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Polizeibericht 5. Mai: Räuberische Erpressung, Nicht angemeldete Versammlung, Pkw kollidiert mit Schwan

Am späten Nachmittag des gestrigen Tages, stellte die Polizei eine Gruppe von etwa 100 Personen am Nikolaikirchhof fest, die sich dort ohne Anmeldung versammelt hatten und zwei Transparente mitführten+++Bei der Anlieferung von Schrott in einer Firma stellten Mitarbeiter eine Handgranate fest+++Am gestrigen Abend kam es zu einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus+++Unbekannte begaben sich in das Treppenhaus eines Geschäftshauses, hebelten im Anschluss die Zugangstür zu den Büros eines Möbelgeschäfts auf und entwendeten aus diesen eine Kaffeemaschine.

Räuberische Erpressung

Ort: Leipzig (Grünau), Lützner Straße, Zeit: 04.05.2020, gegen 23:00 Uhr

In der vergangen Nacht befand sich ein 22-Jähriger auf dem Heimweg. Er lief auf dem Fußweg der Lützner Straße (von der Plovdiver Straße kommend) in Richtung der Kiewer Straße, als ihm eine fremde männliche Person entgegenkam und ihn angerempelt haben soll. Der Geschädigte schilderte der Polizei später, dass der Unbekannte ihn daraufhin beleidigte und anfing zu schubsen.

Im Laufe des Gerangels soll der Tatverdächtige auch ein Messer gezogen und den 22-Jährigen aufgefordert haben, sein Geld herauszugeben. Als dieser der Aufforderung nicht nachkam, griff der andere Mann ihn erneut an. Vermutlich auf Grund der Gegenwehr ließ der Angreifer kurze Zeit später von ihm ab und flüchtete. Erst später wurde die Polizei durch die Lebenspartnerin des Geschädigten informiert.

Beim Eintreffen der Beamten stellten sie den 22-Jährigen mit leichten Schnittverletzungen und in einem alkoholisierten Zustand fest. Zur Behandlung der Verletzungen wurde das Rettungswesen verständigt. In der Zeugenvernehmung am folgenden Morgen wurde eine Personenbeschreibung des Tatverdächtigen bekannt:

–       ca. 180 – 185 cm groß
–       normale Statur
–       ca. 25 Jahre alt
–       dunkle Jacke mit großer Kapuze
–       dunkle Schuhe
–       relativ tiefe Stimme, ohne Akzent

Das Raubkommissariat hat die Ermittlungen aufgrund des Verdachts einer räuberischen Erpressung aufgenommen.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Fahrradfahrer übersehen

Ort: Leipzig (Altlindenau), Merseburger Straße/Calvisiusstraße, Zeit: 04.05.2020, gegen 13:00 Uhr

Der Fahrer eines grauen Subaru fuhr gestern Nachmittag auf der Calvisiusstraße und übersah beim Einbiegen in die Merseburger Straße einen von rechts kommenden Radfahrer. Der 34- jährige vorfahrtsberechtigte Radfahrer musste bremsen und kam daraufhin zu Fall. Zwar kollidierte er nicht mit dem Pkw, wurde durch den Sturz jedoch leicht verletzt.

Der unbekannte Fahrer des Subaru fuhr jedoch ohne anzuhalten weiter. Gegen ihn wird nun auf Grund des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und der fahrlässigen Körperverletzung in Verbindung mit dem Verkehrsunfall ermittelt. Der verletzte 34-Jährige wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.

Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang, dem Subaru oder dessen Fahrer machen können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Nicht angemeldete Versammlung

Ort: Leipzig, Nikolaikirchhof, Augustusplatz, Zeit: 04.05.2020, gegen 17:25 Uhr

Am späten Nachmittag des gestrigen Tages, stellte die Polizei eine Gruppe von etwa 100 Personen am Nikolaikirchhof fest, die sich dort ohne Anmeldung versammelt hatten und zwei Transparente mitführten. Da auch kein Versammlungsleiter auszumachen war, wurde die Gruppierung durch die Versammlungsbehörde als unerlaubte Ansammlung eingestuft. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden aufgefordert den Ort zu verlassen, was sie nach mehreren Aufforderungen auch taten – aber nicht ohne kundzutun, dass sie sich später am Augustusplatz erneut treffen wöllten.

Gegen 19:00 Uhr versammelten sich dann ca. 40 Personen beim Augustusplatz. Da sich erneut kein Versammlungsleiter meldete und keine Versammlung angezeigt wurde, wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch hier aufgefordert, den Platz zu verlassen. Die Gruppierung lief danach spontan über die Grimmaische Straße zum Markt. Zwischenzeitlich wuchs die Menge auf etwa 150 Personen an.

Am Markt hielt die Polizei sie auf. Danach liefen die Personen durch die Innenstadt, weiter in Richtung Goethestraße und wieder zurück zum Augustusplatz. Von zwei offensichtlichen Verantwortlichen wurden die Personalien festgestellt. Gegen sie wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und die Corona-Schutz-Verordnung gefertigt.

Einer von beiden bekannte sich schließlich als Versammlungsleiter und forderte die Teilnehmer zum Gehen auf, da die zulässige Zahl von 50 Personen deutlich überschritten war. Dem kamen die Angesprochenen nach. Etwa gegen 20:00 Uhr war keiner der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr am Ort.

Einbruch in Möbelgeschäft

Ort: Leipzig (Zentrum), Augustusplatz, Zeit: 30.04.2020, gegen 18:00 Uhr bis 04.05.2020, gegen 08:30 Uhr

Unbekannte begaben sich in das Treppenhaus eines Geschäftshauses, hebelten im Anschluss die Zugangstür zu den Büros eines Möbelgeschäfts auf und entwendeten aus diesen eine Kaffeemaschine. Des Weiteren drangen die Unbekannten durch Ziehen eines Schließzylinders in die Lagerräume ein. Ob aus diesen etwas entwendet wurde, ist bisher nicht bekannt. Der Sachschaden liegt im mittleren zweistelligen, der Stehlschaden im mittleren vierstelligen Bereich.

Brand in therapeutischer Einrichtung

Ort: Leipzig (Connewitz), Biedermannstraße, Zeit: 04.05.2020, gegen 20:30 Uhr

Am gestrigen Abend kam es zu einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus. Durch einen Anwohner des Hauses wurde eine starke Rauchentwicklung aus den Räumen des Erdgeschosses bemerkt. Bei Eintreffen von Polizei und Rettungskräften der Feuerwache Süd war der Brand bereits gelöscht. Es wurde niemand verletzt. Durch den Brand entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Ob es sich um eine Straftat oder einen technischen Defekt handelt, wird derzeit noch ermittelt.

Einbruch in Firmengelände

Ort: Neukieritzsch, Olefinstraße, Zeit: 03.05.2020, gegen 18:00 Uhr bis 04.05.2020, gegen 08:00 Uhr

Gestern Morgen bemerkten Mitarbeiter der Werksfeuerwehr eines Chemiekonzerns, dass vermutlich in der Nacht von Sonntag auf Montag in das Werksgelände eingebrochen worden war. Unbekannte nutzten mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Fahrzeug und gelangten über ein Feld, auf dem auch zahlreiche Jungpflanzen eines Bauern beschädigt wurden, zur Fabrik. Durch ein Zaunsfeld, das geöffnet worden war, verschafften sie sich Zutritt zum Gelände.

Um eine dort befindliches Bahngleis überwinden zu können, wurden Säcke genutzt, die scheinbar mit Erde aus dem nahegelegenen Feld gefüllt worden waren. Nachdem das Fahrzeug den provisorischen Bahnübergang erfolgreich passiert hatte, mussten die Unbekannten noch einen weiteren Zaun und zwei Tore überwinden, um in ein Lager des Konzerns zu gelangen. Aus dem Lager wurden mehrere Kabeltrommeln abgewickelt und die Kabel entwendet.

Der Stehl- und Sachschaden ist derzeit noch unbekannt. Durch die Polizeibeamten vor Ort konnten Spuren gesichert werden. Deren Auswertung dauert noch an. Die Polizei ermittelt auf Grund des Diebstahls im besonders schweren Fall.

Hyundai Tucson gestohlen

Ort: Eilenburg, Eckartstraße, Zeit:02.05.2020, gegen 09:00 Uhr bis 03.05.2020, gegen 11:00 Uhr

Vermutlich am vergangenen Wochenende wurde ein schwarzer Hyundai Tucson mit dem amtlichen Kennzeichen TDO – CC 526 vom Hinterhof eines Mehrfamilienhauses in Eilenburg entwendet. Der Besitzer bemerkte den Diebstahl erst am Montagnachmittag und informierte die Polizei. Das Fahrzeug wurde zur Fahndung ausgeschrieben. Im Kofferraum befanden sich Werkzeuge und ein mobiles Navigationsgerät. Der Stehlschaden wird auf einen niedrigen fünfstelligen Wert geschätzt.

Handgranate im Schrott gefunden

Ort: Elstertrebnitz, Zeit: 04.05.2020, zwischen 08:00 Uhr und 08:15 Uhr

Bei der Anlieferung von Schrott in einer Firma stellten Mitarbeiter eine Handgranate fest. Der Inhaber ließ sofort die Arbeiten einstellen und verständigte die Polizei. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wurde angefordert. Die Spezialisten stellten fest, dass es sich bei dem gefundenen Gegenstand um eine Übungshandgranate handelte. Sie führten die fachgerechte Bergung sowie den Abtransport der Übungshandgranate durch. Weitere Einschränkungen für die Firma gab es nicht.

Kampfmittelbeseitigungsdienst erneut im Einsatz

Ort: Wiedemar, Zeit: 04.05.2020, zwischen 13:00 Uhr und 18:15 Uhr

Polizeibeamte in Bayern informierten sächsische Beamte über einen Fund von Munition und Waffenteilen im Haus eines verstorbenen Mannes (65, deutsch) in Bad Kissingen. Deshalb baten sie um Nachschau an seiner Meldeadresse in Wiedemar. Auch dort stellten Polizisten des Reviers Delitzsch Übungshandgranaten, Patronen sowie eine Mine fest und setzten unverzüglich die Beamten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes in Kenntnis. Durch diese erfolgten die fachgerechte Bergung und der Abtransport.

Schwerer Verkehrsunfall

Ort: Leipzig (Wiederitzsch), Gustav-Adolf-Allee/Delitzscher Landstraße, Zeit: 04.05.2020, gegen 15:30 Uhr

Die Fahrerin (47, deutsch) eines Skoda war auf der Gustav-Adolf-Allee unterwegs. Sie bog anschließend nach links auf die Delitzscher Landstraße ab und beachtete dabei einen entgegenkommenden Mopedfahrer (56) nicht. Beide Fahrzeuge stießen zusammen. Der Fahrer des Kleinkraftrades stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Er musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden.

Zeugen riefen das Rettungswesen sowie die Polizei und leisteten Erste Hilfe. An Moped und Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.500 Euro. Gegen die Autofahrerin wird wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit dem Verkehrsunfall ermittelt.

Pkw kollidiert mit Schwan

Ort: Leipzig (Leutzsch), Hans-Driesch-Straße/Landauer Brücke, Zeit: 05.05.2020, gegen 12:35 Uhr

Ein bisher unbekannter Fahrer eines Pkw fuhr auf der Hans-Driesch-Straße in stadtauswärtiger Richtung. Plötzlich überquerte eine Gruppe tieffliegender Schwäne die Landauer Brücke. Dabei stieß der Pkw-Fahrer mit einem der Schwäne zusammen. Dieser blieb darauf regungslos auf der Straße liegen. Der Autofahrer entfernte unterdessen vom Unfallort.

Nachfolgende Autofahrer nahmen sich des Schwanes an und informierten die Polizei. Nachdem Polizeibeamte vor Ort eingetroffen waren, brachten sie den Schwan, welcher zwischenzeitlich wieder zu sich gekommen war, zurück zum Wasser. Das Veterinäramt wurde verständigt.

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Foto: Leipziger Messe

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Foto: Ralf Julke

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