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Polizeibericht, 8. September: Vor Auto gestoßen, Fahrradunfall, Autoräuber geständig

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    Am Willy-Brandt-Platz wurde gestern Abend ein 34-Jähriger vor ein Auto gestoßen und schwer verletzt +++ Auf dem Rundweg am Markkleeberger See stieß ein Rennradfahrer mit einem 5-jährigen Radler zusammen – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ Der Räuber, der in Markranstädt Ende August mit einem Messer bewaffnet den Schlüssel eines VW Golfs raubte und damit einen üblen Unfall baute, gestand noch einen zweiten Autoraub. Die beiden Frauen, die nach dem Unfall erste Hilfe leisteten werden von der Polizei gebeten, sich als Zeuginnen zu melden.

    Wer kann sachdienliche Hinweise geben – Kripo Leipzig sucht Zeugen

    Mit schweren Verletzungen wurde gestern Abend ein 34-Jähriger auf der Intensivstation einer Leipziger Klinik eingeliefert. Er war zuvor von einem Unbekannten am Willy-Brandt-Platz auf die Straße vor ein Auto gestoßen worden. Wie konnte das geschehen?

    Ein Jugendlicher, der dem Opfer nur wenige Handbreit entfernt stand berichtete: Er und viele Menschen warteten um 17:15 Uhr an der Fußgängerampel des Willy-Brandt-Platzes, dem Übergang zur Westhalle des Leipziger Hauptbahnhofes. Plötzlich sah er, wie sich ein Mann durch die auf das grüne Lichtzeichen wartende Menschentraube schlängelte und direkt auf den 34-Jährigen zuging. Dann geschah alles sehr schnell. Der Unbekannte fasste den 34-Jährigen am Rücken und stieß in blitzschnell nach vorn, so dass er auf die Straße und dort gegen einen Citroen Picasso stürzte.

    Kurz zuvor hatten die Ampeln für die Autofahrer auf grün geschalten, so dass diese bereits angefahren waren und just in dem Moment das Tempo beschleunigten. Jedenfalls stürzte der 34-Jährige ohne jeden Halt in den linken Fahrstreifen des Willy-Brandt-Platzes in stadtauswärtige Richtung und wurde dort von dem beschleunigenden Auto erfasst. Der Fahrer (46) des Citroen Picasso, ebenso überrascht, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen.

    Aufgrund schwerer Verletzungen erfolgte der Transport in eine Leipziger Klinik zur intensivmedizinischen Betreuung. Derjenige, der den 34-Jährigen gestoßen hatte, tauchte anschließend in der Menschenmenge unter, so dass zu dem Zeitpunkt kein Zeuge Aussagen treffen konnte, in welche Richtung der Fremde verschwand.

    Doch folgende Beschreibung des Mannes konnte der Jugendliche geben:

    • arabische Herkunft
    • schwarze Haare
    • 165 – 170 cm groß
    • 18 – 30 Jahre alt
    • er trug einen ca. 1 cm langen, schwarzen Bart von den Kotletten über das Kinn wachsend
    • schlanke, sportliche Figur
    • leicht bräunliche/karamellfarbene Haut
    • sehr dunkle, fast schwarze Haare
    • markante Wangenknochen
    • insgesamt starker Haarwuchs
    • schwarze Leder- oder Softshelljacke
    • schwarze, weite Jeanshose, eher zu groß für ihn
    • schwarze Schuhe mit möglicherweise einem roten Logo auf den Schuhen

    Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Totschlags i.V. mit gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr und gefährlicher Körperverletzung und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Täter Tatgeschehen bzw. dessen Umständen geben können, sich bei der Leipziger Kripo zu melden.

    Fahrradunfall am Markkleeberger See  

    Bereits am Dienstag gab es um 18:00 Uhr auf dem Rundweg am Markkleeberger See einen Unfall zwischen zwei Fahrradfahrern. Ein 40-Jähriger fuhr mit seinem Rennrad aus Richtung Kanupark kommend in Richtung Auenhain. In Höhe des Restaurants „Seeperle“ kam es zum Zusammenstoß mit einem auf dem Fahrrad entgegenkommenden fünfjährigen Jungen. Bei dem Unfall wurden beide Radfahrer verletzt. Während der Rennradler mit Prellungen und Schürfwunden davon kam, musste der Fünfjährige im Krankenhaus stationär behandelt werden.

    Es werden Zeugen gesucht, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Diese möchten sich bitte bei der Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, unter den Telefonnummern 0341/255-2810 (Tag) oder 0341/255-2910 (Nacht/Wochenende) melden!

    Räuber gefasst – Autoraub aus Juli geklärt – Zeugen gesucht

    Wer einmal raubt, tut’s auch wieder? Könnte man fast meinen, wenn man betrachtet, was ein 31-jähriger Leipziger binnen zweier Monate „vollbracht“ hatte. Zuletzt berichtete die Pressestelle am 31. August unter der Überschrift „Nach Raub gecrasht“ von einer Geschichte, bei der eben jener 31-Jährige mit einem Messer bewaffnet den Schlüssel eines VW Golfs raubte und damit einen üblen Unfall baute. Der Fahrer musste aufgrund seiner Verletzungen stationär ins Krankenhaus gebracht werden und wurde dort auch von der Polizei bewacht. Am nächsten Tag erschien der Ermittlungsrichter im Krankenhaus und eröffnete dem 31-Jährigen seinen Haftbefehl. Daraufhin wurde er direkt noch am 31. August in die Justizvollzugsanstalt überstellt.

    Hierzu werden zwei Zeuginnen gesucht

    Am Unfallort in Markranstädt, OT Gärnitz, in der Ernst-Thälmann-Straße kamen dem 31-Jährigen zwei Frauen auf Fahrrädern zu Hilfe. Die beiden Frauen versorgten den Verunfallten im ersten Moment und leisteten erste Hilfe, bis die Rettungssanitäter erschienen. Danach fuhren sie mit ihren Rädern in Richtung Markranstädt davon. Diese beiden Frauen werden nun dringend gebeten, sich bei der Polizei als Zeuginnen zu melden!

    Hiernach stellte sich allerdings heraus, dass der Autoräuber nicht nur für den Crash verantwortlich war, sondern auch noch für einen zweiten Autoraub: Am 24. Juli berichtete die Pressestelle unter der Überschrift „Auto geraubt“ von einem Fall am Kulkwitzer See. Hier bedrohte ein Täter eine 20-jährige Frau mit einem Messer, griff sich den Autoschlüssel und raste mit ihrem Pkw Fiat davon. Vor wenigen Tagen gestand der 31-Jährige auch diesen Raub und wird sich nun nicht nur wegen schweren Raubes sondern auch wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen. Die Fahrerlaubnis wurde ihm nämlich vor über zehn Jahren durch ein Gericht entzogen.

    Alter Lokschuppen ausgebrannt

    In der Nacht zum Freitag brannte in Paunsdorf ein ehemaliger Lokschuppen. Das Gebäude war 70 Meter lang und 25 Meter breit. Trotz intensiver Löscharbeiten der Feuerwehr brannte das Gebäude völlig aus. Eine Selbstentzündung oder ein technischer Defekt wurden vorerst ausgeschlossen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Wann die Brandursachenermittler den Brandort untersuchen können, ist noch nicht bekannt.

    Mülltonnen angezündet

    In der Trufanowstraße brannten in der Nacht Mülltonnen. Offenbar hatte jemand eine Tonne angezündet, die Flammen breiteten sich dann aber über den gesamten Abstellplatz aus. Mehrere Tonnen verbrannten. Die Feuerwehr kam, löschte und verhinderte ein weiteres Ausbreiten der Tonnen.

    Kennzeichen am falschen Fahrzeug

    In der Trinitatisstraße traute Nacht der Eigentümer eines Pkws seinen Augen nicht recht. Das, an dem schwarzen Mazda, war doch sein Kennzeichen? Er ging dem nach. Vorn und hinten am geparkten Pkw prangerten seine Nummernschilder. Er rief die Polizei. Die ermittelten den Halter des Mazda, einen 23-Jährigen. Der muss sich nun wegen Diebstahl und Urkundenfälschung verantworten. Der Eigentümer bekam seine Kennzeichen zurück.

    Wie gewonnen so zerronnen

    Einhundert Euro hatte heute Nacht ein 44-Jähriger beim Spiel in einem dafür vorgesehenen Etablissement gewonnen. Ein Gast bekam dieses Glück angesichts des folgenden Geschehens mit. Er war dem Mann, der sich bereits beschwingt auf den Nachhauseweg gemacht hatte, gefolgt und hielt ihn in der Dresdner Straße auf. Dann griff er zielstrebig in die Bauchtasche des 44-Jährigen und nahm die 100 Euro heraus. Anschließend verschwand der Unbekannte samt der Beute.

    Der 44-Jährige wehrte sich währenddessen nicht, ließ es geschehen. Gegenüber der Polizei beschrieb er den Dieb folgendermaßen: 185 cm großer, südländisch aussehender Mann mit schwarzen Haaren.

    Die Polizei ermittelt nun wegen Diebstahls.

    Erpresser bekannt

    Einer der Übeltäter, der am Mittwoch zwei Mädchen in Markranstädt um ihr Taschengeld erpressen wollte, ist bekannt. Die Mädchen hatten ihn wiedererkannt und sich genau an ihn und das Messer erinnert, mit dem er sie dazu bringen wollte, ihr Geld herauszugeben. Sofort vertrauten sie sich der Schulleiterin an, die wiederum die Polizei informierte.

    Den Gesetzeshütern gegenüber bestätigte der 12-Jährige, dass er in der Tat die Mädchen zu erpressen versuchte. Er wollte ihr Essen. Seine Freunde, ein Mädchen (12) und ein Junge (11), die ihm am Tattag begleiteten, hätten nichts mit der Sache zu schaffen, ja nicht einmal das Geschehen mitbekommen.

    Nun, die polizeilichen Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung dauern an.

    Böse Fahrradfalle

    In eine böse Fahrradfalle tappte oder fuhr vielmehr eine Fahrradfahrerin am Donnerstagnachmittag in der Gohliser Straße. Der Fahrer eines Mercedes 220 hatte am rechten Fahrbahnrand eingeparkt und wollte aussteigen. Beim Öffnen der Fahrertür beachtete er den Fahrradverkehr nicht. Just in diesem Moment fuhr eine 32-Jährige mit ihrem Rad vorbei und prallte gegen die Tür. Sie kam zu Fall und verletzte sich am Kopf und musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Gegen den 54-jährigen Mercedes Fahrer wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

    Frontal-Crash mit Fahrrad

    Am Donnerstagmorgen prallten in der Wintergartenstraße zwei Radfahrer gegeneinander und verletzten sich dabei. Eine 20-Jährige fuhr mit ihrem Fahrrad die Wintergartenstraße in Richtung Georgiring. Ein 39-Jähriger kam ihr mit dem Rad entgegen. Beide Radfahrer haben sich aufgrund einer Litfaßsäule nicht gesehen und stießen frontal zusammen. Dabei erlitten beide Radfahrer Kopfverletzungen. Beide mussten im Krankenhaus ambulant behandelt werden.

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