Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 8. September: Vor Auto gestoßen, Fahrradunfall, Autoräuber geständig

Am Willy-Brandt-Platz wurde gestern Abend ein 34-Jähriger vor ein Auto gestoßen und schwer verletzt +++ Auf dem Rundweg am Markkleeberger See stieß ein Rennradfahrer mit einem 5-jährigen Radler zusammen – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ Der Räuber, der in Markranstädt Ende August mit einem Messer bewaffnet den Schlüssel eines VW Golfs raubte und damit einen üblen Unfall baute, gestand noch einen zweiten Autoraub. Die beiden Frauen, die nach dem Unfall erste Hilfe leisteten werden von der Polizei gebeten, sich als Zeuginnen zu melden.

Wer kann sachdienliche Hinweise geben – Kripo Leipzig sucht Zeugen

Mit schweren Verletzungen wurde gestern Abend ein 34-Jähriger auf der Intensivstation einer Leipziger Klinik eingeliefert. Er war zuvor von einem Unbekannten am Willy-Brandt-Platz auf die Straße vor ein Auto gestoßen worden. Wie konnte das geschehen?

Ein Jugendlicher, der dem Opfer nur wenige Handbreit entfernt stand berichtete: Er und viele Menschen warteten um 17:15 Uhr an der Fußgängerampel des Willy-Brandt-Platzes, dem Übergang zur Westhalle des Leipziger Hauptbahnhofes. Plötzlich sah er, wie sich ein Mann durch die auf das grüne Lichtzeichen wartende Menschentraube schlängelte und direkt auf den 34-Jährigen zuging. Dann geschah alles sehr schnell. Der Unbekannte fasste den 34-Jährigen am Rücken und stieß in blitzschnell nach vorn, so dass er auf die Straße und dort gegen einen Citroen Picasso stürzte.

Kurz zuvor hatten die Ampeln für die Autofahrer auf grün geschalten, so dass diese bereits angefahren waren und just in dem Moment das Tempo beschleunigten. Jedenfalls stürzte der 34-Jährige ohne jeden Halt in den linken Fahrstreifen des Willy-Brandt-Platzes in stadtauswärtige Richtung und wurde dort von dem beschleunigenden Auto erfasst. Der Fahrer (46) des Citroen Picasso, ebenso überrascht, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen.

Aufgrund schwerer Verletzungen erfolgte der Transport in eine Leipziger Klinik zur intensivmedizinischen Betreuung. Derjenige, der den 34-Jährigen gestoßen hatte, tauchte anschließend in der Menschenmenge unter, so dass zu dem Zeitpunkt kein Zeuge Aussagen treffen konnte, in welche Richtung der Fremde verschwand.

Doch folgende Beschreibung des Mannes konnte der Jugendliche geben:

  • arabische Herkunft
  • schwarze Haare
  • 165 – 170 cm groß
  • 18 – 30 Jahre alt
  • er trug einen ca. 1 cm langen, schwarzen Bart von den Kotletten über das Kinn wachsend
  • schlanke, sportliche Figur
  • leicht bräunliche/karamellfarbene Haut
  • sehr dunkle, fast schwarze Haare
  • markante Wangenknochen
  • insgesamt starker Haarwuchs
  • schwarze Leder- oder Softshelljacke
  • schwarze, weite Jeanshose, eher zu groß für ihn
  • schwarze Schuhe mit möglicherweise einem roten Logo auf den Schuhen

Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Totschlags i.V. mit gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr und gefährlicher Körperverletzung und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Täter Tatgeschehen bzw. dessen Umständen geben können, sich bei der Leipziger Kripo zu melden.

Fahrradunfall am Markkleeberger See  

Bereits am Dienstag gab es um 18:00 Uhr auf dem Rundweg am Markkleeberger See einen Unfall zwischen zwei Fahrradfahrern. Ein 40-Jähriger fuhr mit seinem Rennrad aus Richtung Kanupark kommend in Richtung Auenhain. In Höhe des Restaurants „Seeperle“ kam es zum Zusammenstoß mit einem auf dem Fahrrad entgegenkommenden fünfjährigen Jungen. Bei dem Unfall wurden beide Radfahrer verletzt. Während der Rennradler mit Prellungen und Schürfwunden davon kam, musste der Fünfjährige im Krankenhaus stationär behandelt werden.

Es werden Zeugen gesucht, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Diese möchten sich bitte bei der Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, unter den Telefonnummern 0341/255-2810 (Tag) oder 0341/255-2910 (Nacht/Wochenende) melden!

Räuber gefasst – Autoraub aus Juli geklärt – Zeugen gesucht

Wer einmal raubt, tut’s auch wieder? Könnte man fast meinen, wenn man betrachtet, was ein 31-jähriger Leipziger binnen zweier Monate „vollbracht“ hatte. Zuletzt berichtete die Pressestelle am 31. August unter der Überschrift „Nach Raub gecrasht“ von einer Geschichte, bei der eben jener 31-Jährige mit einem Messer bewaffnet den Schlüssel eines VW Golfs raubte und damit einen üblen Unfall baute. Der Fahrer musste aufgrund seiner Verletzungen stationär ins Krankenhaus gebracht werden und wurde dort auch von der Polizei bewacht. Am nächsten Tag erschien der Ermittlungsrichter im Krankenhaus und eröffnete dem 31-Jährigen seinen Haftbefehl. Daraufhin wurde er direkt noch am 31. August in die Justizvollzugsanstalt überstellt.

Hierzu werden zwei Zeuginnen gesucht

Am Unfallort in Markranstädt, OT Gärnitz, in der Ernst-Thälmann-Straße kamen dem 31-Jährigen zwei Frauen auf Fahrrädern zu Hilfe. Die beiden Frauen versorgten den Verunfallten im ersten Moment und leisteten erste Hilfe, bis die Rettungssanitäter erschienen. Danach fuhren sie mit ihren Rädern in Richtung Markranstädt davon. Diese beiden Frauen werden nun dringend gebeten, sich bei der Polizei als Zeuginnen zu melden!

Hiernach stellte sich allerdings heraus, dass der Autoräuber nicht nur für den Crash verantwortlich war, sondern auch noch für einen zweiten Autoraub: Am 24. Juli berichtete die Pressestelle unter der Überschrift „Auto geraubt“ von einem Fall am Kulkwitzer See. Hier bedrohte ein Täter eine 20-jährige Frau mit einem Messer, griff sich den Autoschlüssel und raste mit ihrem Pkw Fiat davon. Vor wenigen Tagen gestand der 31-Jährige auch diesen Raub und wird sich nun nicht nur wegen schweren Raubes sondern auch wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen. Die Fahrerlaubnis wurde ihm nämlich vor über zehn Jahren durch ein Gericht entzogen.

Alter Lokschuppen ausgebrannt

In der Nacht zum Freitag brannte in Paunsdorf ein ehemaliger Lokschuppen. Das Gebäude war 70 Meter lang und 25 Meter breit. Trotz intensiver Löscharbeiten der Feuerwehr brannte das Gebäude völlig aus. Eine Selbstentzündung oder ein technischer Defekt wurden vorerst ausgeschlossen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Wann die Brandursachenermittler den Brandort untersuchen können, ist noch nicht bekannt.

Mülltonnen angezündet

In der Trufanowstraße brannten in der Nacht Mülltonnen. Offenbar hatte jemand eine Tonne angezündet, die Flammen breiteten sich dann aber über den gesamten Abstellplatz aus. Mehrere Tonnen verbrannten. Die Feuerwehr kam, löschte und verhinderte ein weiteres Ausbreiten der Tonnen.

Kennzeichen am falschen Fahrzeug

In der Trinitatisstraße traute Nacht der Eigentümer eines Pkws seinen Augen nicht recht. Das, an dem schwarzen Mazda, war doch sein Kennzeichen? Er ging dem nach. Vorn und hinten am geparkten Pkw prangerten seine Nummernschilder. Er rief die Polizei. Die ermittelten den Halter des Mazda, einen 23-Jährigen. Der muss sich nun wegen Diebstahl und Urkundenfälschung verantworten. Der Eigentümer bekam seine Kennzeichen zurück.

Wie gewonnen so zerronnen

Einhundert Euro hatte heute Nacht ein 44-Jähriger beim Spiel in einem dafür vorgesehenen Etablissement gewonnen. Ein Gast bekam dieses Glück angesichts des folgenden Geschehens mit. Er war dem Mann, der sich bereits beschwingt auf den Nachhauseweg gemacht hatte, gefolgt und hielt ihn in der Dresdner Straße auf. Dann griff er zielstrebig in die Bauchtasche des 44-Jährigen und nahm die 100 Euro heraus. Anschließend verschwand der Unbekannte samt der Beute.

Der 44-Jährige wehrte sich währenddessen nicht, ließ es geschehen. Gegenüber der Polizei beschrieb er den Dieb folgendermaßen: 185 cm großer, südländisch aussehender Mann mit schwarzen Haaren.

Die Polizei ermittelt nun wegen Diebstahls.

Erpresser bekannt

Einer der Übeltäter, der am Mittwoch zwei Mädchen in Markranstädt um ihr Taschengeld erpressen wollte, ist bekannt. Die Mädchen hatten ihn wiedererkannt und sich genau an ihn und das Messer erinnert, mit dem er sie dazu bringen wollte, ihr Geld herauszugeben. Sofort vertrauten sie sich der Schulleiterin an, die wiederum die Polizei informierte.

Den Gesetzeshütern gegenüber bestätigte der 12-Jährige, dass er in der Tat die Mädchen zu erpressen versuchte. Er wollte ihr Essen. Seine Freunde, ein Mädchen (12) und ein Junge (11), die ihm am Tattag begleiteten, hätten nichts mit der Sache zu schaffen, ja nicht einmal das Geschehen mitbekommen.

Nun, die polizeilichen Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung dauern an.

Böse Fahrradfalle

In eine böse Fahrradfalle tappte oder fuhr vielmehr eine Fahrradfahrerin am Donnerstagnachmittag in der Gohliser Straße. Der Fahrer eines Mercedes 220 hatte am rechten Fahrbahnrand eingeparkt und wollte aussteigen. Beim Öffnen der Fahrertür beachtete er den Fahrradverkehr nicht. Just in diesem Moment fuhr eine 32-Jährige mit ihrem Rad vorbei und prallte gegen die Tür. Sie kam zu Fall und verletzte sich am Kopf und musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Gegen den 54-jährigen Mercedes Fahrer wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Frontal-Crash mit Fahrrad

Am Donnerstagmorgen prallten in der Wintergartenstraße zwei Radfahrer gegeneinander und verletzten sich dabei. Eine 20-Jährige fuhr mit ihrem Fahrrad die Wintergartenstraße in Richtung Georgiring. Ein 39-Jähriger kam ihr mit dem Rad entgegen. Beide Radfahrer haben sich aufgrund einer Litfaßsäule nicht gesehen und stießen frontal zusammen. Dabei erlitten beide Radfahrer Kopfverletzungen. Beide mussten im Krankenhaus ambulant behandelt werden.

In eigener Sache: Abo-Sommerauktion & Spendenaktion „Zahl doch, was Du willst“

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Susanne Schaper (Linke): Schulgeldfreiheit auch für Gesundheits- und Pflegeberufe
Christin Melcher – Leipzig-Tour
Investitionen in der Region Leipzig ziehen nochmals an: Aktueller Überblick zu mehr als 100 Projekten
Wirtschaftsminister Martin Dulig sammelt Expertise für sächsische Wasserstoffstrategie
Trinkwassertalsperren sind keine Badeseen! Schützen Sie unser wichtigstes Lebensmittel!
MITGAS Schüler-Rafting 2020: Wettkampf im Kanupark Markkleeberg abgesagt
Platz des 20. Juli in Leipzig-Gohlis wird umgestaltet
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

outs:de: Leipziger Clubs und Spielstätten gehen auf der Festwiese ab 21. August open air
Am Zentralstadion auf der Festwiese. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser„Es ist eine nie dagewesene Situation: Corona-Jahr 2020. Im März kam die Welle über uns: Shutdown. Keine Veranstaltungen mehr, kein Publikum, geschlossene Häuser, keine Einnahmen“, beschreibt das LiveKommbinat, der Zusammenschluss der Leipziger Clubs, die so nie erlebte Situation seit dem Wirksamwerden der Corona-Allgemeinverfügung Ende März.
Drei Leben: Ein leicht philosophischer Roman über das Drama der Freiheit in unserem Leben
Fabian Vogt: Drei Leben. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserFabian Vogt ist ein Autor, der Experimente liebt, jene faszinierenden Überlegungen, zu denen unser Gehirn fähig ist, wenn es das Leben als Alternative denkt: Was wäre, wenn ... Wenn wir zum Beispiel drei Leben hätten. Nicht einfach so hintereinander, sondern richtig: drei Träume, die man sich im Leben verwirklichen möchte, auch umsetzen zu können. Ein ganz junges Thema, denn daran verzweifeln viele hochbegabte junge Menschen: an der Unmöglichkeit so einer Wahl.
Donnerstag, der 13. August 2020: Antifaschistische Auktion in Chemnitz
Der bei einer antifaschistischen Auktion zu ersteigernde Einkaufswagen könnte bald sehr nützlich werden. Symbolfoto: Alexas_Fotos, Pixabay

Symbolfoto: Alexas_Fotos, Pixabay

Für alle Leser/-innenDer Einkaufswagen vom Connewitzer Kreuz kommt nochmal ganz groß raus. Neben neun anderen Gegenständen will das „Peng!“-Kollektiv einen Nachbau davon versteigern. Der Erlös soll an ein antifaschistisches Projekt in Chemnitz gehen. Außerdem: Die B96-Protestierenden haben schon 42 Verfahren am Hals und an Autobahnen starten morgen Corona-Teststationen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 13. August 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
„Es tut mir so unendlich leid“ – 81-jähriger Frau aus Borna bleibt Gefängnis nach erweitertem Suizidversuch erspart
Dem Gefängnis entkommen: Erika S. (81) mit ihren Verteidigern Hagen Karisch und Dr. Stefan Wirth (v.l.). Foto: Lucas Böhme
Für alle LeserUrsprünglich sollte sie zwei Jahre und neun Monate Haft verbüßen: In einem Verzweiflungsakt hatte Erika S. (81) vor über zwei Jahren versucht, sich und ihren schwer erkrankten Ehemann mit Tabletten zu töten. Nach einer erfolgreichen Revision ihrer Anwälte verhandelte das Landgericht den tragischen Fall noch einmal neu – und fand eine andere Antwort.
Die Einsamen im Dunkeln fühlen sich auch diesmal nicht gemeint
Wie unterschiedliche soziale Gruppen den gesellschaftlichen Zusammenhalt empfinden. Grafik: Bertelsmann Stiftung

Grafik: Bertelsmann Stiftung

Für alle LeserDie Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte am Mittwoch, 12. August, ein neues Umfrageergebnis in der längerfristig angelegten Studie „Radar gesellschaftlicher Zusammenhalt 2020“, die schon mit einer Vorgängeruntersuchung 2017 begann. Da spielte logischerweise die Corona-Pandemie noch keine Rolle, dafür die Furcht, dass die zunehmenden Aggressionen im politischen Diskurs die Demokratie zerstören könnten. Corona hat nun augenscheinlich genau das Gegenteil bewirkt.
Offene Frage: Dürfen Fußgänger und Radfahrer ab September wieder über die Brücke über den Elstermühlgraben?
Die Rohrleitungen auf der Brücke über den Elstermühlgraben. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit einer Woche sorgen große blaue Rohre im Rosental für Stutzen bei Wanderern, Joggern, Walkern und Radfahrern. Nicht nur, weil sie sich vom Klärwerk kommend über die Brücke über den Elstermühlgraben schlängeln, sondern weil auch ringsum alles abgesperrt ist – nicht nur die Brücke, sondern auch die angrenzenden Waldwege. Und kein Schild verrät, was hier geschieht, warum und wie lange.
Linksfraktion reagiert auf CDU-Antrag: Die demokratischen Prozesse im Stadtrat lieber nicht antasten
Steffen Wehmann (Linke). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAm 26. Juni 2019 vertagt, am 27. Juni 2019 dann vom Stadtrat zur Kenntnis genommen. Aber irgendwie ist der damals vorgelegte Abschlussbericht der Arbeitsgruppe Hauptsatzung, die der Stadtrat extra eingerichtet hatte, um auf die Änderungen der Sächsischen Gemeindeordnung zu reagieren, in Vergessen geraten. Denn dass sich Stadträte von CDU und SPD so über ausufernde Stadtratssitzungen ärgern, hat wohl auch mit überfälligen Änderungen in der Ausschussarbeit zu tun, findet Linke-Stadtrat Steffen Wehmann.
Linke beantragt: Wohnungsbaufördergelder sollen auch komplett in den Sozialwohnungsbau fließen
Demo für sozialen Wohnungsbau am 18. Januar. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserNach dem Motto „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“ kann man keine Wohnungspolitik machen. Damit ist die Bundesregierung kläglich gescheitert und hat einen enormen Investitionsstau verursacht: 1,5 Millionen Wohnungen fehlen in Deutschland, in den Großstädten werden Immobilien zum Spekulationsobjekt und für den sozialen Wohnungsbau fehlt das Geld, reichen die ausgereichten Summen auch in Sachsen nicht, wie die Landtagsabgeordnete Juliane Nagel feststellt.
Leipzig braucht nicht noch einen Extra-Corona-Finanzausschuss
Aus dem Vollen schöpfen konnte Leipzig schon ewig nicht. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie AfD ist eine Panikpartei. Was die Leipziger AfD-Fraktion im Mai, als noch nicht einmal absehbar war, inwieweit die Corona-Maßnahmen auf den Leipziger Haushalt durchschlagen würden, mit einem vor Dringlichkeit strotzenden Antrag mal wieder bewies. Sie forderte die „Gründung einer Kommission zur Überprüfung und Neubewertung von Ratsbeschlüssen angesichts der unvorhergesehenen finanziellen Mehraufwendungen der Stadt Leipzig durch die Corona-Pandemie“. Das war dann wirklich Quatsch mit Nonsens. Findet auch der Oberbürgermeister.
Mittwoch, der 12. August 2020: Corona-Verharmloser/-innen spucken auf die Gesundheit anderer
Die Maske ist zum umkämpften Symbol geworden. Foto: Jasmin Sessler, Pixabay

Foto: Jasmin Sessler, Pixabay

Für alle Leser/-innenEine Frau ohne Gesichtsmaske soll einen Supermarktmitarbeiter gekratzt, geschlagen und bespuckt haben. Das berichtet die Polizei heute. Zuvor hatten Corona-Verharmloser/-innen zu Verstößen gegen die Maskenpflicht aufgerufen. Außerdem: Ein MDR-Beitrag über die „Basis“ der SPD in Leipzig verrät wenig und die geplante Verfassungsschutz-Reform stößt auf ein geteiltes Echo. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 12. August 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Eine Ausstellung im Café Wagner würdigt die im Juli verstorbene Pop-Art-Künstlerin Jeannette Pietrowski-Siefke

Foto: privat

Für alle LeserDas Café Wagner am Richard-Wagner-Platz ehrt am Freitag, 14. August, die im Juli verstorbene Leipziger Pop-Art-Künstlerin Jeannette Pietrowski-Siefke (1978 bis 2020) mit Ausstellung und der Widmung eines Nachwuchs-Kunstpreises. Sie hatte ihre eigene, besonders treue Anhängerschaft weit über Leipzig hinaus. Und im Café Wagner hielt sie sich gern auf.
Mehr Kompetenzen, aber auch mehr Stress: Die Coronakrise ist eine echte Herausforderung für Studierende
Hörsaal im Geutebrück-Bau. Foto: Stephan Floss/HTWK Leipzig

Foto: Stephan Floss/HTWK Leipzig

Für alle LeserMit der Coronakrise haben sich nicht nur die technischen und digitalen Kompetenzen der Studierenden verbessert, die Mehrheit der Studierenden an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (rund 80 Prozent) hat eigenen Aussagen zufolge auch gelernt, sich besser an veränderte Bedingungen anzupassen: Die Fähigkeiten zum Selbstmanagement haben sich unterschiedlich, aber mehrheitlich doch positiv entwickelt. Die psychische Belastung ist hingegen stark gestiegen.
Erneute Sperrung nach Leichenfund: Polizei lässt Inselteich abpumpen
Der Inselteich ist seit Mittwochfrüh erneut weiträumig gesperrt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser Wer hat den 68-jährigen Mann getötet, dessen Leiche vergangenen Donnerstag aus dem Inselteich im Clara-Zetkin-Park gezogen wurde? Einen Schlüssel zur Antwort auf diese Frage erhoffen sich die Ermittler offenbar im Teich selbst, der seit dem Morgen erneut weiträumig abgesperrt ist und abgepumpt wird.
Alte Merseburger Gleisstrecke könnte tatsächlich zum ausgebauten Radweg werden
Die Merseburger Gleisstrecke auf der Karte HauptnetzRad der Stadt Leipzig. Karte: Stadt Leipzig

Karte: Stadt Leipzig

Für alle LeserMan darf ja mal träumen. Und tatsächlich ist dieser Traum schon acht Jahre alt. 2012 verkaufte die Bahn die seit 1999 nicht mehr genutzte Gleisstrecke Merseburg–Leipzig-Leutzsch an einen Privatinteressenten, der daraus eine Radstrecke entwickeln wollte. Eine famose Idee, wenn man bedenkt, dass man auf so einer Strecke als Radfahrer vom Kraftverkehr unbehelligt von Leutzsch bis nach Gundorf und zum Elster-Saale-Kanal käme. Der Traum ist nicht tot.
Noch ist kein einziges Problem am Frachtflughafen Leipzig/Halle im Sinn der betroffenen Bürger gelöst
Demonstration für ein Nachtflugverbot am Flughafen Leipzig/Halle. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserIm Juni schrieb die Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute“ an den sächsischen Umweltminister Wolfram Günther, um die Staatsregierung aufzufordern, auch ein Gegengutachten der Bürgerinitiative zum geplanten Frachtflughafenausbau am Leipziger Flughafen durch die Staatsregierung zu finanzieren. Im Anschluss kam auch ein Termin mit dem Minister zustande. Das Gespräch fand am 13. Juli im Neuen Rathaus in Leipzig statt. Das Ergebnis: ein weiterer Brief.