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Polizeibericht, 10. Juli: Brennende Mülltonnen, Zündler erwischt, Wohnungsbrand

In der Nacht von Dienstag zu Mittwoch brannten in Zentrum-Süd, Schleußig und Plagwitz mehrere Mülltonnen +++ Drei Kinder wurden gestern beim Zündeln erwischt, auf einem Gartengrundstück in der Beuthstraße griffen die Flammen auf eine Gartenlaube über, die vollständig zerstört wurde +++ In der Friedrich-Dittes-Straße führte ein kurzes Nickerchen zu einem Küchenbrand.

Brennende Mülltonnen

Ort: Leipzig (Zentrum-Süd), Anton-Bruckner-Allee, Leipzig (Schleußig), Klingerweg, Leipzig (Plagwitz), Karl-Heine-Straße, Zeit: 09.07.2019, gegen 23:00 Uhr bis gegen 00:00 Uhr

Durch einen Zeugen wurden um die Tageswende von Dienstag zu Mittwoch mehrere brennende Mülltonnen gemeldet. Unbekannte Täter zündeten diese in der Nacht an und flüchteten. Durch die Flammen wurden die Mülltonnen beschädigt. Die Brände wurden durch die Feuerwehr gelöscht.

Zündler erwischt I

Ort: Leipzig (Gohlis-Süd), Herloßsohnstraße, Zeit: 09.07.2019, gegen 17:00 Uhr

Am späten Nachmittag beobachtete eine Zeugin, wie ein Junge über den Waldweg davonlief. Kurz darauf sah sie, wie eine Stichflamme aus der Richtung hochloderte, aus welcher ein Junge kam. Die Hinweisgeberin lief dem Kind (13) hinterher und stellte ihn. Beide warteten dann bis zum Eintreffen der Polizei und Feuerwehr. Der Junge gab später an, diverse Holz- und Gartenabfälle angesteckt zu haben. Andere Jungs hätten ihn dazu angestiftet. Die Brandfläche mit Sträuchern und Bäumen betrug zehn Quadratmeter und konnte von der Feuerwehr gelöscht werden.

Zündler erwischt II

Ort: Leipzig (Mockau-Süd), Beuthstraße, Zeit: 09.07.2019, gegen 16:45 Uhr

In den späten Nachmittagsstunden bemerkte eine Gartenpächterin, dass dichter dunkler Rauch aus einem Gartengrundstück aufsteigt. Sie alarmierte Feuerwehr und Polizei. Später bemerkten sie und ein weiterer Gartenpächter, wie sich vier Jungen davonstehlen wollten. Beide stellten die Jungs, welche auffällige verrußte Kleidung trugen. Die Kinder, zwischen 10 und 12 Jahren, gaben später an, den Tisch vor der Gartenlaube in Brand gesteckt zu haben. Die Flammen schlugen dann auf die Gartenlaube über und setzten diese ebenfalls in Brand. Die Laube wurde durch das Feuer vollständig zerstört, zum entstandenen Schaden können noch keine Äußerungen getroffen werden.

Verbrannte Träume

Ort: Leipzig (Anger-Crottendorf), Friedrich-Dittes-Straße, Zeit: 09.07.2019, gegen 16:30 Uhr

Eigentlich hatte er sich nur kurz im Wohnzimmer hinsetzen wollen…, doch plötzlich übermannte den 67-jährigen Mann der Schlaf. „Geweckt“ wurde er dann vom Feuer aus der Küche: Der Topf, den er auf den Herd gestellt hatte, hatte zu brennen begonnen. Die Flammen griffen auf die Dunstabzugshaube über und verrußten die gesamte Wohnung. Dem 67-Jährigen gelang es größtenteils, das Feuer selbst zu löschen. Eine besorgte Nachbarin informierte dennoch die Feuerwehr, die dann vor allem mit der Belüftung des Mehrfamilienhauses beschäftigt war. Der Mieter mit den angesengten Träumen musste wegen des Verdachts einer Rauchgasintoxikation zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Der Schaden in der Wohnung wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Gegen den 67-Jährigen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Toyota entwendet und im Raum Cottbus aufgefunden

Ort: Leipzig (Zentrum-Nord), Nordplatz, Zeit: 07.07.2019, gegen 00:00 Uhr bis 09.07.2019, gegen 09:45 Uhr

Samstag Mitternacht hatten Eigentümer eines Toyota Europe B ihr Fahrzeug am Nordplatz geparkt und begaben sich zu ihrer nahe gelegenen Wohnadresse. Am Montagvormittag stand die Polizei vor der Tür und fragte, wo das Fahrzeug sei. Am Abstellort stand es nicht mehr – konnte es auch nicht. Es wurde in der Sonntagnacht durch die PI Cottbus festgestellt. Der Fahrer hatte sich einer Kontrolle entzogen und war mit dem Fahrzeug geflüchtet. Die Cottbuser Polizei hatte es verfolgt und dann in einem Waldstück aufgefunden. Der unbekannte Fahrer war zu Fuß in unbekannte Richtung geflüchtet. Am Fahrzeug waren andere Kennzeichen angebracht. Über die FIN konnten die Halter in Leipzig ermittelt werden, die den Diebstahl ihres Fahrzeuges noch nicht bemerkt hatten und dieses noch am Abstellort wähnten.

Quad gestohlen

Ort: Leipzig (Thekla), Stralsunder Straße, Zeit: 08.07.2019, gegen 22:00 Uhr bis 09.07.2019, gegen 06:00 Uhr

Der Halter eines grünen Quads mit dem amtlichen Kennzeichen L E 186 war gegen 22:00 Uhr auf dem Heimweg von der Arbeit. Auf der Stralsunder Straße geriet das Quad dann ins Stocken, da kein Treibstoff mehr im Tank war. Kurzentschlossen trat der Halter den Heimweg zu Fuß an, in der Absicht, das Quad am nächsten Morgen abzuholen. Als er dort gegen 06:00 Uhr mit einem Kanister Benzin eintraf, stand das Gefährt nicht mehr am Ort. Es hatte einen Zeitwert von 2.000 Euro. (Ber)

In Pkw eingebrochen

Ort: Leipzig (Engelsdorf), Engelsdorfer Straße, Zeit: 10.07.2019, gegen 02:00 Uhr

In den frühen Morgenstunden verschaffte sich ein unbekannter Täter gewaltsam Zugang zu einem geparkten VW Golf auf der Engelsdorfer Straße. Hierbei entwendete er die Geldbörse. In dieser befanden sich Personaldokumente sowie mehrere Geldkarten.

Verkehrsunfall unter Alkohol mit Fahrerflucht

Ort: Leipzig (Mölkau), Engelsdorfer Straße/Höhe Am Bahndamm, Zeit: 09.07.2019, gegen 19:10 Uhr

Der Fahrer eines Skoda informierte die Polizei am Dienstagabend über einen Unfall mit einem Hyundai i 30 auf der Engelsdorfer Straße Höhe Am Bahndamm. Die Hyundai-Fahrerin stieg aus, drückte dem Geschädigten 50 Euro in die Hand und fuhr im Anschluss davon. Die Frau schwankte, nach Angaben des Unfallbeteiligten, sehr stark und schien desorientiert. Der Fahrer des Skodas verfolgte sie daraufhin, verlor sie aber in Paunsdorf aus den Augen. Gegen 20:00 Uhr konnte die Fahrerin dann durch Polizeibeamte festgestellt werden. Ein Atemalkoholtest gab an, dass der Alkoholwert bei drei Promille lag. Sie musste zur Blutentnahme und ihren Führerschein abgeben. Die 27-Jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Ford überschlägt sich auf A 9

Ort: BAB 9, km 121,3 Richtung München, Zeit: 09.07.2019, gegen 15:30 Uhr

Dienstagnachmittag befuhr der Fahrer (83) eines roten Ford Kuga die BAB 9 in Richtung München auf der mittleren Fahrspur. Da er sich einem vor ihm fahrenden Lkw zu schnell näherte, versuchte er, einer bevorstehenden Kollision durch ein Ausweichmanöver nach rechts zu entgehen. Hierbei behielt er jedoch den Verkehr auf der rechten Spur nicht im Auge und geriet ins Schleudern. Er touchierte einen Sprinter Mercedes in der rechten Fahrspur, woraufhin sich der Ford überschlug und im Seitenstreifen auf dem Dach liegen blieb.

Der Fahrer (52) des Transporters konnte sein Fahrzeug in einiger Entfernung sicher anhalten und stand danach unter Schock. Der 83-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Für etwa 20 Minuten – während der Landung des Hubschraubers – war die A 9 in Richtung München komplett gesperrt. Danach wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Gegen 16:20 Uhr konnte die Autobahn wieder komplett freigegeben werden. Der Sachschaden wird derzeit auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

PolizeiMelder
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