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Polizeibericht 20. März: Schwerverletztes Kleinkind, Polizisten bespuckt, Motorrad aus Garage gestohlen +Update

Am Donnerstagabend stellten Polizeibeamte an einer Kreuzung in Nähe einer Baustelle an der Stockartstraße etwa 15 Personen fest, die zusammengekommen waren und ein kleines Lagerfeuer – eventuell Grillfeuer – entfacht hatten+++Bei Arbeiten an einer Dachrinne stürzte ein etwa 30-jähriger Mann gestern Vormittag von einem Gerüst in Nerchau bei Grimma+++Donnerstagnachmittag wurde die Polizei in die Kröbelstraße gerufen, da sich dort ein Mann recht ungebührlich verhalten solle.

Schwerverletztes Kleinkind nach Verkehrsunfall

Ort: Brandis, Polenzstraße, Zeit: 19.03.2020, gegen 15:55 Uhr

Der Fahrer eines Pkw Seat fuhr auf der Polenzstraße in Richtung Grimmaische Straße. Vom rechten Fahrbahnrand aus lief plötzlich ein kleiner Junge (zweieinhalb Jahre alt) auf die Straße. Das Kleinkind wollte zu seiner Oma auf der gegenüberliegenden Straßenseite laufen. Der 70-jährige Seatfahrer (deutsch) erfasste den Jungen, sodass der 2-Jährige schwer verletzt wurde.

Es kam zum Hubschraubereinsatz und das Kind wurde in ein Krankenhaus gebracht. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro. Gegen den 70-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall ermittelt.

Sprengkörper explodiert in Fahrkartenautomat

Ort: Leipzig (Wahren), Travniker Straße, Zeit: 19.03.2020, gegen 03:35 Uhr

Durch Unbekannte wurde am S-Bahnhof Leipzig-Wahren ein Sprengkörper in den Ausgabeschacht eines Fahrkartenautomaten gelegt und zur Detonation gebracht. Der Automat wurde durch die Explosion zwar beschädigt, jedoch nicht geöffnet. Ein Diebstahlschaden ist somit nicht entstanden. Die Höhe des Sachschadens ist bisher nicht bezifferbar. Ermittlungen wurden aufgenommen.

Sachbeschädigung an vier Pkw

Ort: Leipzig (Zentrum-Nordwest), Feuerbachstraße, Zeit: 20.03.2020, gegen 00:45 Uhr

Die Polizei wurde durch einen Hinweisgeber darüber informiert, dass ca. sechs dunkel gekleidete Jugendliche mehrere geparkte Fahrzeuge beschädigt haben sollen. Im Anschluss entfernte sich die Gruppe von der Feuerbachstraße in Richtung Liviastraße und Zöllnerweg. Polizeibeamte eilten zum Ort, konnten jedoch zunächst keine Personen feststellen.

Die Beamten suchten die nähere Umgebung ab und konnten schließlich auf dem Zöllnerweg, in Höhe der Jacobstraße, eine Gruppe von sieben männlichen Jugendlichen feststellen, die auf der Jacobstraße in Richtung der Gustav-Adolf-Straße zu Fuß unterwegs waren. Plötzlich entfernte sich eine männliche Person aus der Gruppe und flüchtete in Richtung Gustav-Adolf-Straße. Die restlichen sechs Jugendlichen wurden durch die Beamten angesprochen und aufgefordert stehenzubleiben.

Zwischenzeitlich trafen mehr Polizisten am Ort ein. Die Beamten stellten die Identitäten der Jugendlichen fest. Mit Hilfe des Hinweisgebers konnten auch zeitnah die beschädigten Fahrzeuge ausfindig gemacht werden. Insgesamt vier Pkw waren betroffen.  Ein Mazda CX-5 wies Lackkratzer und Eindellungen an der Motorhaube auf und an einem VW Golf, an einem Skoda Superb sowie an einem Mercedes-Benz konnten Lackkratzer und Eindellungen auf dem Dach festgestellt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung.

Mann stürzt bei Dacharbeiten sechs Meter in die Tiefe

Ort: Grimma (Nerchau), Gornewitzer Straße, Zeit: 19.03.2020, 10:00 Uhr

Bei Arbeiten an einer Dachrinne stürzte ein etwa 30-jähriger Mann gestern Vormittag von einem Gerüst in Nerchau bei Grimma. Aus bisher ungeklärter Ursache soll sich ein Teil der Rinne gelöst haben. Der Mann habe versucht, das Teil aufzufangen, damit es die unter ihm arbeitenden Kollegen nicht trifft.

Er verlor das Gleichgewicht, stürzte ca. sechs Meter in die Tiefe und verletzte sich schwer. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei leitete von Amts wegen eine Anzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ein.

Passanten und Polizisten bespuckt – Corona? + Update

+++Gegen 17:00 Uhr erhielt die Polizeidirektion Leipzig die Information, dass der Test des 31-Jährigen negativ auf Corona ausgefallen ist. Damit wurde er aus dem Gewahrsam entlassen.+++

Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Kröbelstraße, Zeit: 19.03.2020, gegen 16:45 Uhr

Donnerstagnachmittag wurde die Polizei in die Kröbelstraße gerufen, da sich dort ein Mann recht ungebührlich verhalten solle. Nach Aussage von Zeugen hätte er bereits eine Mutter angeschrien und auch bespuckt. Sofort schickte die Polizei daraufhin einen Unterstützungswagen der Bereitschaftspolizei zum Ort, um die Lage zu klären. Hierauf wurden die Beamten ebenfalls von dem Mann angespuckt, der daraufhin noch äußerte, er wäre an Corona erkrankt.

Bei dem Mann handelt es sich um einen 31-Jährigen (deutsch), der der Polizei wegen diverser Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz bekannt ist. Die Polizei setzte sich nach diesem Vorfall mit dem Gesundheitsamt und dem Bereitschaftsrichter in Verbindung. Es wurde entschieden, dass bei dem 31-Jährigen ein Test auf Corona durchgeführt werden soll.

Darüber hinaus wurde festgelegt, dass der Mann bis zum Eingang des Ergebnisses in polizeilichen Gewahrsam zu nehmen sei. Dieses Ergebnis ist am heutigen Tag jedoch nicht vor 16 Uhr zu erwarten. Bisher wird gegen den 31-Jährigen wegen des Verdachts der Beleidigung ermittelt. Diese Ermittlungen müssen perspektivisch ausgeweitet werden, sofern der Test auf Corona positiv ausfallen sollte.

Zusammenkunft aufgelöst, Feuer gelöscht

Ort: Leipzig (Connewitz), Stockartstraße, Zeit: 19.03.2020, gegen 22:30 Uhr

Am Donnerstagabend stellten Polizeibeamte an einer Kreuzung in Nähe einer Baustelle an der Stockartstraße etwa  15 Personen fest, die zusammengekommen waren und ein kleines Lagerfeuer – eventuell Grillfeuer – entfacht hatten. Hierfür hatten sie mehrere Holzbretter benutzt.

Zudem frequentierten sie die mobilen Toilettenkabinen der angrenzenden Baustelle. Die Beamten forderten die Personen auf, die Zusammenkunft zu beenden und das Feuer zu löschen. Die anwesenden Personen waren teilweise alkoholisiert und zeigten sich zunächst uneinsichtig. Kurze Zeit später waren etwa 30 Personen anwesend und das Feuer brannte immer noch. Daraufhin wurden gegen 23:20 Uhr Einsatzkräfte der Feuerwehr zum Ort gerufen und löschten das Feuer. Hierbei blieb die Polizei ebenfalls vor Ort, da sich die Lagerfeuergruppe teilweise aggressiv zeigte.

Unterdessen hielten Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes gemeinsam mit anwesenden Polizeibeamten eine deeskalierende Ansprache und forderten die anwesenden Personen auf, die Zusammenkunft zu beenden. Kurz nach Mitternacht wurde das Feuer jedoch erneut entflammt. Polizei und Feuerwehr mussten wiederholt erscheinen – dieses Mal jedoch waren keine Personen mehr am Ort.

Die Löschmaßnahmen hatten zur Folge, dass die Leipziger Verkehrsbetriebe die Straßenbahn der Linie 11 vorübergehend umleiten mussten. Gegen 00:30 Uhr konnte der Einsatz in Connewitz schließlich beendet werden.

Nach Diebstahl Graffiti gesprüht

Ort: Leipzig (Möckern), Knopstraße, Zeit: 19.03.2020, gegen 14:00 Uhr

In einem Supermarkt wurde gestern Mittag ein 42-Jähriger (deutsch) von einem Kunden beobachtet, als er ein paar Schuhe und ein Lackspray entwendete. Der Beobachter (41) folgte ihm daraufhin auf die Straße und sah, wie er mit dem zuvor entwendeten Spray erst die Schaufensterscheibe des Marktes und anschließend einen Transporter Ford Transit besprühte.

Als der Mann sich auf den Bürgersteig setzte und diesen auch besprühte, wurde er durch den Verfolger bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Der 42-Jährige hat sich nun wegen Diebstahls und Sachbeschädigung durch Graffiti strafrechtlich zu verantworten.

Motorrad aus Garage gestohlen

Ort: Böhlen, Händelstraße, Zeit: 18.03.2020, gegen 17:30 Uhr bis 19.03.2020, gegen 16:30 Uhr

Unbekannte drangen durch Aufschneiden eines Schlosses und Aufhebeln einer Tür in eine Garage ein und entwendeten aus dieser ein weißes Motorrad der Marke Husquarna mit dem amtlichen Kennzeichen BNA-H 701. Der Stehlschaden liegt im hohen vierstelligen Bereich. An der Garage entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Es wird wegen einem besonders schweren Fall des Diebstahls ermittelt.

Transporter verliert Ladung auf A 14

Ort: Grimma, A 14, Zeit: 19.03.2020, gegen 09:40 Uhr

Der 59-jährige Fahrer (deutsch) eines VW Transporters fuhr auf der A 14 in Fahrtrichtung Magdeburg. Am Fahrzeug waren an der linken Seite Befestigungen installiert, an der Türen transportiert wurden. Auf Höhe der Anschlussstelle Mutzschen löste sich aus bisher unbekannten Gründen eine der Türen und fiel auf die Fahrbahn.

Ein Sattelzug, der sich hinter dem Transporter befand, konnte nicht rechtzeitig ausweichen und fuhr über die Tür hinweg. Durch die Tür wurde der Dieseltank des Sattelzuges beschädigt und es entstand eine Dieselspur in Läge von etwa 200 Metern. Die Gefahrenstelle wurde durch die Autobahnmeisterei beseitigt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 4.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Transporter überschlägt sich auf A 14

Ort: Roßwein (Gleisberg), A 14, Zeit: 19.03.2020, gegen 21:00 Uhr

Gestern kam es kurz vor Nossen auf der A 14 in Fahrtrichtung Dresden zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich ein Transporter Peugeot überschlug. Durch einen beschädigten Reifen soll das Fahrzeug nach rechts auf den Standstreifen geraten sein. Der Transporter kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der rechten Leitplanke.

Nachdem die Leitplanke endete, kippte der Peugeot nach rechts und überschlug sich im Hang. Die Seitenleitplanke wurde auf 14 Feldern beschädigt. Der Transporter wurde bei dem Unfall komplett zerstört und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 23.000 Euro. Der 21-jährige Fahrer (deutsch) wurde bei dem Unfall nicht verletzt.

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