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Öffentlichkeitsfahndung

Raubüberfall in der Löhrstraße: Polizei fahndet nach unbekanntem Räuber

Am Sonntag, den 11. Februar 2018, befand sich eine Frau (56) zu Fuß in der Löhrstraße. Sie wollte nur eben aus einem der Häuser ihr Fahrrad holen, um danach weiter in Richtung Innenstadt zu laufen. Nachdem die 56-Jährige gegen 10:15 Uhr den Hausflur betreten hatte, begab sie sich zum Briefkasten und achtete nicht weiter auf die sich langsam schließende Hauseingangstür. Im nächsten Moment jedoch stand ein ihr unbekannter Mann in der geöffneten Tür und rief ihr zu, dass er ihre Handtasche wolle.

Vollkommen perplex reagierte die Frau nicht und starrte den Mann an. Der überwand den etwa zwei Meter großen Abstand zwischen sich und ihr und griff nun seinerseits nach der Handtasche, da die 56-Jährige keine Anstalten machte, sie ihm zu übergeben. Trotz dass er ihr drohte und heftig an der Tasche zog, hielt die Frau ihr Hab und Gut fest. Letztlich verließ sie die Kraft, so dass der unbekannte Räuber die Oberhand gewinnen konnte. Sein Opfer fiel zu Boden und verletzte sich dabei leicht am Knie und an der Hand. Danach rannte der Räuber davon: Er griff nach dem Portemonnaie (samt Bargeld und Ausweisen) aus der Handtasche und machte sich damit von dannen. Die Tasche selbst ließ er noch am Tatort zurück.

Geschockt informierte die 56-Jährige die Polizei und konnte den unbekannten Täter später wie folgt beschreiben:

  • Deutscher (sprach zumindest akzentfrei Deutsch, ohne erkennbaren Dialekt und mit tiefer Stimmlage)
  • schätzungsweise 45 bis 50 Jahre alt
  • 1,75 m groß
  • schlanke Figur
  • krauses, ungepflegtes, mittellanges, graubraunes Haar
  • ungepflegter Vollbart
  • ungepflegte Zähne (hellgelb)
  • trug eine schwarze Kapuze (vermutlich Kapuzenpullover)
  • ansonsten dunkle Oberbekleidung.

Die Polizei fragt daher: Wer erkennt den unbekannten Mann anhand der Beschreibung und des Phantombildes? Wer weiß, wo er sich aufhalten könnte? Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

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Foto: Martin Schöler

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