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Polizeibericht, 30. August: Einbruch in eine Bäckerei, Begrapscht, 400 Strohballen angezündet

In der Hans-Poeche-Straße suchten Einbrecher eine Bäckerei heim und entwendeten gewaltsam einen Wandtresor in dem sich Bargeld in einem hohen dreistelligen Bereich befand +++ Auf der Straße des 18. Oktober wurde eine 22-Jährige äußerst unsittlich begrapscht +++ Insgesamt 400 Strohballen wurden in Kohren-Sahlis entzündet und komplett zerstört – 12.000 Euro Sachschaden – In allen Fällen sucht die Polizei nach Zeugen.

Einbruch in eine Bäckerei

Unbekannte Täter drangen auf bisher unbekannte Art und Weise in der Zeit von 28.08.2017, 20:30 Uhr – 29.08.2017, 04:30 Uhr in die Räumlichkeiten der Bäckerei in der Hans-Poeche-Straße ein. Auf ihrem „Einkaufszettel“ standen aber keine Brötchen. Sie durchsuchten die Räumlichkeiten und Behältnisse und entwendeten gewaltsam einen Wandtresor. Es wurde Bargeld in einem hohen dreistelligen Bereich entwendet. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19-21 in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 7105-0 zu melden.

Begrapscht

Eine 22-jährige Praktikantin aus dem Ausland lief gestern Vormittag, 11:00 Uhr, allein die Straße des 18. Oktober in Richtung des Bayrischen Bahnhofes. Plötzlich spürte sie von hinten eine Hand, welche ihr Kleid nach oben schob und versuchte, ihren Slip herunterzuziehen. Das misslang aber. Nach Aussagen der 22-Jährigen handelte es sich dabei um eine männliche Person mit einem Fahrrad. Verletzt wurde die 22-Jährige nicht. Sie versuchte zunächst, dem unbekannten Täter hinterherzurennen, was aber zwecklos war. Danach ging sie zur Arbeit. Hier erzählte sie ihr „Erlebnis“. Daraufhin begab sie sich mit einer Mitarbeiterin zur Polizei. Zur Personenbeschreibung konnte sie folgende Angaben machen:

  • – männlich
  • – „arabischer Mann“
  • – Mitte 20
  • – dick und groß
  • – braune Augen
  • – dunkle, pechschwarze Haare
  • – schwarzes T-Shirt
  • – schwarzes Basecap

Der unbekannte Täter fuhr ein dunkelblaues Citybike.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

„Strohfeuer“

Die Polizei ermittelt in einem Fall von Strohballenbrand wegen Brandstiftung. Insgesamt 400 Strohballen waren gestern vor Mitternacht in Kohren-Sahlis entzündet und komplett zerstört worden. Den Sachschaden bezifferte der Betrieb auf 12.000 Euro – ein herber Verlust.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder auf den/die unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a, in 04552 Borna oder unter der Telefonnummer (03433) 244-0 zu melden.

Schutzengel im Kinderwagen mitgereist

Ein Arzttermin führte die junge Mutter (19) mit ihrem Kind, einem Mädchen von einem Jahr, gestern Vormittag in die große Stadt Leipzig. Auf dem Weg zur Klinik allerdings ereilte ihrem Mädchen eine schmerzhafte Begebenheit. Die 19-Jährige war an der Haltestelle Bayrischer Bahnhof aus der Straßenbahn ausgestiegen und hatte den Kinderwagen parallel zur Bahn gestellt, um niemanden zu behindern.

Dann drehte sie sich um, wollte ihren Koffer aus dem Wagen ziehen und hörte plötzlich einen lauten Ruf: „Achtung!“. Als sie sich daraufhin wieder umwandte, sah sie nur noch den Kinderwagen samt ihrem Mädchen zu Boden stürzen. Sofort hob sie ihre Tochter hoch, auf deren Stirn sich eine dicke Beule bildete und versuchte, das Kind zu beruhigen. Zudem „zierte“ die Kinderhand eine Schramme. Während des noch anstehenden Arzttermins erfuhr der behandelnde Mediziner von dem Geschehen und riet, die Polizei zu informieren.

Außerdem veranlasste er Untersuchungen, die schlimme Folgen des Sturzes ausschließen sollten. Die Polizei indes hat eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen Unbekannt aufgenommen und ermittelt in diesem Fall.

Frust – was war das wieder für eine Nummer?

Mehrere vermummte Personen warfen gestern Abend in der Wolfgang-Heinze-Straße insgesamt fünf Glasmüllcontainer um und versuchten anschließend, mittels pyrotechnischen Erzeugnissen diese anzuzünden. Des Weiteren sprühten sie mit weißer Farbe die Worte: „Linksunten unvergessen“ und „Wir sind alle unten links“ sowie das „ ANTIFA“-Symbol“ auf die Straße. Die Beamten trafen nach wenigen Minuten ein. Am Ort des Geschehens konnte aber niemand mehr festgestellt werden. Die Stadtreinigung wurde zur Beseitigung der Glasscherben angefordert.

Radfahrer schwer verletzt

Ein 53-jähriger Fahrer eines Citroen Berlingo fuhr gestern Nachmittag die Berliner Straße in stadteinwärtige Richtung im rechten Fahrstreifen. An der Kreuzung Rackwitzer Straße/Wittenberger Straße hielt er verkehrsbedingt aufgrund eines Rückstaus an der Berliner Brücke an. Beim Anfahren dann wieder kam es zum Zusammenstoß mit einem 31-jährigen Radfahrer, welcher die Fahrbahn der Berliner Straße überquerte. In Folge des Zusammenstoßes wurde das Fahrrad gegen einen Audi A 4 geschleudert, welcher vor dem Citroen verkehrsbedingt hielt. Der Radfahrer kam zu Fall und wurde schwer verletzt und umgehend in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 1.000 Euro.

Verkehrsunfall

Eine 70-jährige Fahrerin eines VW Caddy fuhr gestern Vormittag die Naunhofer Straße entlang, mit der Absicht, die Fahrbahn der Schönbachstraße zu queren. Dabei kam es zum Zusammenstoß auf dieser Kreuzung mit einem 32-jährigen Fahrer eines Volvo. Die 70-jährige Frau verletzte sich dabei leicht und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 13.000 Euro.

Motorrad vs. Auto

Der Fahrer (31) einer Suzuki GSF 1200, der gestern Vormittag auf der Dresdner Straße stadtauswärts fuhr, wurde im Kreuzungsbereich der Spohrstraße von einem VW erfasst und schwer verletzt. Der VW-Fahrer (28) übersah den Motorradfahrer glattweg beim Abbiegen von der Spohrstraße in die Dresdner Straße. Jedenfalls erlitt der 31-Jährige aufgrund dessen Prellungen im Schulterbereich und an den Knien, die medizinisch versorgt werden mussten.

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