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Polizeibericht 17. April: Baustellenlampen entwendet, Brandstifter in Untersuchungshaft, Tote Schafe

Am Donnerstag, den 9. April 2020, begann ein Online-Betrug der ungewöhnlichen Sorte seinen Lauf zu nehmen+++Gegen 18:00 Uhr machte eine Grimmaerin (51) beim Spazierengehen am ehemaligen Steinbruch, Am Hengstberg, einen grausigen Fund. Am Wegesrand, an einer kleinen Böschung, lagen 28 blaue Müllsäcke, in denen sich die Kadaver von Lämmern und Schafen befanden+++Vom Mittwoch zum Donnerstag drangen unbekannte Täter in drei Gebäude des Sport Resorts an der Schladitzer Bucht ein.

Verkehrsunfall auf A 14

Ort: A 14, Km  83,7 in Richtung Magdeburg, Zeit: 16.04.2020, gegen 18:20 Uhr

Ein 30-jähriger Fahrer eines Pkw Seat Leon fuhr über die Anschlussstelle Leipzig-Mitte auf die mit drei Fahrstreifen ausgebaute Autobahn 14 auf. Dabei wechselte er unvermittelt über den rechten und mittleren Fahrstreifen direkt in den linken Fahrstreifen und beachtete einen im linken Fahrstreifen herannahenden Pkw Ford Focus eines 40-jährigen Fahrers nicht.

Trotz einer sofortigen Gefahrenbremsung des Ford-Fahrers konnte dieser einen Zusammenstoß mit dem Seat nicht mehr verhindern. Infolgedessen kam der Seat nach rechts von der Fahrbahn ab und endete im Grünstreifen, der Ford blieb erst etwa 500 Meter weiter im linken Fahrstreifen stehen.

Ein später im linken Fahrstreifen heranfahrender Pkw VW Passat erkannte den stehenden Ford nicht und fuhr auf diesen auf. Der Fahrer des Seat erlitt Verletzungen und wurde durch einen Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. An allen drei Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Die A 14 in Richtung Magdeburg war von 18:40 Uhr bis 20:40 Uhr voll gesperrt.

Tote Schafe und Lämmer gefunden

Ort: Grimma, Am Hengstberg, Zeit: 16.04.2020, zwischen 06:00 Uhr und 18:00 Uhr

Gegen 18:00 Uhr machte eine Grimmaerin (51) beim Spazierengehen am ehemaligen Steinbruch, Am Hengstberg, einen grausigen Fund. Am Wegesrand, an einer kleinen Böschung, lagen 28 blaue Müllsäcke, in denen sich die Kadaver von Lämmern und Schafen befanden. Der 51-Jährigen bot sich ein sehr unschönes Bild, weshalb sie augenblicklich die Polizei informierte. Die hinzugerufenen Beamten sperrten den Ort ab und informierten das Landratsamt.

Ein Mitarbeiter des LRA erschien daraufhin am Fundort, konnte die Kadaver jedoch nicht entsorgen, da er keine technischen Mittel dafür besaß. Bisher lässt sich nicht nachvollziehen, woher die Tiere stammten oder wem sie gehörten, da die Erkennungsmarken entfernt worden sind. Im Raum stehe nun, ob es sich bei der illegalen Entsorgung der Kadaver auch um eine gewerbliche Entsorgung gehandelt haben könnte.

Fest steht, dass nun das Veterinäramt dafür zuständig ist, die Tierkadaver zu entfernen und eventuelle, medizinische Untersuchungen anzuordnen. Am Freitagmorgen lagen die Müllsäcke jedenfalls noch am Hengstberg. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen.

Tagelanges Computer-Hijacking und Onlinebetrug

Ort: Leipzig (Schönefeld-Ost), Zeit: zwischen 09.04.2020 und 16.04.2020

Am Donnerstag, den 9. April 2020, begann ein Online-Betrug der ungewöhnlichen Sorte seinen Lauf zu nehmen. Das Opfer der Masche ist ein 76-jähriger Leipziger geworden, der am 9. April seinen Laptop einschaltete und von einem schwarzen Bildschirm „begrüßt“ wurde. Es erschien eine Schrift, die ihm mitteilte, dass er offensichtlich gehackt wurde und er solle auf einen Link klicken. Dieser digitalen Aufforderung kam der Mann nach – nichtahnend, dass er damit den Tätern Tür und Tor fürs Online-Hijacking öffnete.

Als nächstes erschien das Bild eines Mannes auf seinem Bildschirm und über die Lautsprecher meldete sich eine ihm unbekannte Stimme zu Wort. Der Sprecher erklärte dem 76-Jährigen, dass er für eine Firma aus Berlin arbeiten würde und er ihm helfen wolle, die Schadsoftware von seinem Laptop zu beseitigen. Gutgläubig willigte der Leipziger dem vermeintlichen Vertrag zu, in der Hoffnung, seinen Rechner bald wieder benutzen zu können.

Es schlossen sich hierauf bis zum 16. April 2020 mehrere Telefonate und auch Videoanrufe am Laptop an, in denen der 76-Jährige neben seinen Kontodaten immer wieder – beinah täglich – Gutscheinkarten kaufte, deren Codes freirubbelte und diese an den Anrufer übermittelte. Diese Gutscheinkarten sollten die Bezahlung für die Dienstleistung der Berliner Computerfirma sein, die den Laptop aus der Ferne wieder zum Laufen bringen sollten.

Letztendlich wurden dem Rentner die Anrufe zu viel und er ging weder ans Telefon, noch startete er den Rechner. Am 16. April 2020 meldete sich dann die Bank des 76-Jährigen und teilte ihm mit, dass sein Konto überzogen sei. Nachdem der Leipziger der Mitarbeiterin den Sachverhalt geschildert hatte, ließ diese sein Konto sperren. Der bisherige Schaden, der dem 76-Jährigen entstanden ist, liegt bei vermutlich 5.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Computersabotage in Tateinheit mit Betrug aufgenommen.

Baustellenlampen entwendet – Täter gestellt

Ort: Oschatz, Am Holländer, Zeit: 17.04.2020, gegen 01:40 Uhr (Feststellzeit)

Freitagnacht waren zwei Jugendliche (m, 17, deutsch) im Stadtgebiet von Oschatz unterwegs. Als sie an der Baustelle Am Holländer vorbeikamen, entschlossen sich die Beiden jeweils eine Baustellenlampe zu entfernen und in die mitgeführten Taschen einzustecken. Bei einer späteren Kontrolle im Stadtgebiet fiel den Beamten ein gelbes Blinken in der Tasche eines der Jugendlichen auf. Eine Nachschau ergab, dass die Tatverdächtigen jeweils eine Baustellenlampe entwendet haben, weshalb nun wegen einem Vergehen des Diebstahls polizeilich ermittelt wird.

Einbruch in Wasser- und Freizeitpark an der Schladitzer Bucht

Ort: Rackwitz, Haynaer Straße, Zeit: 15.04.2020, gegen 18:00 Uhr  – 16.04.2020, gegen 13:00 Uhr

Vom Mittwoch zum Donnerstag drangen unbekannte Täter in drei Gebäude des Sport Resorts an der Schladitzer Bucht ein. Bislang ist bekannt, dass eine Spielkonsole im Wert von ca. 250 Euro entwendet wurde. Detaillierte Angaben zu dem Sach- und Stehlschaden können erst zu einem späteren Zeitpunkt gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

Brandstifter in Untersuchungshaft

Die Gartensaison 2019 begann für viele Laubenbesitzer im Kleingartenverein „Kleingärtner Paunsdorf 163 e.V.“ im vergangenen Jahr mit einem Alptraum. In der Nacht vom 7. April zum 8. April 2019 war es im Verein zu mehreren Laubeneinbrüchen gekommen.  Im Anschluss legte der Täter in drei der Lauben zusätzlich Feuer, woraufhin diese sowie zwei angrenzende Lauben zum Teil bis auf die Grundmauern niederbrannten. In weiteren vier Lauben stand der Ausbruch eines Feuers kurz bevor.

Der Brand wurde in den zeitigen Morgenstunden gemeldet. Als die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr mit Rettungs- und Löschmaßnahmen beschäftigt waren, wurden weitere Brände im Bereich der großflächigen Kleingartenanlage  gemeldet.  Insgesamt suchte der Täter über 20 Gärten heim. Die Höhe des durch die Verwüstungen angerichteten Sachschadens liegt im mittleren fünfstelligen Bereich und dabei weit außer Verhältnis zum Wert des dabei erlangten Diebesgutes, der nicht einmal  einhundert Euro beträgt.

Der Kriminalpolizei gelang es, nicht zuletzt durch  die Auswertung von Videoaufzeichnungen und die Untersuchung der zahlreich hinterlassenen Spuren, einen Täterverdächtigen (31, deutsch) zu ermitteln. Überdies wird der aus Sachsen-Anhalt stammende Beschuldigte verdächtigt, für den Brand im Gasthaus „Barthels Hof“ verantwortlich zu sein, welcher eine Sachschadenshöhe von mehreren hunderttausend Euro und die Schließung des Lokals in der Innenstadt zur Folge hatte. Die Motivation des Beschuldigten muss im Rahmen der weiteren Ermittlungen geklärt werden.

Am 25. Februar 2020 wurde durch das Amtsgericht Leipzig auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig gegen den 31-Jährigen die Untersuchungshaft u.a. wegen des dringenden Tatverdachts der vorsätzlichen Brandstiftung, des Diebstahls, des versuchten Diebstahls, der Sachbeschädigung und der versuchten Brandstiftung angeordnet. Die Untersuchungshaft in dieser Sache wird aktuell aber nicht vollzogen, da sich der Beschuldigte momentan in anderer Sache aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Halle schon in Untersuchungshaft befindet (sog. Überhaft).

Diebstähle von Motor- und Kleinkrafträdern – ein Täter gestellt

1. Fall:

Ort: Schkeuditz (Glesien), Grünstraße, Zeit: 12.04.2020, gegen 06:30 Uhr bis 15.04.2020, gegen 22:00 Uhr

Unbekannte entwendeten ein in einer Tiefgarage gesichert abgestelltes orangefarbenes Kraftrad des Herstellers KTM vom Typ 950 Supermoto mit dem amtlichen Kennzeichen TDO-CB 1. Der Zeitwert des Motorrads beträgt etwa 3.000 Euro.

2. Fall:

Ort: Zwenkau, Eythraer Weg, Zeit: 15.04.2020, gegen 12:00 Uhr bis 16.04.2020, gegen 10:00 Uhr

Unbekannte entwendeten ein auf einem Hinterhof gesichert abgestelltes weißes Motorrad des Herstellers Suzuki mit dem amtlichen Kennzeichen L-YO 89. Der Zeitwert des Motorrads beträgt etwa 4.000 Euro. Das Motorrad konnte am darauffolgenden Tag mit Beschädigungen am Zünd- und Lenkerschloss am Waldrand vor einem Sportlerheim in Zwenkau aufgefunden und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Eigentümer wieder übergeben werden.

3. Fall:

Ort: Leipzig (Möckern), Georg-Schumann-Straße, Zeit: 17.04.2020, gegen 02:50 Uhr

Ein Unbekannter entwendete einen sicher abgestellten Motorroller und schob diesen in einen nahgelegenen Kleingartenverein. Durch einen Anwohner wurde er bei der Tathandlung beobachtet. Der Tatverdächtige (34, deutsch) konnte anschließend durch Polizeibeamte in der Kirschbergstraße gestellt werden. Er ist der Polizei bereits aus vorherigen, ähnlich gelagerten Sachverhalten bekannt. Nach Anordnung durch die Staatsanwaltschaft erfolgten die vorläufige Festnahme des 34-Jährigen und eine Unterbringung im Zentralen Polizeigewahrsam.

4. Fall:

Ort: Leipzig (Möckern), Georg-Schumann-Straße, Zeit: 16.04.2020, zwischen 06:40 Uhr und 16:00 Uhr

Ein Unbekannter entwendete ein auf einem frei zugänglichen Hof gesichert abgestelltes hellgrünes Kleinkraftrad des Herstellers Simson vom Typ S 51 B, mit dem Versicherungskennzeichen ADF 584 (gültig bis 28.02.2021). Das Moped war mit zwei Schlössern gesichert.

Bei allen vier Sachverhalten ermittelt die Polizei wegen besonders schweren Fällen des Diebstahls.

Donnerstag, der 16. April 2020: Reaktionen, Korrekturen und Forderungen zu den neuen Coronaregeln

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