Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 28. Februar: Eritreerin in Wurzen überfallen, Hund erfasst und weitergefahren, Handy gestohlen, Anhänger mit Arbeitsgerät gestohlen

Übergriff auf Eritreerin +++ Hund erfasst und weitergefahren – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ Anhänger mit Arbeitsgerät gestohlen +++ Mit Konservendose beworfen.

Dringend Zeugen nach Übergriff auf Eritreerin gesucht

Ort: Wurzen; Freiligrathstraße, Zeit: 23.02.18, gegen 20:30 Uhr

Am Freitagabend wurde eine 19-jährige Eritreerin am Eingang des Mehrfamilienhauses in der Freiligrathstraße 14 von zwei schwarz gekleideten, vermummten Männern angegriffen und beleidigt. Die beiden Männer sollen die im 7. Monat schwangere Frau geschlagen und getreten haben. Dadurch wurde sie verletzt und musste im nahe gelegenen Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Kripo ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung.

Wer kann konkrete Hinweise zu dem Übergriff geben und Angaben zu den beiden unbekannten tatverdächtigen Personen machen? Zeugen wenden sich bitte an die Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig oder melden sich unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666.

Zum Artikel vom 27. Februar 2018 auf L-IZ.de zum Vorfall.

Hund erfasst und weitergefahren – Zeugenaufruf

Ort: Trebsen, OT Seelingstädt, Trebsener Straße, Höhe Grundstück Nr. 24, Zeit: 19.02.2018, gegen 10:30 Uhr

Der Fahrer (54) eines Skoda Fabia fuhr samt Anhänger auf der Trebsener Straße. Unterwegs schaute er kurz in den Rückspiegel, um nach seiner Ladung zu sehen. Plötzlich bemerkte er vor sich, von links kommend, einen Hund, konnte jedoch nicht mehr bremsen. Der Vierbeiner rannte gegen das Auto. Nach dem Zusammenprall rannte das Tier in die gleiche Richtung, aus welcher es kam, wieder zurück. Der Autofahrer fuhr ohne anzuhalten weiter.

Als er dann in Trebsen ankam, musste er feststellen, dass die Stoßstange stark beschädigt war; ca. 1.000 Euro schätzte der Skodafahrer. Aufgrund dessen ging er zur Polizei, erstattete Anzeige. Er konnte jedoch nicht angeben, ob der hellbraune Hund verletzt worden war.

Wer hat zur Unfallzeit Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zum Hund und/oder dessen Halter/in geben? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Grimma, Köhlerstraße 3, Tel. (03437) 708925-100 oder 708925-277

„Umarmer“ stiehlt Handy

Ort: Leipzig-Lindenau, Lützner Straße, Zeit: 27.02.2018, gegen 22:00 Uhr

Ein Ehepaar (w.: 33; m.: 29) stieg abends am Waldplatz in eine Straßenbahn der Linie 15 in Richtung Miltitz. Beide suchten sich einen Stellplatz in der Mitte der Bahn. Als diese auf die Odermannstraße abbog, kamen drei unbekannte Männer auf sie zu. Einer fragte in gebrochenem Deutsch, wo hier Disco oder Party sind, wo man tanzen kann. Das Ehepaar antwortete, dass es sich nicht auskenne. Als die Bahn in die Haltestelle Lützner/Merseburger Straße einfuhr, umarmte er plötzlich den 29-Jährigen.

Gleich darauf stieg er aus, während die zwei anderen im Waggon nach vorn liefen. Der junge Mann fand die Situation sehr merkwürdig und ihm schwante Böses. Gleich darauf bestätigte es sich: Als er sich an die Brusttasche seiner Jacke fasste, musste er feststellen, dass diese leer war – sein Handy war weg! Dieses hatte er beim Einsteigen in die Tasche gesteckt und den Reißverschluss zugezogen.

Sofort stieg der Geschädigte mit seiner Frau aus. Sie rannten dem „Umarmer“, der an einer Fußgängerampel stand, hinterher. Der 29-Jährige zog ihm sein teures IPhone aus der Hand, welches der Unbekannte mit einem anderen Handy festgehalten hatte und ging mit seiner Frau in Richtung Henriettenstraße. Auf dem Weg dorthin bemerkten sie, dass das Trio ihnen folgte. Sie wechselten die Straßenseite, die Verfolger ebenfalls.

Beide sprachen dann einen Mann mit Hund an und baten ihn, mit ihnen gemeinsam auf ihre nächste Straßenbahn zu warten. Dazu war der Passant bereit. Die Drei liefen daraufhin in die Henriettenstraße. Zu Hause rief das Ehepaar dann die Polizei und gab gute Personenbeschreibungen der drei zwischen 20 bis 40 Jahre alten Araber. Die Beamten suchten in Tatortnähe und der weiteren Umgebung nach den Männern, konnten jedoch niemanden feststellen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ladendiebinnen gefasst

Ort: Leipzig-Zentrum, Hainstraße, Zeit: 27.02.2018, gegen 16:30 Uhr

Ein Ladendetektiv (23) beobachtete gestern Nachmittag drei ihm bereits bekannte „Kundinnen“. Die drei Mädels im Alter zwischen 11 und 13 Jahren machten in einem Kaufhaus „lange Finger“. Sie steckten die Objekte ihrer Begierde – diverse Bekleidung – in ihre mitgebrachten Taschen und wollten ohne zu bezahlen verschwinden. Der Detektiv schnappte sich das Trio und rief die Polizei. Die Beamten fertigten Anzeigen und informierten die Eltern

Anhänger mit Arbeitsgerät gestohlen

Ort: Leipzig-Lindenau, Lützner Straße Zeit: 27.02.2018, zwischen 16:15 Uhr und 18:00 Uhr

Nicht schlecht staunte gestern Abend ein Firmenmitarbeiter (38), als er zu seinem ordnungsgemäß abgestellten Renault zurückkam und diesen „einsam“ vorfand: Der grün-rote Anhänger samt Arbeitsgerät, eine Motorhackmaschine, fehlte. Der 38-Jährige rief sofort die Polizei. Dem geschädigten Inhaber (30) der Firma entstand ein Schaden in Höhe von ca. 12.000 Euro. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Konservendose gegen Schläfe

Ort: Leipzig-Zentrum, An den Tierkliniken, Zeit: 27.02.2018, gegen 17:00 Uhr

Ein Bewohner (37) der Gemeinschaftsunterkunft befand sich gestern Nachmittag auf dem Weg zur Bushaltestelle Zwickauer Straße. Auf dem Weg dorthin begegnete ihm ein namentlich bekannter Mitbewohner. Dieser sprach ihn aggressiv an, weil er ihn angeblich angeschaut hätte. Plötzlich nahm der Mann eine Konservendose aus seinem Plastikbeutel und schlug ihm diese ins Gesicht. Die Dose traf die Schläfe und der Geschädigte erlitt eine blutende Platzwunde.

Der Täter steckte das „Tatwerkzeug“ wieder ein, ging weiter und rief seinem Opfer noch „Hol doch die Polizei“ zu. Der Verletzte ging zum Wohnheim zurück, meldete sich beim Sicherheitspersonal, welches das Rettungswesen und die Polizei verständigte. Mitarbeiter des Rettungswesens versorgten den verletzten 37-Jährigen. Polizeibeamte nahmen dann die Anzeige auf, bevor er in eine Klinik zur weiteren Behandlung gebracht wurde.

Der Täter, ein 36-jähriger Landsmann, konnte noch nicht gefasst werden, da er nicht in seine Unterkunft zurückkehrte. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Warum so eilig oder Wie wird man wieder Herr seiner Zeit? – Die neue LZ Nr. 52 ist da

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Vorbericht HL Buchholz 08-Rosengarten vs. HC Leipzig: David gegen Goliath für unsere HCL-Mädels
Freistaat Sachsen fördert Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften 2020 in Leipzig
Petition gegen Tagebau-Ausbau in der Grenzstadt Túrow
BAföG-Rückzahlung: Konditionen ändern sich
Franz Semper darf wieder voll trainieren – Freitag Showmatch in Glauchau – Samstag großes Fanfest
Sachsens Schulen werden digital und achten auf Energieeffizienz!
Verdacht der Brandstiftung in Döbeln: Mehrere Brandherde, kein Personenschaden
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Christa Johannsen. Ein erfundenes Leben: Albrecht Franke auf Spurensuche im Leben der Magdeburger Autorin
Albrecht Franke: Christa Johannsen. Ein erfundenes Leben. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWikipedia ist komisch. Da verlinkt man emsig gleich die gerade im Mitteldeutschen Verlag erschienene Spurensuche Albrecht Frankes zum Leben der bekannten Magdeburger Schriftstellerin Christa Johannsen – und korrigiert nicht einmal all die Fehler, von denen der Wikipedia-Eintrag strotzt. Fehler, die dort nicht zufällig stehen. Denn Christa Johannsen war es ja selbst, die dafür gesorgt hat, dass einige Erfindungen über ihr Leben bis heute für bare Münze genommen werden.
„Imprint“ und „Séance“: Dekoltas Handwerk gastiert mit Stücken, die ans Unbewusste rühren

Imprint. Foto: Thilo Neubacher

Für alle LeserAm nächsten Wochenende gibt es ein besonderes Gastspiel im Westflügel Leipzig. Dann präsentieren Dekoltas Handwerk aus Stuttgart zwei ihrer Stücke. Die Produktionen von Dekoltas Handwerk treffen einen Nerv. Wo das Funktionieren, der Erfolg und die Selbstinszenierung vordergründig alles zu beherrschen vermögen, gehen wir uns zunehmend selbst verloren. In die Leerräume dringen die Arbeiten von Dekoltas Handwerk (Jan Jedenak), sie drehen sich auf verschlüsselte Weise um das Verdrängte und Unterdrückte.
Sorgen Sie dafür, dass die Kurze Südabkurvung nicht mehr von schweren Frachtfliegern beflogen wird!
DHL kürzt mal ab. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSo etwas gibt es auch unter Leipziger Bundestagsabgeordneten selten. Aber es gibt zu kaum einem Thema so große Einigkeit wie zur Abschaffung der sogenannten Kurzen Südabkurvung, mit der die Deutsche Flugsicherung (DFS) den Frachtfliegern vom Flughafen Leipzig/Halle das direkte Abfliegen über den Auenwald und das Leipziger Stadtgebiet erlaubt. Eigentlich hat der Bundestag längst beschlossen, dass diese Flugroute gestrichen wird. Doch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) fühlt sich nicht bemüßigt, das so umzusetzen.
Feierliche Eröffnung der neuen Jahresausstellung im Händel-Haus
Händel-Haus © Thomas Ziegler

© Thomas Ziegler

Das Jahr 2020 ist für Händel-Freunde ein Jubiläumsjahr, das wir in Halle und Göttingen gleichermaßen feiern. Nachdem Händels Opernschaffen fast 180 Jahre lang in den Musiktheatern in Vergessenheit geraten war, wagte 1920 der Kunsthistoriker, Dirigent und Musikwissenschaftler Oskar Hagen (1888 – 1957) in Göttingen gemeinsam mit einem Laienorchester das Experiment einer szenischen Aufführung der Händel-Oper „Rodelinda“ – und stieß auf ein begeistertes Publikum.
Der Leipziger OBM-Wahlkampf in Interviews, Analyse und mit Erfurter Begleitmusik
Leipziger Zeitung Nr. 76: Der Unsichtbare. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserVielleicht wird der Leipziger OBM-Wahlkampf ja tatsächlich noch ein bisschen spannend. Und vielleicht taucht der Kandidat der CDU tatsächlich noch auf zum Townhall Meeting am Sonntag, 23. Februar, um 19 Uhr in der Peterskirche. Denn Burkhard Jung und Ute Elisabeth Gabelmann haben zugesagt und werden sich den Fragen des Publikums stellen. Dass der CDU-Kandidat so flüchtig ist – damit beschäftigt sich auch die neue Ausgabe der „Leipziger Zeitung“.
Für 342.000 Euro kann Leipzigs City über 100 neue Sitzgelegenheiten bekommen
Bänke in der Petersstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn der Leipziger Innenstadt gibt es tatsächlich schon über 200 Sitzbänke. Doch sie reichen einfach nicht aus, um den Bedarf zu decken. An vielen entscheidenden Stellen fehlen Sitzbänke sogar ganz, was ja 2018 eine Petition zu Sitzbänken in der Nikolaistraße zum Thema machte. Schon zuvor hatte der Stadtrat über ein neues Sitzbankkonzept für die Stadt diskutiert. Die Verwaltung hat jetzt tatsächlich ihr neues Sitzbankkonzept für die City vorgelegt.
CDU-Fraktion will den Grünen-Antrag zum Sportforum komplett rasieren
Der Parkplatz auf der Fläche des ehemaligen Schwimmstadions. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie seltsame Flyer-Aktion der CDU am 15. Februar im Umfeld des Spiels von RB Leipzig gegen Werder Bremen hat auch noch ein Nachspiel im Stadtrat. Nicht weil die Aktion aus dem OBM-Wahlkampf von CDU-Kandidat Sebastian Gemkow bei den Fußballfans ziemlich schlecht ankam. Sondern weil die Leipziger CDU-Fraktion es wirklich ernst meint damit, mit Kopf-durch-die-Wand-Aktionen von sich reden zu machen.
Immer mehr Leipziger brauchen einen Zweitjob, um über die Runden zu kommen
Zapfen im Zweitjob. Immer mehr Menschen sind auf ein Nebeneinkommen angewiesen. Viele von ihnen arbeiten nach Feierabend in der Gastronomie. Foto: NGG

Foto: NGG

Für alle LeserWas passiert eigentlich, wenn das Lohnniveau in einer Region auch weiterhin recht niedrig ist, überall aber Arbeitskräfte gesucht werden? Dann werden immer mehr Menschen zu Zweitjobbern, ziehen auch in Leipzig Verhältnisse ein, die man aus den USA schon lange kennt. Rund 12.200 Menschen in Leipzig haben neben ihrer regulären Stelle noch einen Minijob, kann die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, Region Leipzig-Halle-Dessau, jetzt feststellen.
Spaziergänge durch das musikalische Leipzig: Leipzig auf den Spuren der berühmten Musikerinnen und Musiker entdecken
Petra Dießner, Anselm Hartinger (Hrsg.): Spaziergänge durch das musikalische Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAls die Edition Leipzig 2005 das Büchlein „Bach, Mendelssohn und Schumann“ herausgab, war das wie ein früher Bote fürs Stadtmarketing. Erst in den Folgejahren wurde das Leipzigmarketing auf die „Musikstadt“ zentriert und die Stadtführer durch die Musikstadt sprossen aus dem Boden. Der Henschel Verlag hat den Frühlingsboten von 2005 komplett überarbeitet und neu aufgelegt.
Leipziger/-innen gedenken der Opfer in Hanau + Videos
Gedenken an die Toten von Hanau am 20. Februar 2020 am Leipziger Runkiplatz (Eisenbahnstraße). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserNach dem rassistisch motivierten Terroranschlag in Hanau möchten Menschen in zahlreichen Städten der Opfer gedenken – auch in Leipzig. Hier soll es ab 20 Uhr eine Kundgebung auf dem Otto-Runki-Platz an der Eisenbahnstraße geben. Politiker in Sachsen fordern unterdessen mehr Befugnisse für die Sicherheitsbehörden und mehr Engagement gegen Rechtsradikale. Die L-IZ wird den Text im Laufe des Abends aktualisieren.
SC Magdeburg vs. SC DHfK Leipzig 28:26 – Dumme rote Karte bringt Leipziger ins Spiel
Auch im Rückspiel hatte der SC Magdeburg die Nase knapp vorn. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Für alle LeserIn Begleitung von 200 Leipziger Fans gelangen dem SC DHfK in Magdeburg in der ersten Halbzeit zu wenige Offensivaktionen. Dreimal Holz und zwei technische Fehler waren zusammen mit einem gehaltenen Siebenmeter zu viele vergebene Chancen. Die zweite Halbzeit bot eine rote Karte und eine Aufholjagd.
Porsche eröffnet am Standort Leipzig einen Schnellladepark, der auch anderen E-Autos offensteht
Ladepark „Porsche Turbo Charging“ in Leipzig. Foto: Porsche

Foto: Porsche

Für alle LeserDa dürfen nicht nur Porsches tanken. Unter dem Namen „Porsche Turbo Charging“ bringt Porsche an seinem sächsischen Produktionsstandort jetzt einen neuen Ladepark für E-Autos ans Netz. Im Kundenzentrum nahe der Messestadt sind ab sofort zwölf Schnellladesäulen mit 350 kW (Gleichstrom) und vier Ladepunkte mit 22 kW (Wechselstrom) in Betrieb – an sieben Tagen die Woche, rund um die Uhr und für Kunden aller Fahrzeugmarken.
Sanierung der Musikalischen Komödie wird 1,2 Millionen Euro teurer als geplant
Das Haus Dreilinden in Lindenau. Foto: Gernot Borriss

Foto: Gernot Borriss

Für alle LeserÜberall steigen die Baupreise. Das bekommt jetzt auch die Musikalische Komödie zu spüren, deren Spielstätte im Haus Dreilinden seit 2019 endlich saniert wird. Bis dahin war es ja schon ein langer Weg. Einige Ratsfraktionen hatten ja schon emsig überlegt, die Spielstätte ganz aufzugeben. Doch 2019 begann endlich die Haussanierung für 7,6 Millionen Euro. Und es wird auch emsig gebaut. Nur die Rechnungen werden höher als geplant.
Hat Leipzigs Bauordnungsamt bei den Genehmigungen fürs Hotel Astoria zu viele Augen zugedrückt?
Sanierte Fassade des Hotel "Astoria". Visualisierung: wolff architekten

Visualisierung: wolff architekten

Für alle LeserIm Sommer 2019 sorgte ein besonders spektakulärer Baustopp für Furore: Da mussten die Arbeiten an der Baustelle des Hotels Astoria kurzzeitig eingestellt werden, weil das direkt angrenzende Best Western „Hotel zum Löwen“ Widerspruch gegen die Baugenehmigung eingereicht hatte. Ein Streitpunkt konnte dann relativ schnell ausgeräumt werden: die sichere Baustellenzufahrt. Doch bei zwei wichtigen Punkten gab es jetzt einen deutlichen Beschluss des Oberverwaltungsgerichts.
Verkehrs- und Tiefbauamt will 2020 endlich mit der Vorplanung für den Elster-Saale-Radweg beginnen
Lausner Weg (rechts) und ehemalige Bahnstrecke (links). Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich ist es kein Riesen-Investitionsprojekt, auch wenn 250.000 Euro vielleicht nicht reichen, um den Elster-Saale-Radweg, den die Nachbarstadt Markranstädt schon bis zum Südufer des Kulkwitzer Sees ausgebaut hat, einfach entlang des Lausener Wegs bis Kleinzschocher auszubauen. Denn gekauft hat ja die Stadt die alte Bahnstrecke, wenn auch sehr widerwillig. Aber beim Bauen lässt man sich lieber Zeit. Vielleicht irgendwann nach 2024. Den Grünen im Stadtrat platzt fast die Hutschnur.