1991 © Daniel Biskup

© Daniel Biskup

In den ersten Jahren nach dem Mauerfall bereist der Bonner Fotograf Daniel Biskup Ostdeutschland und dokumentiert Menschen, Städte und Landschaften im Spiegel der tiefgreifenden Veränderungen. Das Zeitgeschichtliche Forum präsentiert eine Auswahl seiner Fotografien, die vor allem die Atmosphäre in Sachsen einfangen. Die Arbeiten halten ein vielschichtiges Stimmungsbild fest, das durchaus gemischte Gefühle auslöst. Die Ausstellung ist vom 25. September 2019 bis zum 2. Februar 2020 zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Eine zerbrechliche Erinnerung daran, dass unsere Erde in einer bedrohlichen Krise steckt
Die Glasarche landet auf dem Thomaskirchhof. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNächster Stopp Leipzig: Die seit 2016 durch Mitteldeutschland tourende Glasarche 3 geht ab dem 20. September 2019 auf dem nördlichen Thomaskirchhof vor Anker. Gelandet ist sie schon am Donnerstag, 19. September, zur Mittagsstunde. Sie ist die dritte ihrer Art und bereist seit gut drei Jahren Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Die Glasarche von Projektinitiator Rainer Helms.
Interview: Fridays For Future Leipzig bereitet sich auf den „globalen Klimastreik“ vor
Leo Baumgarten und Lilly Alisa Uhrmann von Fridays For Future. Foto: Hanna Lohoff

Foto: Hanna Lohoff

Für alle LeserIn der Halle 14 der Baumwollspinnerei tummeln sich eine Woche vor dem „globalen Klimastreik“ viele Mitglieder der Leipziger Ortsgruppe von Fridays For Future (FFF). Sie nutzen dort einen Raum, um sich zu treffen und Demonstrationen vorzubereiten. Einige sitzen auf dem Boden und basteln Plakate, andere stehen in kleinen Gruppen zusammen und unterhalten sich. Lilly Alisa Uhrmann und Leo Baumgarten, beide 17 Jahre alt und Schüler/-innen, sind in der Presse-AG. Im Interview erzählen sie, was sie antreibt und was sie sich vom kommenden Freitag erhoffen.
Ende September beginnen endlich die Vermessungen für den Radweg an der B2 nach Hohenossig
Fahrrad-Demo an der B2 nach Hohenossig. Foto: Volker Holzendorf

Foto: Volker Holzendorf

Für alle LeserManchmal braucht es wohl wirklich erst drei Fahrrad-Demos auf einer Bundesstraße, bis Ämter reagieren und endlich anfangen umzusetzen, was eigentlich längst beschlossen ist. Denn drei Fahrrad-Demos gab es seit Oktober 2018 von Leipzig nach Hohenossig, weil dort an der stark befahrenen B2 einfach ein ganzes Stück Radweg fehlt. Am Montag, 16. September, gab es den ersten dezenten Hinweis aus der Landesdirektion Sachsen, dass jetzt etwas passieren soll.
Schumann versus Zwetajewa – ein Frauenbild im Wandel
Lora Kostina-Trio. Quelle: Ariowitsch-Haus e.V.

Quelle: Ariowitsch-Haus e.V.

Ein Konzertabend rund um Poesie, Klassik und Jazz anlässlich des 200. Geburtstages von Clara Schumann am Sonntag, den 22. September ab 17 Uhr im Ariowitsch-Haus mit dem Lora Kostina-Trio und der Schauspielerin Jana Bauke.
Im Stadtgarten Connewitz zeigt der Ökolöwe, wie naturnahes Gärtnern in der Stadt aussehen kann
Eine Gemeinschaftsgärtnerin der Ökolöwen befestigt die Plakette zur Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt an der Gartentür des Stadtgarten Connewitz. Foto: Ökolöwe

Foto: Ökolöwe

Für alle LeserDas Gemeinschaftsgartenprojekt der Ökolöwen „Gemeinsam gärtnern – Zusammen wachsen“ im Stadtgarten Connewitz wurde am Mittwoch, 18. September, als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ ausgezeichnet. Im Ökolöwen-Projekt „Gemeinsam gärtnern – Zusammen wachsen“ bringt sich eine buntgemischte, generationenübergreifende Gartengemeinschaft ehrenamtlich bei der Pflege des Stadtgarten Connewitz ein.
Leipziger Studie: Die Hälfte aller Geflüchteten ist psychisch belastet
Flüchtlinge vor der Leipziger Ernst-Grube-Halle 2016. Foto: Universität Leipzig, Swen Reichhold

Foto: Universität Leipzig, Swen Reichhold

Für alle LeserFreiwillig macht sich kaum einer auf den Weg, auch nicht über die gefährliche Route übers Mittelmeer. Die Menschen, die aus Kriegs- und Bürgerkriegsländern flüchten, haben oft Schlimmstes erlebt, erleben auch auf ihrer Flucht oft Situationen voller Gewalt, Not und Gefahr. Wenn sie dann in Ländern wie Deutschland ankommen, sind sie zwar erst einmal in Sicherheit. Doch sie bringen von ihrer Flucht oft schwere psychische Belastungen mit. Das Ausmaß zeigt jetzt eine Leipziger Studie.
42-Jähriger wegen Mordes an Sophia Lösche zu lebenslanger Haft verurteilt
Die junge Frau stieg an eine Autobahn in einen Lkw. In Spanien fanden Ermittler ihre Leiche. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserTagelang suchten im Juni 2018 die Bekannten und Familienmitglieder von Sophia Lösche nach der 28-jährigen Studentin. Sie war auf dem Weg von Leipzig nach Bayern verschwunden. In Spanien fanden Ermittler schließlich ihre Leiche. Am Mittwoch, den 18. September 2019, hat das Landgericht Bayreuth einen 42-Jährigen wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach dem Verbrechen hatte es rassistische Hetze und massive Kritik an der Polizei gegeben.
Soll die Verwaltungsentscheidung zum Anwohnerparken im Waldstraßenviertel wieder aufgeschnürt werden?
Gustav-Adolf-Straße im Waldstraßenviertel. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDass es keine leichte Übung werden würde, war von Anfang an klar, als die Diskussion um das Anwohnerparken im Waldstraßenviertel begann. Eigentlich ging es dabei anfangs nicht mal um die Autos der Bewohner des Viertels, sondern um das Parkchaos, das regelmäßig durch Besucher von Konzerten und Fußballspielen im Sportforum ausgelöst wurde. Im Juli legte die Verwaltung nun die Modalitäten für das Anwohnerparken offen. Und erntet nun auch Kritik von IHK und Unternehmerverband Sachsen.
Morlok (FDP): „Volle Kraft voraus: Freibeuter kämpfen weiter“
Sven Morlok (Freibeuter). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Mit der Neukonstituierung des Leipziger Stadtrates am 18. September 2019 geht es für die Fraktion Freibeuter in eine neue Runde im Leipziger Stadtrat. Die drei Stadträte der FDP Sven Morlok, Dr. Klaus-Peter Reinhold und Franziska Rudolph haben sich mit dem Stadtrat der Piraten Thomas Köhler zur Fraktion Freibeuter zusammengeschlossen.
Landwirtschaft und Online Handel

Foto: Free-Photos via pixabay

Die Landwirtschaft und der Online Handel sind zwei Welten, die auf dem ersten Blick absolut nicht zueinander passen. Beim Thema Landwirtschaft haben viele noch immer den Gedanken an Landwirte, welche mit alter Technik arbeiten und alles etwas länger dauert. Jedoch hat die Digitalisierung auch in der Landwirtschaft längst Einzug gefunden. Somit wundert es nicht dass auch Landwirte für Online-Händler eine gute Zielgruppe darstellen können.
Spalten statt versöhnen: Wenn Essenszubereitungen AfD-Politik werden + Video
Tobias Keller (AfD) im Stadtrat Leipzig. Foto: L-IZ.de

Tobias Keller (AfD). Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWer bislang den AfD-Stadtrat und seit dem 1. September neugebackenen Landtagsabgeordneten Tobias Keller (AfD) in den vergangenen fünf Jahren am Rednerpult im Neuen Rathaus beobachtete, sah eher einen Biedermann agieren. Fast konnte man vergessen, dass Keller seine politische Laufbahn in der rechtskonservativen DSU begann, bevor er 2014 in die AfD eintrat. Die Redebeiträge des Leipziger Sanitär- und Heizungsunternehmers eher gedämpft im Ton, scheinbar moderat. Nun macht das Bewerbungsvideo des bekennenden Christen und Vorstandsmitglieds der Versöhnungskirchgemeinde Leipzig-Gohlis zur Landtagswahl 2019 verspätet Furore im Netz.
Stadtrat konstituiert sich und sorgt gleich für Überraschung: Keine AfD im Jugendhilfeausschuss + Video
Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) verpflichtet die Stadträte und Stadträtinnen. Foto: René Loch

Foto: René Loch

Für alle LeserGleich in seiner konstituierenden Sitzung hat der Leipziger Stadtrat ein Zeichen gegen die AfD gesetzt. Bei der Wahl der Mitglieder des Jugendhilfeausschusses erhielt ein Politiker der rechtsradikalen Partei nicht genügend Stimmen. Stattdessen wurde eine weitere Grünen-Politikerin in den Ausschuss gewählt. Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hatte zuvor für sachliche Diskussionen im Stadtrat geworben.
Burkhard Jungs Leipziger Arbeitsprogramm 2023: Naturkundemuseum, Forum Recht, Kohleausstieg, Parkbogen Ost …
Matthias Kaufmann, Burkhard Jung, Thorsten Rupp und Pressesprecher Matthias Hasberg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSein letztes Arbeitsprogramm hat Burkhard Jung kurz nach seiner Wiederwahl zum OBM 2013 vorgelegt. Das reichte bis 2020, enthielt aber über 100 Einzelprojekte, so viele, dass selbst Jung manchmal die Übersicht verlor. Also sollte das neue Arbeitsprogramm etwas kompakter werden. Am Mittwoch, 18. September, stellte es Jung kurz vor der Ratsversammlung vor.
Der Stadtrat tagt: Die konstituierende Sitzung im Livestream und anschließend als Aufzeichnung
Hier soll sich ab 16 Uhr der neue Stadtrat konstituieren. Foto.: L-IZ.de

Foto.: L-IZ.de

Für alle LeserDer neue Stadtrat will sich am Mittwoch, den 18. September, konstituieren. Ab 16 Uhr treffen sich die vor knapp vier Monaten gewählten Stadträte und Stadträtinnen im Neuen Rathaus. Ursprünglich sollte sich der Stadtrat bereits im August konstituieren; das musste wegen eines Verwaltungsfehlers jedoch verschoben werden. Die konstituierende Sitzung ist bei der L-IZ im Livestream zu sehen und anschließend als Aufzeichnung verfügbar. Zudem folgt eine schriftliche Zusammenfassung.