Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 21. September: Fahrraddiebe gestellt, Komplexkontrolle am Willy-Brandt-Platz, Zündler unterwegs

Aufgrund eines Zeugenhinweises konnte die Polizei zweier Fahrraddiebe habhaft werden +++ Zum wiederholten Male führte die Polizeidirektion Leipzig am gestrigen Tag eine Komplexkontrolle am Willy-Brandt-Platz und den angrenzenden Parkanlagen durch +++ In einem Mehrfamilienhauses in der Stuttgarter Allee legte ein Zündler gleich zweimal Feuer in Fahrstühlen.

Zwei Fahrraddiebe nach Zeugenhinweis gestellt

Am frühen Mittwochmorgen beobachtete ein Zeuge (33) zwei südländisch anmutende Männer, welche sich augenscheinlich am Roßplatz an einem fremden Fahrrad zu schaffen machten. Nachdem sie hierbei ein lautes und knackendes Geräusch verursachten, verließen sie zwar kurz den Ort, wohl aber nur im Interesse, ihr Entdeckungsrisiko zu minimieren. Schon bald darauf kehrten sie zurück, nahmen das Fahrrad an sich und entfernten sich in Richtung Augustusplatz.

Aufgrund der Personenbeschreibung und des noch geringen Personenaufkommens konnten die beiden Diebe schließlich am Willy-Brandt-Platz gestellt werden. Bei der Durchsuchung des 17-Jährigen und des 41-Jährigen wurden zudem betäubungsmittelverdächtige Substanzen aufgefunden, woraufhin die Staatsanwaltschaft auch die vorläufige Festnahme und die Aktenvorlage anordnete, um am Vormittag eine richterliche Haftprüfung anzugehen. Letztlich ließ sich jedoch keine Untersuchungshaft begründen, weshalb beide Männer gegen Mittag wieder auf freien Fuß gesetzt wurden. Für den 17-Jährigen war dieser Umstand allerdings nur von kurzer Dauer – siehe nachfolgende Meldung.

Repression als letzte Stufe der Integration?

Zum wiederholten Male führte die Polizeidirektion Leipzig am gestrigen Tag eine Komplexkontrolle am Willy-Brandt-Platz und den angrenzenden Parkanlagen durch. Dabei kamen über 50 Beamte der mit der Bundespolizei eingerichteten Ermittlungsgruppe „Bahnhof/Zentrum“, der Fahrradstaffel, der Diensthundestaffel, der Bereitschaftspolizei und der Kriminalpolizei zum Einsatz. Ab etwa 12:30 Uhr nahmen zivile Aufklärungskräfte einen verstärkten Zulauf von Personen mit südländischen Äußeren wahr, die augenscheinlich Markenkleidung trugen und zudem rege damit beschäftigt waren, untereinander neuwertige Bekleidung auszutauschen. Offenbar hatten die Männer die Gegenstände – vor der Mittagspause – ganz frisch erworben, denn sie trugen noch Preisschilder.

Im Zuge der späteren Kontrollmaßnahmen mussten uniformierte Beamte zu ihrer großen Überraschung jedoch feststellen, dass sich hierunter gestohlene Ware befand. Wegen des Vorwurfs, versucht zu haben, mit Betäubungsmitteln Handel zu treiben, wurde zudem ein minderjähriger Asylbewerber (17) vorläufig festgenommen und die Beamten trafen in den Parkanlagen auch noch auf einen weiteren minderjährigen Asylbewerber, welcher bis dato Vermisstenstatus trug. Ferner nutzte ein bisher gar nicht registrierter Mann sogleich die Gelegenheit, um gegenüber den auf ihn zukommenden deutschen Behörden spontan seinen Asylwunsch zu formulieren. Daneben wurden mehrere ausländerrechtliche Verstöße, ein nach Diebstahl zur Fahndung stehendes Smartphone und fünf Betäubungsmitteldepots festgestellt.

Von den ebenfalls festgestellten offenen Haftbefehlen (fünf) vereinte ein Mann (der einzige Deutsche im Bunde) allein vier auf seine Person. Jener führte zwar auch noch Betäubungsmittel mit, war damit aber wiederum nicht allein – drei weitere, bereits einschlägig polizeibekannte Tatverdächtige taten es ihm gleich. Da im Verlauf der Kontrollen ein Verdrängungseffekt sichtbar wurde, weiteten die Beamten die Maßnahmen letztlich auch auf den Bereich der Eisenbahnstraße und des Stadtteilparks Rabet aus.

Die Polizeidirektion Leipzig wird die tagtäglichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Straßenkriminalität auch künftig durch derartige Komplexkontrollen ergänzen. Es ist zu keiner Tageszeit hinzunehmen, dass Personen – gleich welcher Nationalität und Herkunft – den öffentlichen und zur Erholung gedachten Raum in Beschlag nehmen, um dort ungestört mit Betäubungsmitteln zu handeln und im näheren Umfeld der Beschaffungskriminalität nachzugehen.

Die Pressemitteilung erfolgte im Wissen um die einseitige Wahrnehmung der Polizei, welche berufsbedingt fast ausschließlich und nicht zu knapp mit negativen Aspekten des Flüchtlingszustroms befasst ist. Sie dient daher ausdrücklich nicht der Pauschalisierung und der Ausbildung/Bestärkung von Stereotypen.

Erinnerung an Hannes Hüttner: „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“

Die Rettungsleitstelle rief gestern Abend Feuerwehr und Polizei zur Hilfe. Hintergrund: Die Brandmelder eines Mehrfamilienhauses in der Stuttgarter Allee waren auf verschiedenen Etagen eingelaufen. So eilten die Feuerwehren Südwestwache und FFW Grünau herbei und suchten im kompletten Wohnhaus nach möglichen weiteren Brandherden. Dabei entdeckten sie in einem der beiden Fahrstühle die Überbleibsel eines Feuers. Dieses Feuerchen im Fahrstuhl hatte mutmaßlich auf mehreren Etagen des Hauses den Brandmelder ausgelöst. Wäre jenes zu einem großen Flammenbrand herangewachsen, hätte es auf das Gebäude übergreifen und damit die Anwohner stark gefährden können, so ein Experte. Außerdem fanden die Einsatzkräfte der Feuerwehr im Fahrstuhl einen Farbkanister. Nicht auszudenken, wenn dieser ebenfalls den Flammen zum Opfer gefallen wäre.

Nach Kontrolle des Hauses machten sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr, ebenso wie die Gesetzeshüter, auf den Rückweg. Doch nicht lange danach mussten sie erneut ausrücken. Im selben Haus hatte nun ein Zündler im anderen Fahrstuhl eine Plastiktüte angezündet. Dieses Mal entdeckte ein 20-Jähriger das Feuer und löschte dieses. Danach informierte er über die Rettungsleitstelle Polizei und Feuerwehr. Noch einmal prüfte die Feuerwehr Ecken und Winkel des Mehrfamilienhauses, um auszuschließen, dass keine weiteren Brandherde vorhanden waren, die die Sicherheit der Anwohner gefährdeten. Nach Abschluss dieser Prüfung fuhren Feuerwehr und Polizeistreife zurück auf die Wache. Fazit: Beide Brände hinterließen auf dem Fußbodenbelag der Aufzüge Schäden, deren Höhe allerdings noch nicht abschließend beziffert werden konnten. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen schwerer Brandstiftung.

Kennzeichen abgerissen

Wahrscheinlich trieb die pure Zerstörungswut denjenigen, der von drei geparkten Autos auf dem Parkplatz zwischen Dimitroffstraße und Nonnenmühlgasse die Kennzeichen abriss. Anders lässt kaum erklären, dass er gestern Abend die Kennzeichen direkt neben den Autos, einem BMW 520 d, einem Ford Focus und einem Smart fortwo coupe fallen ließ. Jedenfalls waren die Halterungen beschädigt und die Kennzeichen zum Teil verbogen. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung.

Überraschung auf dem Balkon

 

Gestern Nacht wurde ein Streifenteam auf zwei Personen aufmerksam, die in Höhe der Gohlis-Arkaden in stadteinwärtige Richtung liefen. In Höhe der Kreuzung Lützowstraße/Blumenstraße entschloss sich das Streifenteam, das Pärchen anzuhalten. Noch bevor der Funkstreifenwagen wenden und anhalten konnte, setzten beide zur Flucht an. Die Beamten reagierten blitzschnell und forderten noch weitere Einsatzkräfte an, um nach den beiden flüchtigen Personen zu suchen, denn irgendetwas mussten sie ja zu verbergen haben. Kurze Zeit später konnten auf einer abgezäunten Grünfläche, unter einer Birke hockend, der Mann und die Frau entdeckt und angesprochen werden. Wie auf frischer Tat ertappt, bekamen die beiden erneut flinke Füße und versuchten, über einen Zaun den Beamten erneut zu entwischen. Geglückt ist der Sprung über den Zaun beiden, aber der Frau gelang das weitere Katz-und Maus Spiel nicht. Sie versuchte, sich unsichtbar im Gebüsch vor den Beamten zu verstecken, dies half ihr aber nichts, denn sie konnte entdeckt und festgehalten werden.

Ihr Partner war weiterhin flüchtig. Zu ihrem Begleiter wollte die junge Dame (27) zunächst keine Angaben machen. Die Beamten gaben die Verfolgung nicht auf, kurzzeitig geriet der flüchtige Begleiter aus dem Blickfeld der Beamten, verriet sich aber dann durch ein Rascheln im Dunklen. Aber auch jetzt reagierte der Mann immer noch nicht auf die mehrmaligen Aufforderungen, stehen zu bleiben und setzte seine Flucht fort. Sein Entkommen vor den Polizisten erwies sich als sehr waghalsig, denn er überwand nicht nur einen 2,30 Meter hohen Zaun, sondern kletterte über eine Feuerwehrleiter auf das Dach der Gohlis-Arkaden. Aber auch da sollte seine Flucht noch nicht zu Ende sein, er sprang auf ein angrenzendes, ca. 3 Meter tieferliegendes Dach, welches an ein Mehrfamilienhaus angrenzte. Nach dem waghalsigen Sprung verloren die Beamten erneut zunächst den Sichtkontakt. Die Beamten ließen sich davon jedoch nicht beirren und suchten das Mehrfamilienhaus auf. Nach kurzer Schilderung der Situation öffnete eine Familie, welche die Dachgeschosswohnung des Mietshauses bewohnt, die Tür und ließ die Beamten eintreten. Ein Beamter lief bis zur Balkontür, schob den Vorhang bei Seite und traute seinen Augen kaum, als er dort den flüchtigen jungen Mann am Boden liegend sah. Der Mann wurde durch die Beamten vorerst mit zum Revier genommen.

Nach nochmaliger, genauer Überprüfung und Absuche der Fluchtorte des Pärchens konnten mehrere Gegenstände festgestellt werden, die womöglich aus einem Einbruch in eine Pizzeria stammen könnten. Den Hinweis auf einen möglichen Einbruch in die Gaststätte gaben unausgefüllte Gutscheine, die am Fluchtort lagen. Unvermittelt gingen die Beamten der Spur zur Pizzeria nach, wo sich der Einbruch tatsächlich bestätigte. Die eingesetzten Kriminaltechniker konnten am Tatort zahlreiche Spuren sichern, wo das Ergebnis der Spurenauswertung noch abzuwarten bleibt.

Beide Beschuldigte wurden zum geschilderten Sachverhalt und dem Einbruchsdelikt durch die Kriminalpolizei vernommen mit dem abschließenden Ergebnis, dass das Pärchen dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig vorgeführt und folglich beide in Justizvollzugsanstalten verbracht worden sind.

Waschbecken in Schule beschädigt

In einer Schule in der Georg-Schwarz-Straße mussten Schüler gestern feststellen, dass die Waschbecken nicht mehr funktionierten. Das Wasser floss durchs Becken auf den Boden. An insgesamt sechs Waschbecken in einer Toilette waren die Siphons beschädigt; als hätte jemand dagegen getreten und sie so zerstört. Dies muss bei vollem Schulbetrieb zwischen zwei Pausen passiert sein. Ob es Schüler waren oder sich Fremde zur Schule Zugang verschafft hatten, blieb unklar. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Feng Shui-Diebin

In einem Feng-Shui-Geschäft in Plagwitz hat alles seinen bestimmten Platz, damit Energieströme auch optimal fließen können. Der Platz des Portemonnaies der Verkäuferin förderte jedoch gestern Mittag nicht nur die Kaufenergie der Kundschaft, vielmehr beflügelte es die Energie einer Diebin, die sich erst im Laden umschaute, dann aber die Geldbörse ergriff und damit in unbekannte Richtung verschwand. In der Geldbörse waren Dokumente, Geldkarten und ein vierstelliger Bargeldbetrag.

Fahren wie auf Schienen

Mancher Werbeslogan prägt sich anscheinend ganz tief in das Bewusstsein des Konsumenten ein und bleibt dort dauerhaft kleben – offenbar sogar quer über die Produktpalette anderer Anbieter. Anders lässt sich der morgendliche Verkehrsunfall nur schwer erklären. Denn so nachvollziehbar es noch ist, sich in einer fremden Großstadt beim Abbiegen auf einer mehrspurigen Straße auch mal versehen zu können, so rätselhaft bleibt die Entscheidung eines 24-Jährigen, hernach den Weg unbeirrt fortzusetzen. Als Linksabbieger verpasste der Mann aus Sachsen-Anhalt am Augustusplatz mit seinem Pkw die Spurführung und nutzte stattdessen den befahrbar befestigten Haltestellenbereich der Straßenbahn. Dies machte ihn aber ebenso nicht stutzig, wie das nachfolgende Schotterbett, welchem er noch für etwa 150 Meter folgte. Obwohl er auf dem holprigen Weg zwei im Gleisbett befindliche Betonschächte beschädigte, vermied er immerhin sichtbare Spuren am eigenen Fahrzeug. Bis zur Bergung des Audi A 5 blieb der Gleisstrang gesperrt, weshalb sicherlich einige Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr darüber nachsannen, wie denn nun „Vorsprung durch Technik“ genau zu verstehen sei.

Verhalten im Straßenverkehr – reine Kopfsache

Nach den Erkenntnissen der Verkehrsunfallaufnahme schlug die Fahrerin (38) gestern Nachmittag das Lenkrad ihres Audi A 4 zu weit ein und schnitt beim Linksabbiegen die Kurve. Abgesehen von diesem grundsätzlichen Fahrfehler übersah sie leider auch einen dort haltenden Radler (29) und kollidierte mit jenem. Zum Glück war der Zusammenprall aber nicht so heftig, dass ernsthafte Verletzungen die Folge gewesen wären. Der Mann kam mit leichten Blessuren am Scheinbein und – obwohl er nicht auf sein Haupt gestürzt war – einem ausgelösten Kopf-Airbag davon.

Die LEIPZIGER ZEITUNG ist da: Seit 15. September überall zu kaufen, wo es gute Zeitungen gibt

PolizeiMelder
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Grüne zu den Vorwürfen der Behinderung von Pressearbeit durch die Polizei: Pressefreiheit ist zu schützen
Schaffung neuer Teilhabechancen für langzeitarbeitslose Menschen mit Behinderung völlig realitätsfern
„Für Clara“ – die 17. Schumann-Festwoche in Leipzig
Befragung zum Klimawandel 2018 startet
Wirtschaftsminister Martin Dulig: „Wirtschaft braucht gesteuerte Zuwanderung“
Dirk Panter unterwegs… in der Oberlausitz
Polizeibericht, 17. August: Fahrt in den Abgrund, Schwerer Verkehrsunfall, Brennende Autos
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Lieber abmoderieren, bevor einer auf eine Idee kommt
Nuit debout 2016 in Leipzig. Foto: Michael Freitag

Nuit debout 2016 in Leipzig. Foto: Michael Freitag

Für alle LeserMan liest und staunt. Emsig sind die großen Zeitungen im Land schon mal dabei, das von Sahra Wagenknecht und Oscar Lafontaine initiierte Projekt #aufstehen abzumoderieren. Und sie kratzen alle Statements zusammen, die sie insbesondere aus deren Partei, der Linkspartei, bekommen. Das Ergebnis sieht dann so aus wie auf Zeit.de: „Linke-Politiker distanzieren sich von ‚Aufstehen‘“. Man fühlt sich geradezu ins Zeitalter Stalins und Ulbrichts zurückversetzt. Von Abweichlern distanziert man sich nun mal.
Dürre wird ein Dauerthema in Sachsen, wenn die Temperaturen weiter steigen
Abgeerntete Felder bei Wiederau. Foto: Michael Freitag

Abgeerntete Felder bei Wiederau. Foto: Michael Freitag

Für alle LeserNiemand wird nachher sagen können, er habe es nicht gewusst. Kein Politiker, kein Autofahrer, kein Energieunternehmen. Wir wissen längst, welche Folgen der Klimawandel auch für Deutschland und Sachsen haben wird. Und dass wir eigentlich keine Spielräume mehr haben – der Dürresommer 2018, der so sehr an den Dürresommer 2003 erinnert, wird nicht die Ausnahme bleiben, sondern zur Regel werden. Was Forscher des Umweltforschungsinstituts jetzt in ihrem Newsletter sehr anschaulich zeigen.
BSG Chemie besiegt Zweitligisten im DFB-Pokal + Update
Nach dem 2:1-Siegtreffer für Chemie im Pokal eskalierte Leutzsch. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserNach einem 0:1 Rückstand aus der ersten Halbzeit haben die Fußballer aus Leipzig-Leutzsch das kaum Geglaubte wahr gemacht. Wie zuletzt 1995 zog damit ein Verein im Alfred-Kunze Sportpark in die zweite Runde ein. Kai Druschky hieß der Siegtorschütze zum 2:1 in einer eher mittelmäßigen Partie mit viel Gestocher im Mittelfeld und langen Bällen nach vorne. Ein Niveau, das im Ganzen sonst eher unterhalb der fünften Liga anzutreffen ist, in der die Grün-Weißen einen guten Saisonstart hinlegten.
Grüne beantragen einen Schulneubau am ehemaligen Schwimmstadion statt eines Parkhauses
Der Parkplatz auf der Fläche des ehemaligen Schwimmstadions. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserJahrelang durften sich die Leipziger darüber wundern, warum es die Stadtverwaltung nicht fertigbekommt, rund um das Sportforum ein einigermaßen vernünftiges Verkehrskonzept hinzubekommen. Warum es fürs Anwohnerparken im Waldstraßenviertel genauso wenig eine Lösung gab wie für die unübersehbaren Probleme in der Jahnallee. So recht wollte der eine oder andere Verantwortliche im Rathaus nicht. Denn die Fraktion der Autoliebhaber, die jetzt unbedingt auch noch ein Parkhaus dort haben möchten, ist stark. Was die Grünen jetzt zum Reagieren bringt.
Festgesetztes Kamerateam: Polizeiskandal wird nach Kretschmer-Äußerung zu Polit-Affäre
Arndt Ginzel wurde in Dresden von Polizisten festgesetzt. Screenshot L-IZ.de von twitter.com/GKDJournalisten

Screenshot L-IZ.de von twitter.com/GKDJournalisten

Für alle LeserWas als Polizeiskandal begann, ist binnen 24 Stunden zu einer handfesten Polit-Affäre geworden. Grund ist ein Tweet von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. Der CDU-Politiker nimmt darin die Beamten in Schutz, die am Donnerstag in Dresden ein Kamerateam 45 Minuten lang festhielten und an der Arbeit hinderten.
Leipzig hat auch das Jahr 2015 mit einem Plus von 27 Millionen Euro abgeschlossen
Sparsamer Adler. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist schon seit geraumer Zeit zu spüren, dass Leipzigs Stadträte die ganzen Warnungen aus der aufsichtführenden Landesdirektion und die Alarmmeldungen aus dem Finanzdezernat der Stadt nicht mehr wirklich ernst nehmen, wenn es um den Haushalt der Stadt geht. Denn was in den Haushaltsplänen immer so bedrohlich aussieht, hat mit den realen Jahresergebnissen der Stadt immer weniger zu tun. Das zeigt gerade wieder der Jahresabschluss für das Jahr 2015.
Wie neoliberales Moduldenken Schüler entmutigt und eine Gesellschaft in Depression stürzt
Relief an der Friedrich-Schiller-Schule in Gohlis. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWie oft haben wir das schon gehört: „Bildung ist die Investition in die Zukunft!“? Und dann liest man selbst den gnadenlos neoliberalen „Bildungsmonitor“ der INSM und sieht – versteckt im ganzen Zahlensalat – dass es sächsischen Regierenden egal ist. Wirklich egal. Sachsen? Das Land, in dem die Stimmung bundesweit am tiefsten im Keller ist? Das hat miteinander zu tun. Erst recht, wenn man Thomas Dudzak folgt, der den „Bildungsmonitor“ mit linkem Blick seziert hat.
Wolfgang Schäuble bekommt einen Brief zum Bundestagsbeschluss zur Kurzen Südabkurvung
DHL-Flieger auf Abkürzung über Leipziger Stadtgebiet. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserVor einem Jahr, bevor sich ganz Deutschland in den Endspurt zur Bundestagswahl legte, entschied der Bundestag einmütig, dass der Petition zur Kurzen Südabkurvung am Flughafen Leipzig/Halle abzuhelfen ist. Normalerweise ist das ein Handlungsauftrag an die Bundesregierung. Aber sowohl der damalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt als auch seine Nachfolger Christian Schmidt und Andreas Scheuer (alle CSU) fühlten sich nicht bemüßigt, der Aufforderung nachzukommen. Nun bekommt Wolfgang Schäuble einen Brief.
Jugendparlament wünscht sich Lösungen für die zugeparkten Radwege in Leipzig
Hier mal ein Winterbild aus der KarLi. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserVor zwei Jahren waren es ja die Wirtschaftskammern, die die Diskussion um den Wirtschaftsverkehr in Leipzig anstießen. Eine durchaus berechtigte Diskussion, denn gerade die Unternehmen, die auf innerstädtische Transporte angewiesen sind, sind ja besonders betroffen, wenn die Straßen verstopft sind. Lieferdienste zum Beispiel. Ein Thema, mit dem sich jetzt das Jugendparlament beschäftigt hat. Mal von der anderen, der Radfahrerseite.
Gastkommentar von Christian Wolff zum Brückenfest am 25. August
Foto: Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“

Foto: Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“

Für alle LeserZum vierten Mal rufen „Leipzig nimmt Platz“ zusammen mit vielen weiteren Initiativen zum Brückenfest „ankommen – platznehmen – mitgestalten“ am Samstag, 25. August 2018, von 14:00-22:00 Uhr Sachsen-Brücke, Anton-Bruckner-Allee, Clara-Zetkin-Park auf (https://platznehmen.de/unterstuetze-das-4-brueckenfest-2018/).
Ein besorgter Brief zur Rücksichtslosigkeit des Leipziger Wasserfestes
Einleiter aus dem Klärwerk Rosental in die Neue Luppe. Foto: Kirsten Craß

Foto: Kirsten Craß

Für alle LeserDie Berichterstattung zum seit 2001 in Leipzig stattfindenden Wasserfest haben wir schon vor geraumer Zeit eingestellt. Den ursprünglichen Zweck, das Leipziger Gewässersystem wieder in die Aufmerksamkeit der Leipziger zu rücken, hat es längst erfüllt. Aber in den letzten Jahren ist es zu einem reinen Volksfest geworden, bei dem die tatsächlichen Probleme des sensiblen Wasserknotens einfach ausgeblendet werden. Auch die Folgen des wasserarmen Sommers 2018. Dafür gibt’s jetzt einen besorgen Brief.
Drei Stadträte fordern, die Theaterspielstätte in der Gottschedstraße jetzt wirklich in Erbpacht an den Jazzclub Leipzig zu geben
Das einstige Theaterhaus Gottschedstraße 16. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Zukunft der ehemaligen Theaterspielstätte Skala gesichert“, meinte der Grundstückverkehrsausschuss der Stadt Leipzig kühn im November 2017, als man dem Verkauf der Immobilie Gottschedstraße 16 an die Kulturstätten Jäger GmbH & Co. KG i. G. mit Sitz in Leipzig für 1,8 Millionen Euro zustimmte. Mit der Auflage, die kulturelle Nutzung der einstigen Theaterspielstätte sofort vertraglich zu sichern. Doch das hat so nicht geklappt. Drei Stadträte beantragen jetzt, den Verkauf zu stoppen.
Skandal bei Merkel-Besuch: Polizisten setzen ZDF-Kamerateam fest
Arndt Ginzel wurde in Dresden von Polizisten festgesetzt. Screenshot L-IZ.de von twitter.com/GKDJournalisten

Screenshot L-IZ.de von twitter.com/GKDJournalisten

Für alle LeserDie Dresdner Polizei hat mal wieder einen Presseskandal. Am Rande des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzten Polizisten am Donnerstag ein Kamerateam fest, das im Auftrag des ZDF die Proteste von Pegida-Anhängern filmen wollte. Dabei hatte sich ein aggressiv auftretender Demonstrationsteilnehmer bei den Beamten über die Journalisten beschwert.
Auch Sachsen hat die letzten zwei Jahrzehnte bei der Klimaanpassung grundlos vertrödelt
Gut beschattet: die Brockhausstraße in Schleußig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist ja nicht so, dass über den Klimawandel erst seit gestern diskutiert wird. Seit 1992 hat die Weltgemeinschaft ganz offiziell mit der „Agenda 21“ von Rio akzeptiert, dass man kapiert hat, was da auf die Staaten der Erde zukommt. Aber selbst 26 Jahre später tun viele Minister und Regierungen immer noch so, als ginge sie das alles nichts an. Außer wenn’s um Geldbeihilfen geht. Am Freitag, 17. August, nutzten deshalb die Grünen die Gelegenheit, ein Aktionsprogramm „Klimaschutz und Extremwetteranpassung“ für Sachsen vorzulegen.
Die Zeit der sicheren Direktmandate für die sächsische CDU ist vorbei
Prognose für die Direktmandate bei der Landtagswahl 2019 in Sachsen. Karte: Wahlkreisprognose.de

Karte: Wahlkreisprognose.de

Für alle LeserIn Berlin sitzt eine kleine Firma, die mit neuen Methoden versucht, möglichst genaue und verlässliche Wahlprognosen zu erstellen. Sie befragt dazu nicht einfach mal 1.001 Personen im Wahlgebiet und rechnet das dann hoch, sondern stopft die Computer mit lauter schon existierenden Daten voll. Das hat Wahlkreisprognose.de jetzt auch schon mal für Sachsen gemacht. Hier sind ja 2019 Landtagswahlen. Und die Direktmandate werden dann mit Sicherheit neu verteilt.